DE2128193C3 - Elektromechanische Trockenlaufsicherung für Walzenreibmaschinen - Google Patents
Elektromechanische Trockenlaufsicherung für WalzenreibmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
- B02C4/02—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers
- B02C4/04—Crushing or disintegrating by roller mills with two or more rollers specially adapted for milling paste-like material, e.g. paint, chocolate, colloids
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- B02C4/00—Crushing or disintegrating by roller mills
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Description
Die Erfindung betrifft eine eiektromechanische «°
Trockenlaufsicherung für die Walzen von Walzenreibmaschinen für das Feinverreiben von speziell Kakao
und Schokolade, aber auch für Farbe und Seife, die abhängig von dem in der Aufgabevorrichtung der
Walzenreibmaschine befindlichen Massevorrat wirkt. «
Da die genauestens geschliffenen Reibwalzen sehr empfindlich sind, wird sehr großer Wert darauf gelegt,
daß diese vor Beschädigungen, speziell der Oberfläche, geschützt werden. Besondere Gefahr droht den
Walzenoberflächen, wenn die Walzen trocken laufen, d. h., wenn infolge aussetzender Beschickung keine
Kakao- oder Schokoladenmasse nachläuft. Es handelt sich bei diesen Maschinen um solche mit mehreren
Walzen, wobei jeweils die benachbarten Walzen mit unterschiedlichen Drehzahlen gegeneinander laufen, so
daß sehr hohe Reibungen entstehen, zumal die Walzen an ihren Berührungslinien kräftig gegeneinander gepreßt werden, um eine große Feinheit des Mahlgutes zu
erreichen.
Es ist bereits eine Vorrichtung zur Trockenlaufsiche- H1
rung bekannt, mit der versucht wird, bei Ausbleiben des Materialstromes das Stillsetzen der Walzenreibmaschine auszulösen. Dazu soll die durch Ausbleiben des
Materialstromes hervorgerufene Laständerung zur Signalisierung und nachfolgenden Abschaltung des h">
elektrischen Antriebes ausgenutzt werden. In der Praxis hat sich diese Vorrichtung jedoch als sehr funktionsunsicher erwiesen. Um keinen Trockenlauf der Walzen
aufkommen zu lassen, ist das Bestreben vorhanden, eine sehr hohe Ansprech-Empfindlichkeit dieser Trockenlaufsicherung durch entsprechende Dimensionierung
des dazu verwendeten Potentiometers zu erreichen. Diese hohe Empfindlichkeit hat Nachteile insofern, als
auf den Walzenreibmaschinen unterschiedliche Massen mit unterschiedlicher Konsistenz verarbeitet werden
und bereits dadurch Spannungsänderungen eintreten, die zum ungewollten Abschalten des Antriebes führen.
Da diese Trockenlaufsicherung auf abfallende Spannungen reagiert, wird sie dann nicht wirksam, wenn
plötzlich der Materialfilm auf den Walzen abreißt und Trockenlauf entsteht Die Walzen sind zum Erzielen
einer hohen Feinheit des Reibgutes gegeneinander gepreßt und verursachen in diesem Fall durch die
Griffigkeit der trockenen Walzen eine höhere Reibung und somit einen höheren Widerstand, so daß e« nicht
mehr zum Abschalten kommt
Aufgabe der Erfindung ist es, die geschilderten Mängel zu vermeiden und eine sicher wirkende
Trockenlaufsicherung zu schaffen, um die hochwertigen Walzen der Walzenreibmaschine weitestgehend zu
schonen und somit deren Einsatz- und Lebensdauer zu erhöhen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Längswand der Aufgabevorrichtung aus einem starren
Oberteil und einem frei zwischen den seitlichen Begrenzungsbacken federnd nach außen beweglichen
Unterteil gebildet wird, dem ein in einstellbarer Entfernung zu diesem außerhalb der Aufgabevorrichtung fest an dem Oberteil oder an einem anderen
starren Teil der Walzenreibmaschine in der Mitte der Längswand angebrachter Endausschalter zugeordnet ist
dessen Stößel in seiner Bewegungsrichtung dem Unterteil zugewandt ist
Die Funktion der Trockenlaufsicherung wird während des Betriebes der Walzenreibmaschine durch die in
die Aufgabevorrichtung gegebene Ma*se gesteuert, da sich diese nicht nur gegen das starre Oberteil, sondern
auch gegen das federnd bewegliche Unterteil der Längswand legt und dieses gegen den Stößel des
Endausschalters drückt, wodurch dieser den Motor und damit die Maschine selbst in Betrieb hält. Bei einem
gewissen Entleerungsgrad der Aufgabevorrichtung, auf den der Endausschalter eingestellt werden kann, geht
das federnd bewegliche Unterteil in seine Ausgangsstellung zurück, ebenfalls der Stößel des Endausschalters,
wodurch die Maschine abgeschaltet wird. Somit kann es nicht vorkommen, daß die Walzen ohne Masse laufen
und beschädigt würden. Der Endausschalter kann an den besagten Stellen auch so angebracht sein, daß
dessen Stößel senkrecht nach unten zeigt und die kraftschlüssige Verbindung zu diesem von dem federnd
beweglichen Unterteil der Längswand durch einen unter dem Endausschalter schwenkbar gelagerten
Winkelhebel hergestellt wird. Mit dieser Anordnung des Endausschalters soll erreicht werden, daß zwischen
diesem und der Walzenoberfläche ein größerer Zwischenraum entsteht, um Reinigungsarbeiten besser
durchführen zu können. Es ist besonders vorteilhaft,
wenn dem Endausschalter ein Zeitrelais und ein optischer oder akustischer Signalgeber angeschlossen
sind und wenn in dem Stromkreis der Trockenlaufsicherung zusätzlich ein Ein- und Aus-Schalter angeordnet
ist, der mit dem Antriebsmotor in Verbindung steht. Das Zeitrelais bewirkt, daß die Maschine nicht sofort nach
Kontaktgabe des Endausschalters, sondern erst nach einer eingestellten Zeit (beispielsweise einer Minute)
zur Stillsetzung kommt. Der Signalgeber, der jedoch
sofort bei Ausschalten des Endausschalters in Tätigkeit tritt, soll einleiten, daß die Bedienungsperson noch vor
der Motorabschaltung die Aufgabevorrichtung wieder mit Masse beschickt, so daß es nicht zum Stillstand der
Maschine zu kommen braucht Der Zweck des mit dem Antriebsmotor direkt in Verbindung stehenden Ein- und
Aus-Schalters besieht darin, die Trockenlaufsicherung bei Bedarf außer Betrieb setzen zu können, wenn bei
Abschaltung der Maschine noch ein Teil Masse in der Aufgabevorrichtung verblieben ist, um diese, wie auch
vor Pausen oder bei Arbeitsende leerfahren zu können. Danach erfolgt das Wiedereinschalten der Trockenlaufsicherung.
Dis Erfindung wird nachstehend an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 (iie Trockenlaufsicherung im Schnitt mit
angedeuteten Walzen und Aufgabevorrichtung einer Walzenreibmaschine,
Fig.2 die Trockenlaufsicherung mit veränderter Anordnung des Endausschalters.
In bekannter Weise wird die Kakao-, Schokoladeoder sonstige Masse kontinuierlich oder in Chargen der
Aufgabevorrichtung 1 zugeführt, von wo sie durch den Einzug der gegeneinander umlaufenden Walzen der
Walzenreibmaschine auf die Walzenoberfläche gelangt. Erfindungsgemäß wird die Längswand der Aufgabevorrichtung
aus einem starren Oberteil 2 und einem frei zwischen den seitlichen Begrenzungsbacken federnd
beweglichen Unterteil 3 gebildet. In einstellbarer Entfernung zu dem federnd beweglichen Unterteil 3 ist
außerhalb der Aufgabevorrichtung 1 in der Mitte der Längswand ein Endausschalter 4 fest an dem starren
Oberteil 2 oder an einem anderen starren Teil der Walzenreibmaschine angebracht. Der Stößel 5 des
Endausschalters 4 ist in seiner Bewegungsrichtung dem federnd nach außen beweglichen Unterteil 3 zugewandt.
Die der Aufgabevorrichtung 1 zugeführte Masse breitet sich auch gegen die Längswand aus und drückt bei
größtem statischen Massedruck das nach außen federnd bewegliche Unterteil 3 kraftschlüssig gegen den Stößel
5 des Endausschalters 4 und trennt dessen Schaltkontakte. Damit ist die Trockenlaufsicherung außer Tätigkeit,
und zwar so lange, bis bei einer bestimmten Entleerung
ίο der Aufgabevorrichtung, die durch die Einstellbarkeit
des Endausschalters 4 festgelegt werden kann, infolge des kleiner werdenden statischen Massedruckes das
federnd bewegliche Unterteil 3 in seine Ausgangsstellung zurückgeht. Dieser Bewegung folgt auch der Stößel
5 des Endausschalters 4, wodurch dessen Schaltkontakte in Kontaktstellung gelangen, so daß die Abschaltung der
Maschine eingeleitet wird. Bei dem Schaltvo^ng wird der Schaltimpuls des Endausschalters 4 zunächst über
ein Zeitrelais geleitet, so daß die Masch-r-e erst nach der
eingestellten Zeit zum Stillstand kommt. Bereits zum Zeitpunkt der Kontaktgabe wird ein optisches oder
akustisches Signal ausgelöst, das so eingestellt ist daß es auch dann weiter in Tätigkeit bleibt, wenn es zur
Abschaltung der Maschine gekommen ist, um diesen Zustand zu signalisieren. Es komml: jedoch nicht zum
Trockenlauf der Walzen, da die Abschaltung der Maschine eintritt, sofern nicht die Bedienungsperson
während der mittels dem Zeitrelais eingestellten Zeitspanne für Nachschub der Masse gesorgt hat. Bei
der Abschaltung der Maschine verbleibt noch ein Teil Masse in der Aufgabevorrichtung. Damit diese jedoch
vor Pausen oder bei Arbeitsende leergefahren werden kann, ist ein Schalter für die Außerbetriebsetzung der
Trockenlaufsichcrung vorgesehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Eiektromechanische Trockenlaufsicherung für
die Walzen von Walzenreibmaschinen für das Feinverreiben von speziell Kakao und Schokolade,
aber auch für Farbe und Seife, die abhängig von dem
in der Aufgabevorrichtung der Walzenreibmaschine
befindlichen Massevorrat wirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die Längswand der Aufgabevorrichtung (1) aus einem starren Oberteil (2) und
einem frei zwischen den seitlichen Begrenzungsbakken der Aufgabevorrichtung federnd nach außen
beweglichen Unterteil (3) gebildet wird, dem ein in einstellbarer Entfernung zu diesem außerhalb der
Aufgabevorrichtung (1) fest an dem Oberteil (2) oder '5
an einem anderen starren Teil der Walzenreibmaschine in der Mitte der Längswand angebrachter
Endausschalter (4) zugeordnet ist, dessen Stößel (5) in seiner Bewegungsrichtung dem Unterteil (3)
zugewandt ist.
2. Trockenlaufsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Endausschalter (4) so
angebracht ist, daß dessen Stößel (5) senkrecht nach unten zeigt und die kraftschlüssige Verbindung zu
diesem von dem federnd nach außen beweglichen Unterteil (3) der Längswand durch einen unter dem
Endausschalter (4) schwenkbar gelagerten Winkelhebel (6) hergestellt wird.
3. Trockenlaufsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß dem Endausschalter
(4) ein Zeitrelais und ein optischer oder akustischer Signalgeber angeschlossen sine und daß in dem
Stromkreis der Trockenla-ufsicherung ein Ein- und
Aus-Schalter angeordnet ist, der r it dem Antriebsmotor direkt in Verbindung steht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD14810270 | 1970-06-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2128193A1 DE2128193A1 (de) | 1971-12-16 |
| DE2128193B2 DE2128193B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2128193C3 true DE2128193C3 (de) | 1979-09-06 |
Family
ID=5482602
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19712128193 Expired DE2128193C3 (de) | 1970-06-12 | 1971-06-07 | Elektromechanische Trockenlaufsicherung für Walzenreibmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH526342A (de) |
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Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DD244700A1 (de) * | 1985-12-24 | 1987-04-15 | Heidenau Maschf Veb | Verfahren und vorrichtung zum schutz vor trockenlauf an walzenreibmaschinen |
| CN102284333B (zh) * | 2011-07-28 | 2013-06-05 | 冯水珑 | 木薯辊浆机 |
| CN118253367B (zh) * | 2024-04-01 | 2025-12-19 | 安徽美岚智能装备制造有限公司 | 一种石料加工用破碎机及破碎方法 |
-
1971
- 1971-06-07 DE DE19712128193 patent/DE2128193C3/de not_active Expired
- 1971-06-14 CH CH863171A patent/CH526342A/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH526342A (de) | 1972-08-15 |
| DE2128193B2 (de) | 1979-01-11 |
| DE2128193A1 (de) | 1971-12-16 |
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