DE2139062A1 - Vorrichtung zur herstellung einer klebebefestigung mit einem mehrkomponentenkleber - Google Patents

Vorrichtung zur herstellung einer klebebefestigung mit einem mehrkomponentenkleber

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DE2139062A1
DE2139062A1 DE19712139062 DE2139062A DE2139062A1 DE 2139062 A1 DE2139062 A1 DE 2139062A1 DE 19712139062 DE19712139062 DE 19712139062 DE 2139062 A DE2139062 A DE 2139062A DE 2139062 A1 DE2139062 A1 DE 2139062A1
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Artur Fischer
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Description

  • Vorriclutung zur IIerstellun9- einer Klebebefestigung mi.t einem Mehrkomponentenkleber (Zusatz zu Patent . . . Patentanmeldung P 21 27 222.0) Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung einer Klebebefestigung mit einem Mehrkomponentenkleber, bestehend aus einem Mundstück mit Ansetzmöglichkeiten für mindestens zwei jeweils mit einer Klebstofkomponente gefüllte Behälter, das von den Ansetzpunkten der Behälter aus mit das Mundstück durchdringenden AbElußkanälen nrersehen ist, und hat zum Gegenstand, daß die AbfluBkanäle spitzwinklig in einer Mischzone zusammenlauf2n, die gleidhzeitig die Injektionsöffnung des Mundstückes bildet.
  • Zur Herstellung einer Klebeverbindung nach dem Hauptpatent werden die Behälter mit den Klebstoffkomponenten auf das Mundstück aufgesetzt. Durch Drücken der Behälter gelangt der Klebstoff durch die Abflußkan in die Mischzone, in der die einzelnen Klebstoffkomponenten miteinander vermengt werden. Die zu verklebenden Teile werden nunmehr mit dem vermengten Klebstoff bestrichen und anschließend zusammengefügt. Durch die kurze Reaktionszeit des Klebers entsteht sofort eine feste Klebeverbindung, die weitere Arbeiten und Montagen an diesem Teil zulassen. Durch die kurze Reaktionszeit des Klebstoffes ist allerdings auch ein Einfrieren des Klebstoffes in der Mischzone des Mundstückes nicht zu vermeiden. Das Mundstück wird dadurch unbrauchbar. Da es jedoch im Spritzgußverfahren sehr einfach und billig herstellbar ist, kann es nach dem Einfrieren der Klebstoffmasse weggeworfen werden. Der Wert des nach dem Einfrieren unbrauchbaren Mundstückes ist gegenüber der hergestellten Klebeverbindung sehr gering, so daß er nicht ins Gewicht fällt, insbesondere wenn man dabei berücksichtigt, daß zur Herstellung der Klebeverbindungen keine Klebefugen mehr notwendig sind, wie sie z.B. andere bekannte Vorrichtungen zur Herstellung einer Klebebefestigung mit Mehrkompönentenkleber benötigen.
  • Bei der Vorrichtung nach dem Hauptpatent gelangt der Klebstoff durch Drücken der Behälter in die Mischzone.
  • Diese sehr einfache Klebstoffentnahme reicht in vielen Fallen aus, insbesondere dann, wenn das Mtschungsvrhältnis 1 : 1 ist und damit die Klebstoffbehälter gleichmäßig gedrückt werden können. Bei einigen Melgrkomponentenklebstoffen ergeben auch grob eingehaltene Mischungsverhältnisse noch relativ gute Slebeverbindungen, so daß auch in diesen Fällen die Vorrichtung nach dem Hauptpatent ausreichend ist. Bei vielen .X5ehrkomponentenkleber hängt jedoch die Güte der Klebeverbindungen von der genauen Einhaltung des Mischungsverhältnisses ab.
  • Die Aufgabe der obigen Erfindung ist es daher, den Gegenstand des Hauptpatentes dergestalt zu verbessern, daß mit einfachen Mitteln genaue und- gleichmäßige Mischungs-erhältnisse erreicht werden können.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Behälter parallel zueinander angeordnet sind, und daß auf das dem Mundstück entgegengesetzten Ende der Behälter ein mit Aussparungen zur Aufnahme der Behälterenden ausgestatteter Schlüssel aufsetzbar ist, mit dem die Behälter durch Aufvlickeln der Behälter enden in Richtung Mundstück entleerbar sind.
  • Zur Herstellung einer Klebeverbindung werden die Behälter mit den Klebstoffkomponenten auf ein Mundstück parallel zueinander aufgesetzt. Danach wird der Schlüssel an die Enden der gleich langen Behälter aufgesetzt, wobei dessen Aussparungen in die Flansche der Behälterenden eingreifen, die sich durch das Verschließverfahren der schlauchfdrmigen Behälter ergeben. Durch Drehen des Schlüssels werden die Behälterenden gemeinsam und gleichmäßig in Richtung Mundstück aufgewickelt. Die Klebstoffkomponenten werden dadurch durch die Abflußkanäle des Mundstticlces in die Mischzone gedrückt und dort miteinander vermengt. Durch das gleichzeitige Aufwiclceln der Behälter bleibt das Mischungsverhältnis bis zur vollständigen Entleerung der Behälter immer gleich. Es können keine Mischungsfehler durch verschieden starkes Drücke der beiden Klebstoffbehälter auftreten. Nach Gebrauch werden die leeren Behälter weggeworfen. Es entfällt damit das schwierige und oftmals nicht durchführbare Reinigen von teuren Vorrichtungen, die dadurch unbrauchbar werden.
  • Das richtige Mischungsverhältnis wird nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß das Verhältnis der Querschnittsflächen der Behärter dem gewünschten Mischungsverhältnis entspricht.
  • Beim Aufwickeln der Behälterenden mit dem Schlüssel wird durch die Düsenöffnung des größeren Behälters bei einem ungleichen Mischungsverhältnis mehr Klebstoff der einen Klebstoffkomponente in die Mischzone gedrückt als vom kleineren Behälter.
  • Nach einem letzten Merkmal kann der Schlüssel mit einem Drehgriff versehen und die Aussparungen zur Aufnahme der Behälterenden zusammenhängend sein.
  • Die Größe des Schlüssels und der Aussparungen sind so zu wählen, daß der Schlüssel für mehrere Behälterkombinationen und Behältergrößen verwendet werden kann.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Figur 1 zeigt die erfindungsgemäße Vorrich tüng mit aufgesetztem Schlüssel.
  • Figur 2 zeigt eine Teilseitenansicht der Vorrichtung nach Figur 1.
  • Figur 3 zeigt den Schlüssel in Draufsicht.
  • Das Mundstück 1 der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung zur Herstellung einer Klebeverbindung mit einem Mehrkomponentenkleber besteht aus zwei spitzwinklig miteinander verbundene Röhrchen 2a, 2b, deren Abflußkanäle 3 spitzwinklig in einer Mischzone 4 zusammenlaufen. Das eine Ende der Mischzone 4 bildet gleichzeitig die Injektionsöffnung 5- des Mundstückes. In die beiden der Injektionsöffnung 5 entgegengesetzter Röhrchenenden sind zwei Behälter 6a, 6b angesetzt, die mit ihren verlängerten Düsenteilen 7 in die Akflußkanäle 3 des Mundstückes 1 eingeschoben sind.
  • Die beiden Behälter 6a, 6b sind jeweils mit einer Klebstoffkomponente gefüllt.
  • Üblicherweise werden solche Behälter aus schlauchförmigen Blechfolien hergestellt, deren Enden dann durch teilweises Aufwickeln verschlossen werden Zur Verstärkung dieser Enden werden diese noch flanschartig zusammengepreßt. Auf diese Behälterenden wird nun ein Schlüssel 8 aufgesetzt, dessen Aussparungen 9 in die Flansche 10 eingreifen. Durch Drehen an dem Drehgriff 11 des Schlüssels 8 werden die Behälter enden in Richtung Mundstück 1 aufgewickelt. Dabei werden die Klebs to ff komponenten aus den Behälter 6a, 6b in die Mischzone 4 gedrückt.
  • In der Teilseitenansicht der Figur 2 sind noch einmal die flanschartigen Behälterenden 10 gezeigt, auf die der Schlüssel 8 aufgesteckt ist.
  • Figur 3 zeigt eine beispielhafte Ausführung des Schlüssels 8, der vorteilhafterweise aus einem Blech gestanzt sein kann. Auf einer Seite des Schltissels 8 ist der Drehgriff 11 angeordnet. Bei dem dargestellten Schlüssel 8 sind die Aussparungen 9 zur Aufnahme der Behälterenden zusammenhängend.

Claims (3)

  1. Patentansprüche
    Vorrichtung zur Herstellung einer Klebebefestigung mit einem Mehrkomponentenkleber, bestehend aus einem Mundstück mit t'lnsetzmöglichkeiten für mindestens zwei jeweils mit einer Klebstoffkomponente gefüllte Behälter das von den Ansetzpunkten der Behälter aus mit das Mundstück durchdringenden, in einer Mischzone sllsamnenlauEenden Abflußkanälen versehen ist, nach Patent . . . . (Patentanmeldung P 21 27 222.0), dadurch gekennzeichnet, daß die Behälter (6a, 6b) parallel zueinander angeordnet sind und daß auf das dem Mundstück (1) entgegengesetzten Ende der Behälter (6a, 6b) ein mit Aussparungen (9) zur Aufnahme der Enden der Behälter ausgestatteter Schlüssel (8) aufsetzbar ist, mit dem die Behälter (6a, 6b) durch Aufwickeln der Behälterenden in Richtung Mundstück (1) entleerbar sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Querschnittsflächen der Behälter (6a, 6b) dem gewünschten Mischungsverhältnis entspricht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß der Schlüssel (8) mit einem Drehgriff (11) versehen ist, und die Aussparungen (9) zur Aufnahmc der Behälterenden zusammenhängend sind.
DE19712139062 1971-06-02 1971-08-04 Vorrichtung zur herstellung einer klebebefestigung mit einem mehrkomponentenkleber Pending DE2139062A1 (de)

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NL7206026A NL7206026A (de) 1971-06-02 1972-05-04
CS320672A CS157750B2 (de) 1971-06-02 1972-05-12
GB2337472A GB1387133A (en) 1971-06-02 1972-05-18 Adhesive bond producing device
FR7218607A FR2139922B1 (de) 1971-06-02 1972-05-25
JP47053759A JPS5037052B1 (de) 1971-06-02 1972-05-30
IT2511172A IT956310B (it) 1971-06-02 1972-05-31 Dispositivo per la realizzazione di un fissaggio per adesione me diante un adesivo a piu componenti
AT471672A AT316711B (de) 1971-06-02 1972-05-31 Vorrichtung zur Herstellung einer Klebebefestigung mit einem Mehrkomponentenkleber
CH816572A CH569074A5 (de) 1971-06-02 1972-06-01

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0090413A3 (de) * 1982-03-29 1985-11-06 Colpo Company Limited Patrone und Vorrichtung zum Entleeren derselben

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0090413A3 (de) * 1982-03-29 1985-11-06 Colpo Company Limited Patrone und Vorrichtung zum Entleeren derselben

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