DE2140077C3 - Holzgitterträger und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents
Holzgitterträger und Verfahren zu seiner HerstellungInfo
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Description
Dadurch, daß beim erfindungsgemäßen Holzgitter- F i g. 3 die Verbindung der Hauptgurte und Stre-
träger aus den Gurtteilen der vorgefertigten Träger- ben mit den Hilfsgurten, in einem Querschnitt durch
teile innere Hilfsgurte des Gitterträgers gebildet und den Gitterträger, nach der Linie IH-III der Fig. 2,
die Trägerteile über diese Hilfsgurte mit als Träger- F i g. 4 zwei verschiedene Verbindungen jeweils
hauptgurte dienenden äußeren Gurtteilen verbunden 5 benachbarter Hilfsgurte, sowie die Verbindung be-
werden, wobei die mit der längeren Seite shres recht- nachbarter Gurtteile eines Hauptgurts, in einem
eckigen Querschnitts zur Belastungsebene des Trä- Ausschnitt IV aus F i g. 2 ohne die Streben, in einer
gers parallel verlaufenden inneren Hilfsgurte und die räumlichen Ansicht,
sich mit der längeren Seite ihres ebenfalls rechtecki- F i g. 5 die Verbindung der Streben mit dem Hilfsgen
Querschnitts zur Trägerbelastungsebene senk- io gurt, in einem Ausschnitt V aus der F i g. 2, in einer
recht erstreckenden äußeren Gurtteile zu je einem Seitenansicht,
Gesamtgurt von T-förmigem Querschnitt vereinigt F i g. 6 ein rechteckiges Trägerteil für Parallelwerden,
ergeben sich für die Trägergurte wesentlich träger, in einer Seitenansicht,
höhere Trägheits- und Widerstandsmomente. Dies F i g. 7 a einen Ausschnitt aus einem Parallelträger
führt zu einer entsprechenden Vergrößerung der xs mit in bezug auf die Hauptgurte stehend in einer
Biege- und Seitensteifigkeit des Trägers, wobei die Ebene angeordneten Trägerteilen nach F i g. 6, in
leichte Zusammensetzbarkeit der vorgefertigten einer Seitenansicht,
Trägerteile unter erheblicher Verringerung der F i g. 7 b einen Ausschnitt aus einem Parallelträger
Kosten für deren Verbindungselemente gewahrt bleibt. mit paarweise in zwei Ebenen in bezug auf die
Gegenüber den bekannten Holzgitterträgern, mit ao Hauptgurte stehend angeordneten Trägerteilen nach
der an sich altbewährten Keilzinkenverleimung zwi- Fig. 6, in einer Seitenansicht,
sehen Streben und Gurt, ergibt sich der weitere Vor- F i g. 8 a einen Ausschnitt aus einem Parallelträger
teil, daß an den kostspieligsten Holzteilen des Trä- mit in bezug auf die Hauptgurte liegend in einer
gers, das heißt an dessen Hauptgurten, kein Holz Ebene angeordneten Trägerteilen nach Fig. 6, in
mehr für die Knotenstellen, das heißt Anschluß- as einer Seitenansicht,
stellen Streben-Gurt, zerschnitten wird, wobei sich F i g. 8 b einen Ausschnitt aus einem Parallelträger
zudem die Streben dank der vergrößerten Distanz mit paarweise in zwei Ebenen in bezug auf die
zwischen Knotenpunkt und Anschlußstelle der Stre- Hauptgurte liegend angeordneten Trägerteilen nach
ben am Hilfsgurt nicht mehr überschneiden, so daß F i g. 6, in einer Seitenansicht,
ein Optimum an Scherfläche, der sogenannten 30 F i g. 9 einen Parallelträger mit in einer Ebene an- »statisch bewertbaren Leimfläche«, erreicht wird. geordneten Trägerteilen, in einem Querschnitt, und Denn mit dem Gitterträger gemäß der Erfindung wird Fig. 10 einen Parallelträger mit in zwei Ebenen erreicht, daß sich die Längsmittellinien der Streben angeordneten Trägerteilen, in einem Querschnitt,
und damit die zugehörigen Kraftlinien ohne Über- In F i g. 1 besteht ein noch nicht zusammengebauschneidung der Streben an den Gurtanschlußstellen 35 ter, allgemein mit GT bezeichneter Holzgitterträger in einem auf der Längsmittellinie des Hauptgurts aus vier einzelnen Trägerteüen Tt, die aus Streben 1 liegenden Punkt treffen, das heißt, dem sogenannten und Hilfsgurten 2 zusammengesetzt sind, sowie Gurt- »Knotenpunkt«, der den statischen Wechselpunkt teilen 3 a, welche untereinander zu Hauptgurten 3 für Druck- und Zugbeanspruchung bildet und bei und mit den Hilfsgurten 2 verbunden werden. Der dieser Lage den Idealpunkt für die Kraftübertragung 40 Holzgitterträger GT ist als gleichschenkliger Dreieckdarstellt. Der Mehraufwand an Holz für die nunmehr träger ausgebildet, und daher sind sowohl seine beidie Hauptgurte bildenden äußeren Gurtteile, durch den mittleren als auch seine beiden äußeren Trägerden diese wesentlich günstigeren statischen Verhält- teile Ti jeweils einander gleich. Sowohl die Trägernisse im Bereich der Anschlußstellen Streben-Gurt teile Tt als auch die Gurtteile 3 α sind in einer Werkerreicht werden, entspricht praktisch etwa dem 45 statte vorfabriziert worden.
ein Optimum an Scherfläche, der sogenannten 30 F i g. 9 einen Parallelträger mit in einer Ebene an- »statisch bewertbaren Leimfläche«, erreicht wird. geordneten Trägerteilen, in einem Querschnitt, und Denn mit dem Gitterträger gemäß der Erfindung wird Fig. 10 einen Parallelträger mit in zwei Ebenen erreicht, daß sich die Längsmittellinien der Streben angeordneten Trägerteilen, in einem Querschnitt,
und damit die zugehörigen Kraftlinien ohne Über- In F i g. 1 besteht ein noch nicht zusammengebauschneidung der Streben an den Gurtanschlußstellen 35 ter, allgemein mit GT bezeichneter Holzgitterträger in einem auf der Längsmittellinie des Hauptgurts aus vier einzelnen Trägerteüen Tt, die aus Streben 1 liegenden Punkt treffen, das heißt, dem sogenannten und Hilfsgurten 2 zusammengesetzt sind, sowie Gurt- »Knotenpunkt«, der den statischen Wechselpunkt teilen 3 a, welche untereinander zu Hauptgurten 3 für Druck- und Zugbeanspruchung bildet und bei und mit den Hilfsgurten 2 verbunden werden. Der dieser Lage den Idealpunkt für die Kraftübertragung 40 Holzgitterträger GT ist als gleichschenkliger Dreieckdarstellt. Der Mehraufwand an Holz für die nunmehr träger ausgebildet, und daher sind sowohl seine beidie Hauptgurte bildenden äußeren Gurtteile, durch den mittleren als auch seine beiden äußeren Trägerden diese wesentlich günstigeren statischen Verhält- teile Ti jeweils einander gleich. Sowohl die Trägernisse im Bereich der Anschlußstellen Streben-Gurt teile Tt als auch die Gurtteile 3 α sind in einer Werkerreicht werden, entspricht praktisch etwa dem 45 statte vorfabriziert worden.
Mehraufwand, der nötig wäre, wenn man den über In F i g. 2 ist der Dreieckträger zusammengebaut
Keilzinken mit den Streben verleimten Gurt zwecks dargestellt. Die jeweils benachbarten Trägerteile Tt
Verlegung des Knotenpunkts auf die Gurtlängs- sind jetzt über gegenseitige Stoßstellen 5T2 ihrer
mittellinie entsprechend höher dimensionieren Hilfsgurte 2 (vgl. auch Fig. 1) unmittelbar miteinan-
würde. Da nun aber dieser Mehraufwand an Holz so der verbunden, während die Gurtteile 3 α nunmehr
beim erfindungsgemäßen Gitterträger ohnehin schon sowohl an ihren gegenseitigen Stoßstellen 5T3 (vgl.
zur Bildung eines Gurts von T-förmigem Querschnitt auch Fig. 1) untereinander zu den Hauptgurten3
verwendet wird und damit einer Verminderung der als auch mit den Hilfsgurten 2 verbunden sind. Diese
Gurtdurchbiegung und Vergrößerung der Träger- Verbindungen sind erst auf der Baustelle hergestellt
seitensteifigkeit zugute kommt, wird eine optimale 55 worden.
Ausnutzung des Gurtholzes im Hinblick auf die In Fig. 3 ist zu erkennen, daß die Hauptgurte3
Trägerstatik erreicht. über Kcilzinken KZ9 oder aber stumpf an den Hilfs-
Zur Erläuterung des Erfindungsgegenstands die- gurten 2 angeleimt sein können; sie könnten an dienen
die in schematischer Darstellung in den Zeich- sen aber auch angenagelt oder angeschraubt sein. Die
nungen wiedergegebenen Ausführungsbeispiele des 60 Streben 1 sind über Kcilzinken KZx mit den Hilfs-Holzgitterträgers,
die auch das Verfahren zu seiner gurten 2 verleimt (vgl. auch Fig. 5). Ferner geht aus
Herstellung veranschaulichen. Die Zeichnungen F i g. 3 hervor, daß sowohl die Hilfsgurte 2 als auch
zeigen in die Hauptgurte 3 einen rechteckigen Querschnitt auf-
F i g. 1 einen Dreieckträger in auseinandergezoge- weisen und zu einem Gesamtgurt G0 von T-förmigem
nor Darstellung, vor dem Zusammenbau am Einsatz- 65 Querschnitt zusammengesetzt sind, wobei die Längs-
Ht. in einer Seitenansicht, erstreckung des Querschnitts der Hilfsgurte 2 in der
lig.2 den Dreieckträger der Fig. 1 nach dem in Fig. 3 mit B-E angedeuteten Belastungsebene des
Zusammenbau, in einer Seitenansicht. Holzgitterträgers GT liegt, während diejenige der
Hauptgurte 3 senkrecht zur Ebene B-E verläuft (vgl. teilen unmittelbar aneinander, wobei die kurzen
auch Fig. 4). Rahmenteile die Hilfsgurte 2a' des Holzgitterträgers
In Fig. 4, links, stoßen zwei benachbarte Hilfs- GT bilden und die LängsmittellinienLM1' der
gurte 2 stumpf gegeneinander, und sie sind an der Streben Y sich in einem auf der Längsmittellinie
gegenseitigen Stoßstelle ST2 durch beidseitig ange- 5 LM3 des Hauptgurts 3' liegenden Knotenpunkt KP'
ordnete Laschen L2 miteinander verbunden, wobei schneiden, wie dies in F i g. 7 a an einer Knotenstelle
diese mit den Hilfsgurten 2 verleimt und an ihnen angedeutet ist.
mittels Nägel N angenagelt sind. Die Laschen L2 In Fig. 7b ist wiederum ein Parallelträger mit
könnten aber auch an den Hilfsgurten 2 angeschraubt in bezug auf seine Hauptgurte 3' stehend angeordsein.
Die benachbarten Gurtteile 3 α des Hauptgurts 3 io neten Trägerteilen Tf dargestellt, jedoch sind hier
sind an ihrer gegenseitigen Stoßstelle ST3 über Keil- die einzelnen Trägerteile Tf paarweise in zwei zuzinken
KZ3 miteinander verleimt. Die Stoßstellen ST3 einander parallelen Ebenen jeweils fluchtend hinterder
Hauptgurte sind gegenüber den Stoßstcllen S7"2 einander angeordnet (vgl. auch Fig. 10). Die Trägerder
Hilfsgurte 2 und damit der Trägerteile Tt ver- teile Tf der einen Ebene sind gegenüber den
setzt (vgl. Fig. 1 und 2). 15 Trägerteilen Tf der anderen Ebene um eine halbe
In Fig. 4, rechts, sind, abweichend von Fig. 4, Trägerteilbreite versetzt angeordnet, so daß auch die
links, zwei benachbarte Hilfsgurte 2 an ihrer gegen- Stoß- und Knotenstellen in den beiden Ebenen entseitigen
Stoßstelle ST2 über Keilzinken KZ1 mitein- sprechend gegeneinander versetzt sind,
ander verleimt. In F i g. 8 a, in der ein Parallelträger in bezug auf In F i g. 5 sind die beiden Streben 1 jeweils über ao seine Hauptgurte 3' liegend angeordneten Trägerdie Keilzinken KZx (vgl. auch F i g. 3) mit dem Hilfs- teilen Tf dargestellt ist, sind die einzelnen Trägergurt 2 verleimt. Hier ist auch zu erkennen, daß die teile Tf nur in einer Ebene fluchtend hintereinander mit LMx bezeichneten Längsmittellinien der beiden angeordnet (vgl. auch Fig. 9). Jeweils benachbarte Streben 1 und damit die zugehörigen Kraftlinien sich Trägerteile Tf grenzen hier, jeweils mit einem freien in einem auf der mit LAi3 bezeichneten Längsmittel- »5 Zwischenraum C, mit ihren kurzen Rahmenteilen linie des Hauptgurts 3 liegenden Punkte KP, dem aneinander, während die langen Rahmenteile die sogenannten »Knotenpunkt«, treffen, der den sta- Hilfsgurte 2 b' des Holzgitterträgers GT bilden. Datischen Wechselpunkt für Druck- und Zugbean- mit sich auch hier die Längsmittellinien LM1' der spruchung in den Streben 1 bildet und bei dieser Streben Γ in einem auf der Längsmittellinie LM3 Lage den Idealpunkt für die Kraftübertragung dar- 30 des Hauptgurts 3' liegenden Knotenpunkt KP' treffen, stellt. sind hier die jeweils benachbarten Trägerteile Tf In der Werkstätte werden aus den Streben 1 und um einen bestimmten Betrag C voneinander distanden als Ober- und Untergurt dienenden Hilfsgurten 2 ziert.
ander verleimt. In F i g. 8 a, in der ein Parallelträger in bezug auf In F i g. 5 sind die beiden Streben 1 jeweils über ao seine Hauptgurte 3' liegend angeordneten Trägerdie Keilzinken KZx (vgl. auch F i g. 3) mit dem Hilfs- teilen Tf dargestellt ist, sind die einzelnen Trägergurt 2 verleimt. Hier ist auch zu erkennen, daß die teile Tf nur in einer Ebene fluchtend hintereinander mit LMx bezeichneten Längsmittellinien der beiden angeordnet (vgl. auch Fig. 9). Jeweils benachbarte Streben 1 und damit die zugehörigen Kraftlinien sich Trägerteile Tf grenzen hier, jeweils mit einem freien in einem auf der mit LAi3 bezeichneten Längsmittel- »5 Zwischenraum C, mit ihren kurzen Rahmenteilen linie des Hauptgurts 3 liegenden Punkte KP, dem aneinander, während die langen Rahmenteile die sogenannten »Knotenpunkt«, treffen, der den sta- Hilfsgurte 2 b' des Holzgitterträgers GT bilden. Datischen Wechselpunkt für Druck- und Zugbean- mit sich auch hier die Längsmittellinien LM1' der spruchung in den Streben 1 bildet und bei dieser Streben Γ in einem auf der Längsmittellinie LM3 Lage den Idealpunkt für die Kraftübertragung dar- 30 des Hauptgurts 3' liegenden Knotenpunkt KP' treffen, stellt. sind hier die jeweils benachbarten Trägerteile Tf In der Werkstätte werden aus den Streben 1 und um einen bestimmten Betrag C voneinander distanden als Ober- und Untergurt dienenden Hilfsgurten 2 ziert.
die einzelnen Trägerteile Tt sowie die Hauptgurie 3 In F i g. 8 b ist wiederum ein Parallelträger mit in
entweder als Gurtteile 3 α oder als einteilige Gurte 35 bezug auf seine Hauptgurte 3' liegend angeordneten
vorfabriziert. Daraufhin werden diese vorgefertigten Trägerteilen Tf dargestellt, jedoch sind hier die ein-Trägerteile
auf die Baustelle, bzw. zu der Stelle, wo zelnen Trägerteile Tf, entsprechend wie in F i g. 7 b,
der Holzgitterträger GT aus seinen Einzelteilen zu- paarweise in zwei zueinander parallelen Ebenen ansammengebaut
werden soll, transportiert. Dort wer- geordnet (vgl. auch Fig. 10). Wegen der geringeren
den dann die einzelnen Trägerteile Tt über die 40 Höhe des Pnrallelträgers ist hier von einer gegengegenseitigen
Stoßstellen Sr2 ihrer Hilfsgurte 2 mit- seitigen Versetzung der Stoß- und Knotenstellen
einander verbunden. Schließlich werden die Haupt- abgesehen; selbstverständlich könnte eine solche
gurte 3 von außen an die Hilfsgurte 2 angefügt und Versetzung aber auch hier vorgesehen werden,
mit diesen verbunden, wobei, wenn die Hauptgurte 3 Es können also aus ein und denselben Trägeraus einzelnen Gurtteilen 3 α bestehen, diese über 45 teilen Tf vier verschiedene als Parallelträger ausgeihre gegenseitigen Stoßstellen St3 miteinander ver- bildete Holzgitterträger GT hergestellt werden, das bunden werden. heißt mit liegend oder stehend angeordneten Trägerin F i g. 6 ist ein rechteckiges Trägerteil 7Y für teilen Tf in einer oder zwei Ebenen. Dabei besteht die in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Holzgitterträger immer der Vorteil der Serienfabrikation der Träger- GT dargestellt. Das rahmenartig ausgebildete Träger- 50 teile Tf und deren beliebiger Zusammensetzbarkeit teil Tf besteht aus kurzen und langen Hilfsgurte 2 a', je nach Bedarf.
mit diesen verbunden, wobei, wenn die Hauptgurte 3 Es können also aus ein und denselben Trägeraus einzelnen Gurtteilen 3 α bestehen, diese über 45 teilen Tf vier verschiedene als Parallelträger ausgeihre gegenseitigen Stoßstellen St3 miteinander ver- bildete Holzgitterträger GT hergestellt werden, das bunden werden. heißt mit liegend oder stehend angeordneten Trägerin F i g. 6 ist ein rechteckiges Trägerteil 7Y für teilen Tf in einer oder zwei Ebenen. Dabei besteht die in den Fig. 7 bis 10 gezeigten Holzgitterträger immer der Vorteil der Serienfabrikation der Träger- GT dargestellt. Das rahmenartig ausgebildete Träger- 50 teile Tf und deren beliebiger Zusammensetzbarkeit teil Tf besteht aus kurzen und langen Hilfsgurte 2 a', je nach Bedarf.
2b' bildenden Rahmenteilen und einer diagonal ver- In Fig. 9 ist ein Parallelträger, sei er nun aus
laufenden Strebe 1'. Das rechteckige Trägerteii Tf stehend oder liegend angeordneten Trägerteilen Tf
kann in bezug auf die Erstreckung der Hauptgurte 3' zusammengebaut, im Querschnitt dargestellt Hier
der Parallelträger entweder stehend (vgl. Fig. 7a 55 sind die einzelnen Trägerteile Tf in einer Ebene
und 7b) oder liegend (vgl. Fig. 8a und 8b) angeord- fluchtend hintereinander angeordnet (vgl. Fig. 7 a
net sein, wober im ersten Fall seine kurzen Rahmen- und 8 a).
teile und im zweiten Fall seine langen Rahmenteile In Fig. 10 ist, ebenfalls im Querschnitt, ein
als Hilfsgurte 2 a' bzw. 2 b' des Parallelträgers Parallelträger gezeigt, bei dem die einzelnen Trägerdienen,
während die jeweils nicht als Hilfsgurte 2 b' fc>
teile Tf in zwei zueinander parallelen Ebenen ange- bzw. 2 a' benutzten Rahmenteile im Parallelgitter- ordnet sind (vgl. F i g. 7 b und 8 b).
träger vertikale Stege bilden (vgl. F i g. 7 und 8). Beim Parallelträger der Fi g. 7 und 8 erfolgt die In Fi g. 7 a, in der ein Parallelträger mit in bezug Vorfabrikation und der Zusammenbau der einzelnen auf seine Hauptgurte 3' stehend angeordneten Träger- Trägerteile Tf und der Hauptgurte 3' im wesentteilen Tf dargestellt ist, sind die einzelnen Träger- 65 liehen in entsprechender Weise, wie beim Dreieckteile Tf nur in einer Ebene fluchtend hintereinander träger der F i g. 1 und 2. Die rechteckigen Trägerteile angeordnet (vgl. auch Fig. 9). Jeweils benachbarte Tf können ah Grundelemente entweder, so wie sie Trägerteile Tf grenzen mit ihren langen Rahmen- sind, zur Baustelle bzw. zum Montageort transpor-
träger vertikale Stege bilden (vgl. F i g. 7 und 8). Beim Parallelträger der Fi g. 7 und 8 erfolgt die In Fi g. 7 a, in der ein Parallelträger mit in bezug Vorfabrikation und der Zusammenbau der einzelnen auf seine Hauptgurte 3' stehend angeordneten Träger- Trägerteile Tf und der Hauptgurte 3' im wesentteilen Tf dargestellt ist, sind die einzelnen Träger- 65 liehen in entsprechender Weise, wie beim Dreieckteile Tf nur in einer Ebene fluchtend hintereinander träger der F i g. 1 und 2. Die rechteckigen Trägerteile angeordnet (vgl. auch Fig. 9). Jeweils benachbarte Tf können ah Grundelemente entweder, so wie sie Trägerteile Tf grenzen mit ihren langen Rahmen- sind, zur Baustelle bzw. zum Montageort transpor-
tiert und erst dort zum Parallel träger zusammengebaut
oder aber schon in der Werkstätte zu aus jeweils zwei oder mehreren Trägcrteilen Ti' bestehenden
Trägerteilgruppen zusammengesetzt werden, die dann auf der Montage- bzw. Baustelle aneinandergefügt
und mit den Hauptgurten 3' zum fertigen Parallelträger zusammengebaut werden.
Wie beim Parallelträgcr, könnten auch beim Dreieckträger,
abweichend von F i g. 3 und 4, die Träger-
teile Tt paarweise in zwei zueinander parallele!
Ebenen angeordnet sein.
Beim Dreieckträger der. F i g. 1 und 2 können dii
beiden oberen Hauptgurte 3, die kürzer sind als de Untergurt, bei nicht zu großer Länge des Holzgitter
trägers auch einteilig ausgeführt sein, während dei als Untergurt dienende Hauptgurt 3, statt aus dre
Gurticilen 3«, auch aus nur zwei Gurtteilen zusammengesetzt
sein könnte.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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Claims (7)
1. Holzgitterträger mit einem Ober- und einem den Streben je für sich zusammengebaute Trägerteile
Untergurt und zwischen diesen angeordneten und gebildet und diese innerhalb einer ihnen gemeinmit
ihnen verbundenen, einen Gittersteg bilden- 5 samen Gitterebene fluchtend aneinandergefügt und
den Streben, bei dem aus jeweils einem Ober- über die Gurtteile miteinander verbunden sind.
und einem Untergurtteil und den Streben je für Bei einem bekannten Gitterträger dieser Art, dei
sich zusammengebaute Trägerteile gebildet und also ebenfalls aus einzelnen vorgefertigten, je für sich
diese innerhalb einer ihnen gemeinsamen Gitter- zusammengesetzten Trägerteilen besteht, lassen sich
ebene fluchtend aneinandergefügt und über die io diese am Einsatzort zwar relativ rasch zum fertigen
Gurtteile miteinander verbunden sind, d adurch Gitterträger zusammenbauen, doch weisen die Trägekennzeichnet,
daß aus den mit den gergurte häufig recht hohe, mit den sogenannten Streben (1 bzw. 1') über Keilzinken (KZ1) ver- »Hilfsstreben« nur ungenügend auszugleichende
leimten Gurtteilen innere Hilfsgurte (2 bzw. 2 a', Durchbiegungen und der Gitterträger oft nur eine
2 b') des Holzgitterträgers (GT bzw. GV) -gebil- 15 geringe Seitenstcifigkeit auf, wobei zudem die aus
det und über diese die Trägerteile (77 bzw. Tt') Stahl bestehenden und relativ kompliziert ausgebilderrtit
als Hauptgurte (3 bzw. 3') dienenden äußeren ten Verbindungselemente für den Zusammenbau der
Gurtteilen verbunden sind, und daß die mit der Trägerteile relativ teuer sind (USA.-Patentschrift
längeren Seite ihres rechteckigen Querschnitts 3 479 783).
parallel zur Belastungsebene (B-E) veilaufen- ao Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
den Hilfsgurte (2 bzw. 2 «', 2 b) und die mit der Holzgitterträger der eingangs genannten Art so auslängeren
Seite ihres rechteckigen Querschnitts zur zubilden, daß unter Wahrung der leichten Zusam-Belastungsebene
(B-E) des Holzgitterträgers mensetzbarkeit der vorgefertigten Tiägerteile und
(GT bzw. GT') senkrecht verlaufenden Haupt- Herabsetzung der Kosten für deren Verbindungsgurte (3 bzw. 3') zu je einem Gesamtgun (Gg) as elemente seine Biege- und Seitensteifigkeit erhöht
von T-förmigem Querschnitt vereinigt sind. wird.
2. Träger nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gezeichnet,
daß mindestens ein Hauptgurt (3) des löst, daß aus den mit den Streben über Keilzinken
Holzgitterträgers (GT) aus in Trägerlängsrich- verleimten Gurtteilen innere Hilfsgurte des HoIztung
fluchtend aneinandergefügten Gurtstücken 3° gitterträgers gebildet und über diese die Trägerteile
zusammengesetzt ist und diese an ihren gegen- mit als Hauptgurte dienenden äußeren Gurtteilen
seitigen Stoßstellen (St3) über Keilzinken (KZ3) verbunden sind, und daß die mit der längeren Seite
miteinander verleimt sind. ihres rechteckigen Querschnitts parallel zur Be-
3. Träger nach einem der Ansprüche 1 oder 2, lastungsebene verlaufenden Hilfsgurte und die mit
dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsgurte (2) 35 der längeren Seite ihres rechteckigen Querschnitts
über Keilzinken (KZ.,) miteinander verleimt sind. zur Belastungsebene des Holzgitterträgers senkrecht
4. Träger nach einem der Ansprüche 1 oder 2, verlaufenden Hauptgurte zu je einem Gesamtgurt
dadurch gekennzeichnet, daß die im stumpfen von T-förmigem Querschnitt vereinigt sind.
Stoß aneinandergesetzten Hilfsgurte (2) durch Hierbei besteht nach der Erfindung eine bevor-
beiderseits ihrer Stoßstellen (St2) angeordnete 4° zugte Ausführung des Holzgitterträgers darin, daß
Laschen (L.,) miteinander verbunden und diese mindestens ein Hauptgurt aus in Trägerlängsrichtung
mit den Hilfsgurten (2) verleimt und an diesen fluchtend aneinandergefügten Gurtstücken zusam-
angenagelt oder angeschraubt sind. mengesetzt ist und diese an ihren gegenseitigen Stoß-
5. Träger nach einem der Ansprüche 2 bis 4, stellen über Keilzinken miteinander verleimt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen (St3) 45 Vorzugsweise sind auch die Hilfsgurte an den der Hauptgurte (3) gegenüber den Stoßstellen Stoßstellen jeweils benachbarter Trägerteile durch (Stn) der Hilfsgurte (2) versetzt sind. eine solche Keilzinkenverleimung unmittelbar mitein-
dadurch gekennzeichnet, daß die Stoßstellen (St3) 45 Vorzugsweise sind auch die Hilfsgurte an den der Hauptgurte (3) gegenüber den Stoßstellen Stoßstellen jeweils benachbarter Trägerteile durch (Stn) der Hilfsgurte (2) versetzt sind. eine solche Keilzinkenverleimung unmittelbar mitein-
6. Träger nach einem der Ansprüche 1 bis 5, ander verbunden, oder sie sind im stumpfen Stoß
dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptgurte (3) aneinandergesetzt und durch beiderseits ihrer Stoßmit
den Hilfsgurten (2) über Keilzinken (KZ11) 5° stellen angeordnete Laschen miteinander verbunden,
verleimt sind. wobei diese mit den Hilfsgurten verleimt und an
7. Verfahren zur Herstellung eines Holzgitter- diesen angenagelt oder angeschraubt sind. Hierbei
trägers nach einem der Ansprüche 1 bis 6, bei sind die Stoßstellen der Hauptgurte gegenüber den
dem aus einem Ober- und einem Untergurtteil Stoßstellen der Hilfsgurte zweckmäßig versetzt ansowie
den Streben gebildete Trägerteile vorgefer- 55 geordnet und die Hauptgurte mit den Hilfsgurten
tigt werden und daraufhin die an den Einsatzort gleichfalls über Keilzinken verleimt.
des Holzgitterträgers transportierten Trägerteile Ferner bezieht sich die Erfindung auf ein Verfah-
zusammengesetzt werden, dadurch gekennzcich- ren zur Herstellung eines Holzgitterträgers dieser
net, daß die Trägerteile (Tt bzw. 7V) über Hilfs- Art, bei dem aus einem Ober- und einem Untergurtgurte
(2 bzw. 2 a\ 2 b') miteinander verbunden 60 teil sowie den Streben gebildete Trägerteile vorgeferwerden,
auf die außen Hauptgurte (3 bzw. 3') tigt und daraufhin die an den Einsatzort des Holzaufgebracht werden, die mit den Hilfsgurten (2 gitterträgers transportierten Trägerteile zusammen-
bzw. la', 2 b') verbunden werden. gesetzt werden. Dieses Verfahren ist erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet, daß am Einsatzort die
65 TrägerteJle über die Hilfsgurte zunächst miteinander
Die Erfindung bezieht sich auf einen Holzgitter- verbunden werden und daraufhin die Hauptgurte
träger mit einem Ober- und einem Untergurt und außen auf die Hilfsgurte aufgebrach? und mit diesen
zwischen diesen angeordneten und mit ihnen verbun- verbunden werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1200870A CH517876A (de) | 1970-08-10 | 1970-08-10 | Holzgitterträger und Verfahren zu seiner Herstellung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2140077A1 DE2140077A1 (de) | 1972-02-17 |
| DE2140077B2 DE2140077B2 (de) | 1974-08-08 |
| DE2140077C3 true DE2140077C3 (de) | 1975-04-30 |
Family
ID=4378979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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| CH (1) | CH517876A (de) |
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Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1987000226A1 (en) * | 1985-06-27 | 1987-01-15 | Erik Anselm Jonsson | A structural component and a method and machine for its manufacture |
| WO2016024039A1 (en) * | 2014-08-11 | 2016-02-18 | Patenttitoimisto T. Poutanen Oy | Timber truss joint |
| US11680405B2 (en) | 2014-08-11 | 2023-06-20 | Patenttitoimisto T. Poutanen Oy | Glued timber truss |
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1970
- 1970-08-10 CH CH1200870A patent/CH517876A/de not_active IP Right Cessation
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1971
- 1971-08-09 AT AT692871A patent/AT311632B/de not_active IP Right Cessation
- 1971-08-10 DE DE19712140077 patent/DE2140077C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT311632B (de) | 1973-11-26 |
| DE2140077B2 (de) | 1974-08-08 |
| DE2140077A1 (de) | 1972-02-17 |
| CH517876A (de) | 1972-01-15 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |