DE214957C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE214957C DE214957C DENDAT214957D DE214957DA DE214957C DE 214957 C DE214957 C DE 214957C DE NDAT214957 D DENDAT214957 D DE NDAT214957D DE 214957D A DE214957D A DE 214957DA DE 214957 C DE214957 C DE 214957C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- mixing chamber
- compressed air
- hydrocarbon
- nozzle
- atomizer
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229930195733 hydrocarbon Natural products 0.000 claims description 15
- 150000002430 hydrocarbons Chemical class 0.000 claims description 15
- 239000004215 Carbon black (E152) Substances 0.000 claims description 12
- 239000000203 mixture Substances 0.000 claims description 10
- 239000007789 gas Substances 0.000 claims description 9
- 239000000446 fuel Substances 0.000 claims description 4
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 4
- 238000000889 atomisation Methods 0.000 description 2
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 229910010293 ceramic material Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000004927 clay Substances 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 230000004941 influx Effects 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- 238000002844 melting Methods 0.000 description 1
- 230000008018 melting Effects 0.000 description 1
- 238000005272 metallurgy Methods 0.000 description 1
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D11/00—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
- F23D11/10—Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zerstäuber-Brenner für schwere flüssige Kohlenwasserstoffe vorliegender Erfindung ist
dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige Kohlenwasserstoff durch Druckluft von oben in
eine 'Mischkammer geleitet wird, in die gleichzeitig von unten Druckluft eingeführt wird,
worauf das Gemisch durch einen in bekannter Weise mit einem inneren und einem äußeren
Druckluftrohr versehenen Zerstäuber gelangt,
ίο an dessen Austrittsende das aus dem oberen
Teil der Mischkammer abgeleitete, die leichteren Gase enthaltende Kohlenwasserstoffluftgemisch
tangential gegen die Düsenflamme geführt wird. Hierbei ist der Zerstäuber-Brenner so
eingerichtet, daß der Ventilsitz für das die Brennstoffzufuhr regelnde und. gleichzeitig Druckluft
zuführende Rohr senkrecht verschiebbar gelagert und mit einem Schwimmer ausgerüstet
ist, der in die Mischkammer hineinragt und bei Überfüllung der Mischkammer den Ventilsitz
gegen die kegelige Ventilspitze des die Brennstoffzufuhr regelnden Rohres drückt und damit
den weiteren Zufluß von Kohlenwasserstoff abschließt. Als Druckluft wird feuchte Preßluft
und vorteilhaft von hohem Druck benutzt.
Der Zerstäuber-Brenner ist auf der Zeichnung in Fig. ι in einem Längsschnitt, in Fig. 2 in
einem Querschnitt nach A-B (Fig. 1) und in Fig. 3 in einem Querschnitt nach C-D durch den
äußeren Düsenring mit den Tangentialkanälen dargestellt und hat folgende Einrichtung:
An das die Mischkammer 10 bildende kegelige . Gehäuse 1 schließt sich nach oben der Zylinder
2 an, der bei 3 mit einem seitlichen Stutzen versehen ist, in den das Rohr 4 zum Zufluß des
. schweren Kohlenwasserstoffes mündet. Der Kohlenwasserstoff wird entweder unter Druck
zugeführt oder fließt aus einem höher stehenden Behälter infolge seiner eigenen Schwere zu.
In dem Zylinder 2 ist das Rohr 4 mittels eines in das innere Stopfbüchsengewinde 5 greifenden
Zapfengewindes 6 senkrecht verstellbar. Dieses Rohr 4 ist unten zu einem Kegel 7 abgedreht,
der in der entsprechend kegeligen Bohrung 8 eines am .unteren Ende des Zylinders 2. liegenden
Körpers seinen Sitz findet. Dieser Körper ist an seinem in die Mischkammer hineinragenden
unteren Ende mit einem passenden Schwimmer 9 ausgerüstet. Durch die Bohrung des
Rohres 4 wird feuchte Preßluft in die Mischkammer geleitet. Bei Hochschrauben des
Ventilkegels 7 von seinem Ventilsitz 8 tritt der schwere Kohlenwasserstoff aus dem Rohrstutzen
3 in die Mischkammer 10 und bildet mit der durch das Rohr 4 zugeleiteten Preßluft
und der in dieser enthaltenen Feuchtigkeit ein Gemisch. ■
Hat dieses Gemisch in der Mischkammer 10 einen gewissen Höchststand erreicht, so hebt
der Schwimmer 9 den Ventilsitz 8 gegen den Ventilkegel 7 und bewirkt allmählich einen Abschluß
des Ventils 7, 8, wodurch der weitere Zufluß von Kohlenwasserstoff unterbrochen,
wird. Entleert sich dagegen die Mischkammer 10, so sinkt der Schwimmer 9, wodurch die
Öffnung zwischen 7 und 8 wieder frei wird und von neuem Kohlenwasserstoff in die Mischkammer
treten kann.
Um das Gemisch von Kohlenwasserstoff und Luft noch feiner zu verteilen, so daß eine Zerstäubung
des Brennstoffes, eintritt und die leichteren, durch diese Zerstäubung erzielten
Gase oben in der Mischkammer sich ansammeln, ist am Boden der Mischkammer io ein mit vielen
feinen Öffnungen versehenes, am Ende 12 geschlossenes Rohr 13 eingesetzt, welches bei 14
in einem Stutzen 15 des Gehäuses abgedichtet und mit seinem Ansatz 16 an die Preßluftleitung
angeschlossen ist. Die durch das Rohr 13 strömende und durch die Düsenöffnungen 11
austretende feuchte Preßluft mischt sich mit dem Gemisch in der Kammer 10 und bewirkt,
daß die leichteren Gase aus dem Gemisch nach dem oberen Teil der Kammer 10 steigen. Von
hier aus werden diese in der später erläuterten Weise in den Ring 27 übergeführt.
Das Düsenrohr 17 für den Zerstäuber geht quer durch das untere Ende des Gehäuses 1
und ist mittels Schraubzapfens 18 in der Stopfbüchse
19 des Pfropfens 20 in Längsrichtung verstellbar. Durch seine Bohrung 21 tritt Preßluft.
Der Brenner ist an dem Gehäuse 1 angeschraubt und besteht aus dem Zylinder 22 mit
Rohransatz 23, der beiderseitig konischen Düse 24, dem Düsenmundstück 25 .und dem mit
tangentialen Kanälen 26 versehenen Ring 27, der vor dem Düsenmundstück 25 angeschraubt
und mittels Schraubringes 28 gehalten ist! Das an seinem vorderen Ende kegelige Düsenrohr 17
läßt zwischen seiner äußeren Wand und der Innenwand der doppelt konischen Düse 24
einen schmalen ringförmigen Spalt 29, durch welchen das Kohlenwasserstoffpreßluftgemisch
. aus der Mischkammer 10 austreten kann.
In den Raum 30 'zwischen dem Außenmantel 24 und dem Zylindergehäuse 22 wird durch den
Schraubstutzen 23 Preßluft hindurchgeleitet, die aus dem ringförmigen Spalt 31 zwischen
Außenmantel der Düse 24 und Innenkante des Düsenmundstückes 25 austritt, so daß das bei
29 austretende, sich entzündende Gemisch von einem Luftmantel umgeben ist.
Die Mischkammer 10 steht an ihrem oberen Ende bei 32 durch ein Rohr 33 mit dem Schraubring
28 bzw. dem mit tangentialen Kanälen 26 versehenen Ring 27 in Verbindung. Der Ring 27
hat eine Kreisrinne 35, von welcher aus nach innen und in tangentialer Richtung die Kanäle
26 ausgehen. Die leichteren Gase treten so von dem oberen Teile der Mischkammer 10
aus tangential in den aus dem Spalt 29 tretenden und entzündeten Gasstrom und bewirken
eine Drehung des Gasstromes und dadurch eine kräftige Vermischung der einzelnen Teile dieses
Gasstromes unter sich und mit der Luft, wobei die mit den leichteren Gasen geschwängerte,
aus dem oberen Teil der Mischkammer 10 tretende Luft sich an. der Flamme entzündet
und die Hitze der Düsenflamme wesentlich erhöht. Dadurch wird eine vollkommene Vergasung
auch der schwersten Kohlenwasserstoffe gewährleistet.
Das Gehäuse 1 hat an seinem unteren Ende ein Auge 37, das zwischen Augen 38 eines Gestelles 39 drehbar ist und durch die Brücke 40
mit den Stellspindeln 41 so eingestellt werden kann, daß die Strahlrichtung der Düse innerhalb
gewisser Grenzen veränderlich ist. .
Der Zerstäuber-Brenner ist anwendbar für Feuerungen jeder Art, namentlich zum Schmelzen
von keramischem Material, Glas, Porzellan, Ton, für Dampfkesselfeuerungen auf See- und
Landfahrzeugen und für ortsfeste Kessel, in der Metallurgie, bei der Eiseherzeugung u. dgl.
Claims (2)
1. Zerstäuber-Brenner für schwere flüssige Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet,
daß der flüssige Kohlenwasserstoff durch Druckluft von oben in eine Mischkammer
(10) geleitet wird, in die gleichzeitig von unten Druckluft eingeführt wird, worauf das
Gemisch durch einen in bekannter Weise mit einem inneren und einem äußeren Druckluftrohr
(17, 22) versehenen Zerstäuber gelangt, an dessen Austrittsende das aus dem
oberen Teil der Mischkammer (10) abgeleitete, die leichteren Gase enthaltende
Kohlenwasserstoffgemisch tangential gegen die Düsenflamme geführt wird.
2. Zerstäuber-Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz
(8) für das die Brennstoffzufuhr regelnde und gleichzeitig Druckluft zuführende Rohr
(4) senkrecht verschiebbar gelagert und mit ■ einem Schwimmer (9) ausgerüstet ist, der
: in die Mischkammer (10) hineinragt und
bei Überfüllung der Mischkammer (10) den Ventilsitz (8) gegen die kegelige Ventilspitze
(7) des Rohres (4) drückt und damit den
'■ weiteren Zufluß von Kohlenwasserstoff abschließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE214957C true DE214957C (de) |
Family
ID=476498
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT214957D Active DE214957C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE214957C (de) |
-
0
- DE DENDAT214957D patent/DE214957C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2828826A1 (de) | Brenner fuer fluessigen brennstoff | |
| DE1751653C3 (de) | Brenner für flüssige Brennstoffe | |
| CH676631A5 (de) | ||
| CH463677A (de) | Zerstäubungsbrenner | |
| EP0683882B1 (de) | Vorrichtung für die verdampfung von brennstoffen und die speisung von verbrennungsluft | |
| DE2322425C3 (de) | Zerstäuber für eine Flüssigkeits-Gas-Emulsion | |
| DE69519146T2 (de) | Flüssiggasverbrennungsvorrichtung | |
| AT44691B (de) | Zerstäuber-Brenner für schwere flüssige Kohlenwasserstoffe. | |
| DE3204031A1 (de) | Ausgabevorrichtung fuer fluessige und gasfoermige medien mit mengenregelventil und separatem abstellorgan | |
| AT37738B (de) | Vorrichtung zum Einlassen des brennbaren Gemisches in Explosionskraftmaschinen. | |
| DE375418C (de) | Zum Erwaermen des Gluehkopfes von Motoren dienender Brenner | |
| DE3419647C2 (de) | ||
| DE102009032986A1 (de) | Elektrisch betriebener Gas/Ölbrenner | |
| DE426181C (de) | Dampflampe fuer fluessige Brennstoffe | |
| DE60609C (de) | Oeldampfbrenner | |
| DE259128C (de) | ||
| AT209467B (de) | Ölbrenner mit Eigendampfzerstäubung | |
| DE2500192A1 (de) | Druckgas-gespeister brenner | |
| DE250864C (de) | ||
| DE49020C (de) | Karburir-Apparat | |
| DE662801C (de) | Anheizbrenner fuer den Verdampfer von Gasbrennern fuer fluessige Kohlenwasserstoffe | |
| DE128664C (de) | ||
| DE1934741A1 (de) | Vorrichtung zum Verbrennen von Fremdstoffe enthaltenden fluessigen Brennstoffen | |
| DE43600C (de) | Lampe, bei welcher der Brennstoff: zerstäubt zur Verbrennung gelangt | |
| DE42689C (de) | Neuerung an Oellampen mit Vorrichtung zur Zuführung des Brennstoffs und der Luft |