DE214957C - - Google Patents

Info

Publication number
DE214957C
DE214957C DENDAT214957D DE214957DA DE214957C DE 214957 C DE214957 C DE 214957C DE NDAT214957 D DENDAT214957 D DE NDAT214957D DE 214957D A DE214957D A DE 214957DA DE 214957 C DE214957 C DE 214957C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mixing chamber
compressed air
hydrocarbon
nozzle
atomizer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT214957D
Other languages
English (en)
Publication of DE214957C publication Critical patent/DE214957C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/10Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space the spraying being induced by a gaseous medium, e.g. water vapour

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zerstäuber-Brenner für schwere flüssige Kohlenwasserstoffe vorliegender Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige Kohlenwasserstoff durch Druckluft von oben in eine 'Mischkammer geleitet wird, in die gleichzeitig von unten Druckluft eingeführt wird, worauf das Gemisch durch einen in bekannter Weise mit einem inneren und einem äußeren Druckluftrohr versehenen Zerstäuber gelangt,
ίο an dessen Austrittsende das aus dem oberen Teil der Mischkammer abgeleitete, die leichteren Gase enthaltende Kohlenwasserstoffluftgemisch tangential gegen die Düsenflamme geführt wird. Hierbei ist der Zerstäuber-Brenner so eingerichtet, daß der Ventilsitz für das die Brennstoffzufuhr regelnde und. gleichzeitig Druckluft zuführende Rohr senkrecht verschiebbar gelagert und mit einem Schwimmer ausgerüstet ist, der in die Mischkammer hineinragt und bei Überfüllung der Mischkammer den Ventilsitz gegen die kegelige Ventilspitze des die Brennstoffzufuhr regelnden Rohres drückt und damit den weiteren Zufluß von Kohlenwasserstoff abschließt. Als Druckluft wird feuchte Preßluft und vorteilhaft von hohem Druck benutzt.
Der Zerstäuber-Brenner ist auf der Zeichnung in Fig. ι in einem Längsschnitt, in Fig. 2 in einem Querschnitt nach A-B (Fig. 1) und in Fig. 3 in einem Querschnitt nach C-D durch den äußeren Düsenring mit den Tangentialkanälen dargestellt und hat folgende Einrichtung:
An das die Mischkammer 10 bildende kegelige . Gehäuse 1 schließt sich nach oben der Zylinder 2 an, der bei 3 mit einem seitlichen Stutzen versehen ist, in den das Rohr 4 zum Zufluß des . schweren Kohlenwasserstoffes mündet. Der Kohlenwasserstoff wird entweder unter Druck zugeführt oder fließt aus einem höher stehenden Behälter infolge seiner eigenen Schwere zu. In dem Zylinder 2 ist das Rohr 4 mittels eines in das innere Stopfbüchsengewinde 5 greifenden Zapfengewindes 6 senkrecht verstellbar. Dieses Rohr 4 ist unten zu einem Kegel 7 abgedreht, der in der entsprechend kegeligen Bohrung 8 eines am .unteren Ende des Zylinders 2. liegenden Körpers seinen Sitz findet. Dieser Körper ist an seinem in die Mischkammer hineinragenden unteren Ende mit einem passenden Schwimmer 9 ausgerüstet. Durch die Bohrung des Rohres 4 wird feuchte Preßluft in die Mischkammer geleitet. Bei Hochschrauben des Ventilkegels 7 von seinem Ventilsitz 8 tritt der schwere Kohlenwasserstoff aus dem Rohrstutzen 3 in die Mischkammer 10 und bildet mit der durch das Rohr 4 zugeleiteten Preßluft und der in dieser enthaltenen Feuchtigkeit ein Gemisch. ■
Hat dieses Gemisch in der Mischkammer 10 einen gewissen Höchststand erreicht, so hebt der Schwimmer 9 den Ventilsitz 8 gegen den Ventilkegel 7 und bewirkt allmählich einen Abschluß des Ventils 7, 8, wodurch der weitere Zufluß von Kohlenwasserstoff unterbrochen, wird. Entleert sich dagegen die Mischkammer 10, so sinkt der Schwimmer 9, wodurch die Öffnung zwischen 7 und 8 wieder frei wird und von neuem Kohlenwasserstoff in die Mischkammer treten kann.
Um das Gemisch von Kohlenwasserstoff und Luft noch feiner zu verteilen, so daß eine Zerstäubung des Brennstoffes, eintritt und die leichteren, durch diese Zerstäubung erzielten
Gase oben in der Mischkammer sich ansammeln, ist am Boden der Mischkammer io ein mit vielen feinen Öffnungen versehenes, am Ende 12 geschlossenes Rohr 13 eingesetzt, welches bei 14 in einem Stutzen 15 des Gehäuses abgedichtet und mit seinem Ansatz 16 an die Preßluftleitung angeschlossen ist. Die durch das Rohr 13 strömende und durch die Düsenöffnungen 11 austretende feuchte Preßluft mischt sich mit dem Gemisch in der Kammer 10 und bewirkt, daß die leichteren Gase aus dem Gemisch nach dem oberen Teil der Kammer 10 steigen. Von hier aus werden diese in der später erläuterten Weise in den Ring 27 übergeführt.
Das Düsenrohr 17 für den Zerstäuber geht quer durch das untere Ende des Gehäuses 1 und ist mittels Schraubzapfens 18 in der Stopfbüchse 19 des Pfropfens 20 in Längsrichtung verstellbar. Durch seine Bohrung 21 tritt Preßluft. Der Brenner ist an dem Gehäuse 1 angeschraubt und besteht aus dem Zylinder 22 mit Rohransatz 23, der beiderseitig konischen Düse 24, dem Düsenmundstück 25 .und dem mit tangentialen Kanälen 26 versehenen Ring 27, der vor dem Düsenmundstück 25 angeschraubt und mittels Schraubringes 28 gehalten ist! Das an seinem vorderen Ende kegelige Düsenrohr 17 läßt zwischen seiner äußeren Wand und der Innenwand der doppelt konischen Düse 24 einen schmalen ringförmigen Spalt 29, durch welchen das Kohlenwasserstoffpreßluftgemisch . aus der Mischkammer 10 austreten kann.
In den Raum 30 'zwischen dem Außenmantel 24 und dem Zylindergehäuse 22 wird durch den Schraubstutzen 23 Preßluft hindurchgeleitet, die aus dem ringförmigen Spalt 31 zwischen Außenmantel der Düse 24 und Innenkante des Düsenmundstückes 25 austritt, so daß das bei 29 austretende, sich entzündende Gemisch von einem Luftmantel umgeben ist.
Die Mischkammer 10 steht an ihrem oberen Ende bei 32 durch ein Rohr 33 mit dem Schraubring 28 bzw. dem mit tangentialen Kanälen 26 versehenen Ring 27 in Verbindung. Der Ring 27 hat eine Kreisrinne 35, von welcher aus nach innen und in tangentialer Richtung die Kanäle 26 ausgehen. Die leichteren Gase treten so von dem oberen Teile der Mischkammer 10 aus tangential in den aus dem Spalt 29 tretenden und entzündeten Gasstrom und bewirken eine Drehung des Gasstromes und dadurch eine kräftige Vermischung der einzelnen Teile dieses Gasstromes unter sich und mit der Luft, wobei die mit den leichteren Gasen geschwängerte, aus dem oberen Teil der Mischkammer 10 tretende Luft sich an. der Flamme entzündet und die Hitze der Düsenflamme wesentlich erhöht. Dadurch wird eine vollkommene Vergasung auch der schwersten Kohlenwasserstoffe gewährleistet.
Das Gehäuse 1 hat an seinem unteren Ende ein Auge 37, das zwischen Augen 38 eines Gestelles 39 drehbar ist und durch die Brücke 40 mit den Stellspindeln 41 so eingestellt werden kann, daß die Strahlrichtung der Düse innerhalb gewisser Grenzen veränderlich ist. .
Der Zerstäuber-Brenner ist anwendbar für Feuerungen jeder Art, namentlich zum Schmelzen von keramischem Material, Glas, Porzellan, Ton, für Dampfkesselfeuerungen auf See- und Landfahrzeugen und für ortsfeste Kessel, in der Metallurgie, bei der Eiseherzeugung u. dgl.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Zerstäuber-Brenner für schwere flüssige Kohlenwasserstoffe, dadurch gekennzeichnet, daß der flüssige Kohlenwasserstoff durch Druckluft von oben in eine Mischkammer (10) geleitet wird, in die gleichzeitig von unten Druckluft eingeführt wird, worauf das Gemisch durch einen in bekannter Weise mit einem inneren und einem äußeren Druckluftrohr (17, 22) versehenen Zerstäuber gelangt, an dessen Austrittsende das aus dem oberen Teil der Mischkammer (10) abgeleitete, die leichteren Gase enthaltende Kohlenwasserstoffgemisch tangential gegen die Düsenflamme geführt wird.
2. Zerstäuber-Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz (8) für das die Brennstoffzufuhr regelnde und gleichzeitig Druckluft zuführende Rohr
(4) senkrecht verschiebbar gelagert und mit ■ einem Schwimmer (9) ausgerüstet ist, der
: in die Mischkammer (10) hineinragt und bei Überfüllung der Mischkammer (10) den Ventilsitz (8) gegen die kegelige Ventilspitze (7) des Rohres (4) drückt und damit den
'■ weiteren Zufluß von Kohlenwasserstoff abschließt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT214957D Active DE214957C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE214957C true DE214957C (de)

Family

ID=476498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT214957D Active DE214957C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE214957C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2828826A1 (de) Brenner fuer fluessigen brennstoff
DE1751653C3 (de) Brenner für flüssige Brennstoffe
CH676631A5 (de)
CH463677A (de) Zerstäubungsbrenner
EP0683882B1 (de) Vorrichtung für die verdampfung von brennstoffen und die speisung von verbrennungsluft
DE2322425C3 (de) Zerstäuber für eine Flüssigkeits-Gas-Emulsion
DE69519146T2 (de) Flüssiggasverbrennungsvorrichtung
AT44691B (de) Zerstäuber-Brenner für schwere flüssige Kohlenwasserstoffe.
DE3204031A1 (de) Ausgabevorrichtung fuer fluessige und gasfoermige medien mit mengenregelventil und separatem abstellorgan
AT37738B (de) Vorrichtung zum Einlassen des brennbaren Gemisches in Explosionskraftmaschinen.
DE375418C (de) Zum Erwaermen des Gluehkopfes von Motoren dienender Brenner
DE3419647C2 (de)
DE102009032986A1 (de) Elektrisch betriebener Gas/Ölbrenner
DE426181C (de) Dampflampe fuer fluessige Brennstoffe
DE60609C (de) Oeldampfbrenner
DE259128C (de)
AT209467B (de) Ölbrenner mit Eigendampfzerstäubung
DE2500192A1 (de) Druckgas-gespeister brenner
DE250864C (de)
DE49020C (de) Karburir-Apparat
DE662801C (de) Anheizbrenner fuer den Verdampfer von Gasbrennern fuer fluessige Kohlenwasserstoffe
DE128664C (de)
DE1934741A1 (de) Vorrichtung zum Verbrennen von Fremdstoffe enthaltenden fluessigen Brennstoffen
DE43600C (de) Lampe, bei welcher der Brennstoff: zerstäubt zur Verbrennung gelangt
DE42689C (de) Neuerung an Oellampen mit Vorrichtung zur Zuführung des Brennstoffs und der Luft