DE2152248C3 - Blockform zum Herstellen von Blöcken aus geschäumtem Polystyrol - Google Patents
Blockform zum Herstellen von Blöcken aus geschäumtem PolystyrolInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Blockform zur Herstellung vop. Blöcken mit variablem Querschnitt aus
schäumbarem Polystyrol, deren Außenwände als geschlossene,
druckdichte Wände ausgebildet sind, die auf den Umfangsflächen mit im Absvand angeordneten,
perforierten Innenwänden eine Dampfkammer mit Anschlüssen für das Zu- und Abführen eines
Heizrnediums bilden, wobei eine der stirnseitigen Innenwände stufenlos in den Formraum hinein verstellbar
ausgebildet und mit einer Verstellvorrichtung verschen ist, die die zugeordnete druckdichte Außenwand
durchdringt und wobei die die verstellbare Innenwand umgebenden Innenwände in diesem Bereich
bis an die druckdichte Außenwand verlängert sind.
Derartige Blockformen werden verwendet, um die Blöcke beliebigen Querschnitts aus schäumbarem Polystyrol
herzustellen. Die geschäumten Polystyrolblöcke haben vielfach rechteckigen, aber auch runden
oder ringförmigen Querschnitt. Sie werden dann so zerschnitten, daß Platten, Folien od. dgl. beliebiger
Dicke entstehe!,.
Für den Normalbedarf haben die aus rechteckigen Blöckea geschnittenen Platten bestimmte, handelsübliche
Abmessungen. Um diese üblichen Abmessungen zu erreichen, haben die Blockformen die entsprechenden
fixen Abmessungen, cdcr die Blockformen
2 152 24S
haben solche größeren fixen Abmessungen, daß der Block geteilt werden kann, so daß man dadurch die
üblichen Planen-Abmessungen erhält.
Für verschiedene Verwendungszwecke wird eine
Folie aus geschäumtem Polystyrol benötigt: z. B. für Isolieriapete, Zuschnitte für Verpackungszwischenlagen
usw. Diese Folie wird aus Rundblöcken in der gewünschten Stärke geschält. Die Rundblöcke hüben
bisher fixe Abmessungen im Außendurchmesser. Innendurchmesser (= Kerndurchmesser) und Lange.
Die zur Herstellung der Rundblöcke verwendeten Rundblockformen hatten bislang diesbezüglich fixe
Abmessungen.
Von der Seite des Schälfolien-Hersteliers stellt sich
jedoch die Forderung, die Blocklänge variabel zu gestalten. Dies resultiert daraus, daß die Foüenbreite
je nach Verwendungszweck sehr variabel sein muß. Stylit man aber beliebige Schälfoiienbreiten aus fixen
Blöcken her, so muß zu oft Verschnitfbfall in Kauf genommen werden. Dies isi wirtschaftlich »ich. vvrtretbar.
Für bestimmte Bcdarfsialle hat es sich als wünschenswert
und rationell erwiesen, geschäumte Polystyrolblöcke variabler Länge herzustellen.
Ist die Blockiänge stufenlos einstellbar, so kann der Rundblock gleich in der erforderlichen Schälfolienbreite
hergestellt werden. Es kann auch eine solche Blocklänge hergestellt werden, die nach entsprechender
Teilung die gewünschte Vielzahl an Schälfoiienbreiten ergibt, ohne daß mehr als der unvermeidbare
Abfall anfällt.
Es ist bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 249 509), Blöcke aus schäumbarem Polystyrol in druckdichten
Blockformen und Einrichtungen für eine Querbedampfung herzustellen. Mit diesen Blockformen werden
Blöcke hcrgcsteiit, die eine gute Verschweißung der Polystyrol-Schaumstoffperlen aufweisen. Sie haben
jedoch den Nachteil, daß Blöcke mit unterschiedlicher Länge nicht hergestellt werden können.
Es ist auch bekannt (deutsche Auslegeschrift 1 233 577), den Decke! der Blockform beweglich anzuordnen,
um damit Nachverdichten, Nachfüllen und einen Block gleichmäßiger Dichte erstellen zu können.
Unterschiedliche 31ocklängen können in dieser Form nicht hergestellt werden. Auch ist diese ältere
Form nicht für eine Querbedampfung eingerichtet.
Ferner ist eine Blockform mit einem verschiebbaren Wandungsteil bekannt (deutsche Patentschrift
1 296 792), mit dem der vorgeschäumte Block in eine Nachexpansionskammer geschoben wird.' Auch mit
dieser Blockform können keine unterschiedlich langen Blöcke mit Querbedampfung hergestellt werden.
Die deutsche Offenlegungsschrift 1934 224 beschreibt
ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Erzeugen eines biegsamen ausgedehnten Polystyrol-Schaumstoffkorpcrs,
der hochelastisch sein soll, um daraus durch Schälen oder Schneiden Packwolle herzustellen.
Damit der Schaumstoffblock ein niedriges Raumgewicht und eine hohe Elastizität aufweist, wird
der Boden der Blockform während des Schäumens bewegt, so daß das Volumen der Formkammer verändert
werden kann. Eine Querbedampfung kann bei diäeser älteren Form nicht durchgeführt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Blöcke
beliebigen Querschnitts aus schäumbarem Polystyrol mit unlerschiedlicher Länge in einer geschlossenen,
druckdichten Blockform herzustellen, die gleichzeitig für eine Querbedampfung eingerichtet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die verstellbare Innenwand eine eine weitere
Dampfkammer bildende perforierte Bodenplatte auf-
weist und in die Dampfkammer, an die durch die Außenwand Innenrohre geführt sind, die in mit der
Außenwand verbundene Außenrohre teleskopartig geführt und mit Dampf od. dgl. beaufschlagbar sind,
daß der gegenüberliegenden Stinwa'nd eine perforierie
Innenwand zugeordnet ist, die mit der Stirnwc.id --'ine mii Dampf bcauischiagbare Kammer bildet,
daß die feststehenden Doppelwinde alle oder teilweise abklappbar sind, und daß die Dampfanschlüsse
zu den einzelnen Dampfkanunern eine Querbedampfung ermöglichende Schaltung aufweisen.
Ein weiterer Erfindungsgedanke ist darin zu sehen,
daß die Verstellvorrichtung einen hydraulischen, pneumatischen oder mechanischen Antrieb aufweist.
Um bei den bekannten Biockfoi.jien den geschäumten
Block aus der Form entnehmen zu können, sind der Deckel und die Seitenwände abklappbar ausgebildet.
Damit alfe Wände abklappbar sind, sind komplizierte Scharniere erforderlich. Diese komplizierten
Scharniere können mit der erfindungsgemäßen Blockform mit einer beweglichen Innenwand vermieden
werden, wenn die der beweglichen Innenwand gegenüberliegende Stirnwand als Deckel ausgebildet ist.
Bei geöffnetem Deckel kann die bewegliche Innenwand den geschäumten Block mit Hilfe der Verstellvorrichtung
aus der Blockform herausdrücken. Bei besonders langen Blockformen werden der Deckel,
eine Seitenwand und die Stirnwand der Form in herkömmlicher Weise aufgeklappt und die Blöcke mittels
der beweglichen Wand aus der Form hsrausgeschoben.
Für eine Querbedampfung bilden die Dampfkammern jeweils voneinander getrennte Dampfräume,
und jeder Dampfraum weist eine Dampfzufuhr- und Kondensatabführ-Einrichtung auf.
Blockformen mit einem kreisförmigen Formraum und einer aus einer perforierten Wand bestehenden
kreisrunden Kernkammer sind bekannt: Diese bekannten Blockformen haben jedoch den Nachteil, daß
keine Blöcke unterschiedlicher Länge hergestellt werden können. Damit auch ringförmige Blöcke variabler
Länge mit einer Querbedampfung hergestellt werden können, geht die Erfindung von einer Blockform aus,
deren Außenwände als geschlossene, druckdichte Wände ausgebildet sind, die auf den Umfangsflächen
mit einer im Abstand angeordneten, perforierten Innenwand eine Dampfkammer mit Anschlüssen für das
Zu- und Abführen eines Heizmediums bilden, wobei eine der stirnseitigen Innenwände a!s Ringwand ausgebildet
und längs einer angeordneten perforierten Kernkammer stufenlos mit einer Verstellvorrichtung,
die die zugeordnete druckdichte Außenwand durchdringt, in den Formraum hinein bewegbar ist und wobei
die die verstellbare Innenwand umgebenden Innenwände der Umfangswände in diesem Bereich bis
an die druckdichte Außenwand verlängert sind. Hierzu schlägt die Erfindung weiterhin vor, daß die
Kernkammer über die Außenwand hinaus verlängert ist und in der Kernkammer ein versteilbarer Kolben
mit druckdichter Kolbenfläche angeordnet ist, der die Kernkammer in zwei Dampfräume trennt, und daß
der gegenüberliegenden Stirnwand eine perforierte Ringinnenwand zugeordnet ist, die eine mit Dampf
beaufschlagbare Kammer bildet, und daß die festste-
hendcn Doppelwinde alle oder teilweise abklappbar
sind, und daß die Dampfanschlüsse zu den einzelnen Kammern eine Qucrbedampfung ermöglichende
Schaltung aufweisen. Vorteilhafterweise sind der Kolben und die verlängerte Kernkammer so ausgebildet,
daß der Formraum auch bei jeder Blocklängen-Einslcllung
quer bedampfbar ist.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichi.^r.g schematisch dargestellt und im folgenden
näher beschrieben. Es.zeigt
Fig. 1 eine Blockform mit rechteckigem Querschnitt,
F i g. 2 eine Blockform für kreisringförmige Blöcke.
Ein druckdichter Behälter 1 besteht aus den Umfas.sungswänden 2 und 3 sowie den beiden Stirnwänden
4 und 5. Innerhalb des Druckbehälters sind perforierte Innenwände 6, 7, 8 und 10 vorgesehen, die
den Formraum 43 bilden. Die perforierten Innenwände 6 und 7 sind fernerhin so angeordnet, daß ein
ringförmiger Dampfraum 14 gebildet wird. Die Innenwand 8 bildet mit der Wand 4 einen Dampfraum
15. Die perforierte Innenwand 10 ist gemeinsam mit einer Bodenplatte 11 zu einer beweglichen Innenwand
9 zusammengestellt. Eine Ringwand 12 mit einer Ringdichtung 13 vervollständigen die bewegliche
Innenwand 9, die innerhalb des von den perforierten Wänden 6 und 7 gebildeter, Formraumes 43 beweglich
ist. Die perforierte Innenwand 10 und die Bodenplatte 11 sind fernerhin so angeordnet, daß ein
Dampfraum 16 entsteht. Die bewegliche Platte 9 ist mit einer Verstellvorrichtung 17 verbunden, deren
Hydraulikzylinder 18 mit der Stirnwand 5 des Druckbehälters 1 und deren Hydraulikkoibcn 19 mit der
Bodenplatte 11 der beweglichen Innenwand 9 fest verbunden sind. Mittels dieser hydraulischen Verstellvorrichtung
17 kann die Blocklänge in beliebig (stufenlos) eingestellt werden.
An den Dampfraum 14 ist eine Dampfzuführleitung 20 und eine Kondensatabführleitung 21 angeschlossen.
Eine weitere Dampfleitung 22 beaufschlagt gemeinsam die Dampfräume 15 und 16. Hierzu ist
ein äußeres Dampfrohr 23 mit einer Führung 24 mit der Stirnwand 5 des Druckbehälters 1 fest verbunden.
In das Rohr 23 reicht ein inneres Dampfrohr 25 hinein, das mit seinem freien Ende mit der Bodenplatte
11 der beweglichen Wand 9 und folglich mit der Dampfkammer 16 verbunden ist. Eine Dampfabzweigleitung
26 ist von dem Dampfrohr 23 zu der Stirnwand 4 des Druckbehälters 1 und damit zur
Dampfkammer 15 geführt.
Die Bodenplatte 11 ist fernerhin mit einem inneren Kondensatrohr 30 versehen, das einerseits in der
Dampfkammer 16 mündet und mit seinem anderen freien Ende in ein äußeres Kondensatrohr 28 reicht.
Dieses Rohr 28 ist mittels einer Führung 29 mit der Stirnwand 5 des Druckbehälters 1 fest verbunden.
Von dem äußeren Kondensatrohr 28 geht eine Kondensatabführlcitung 27 ab, in die eine weitere Kondensatzweigleitung
31 von der Dampfkammer 15 mündet.
Die Dampfleitungen 20 und 22 sind mit Dampfventilcn 32 und 33 und die Kondensatleitungen 21
und 27 mit Kondensatventilen 34 und 35 versehen.
Im Bereich der druckdichten Behälterwand 2 und der perforierten Innenwand 6 sind gleichmäßig über
die Länge der Blockform beispielsweise drei Drehschieber 40,41 und 42 zum Zuführen des Rohgranulates
vorgesehen. Über Zuführleitungcn 37, 38 und 39 sind die Drehschieber mit der Rohstoff-Zufuhrleiuing
36 verbunden.
Die gesamte Blockform ist auf zwei Paar Behältcr-
stützen 44 und 45 abgestützt.
Nach Fig. 1 sind sowohl der Druckbehälter I als auch die den Formraum 4 umgebenden perforierten
Wände 6. 7, 8 und 10 so ausgebildet, daß sowohl ein rechteckig oder rund geschäumter Block hergestellt
ίο werden kann.
Fig. 2 zeigt eine Blockform für einen ringförmig geschäumten Block. In diesem Ausführungsbeispiel
besteht der druckdichte Behälter 1 aus einer zylindrischen Wand 2, die von zwei gewölbten Behälicrböden
4 und 5 verschlossen ist. Innerhalb des Druckbehälter* 1 befindet sich eine ebenfalls zylindrische
perforierte Innenwand 6, die einerseits an einer ringförmigen perforierten Stirnwand 46 anstößt und andererseits
mit der Stirnwand 5 verbunden ist. Fcrncr-
ao hin ist der Formraum 43' mit einem Kerneinsatz 48
durchzogen, der größtenteils perforiert, mit dem einen Ende mit der Stirnwand 46 und mit dem anderen Ende
mit der Stirnwand 5 fest verbunden ist. Im Bereich der Stirnwand 5 ist der Kerneinsatz 48 nicht perforiert,
andererseits aber mit einem Abschlußdeckel 49 nach außen hin verschlossen. In dem ringförmigen
Formraum 43' ist eine ringförmige bewegliche Innenwand 47 vorgesehen, deren Stirnfläche ebenfalls perforiert
ist. In der von dem Kerneinsatz 48 gebildeten Kernkammer 51 befindet sich eine kreisförmige bewegliche
unperforierte Innenwand 52, die als Kolben ausgebildet ist. Die beiden beweglichen Stirnwände
47 und 52 sind mit Verstell vorrichtungen 53, 54 und 55 versehen, wobei die Hydraulikzylinder 56 und 57
mit der Stirnwand 5 des Druckbehälters 1 und die Hydraulikkolben 58 und 59 mit der beweglichen
Stirnwand 47 und die Verstellspindel 60 mit der beweglichen Stirnwand 52 verbunden sind.
Die Stirnwand 46 bildet mit der Stirnwand 4 eine Dampfkammer 15, die bis in die Kernkammer 51
reicht. Die beweglichen Stirnwände 47 und 52 bilden zusammen mit der Stirnwand 5 eine weitere Dampfkammer
50. An die Dampfkammer 14 ist wiederum eine Dampf zuführungsleitung 20 und eine Kon-
densatabführleitung 21 angeschlossen. Von der Dampfkammer 50 führt eine Kondensatzweigieitung
61 zu der Kondensatabführlcitung 21. An die Dampfkammer 15 ist eine Dampfzuführleitung 22 angeschlossen.
Stützwände 63 mit Bohrungen 64 sorgen dafür, daß das in der Kammer 15 entstehende Kondensat
zur Leitung 31 abfließen kann. Wie im Ausführungsbeispiel nach F i g. 1 sind auch hier die Leitungen
20,21,22 und 31 mit Dampf- bzw. Kondensatventilen
32 bis 35 versehen. Auch die Rohgranulat-Zuführung 36 bis 42 ist hier gleichmäßig über die gesamte Länge
der Blockform verteilt. Die die Blockform tragenden Stützen 44 und 45 sindauf einem Fundament 62 abgestützt.
Fernerhin ist die bewegliche ringförmige Innenwand 47 mit einer automatischen Blocklängen-Einstellvorrichtung
65 verbunden.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 erfolgt die
Querbedampfung in der Weise, daß die Ventile 32 und 35 geöffnet und die Ventile 33 und 34 zunächst
geschlossen sind. In dieser Betriebsphase strömt der Dampf in die ringförmige Dampfkammer 14 und von
dort durch die gefüllte Formkammer 43 hindurch, um
als Kondensat durch die Leitungen 31 und 27 wieder auszutreten. Nach einer bestimmten Betriebsdauer
werden die Ventile 32 und 35 geschlossen und die Ventile 33 und 34 geöffnet, .letzt strömt der aus der
Leitung 22 zugeführte Dämpf über das Dampfrohr 25 in die Dampfkammer 16 bzw. über die Zweigleitung
26 in die Kammer 15. Der aus den Kammern
15 und 16 austretende Dampf durchströmt die Randzonen des Formraumes 43 bis zur Kammer 14, um
dort über die Kondensatlcitung 21 abzuströmen. Hierdurch werden die Randzonen des Blockes restlos
verschweißt. Sowohl das Dampfrohr 23 als auch die Dampfleitung 26 können jeweils mit einem Dampfventil
verschen sein, so daß nacheinander zuerst die Dampfkammer 15 und dann die Dampfkammer 16
oder umgekehrt beaufschlagt werden. Bei dieser Anordnung müssen auch die Kondensatrohre 30 und 27
entsprechend mit Kondensatvcntilen verschen sein. Die Querbedampfung im Ausführungsbeispiel nach
Fig. 2 geschieht ähnlich der nach Fig. 1. Hier sind
zunächst die Ventile 33 und 34 geschlossen bzw. die Ventile 32 und 35 geöffnet. Der aus der Leitung 20
ausströmende Dampf verteilt sich gleichmäßig in den ringförmigen Dampfkammern 14 und 50, strömt
durch den Formraum 43 in die Kernkammer Sl und
S die Kammer 15 und von dort zu der Kondensatabführleitung 31.
Nach einer bestimmten Betriebsphase werden auch hier die Ventile 32 und 35 geschlossen und die Ventile
33 und 34 geöffnet. Jetzt strömt der Dampf über die
ίο Dampfkammer 15 und die Kernkammer 51 durch die
Randzonen des Formraumes 43, um auch diese Zonen restlos zu verschweißen. Von hier strörM das Kondensat den Kondensatleitungen 21 und 61 zu.
In beiden Ausführungsbeispiclcn können die Stirn-
wände 4 bzw. 8 bzw, 4 und 46 ausschwenkbar angeordnet werden, damit die geschäumten Blöcke bei geöffneter
Stirnwand von den beweglichen Stirnwänden 9 bzw. 47 aus der Form ausgestoßen und eincrr
Transportclcment zugeführt werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 63
Claims (9)
1. Blockform zur Herstellung von Blöcken mil
variablem Querschnitt aus schäumbarem Polysiyrol,
deren Außenwände als geschlossene, druckdichte Wände ausgebildet sind, die auf den Umfangsflächen
mit im Abstand angeordneten. perforierten Innenwänden eine Dampfkammer mit Anschlüssen für das Zu- und Abführen eines'
Heizmediums bilden, wobei eine der stirnseitigen Innenwände stufenlos in den Formnuim hinein
verstellbar ausgebildet und mit einer Verstellvorrichtung versehen ist, die die zugeordnete druckdichte
Außenwand durchdringt und wobei die die verstellbare Innenwand umgeber Jen Innenwände
in diesem Bereich bis an die druckdichte Außenwand verlängert sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die verstellbare Innenwand (9, 10,11} eine eine weitere Dampfkammer (!6) bildende
perforierte Bodenplatte (10) aufweist und in die Dampfkammer (16) an die durch die
Außenwand (5) !nnenrohre (25/30) geführt sind,
die in mit der Außenwand (5) verbundene Außenrohre (23/28) teleskopartig geführt und mit
Dampf od. dgl. beaufschlagbar sind, daß der gegenüberliegenden Stirnwand (4) eine perforierte
Innenwand" (8) zugeordnet ist, die mit 'der Stirnwand
(4) eine mit Dampf beaufschlagbare Kammer (15) bildet, daß die feststehenden Doppelwände
alle oder teilweise abklappbar sind, und daß die Dampfanschiüsse zu den einzelnen Dampfkammern
eine Querbedampfung ermöglichende
Schaltung aufweisen.
2. Blockform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verstellvorrichtung (17) einen hydraulischen, pneumatischen oder methanischen
Antrieb aufweist.
3. Blockform nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Innenwand
(9/10) in Verbindung mit der Verstellvorrichtung (17) und einer an sich bekannten abklappbaren,
der beweglichen Innenwand (9/10) gegenüberliegenden Blockformwand (4 und 8) auch zum Auswerfen des fertigen Schaumstoffblockes
cinsetzbar ist.
4. Blockform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfkaminern
(14, Ϊ5, 16) jeweils voneinander getrennte DaTnpf räume bilden und jeder Dampfraum (14 bis
16) eine Dampfzufuhr-(20, 25, 26) und Kondensatabführ-Einrichtung
(2, 27, 31) aufweist.
5. Blockform nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfräume (15
und 16) über eine Dampfleitung (25/26) und eine Kondensaileitung (27/30/31) miteinander verbunden
sind.
6. Blockform zur Herstellung von Blöcken mit kreisförmigem Querschnitt variabler Länge aus
schäumbarem Polystyrol, deren Außenwände als geschlossene, druckdichte Wände ausgebildet
sind,dieauf den Umiangsflächen mit einer im Abstand
angeordneten, perforierten Innenwand eine Dampfkammer (14) mit Anschlüssen für das Zu-
und Abführen eines Heizmediums bilden, wobei eine der stirnseitigen Innenwände als Ringwand
ausgebildet und längs einer koaxial angeordneten perforierten Kernkammer stufenlos mit einer
Verstellvorrichtung, die die zugeordnete druckdichte
Außenwand durchdringt, in den Formraum -hinein bewegbar ist und wobei die die verstellbare
Innenwand umgebenden Innenwände der Umfangswände in diesem Bereich bis an die druck-,
dichte Außenwand verlängert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kernkair.mer (48/51) über
die Außenwand (5) hinaus verlängert ist und in der Kernkanimer ein verstellbarer Kolben mit
druckdichter Kulbenfläche (52) angeordnet ist,
der die Kernkammer in zwei Dampfräume (15/ 51/50) trennt, und daß der gegenüberliegenden
Stirnwand (4) eine perforierte Ringinnenwand (46) zugeordnet ist, die eine mit Dampf beaufschlagbare
Kammer (15) bildet, und daß die feststehenden Doppelwände alle oder teilweise abklappbar
sind, und daß die Dampianschlüsse zu den einzelnen Kammern eine Querbedampfung
ermöglichende Schaltung aufweisen.
7. Blockform nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß bei jeder Blocklängen-Einstellungder
Kolben (52) und die Innenwand (47) stets mit gleichem Abstand zur Ringinnenwand (46)
eingestellt sind.
8. Blockform nach den Ansprüchen 1 bis 7, mit Füllvorrichtungen zum Einfüllen des Rohstoffes
in den Formraum, dadurch gekennzeichnet, daß die in der Blockformwand (2 und 6) angeordneten
Füllvorrichtungen (43) als gleichmäßig über die Blockform verteilte Drehschieber (40 bis 42) ausgebildet
sind.
9. Blockform nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die bei kleiner Blocklängeri-Einslellung
nicht erforderlichen Drehschieber heim Verstellen der beweglichen Innenwand (9/
»0) bzw. (47) selbsttätig geschlossen bleiben.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2152248A DE2152248C3 (de) | 1971-10-20 | 1971-10-20 | Blockform zum Herstellen von Blöcken aus geschäumtem Polystyrol |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2152248A DE2152248C3 (de) | 1971-10-20 | 1971-10-20 | Blockform zum Herstellen von Blöcken aus geschäumtem Polystyrol |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2152248A1 DE2152248A1 (de) | 1973-05-17 |
| DE2152248B2 DE2152248B2 (de) | 1974-02-14 |
| DE2152248C3 true DE2152248C3 (de) | 1974-09-12 |
Family
ID=5822894
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2152248A Expired DE2152248C3 (de) | 1971-10-20 | 1971-10-20 | Blockform zum Herstellen von Blöcken aus geschäumtem Polystyrol |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2152248C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19808421C1 (de) * | 1998-02-28 | 1999-04-29 | Greiz Plasttechnik | Blockform zur Herstellung von Blöcken variabler Breite aus schäumbarem Polystyrol |
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| DE3500749C1 (de) * | 1985-01-11 | 1986-01-23 | Münchow und Hühne Maschinenbaugesellschaft mbH, 4100 Duisburg | Form zum Herstellen quaderfoermiger Schaumstoffbloecke |
| DE3700479A1 (de) * | 1987-01-09 | 1988-07-21 | Muenchow & Huehne Masch | Form zum herstellen quaderfoermiger schaumstoffbloecke |
| DE202018102138U1 (de) * | 2018-04-18 | 2019-07-19 | Kurtz Gmbh | Werkzeug und Vorrichtung zur Herstellung von geschäumten Dämmplatten |
| CN113696404B (zh) * | 2021-08-31 | 2023-08-08 | 威海市百进包装科技有限公司 | 一种泡沫塑料机械加工设备 |
-
1971
- 1971-10-20 DE DE2152248A patent/DE2152248C3/de not_active Expired
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| DE19808421C1 (de) * | 1998-02-28 | 1999-04-29 | Greiz Plasttechnik | Blockform zur Herstellung von Blöcken variabler Breite aus schäumbarem Polystyrol |
Also Published As
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| DE2152248B2 (de) | 1974-02-14 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |