DE215406C - - Google Patents

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DE215406C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A5/00Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
    • F41A5/32Energy accumulator systems, i.e. systems for opening the breech-block by energy accumulated during barrel or gas piston recoil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Rückstoß; lader mit gleitendem Lauf, bei dessen Rücklauf außer der Laufvorholfeder eine Feder gespannt wird, die erst nach dem Vorlauf des Laufes in die Feuerstellung in Tätigkeit tritt und deren in ihr aufgespeicherte Energie alsdann dazu benutzt wird, die Kammer zu öffnen, die abgeschossene Patronenhülse herauszuziehen, eine neue Patrone in den Lauf einzuführen und den Verschluß wieder zu schließen. Auf der Zeichnung ist das Gewehr in Fig. ι von der einen Seite gesehen dargestellt. Fig. 2 zeigt die gegenüberliegende Seite, Fig. 3 einen Querschnitt nach X-X der Fig. 2 und Fig. 4 die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform.
Der Gewehrlauf A besitzt eine Zahnstange B, welche mit einem Zahnrad C kämmt. Mit diesem Rad dreht sich ein größeres Zahnrad D, welches in eine auf einer Schiene F frei verschiebbare Zahnstange E eingreift. Diese Schiene führt sich in einer Nut, welche in der Rippe/ eines mit dem Gewehrlauf A verbundenen Rohres I ausgespart ist (Fig. 3).
Die Schiene F weist an ihrem einen Ende eine Nase/0 auf, welche als Anschlag für die Zahnstange E dient; an ihrem anderen Ende ist sie mittels eines sich in einem Schlitz i des Rohres / führenden Stiftes/1 mit einem Gleitstück G im Innern des Rohres I verbunden. Zwischen dem Gleitstück G und einem im Rohr I frei beweglichen Schieber j befin-
det sich eine Schraubenfeder H. Auf dem Rohr I sind zwei Riegel /, J1 angeordnet, die um Bolzen Jx, /xl von Ansätzen Jy /12 drehbar sind. Eine Feder J13 des Ansatzes /12 legt sich gegen den Riegel J1 an, und eine schwache Feder /14 hält diesen in der gezeichneten Lage. Die Steuerung der beiden Riegel /, J1 geschieht durch Nasen a%, A2 und A3 zweier am Gewehrlauf A befestigter Mitnehmer. In der Schraubenfeder H steckt eine schwächere Schraubenfeder M, welche zum Teil um einen Stift I des Rohres / geschlungen ist, mit dem übrigen Teil in eine Büchse N hineinragt, gegen deren Boden sie aufsitzt, und welche sie gegen den Schieber j anzudrücken bestrebt ist. Mittels eines Stiftes η führt sich eine an dem Verschlußkopf K der Kammer angelenkte Stange L in einem Schlitz i1 des Rohres I (Fig. 2 bis 4).
Die Wirkungsweise dieser Glieder ist folgende: Bei dem entgegen der Kraft der Feder A1 zwischen Gewehrlauf und Rohr I wirkenden Rohrrückstoß drückt die Nase A 2 des am Gewehrlauf befestigten Mitnehmers den Riegel / nieder, so daß dieser dadurch, daß er durch das Rohr J hindurchgreift, den der Feder H als Widerlager dienenden Schieber j gegen Rückwärtsbewegung, d. i. Bewegung nach links im Sinne der Fig. 2, sperrt. Mittels der Zahnräder C, D wird die Zahnstange E und bei deren Anschlag an die Nase/0 der Schiene F diese und folglich auch das Gleitstück G rück-
wärts mitgenommen. Ehe das Gleitstück G jedoch so weit verschoben worden ist, daß seine Aussparung g uöter die Nase J1S des ' Riegels J1 gelangt, ist bereits durch die Nase A3 die Feder/13 des Ansatzes/12 zusammengedrückt worden und strebt den Riegel Z1 entgegen der Kraft der Feder /14 abwärts zu drücken, so daß er in die Aussparung g einschnappt, wenn diese unter ihn
ίο kommt. Die Feder H befindet sich alsdann zwischen den beiden Teilen /, G in der Spannlage.
Kehrt der Gewehrlauf A unter dem Druck der Feder A1 in die Feuerstellung bis zu dem Anschlag α zurück, wobei die Zahnräder C und D die Zahnstange E wieder mitnehmen, so zieht die Nase «2 den Riegel / aus seiner den Schieber / sperrenden Lage heraus, die Feder H entspannt sich, indem sie den Schieber / nach links (Fig. 2) verschiebt und hierbei mittels der Verbindungsstange L den Verschluß K öffnet sowie die schwächere Feder M spannt. Hat sich die Feder H genügend entspannt; so hebt die Feder /14 den Riegel Z1 wieder in seine Anfangsstellung an, das Gleitstück G wird wieder freigegeben, und die in der zusammengepreßten Feder M aufgespeicherte Energie kommt zur Geltung; die sich entspannende Feder M schließt und verriegelt den Verschluß und schiebt die Feder H wieder in ihre Anfangsstelluhg zurück.
Das Neue ist also in dem Zusammenwirken der Federn H und M im Verein mit den beiden Riegeln / und J1 zu sehen.
Die Abbildung der Fig. 4 zeigt eine geänderte Ausführungsform insofern, als die Triebwerkteile B, C, D, E und F in Fortfall kommen und die Nase A3 unmittelbar auf das Gleitstück G wirkt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Rückstoßlader mit gleitendem Lauf, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rückgang des Laufes die verschiebbaren Enden einer Feder (H) in deren Spannungslage verriegelt werden und am Ende des Vorlaufes des Laufes in die Feuerstellung die Verriegelung des einen Federendes aufgehoben wird, worauf die sich entspannende Feder (H) den Verschluß öffnet und eine Hilfsfeder (M). so weit spannt, daß sie nach Entriegelung des zweiten Endes der Feder (H) den Verschluß wieder schließt und verriegelt und die Feder (H) in ihre Anfangsstellung zurückschiebt.
2. Gewehr nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung der Feder (H) durch Eingriff zweier am Schaft angelenkter, vom Gewehrlauf gesteuerter Riegel (J, J1) in zwei die Feder (H) zwisehen sich fassende verschiebbare Glieder (j, G) bewirkt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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