DE2155121B2 - Dreh-elektromagnet - Google Patents
Dreh-elektromagnetInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
- H01F7/06—Electromagnets; Actuators including electromagnets
- H01F7/08—Electromagnets; Actuators including electromagnets with armatures
- H01F7/14—Pivoting armatures
- H01F7/145—Rotary electromagnets with variable gap
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Description
50
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreh-Elektromagnet mit einem Rotor, welcher aus einer Rotorwelle
Bus ferromagnetischem Material, aus zwei auf der Rotorwelle befestigten sternförmigen Rotorelementen
Und einer zwischen diesen konzentrisch um die Achse ingeordneten Erregerwicklung besteht und mit einem
geteilten Stator, welcher eine den Rotorpolen entsprechende Anzahl von Polen hat, die in der Ruhelage den
Lücken zwischen den Rotorpolen gegenüberstehen.
Für den Aufbau von Dreh-Elektromagneten sind ^0
bereits Anordnungen bekannt (DT-PS 9 70 1fa6. DT-PS b 08 fc>23). bei denen einerseits die Erregerspule /wischen
zwei sternförmigen Rotorpolelementen und einer Rotorwelle angeordnet ist und andererseits der Stator
geteilt ist und eine der Anzahl der Rotor/.ähne entsprechende Anzahl von in der Ruhelage den
Rotorzahnlücken radial gegenüberstehenden Statorzähnen aufweist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Dreh-Elektromagneten zu schaffen, der zum einen
schnell, aber verhältnismäßig ruhig arbeitet und dessen Drehmoment-Weg-Charakteristik leicht veränderbar
ist und der zum anderen unkompliziert im Aufbau ist.
Dies wird bei einem Dreh-Elektromagnet der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß
der Stator aus zwei im wesentlichen gleichen, über den Rotor schiebbaren Ringteilen mit
daran ausgebildeten, parallel zur Achse gerichteten Polzähnen besteht, welche spiegelbildlich zu einer durch
die Mitte der Erregerwicklung gehenden, senkrecht zur Rotorachse liegenden Ebene angeordnet und durch
zwei Endplatten zusammengehalten sind, in denen die Lager für die Rotorwelle angeordnet sind.
Durch einen Dreh-Elektromagnet mit den erfindungsgemäß
ausgerüsteten Merkmalen wird die Forderung nach einem hersiellungstechnisch zwar einfacher;.
aber funktionstechnisch hervorragenden Aufbau erfüllt. Die Zuordnung zwischen Rotor und Stator ist über die
beiden tndplatten in hohem Grade maßhaltig gewährleistet,
so daß der Arbeitsspalt sehr klein gehalten werden kann.
Die Endstellung in der Arbeitslage ,.,t gemäß einer
Weiierbiidung dadurch einstellbar, daß (je) ein Endanschlag
durch mindestens einen der Zähne des Ro'mrs
und einen der Zähne des Stators gebildet ist.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erl'iiiduiH·
wird der Endanschlag durch einen Ansät/ a;n Spulenkörper und einen am Stator befestigten Ansät/
gebildet. Eine einfache Möglichkeit zur Veränderung des Drehmomentverlaufs in Abhängigkeit vom Weg des
Rotors ist dadurch gegeben, daß die Zähne des einen Stators gegenüber den Zähnen des zweiten Stators ur,
weniger als die Hälfte der Zahnteilung tangential versetzt sind.
Nacti einer zusätzlichen Weiterbildung der Erfindung
ist eine einfache Möglichkeit, den Drehmomentverlaul' in Abhängigkeit vom Weg des Rotors bedeutend zu
verändern, dadurch gegeben, daß alle oder eine größere Anzahl von Zähnen von Stator und/oder Rotor an ihren
einander gegenüberstehenden Enden in der Weise stufenförmig ausgebildet sind, daß sie sich im erregten
Zustand des Magneten mit je einer tangentialen Fläche gegenüberstehen und mit je einer im wesentlichen
radialen Fläche ganz oder angenähert berühren.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit zwei Varianten ist im folgenden beschrieben und in der
Zeichnung dargestellt. Dabei zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung, teilweise geschnitten,
F i g. 2 eine perspektivische Ansicht der auseinandergezogenen
Teile des Elektromagneten nach Fig. I,
F i g. 3a bis 3c charakteristische gegenseitige Stellungen der Rotor- und Statoransätze,
F i g. 4 eine Variante zu F i g. 3,
F i g. 5 eine weitere Variante zu F i g. 3,
F i g. 6 ein Drehmomcnt-Weg-Diagramm zu Fig. 3a
bis 3c,
F i g. 7 ein Drehmoment-Weg-Diagramm zu F i g. 4,
F i g. 8 ein Drehmoment-Weg-Diagramm zu F i g. 5.
Bei der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Drehmagnetanordnung ist die Rotorwelle mit 1 bezeichnet. Sie
besteht aus magnetisierbarem Material. An zwei Stellen sind auf diese Welle mit radial gerichteten Zähnen 2u
und 2a' versehene Rotoren 2 und 2' vorgesehen. Diese Rotoren sind auf die Welle entweder aufgepreßt oder in
anderer Weise befestigt. Mit 3 ist ein Spulenkörper aus
■t
nichtmagnetischem Material bezeichnet, der auf der Rotorwelle 1 zwischen den Rotoren 2 und 2' mit
geringem Abstand befestigt ist. Um diesen Spulenkörper 3 ist eine Wicklung 4 gelegt. Zwei Statoren 5 und 5'
sind zur Mitte der Anordnung spiegelbildlich ausgebildet. Sie tragen Gegenpole 5a und 5a', die parallel zur
Rotorwelle 1 verlaufen und mit der gleichen Anzahl von Rotorpolen 2a und 2a' zusammenarbeiten. In EnJplatten
7 und 7; sind Lager 6 für die Rotorwelle 1 befestigt. Diese Endplatten halten gleichzeitig die Statoren 5 und
5' in einer aus Fig. 1 ersichtlichen Lage fest. Die ortsfesten Teile sind mit einer Lagerplatte 8 durch
Schrauben 9 verbanden. Der Spulenkörper 3 trägt einen durch Zusammenwirken mit einem ortsfesten Gegenanschlag
10 als Anschlag wirksamen radialen Ansatz 3a, der die Größe der Drehbewegung des Rotors bestimmt.
Es ist auch möglich, einen der Rotorzälne mit einem tolchen Ansatz zu versehen.
Bei Erregung der Spule 4 wird über die Rotorwelle 1 ein magnetischer Kreis erzeugt, der sich, wie in F i g. 1
mit Φ bezeichnet, über die Rotoren 2 und 2' und die
Statoren 5 und 5' schließt. Der entstehende magnetische IF1 u ß ergibt eine Anziehungskraft zwischen den
Statorpolen 5a. 5;i' und den Roiorpolen 2.7. 2a'. so daß
ein Drehmoment auf die Rotorwelle 1 ausgeübt wird. Die Rückzugskraft kann nach dem Abstoppen der
Bewegung durch beliebige Mittel. /.. B. durch eine Feder, ausgeübt werden. Den in den Fig. 3a bis 3c dargestellten
Stellungen entsprechen die aus der Drehmomentkurve F i g. b ersichtlichen Drehmomente β 0. öl und
i-)2. Wie aus F i g. b ersichtlich ist. wird das größte Drehmoment in der Stellung θ Ι ausgeübt.
Wenn der von dem Wert (M ausgehende, mit Hs bezeichnete Drehmomentbercich verwertet wird, steigt
die Anfangsbeschleunigung an und ermöglicht eine besonders wirkungsvolle Arbeitsweise, da das Anfangsdrehmoment ein Maximum ist. Im weiteren Verlauf
nimmt das Drehmoment ab. so daß der Anprall am Endpunkt der Verstellung minimal ist.
Wenn die gegenseitige Lage zwischen den Polen 2a. 2a' und 5a, 5a' so gewählt ist, daß die Pole 5a gegenüber
den Polen 5a' um einen vorbestimmten Betrag Ba tangential gegeneinander versetzt sind, vergleiche die
Teile 5a 2 und 5a 2' in F 1 g. 4. so erhält man die aus Fig. 7 ersichtliche Drehmomentkurve. Die gleiche
Wirkung läßt sich bei entsprechender Versetzung der Rotorpole 2a und 2a' gegeneinander erzielen. Auf diese
Weise läßt sich beispielsweise bei halbem Weg das nach
den F i g. 3 und 6 erzielbare Drehmoment erreichen.
Durch geeignete Wahl dieses Verschiebungswertes
θα können je nach Wunsch verschiedene Drehmomentkurven
erzielt werden. Wenn ein großes statisches Drehmoment am Ende der Bewegung gewünscht ist,
kann, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist. eine große Anzahl von Zähnen oder alle Zähne des Stators und/oder
Rotors in der aus F i g. 5 für den Zahn 2a 3 gezeichneten Weise stufenförmig ausgebildet sein. Durch diese
Anordnung ist es möglich, etwa eine Drehmomentkurve nach Fig. 8 zu erzielen. Das Ausmaß des statischen
End-Drehmoments kann durch entsprechende Ausbildung entweder aller oder eines Teils der Zähne
bestimmt werden.
Ferner ergibt sich für den Dreh-Elektromagneten mit der oben erläuterten Ausbildung im Gegensatz zu
Tauchspul-Elektromagneten oder Elektromagneten mit hufeisenförmigem Kern eine geringere Reibung an der
Gleitfläche, da eine solche Reibung nur in den Lagerstellen für die Welle 1 auftritt. Da außerdem ein
wesentlicher Teil der Vorrichtung aus magnetisierbarem Material besteht, ist der Streufluß gering, wodurch
ein großer Wirkungsgrad gewährleistet ist. Es ist auch leicht möglich, durch einfaches Verdrehen der Teile 5
und 5' gegeneinander Änderungen des Drehmonieniverlaiifs
in Abhängigkeit vom Weg zu erzielen. Obwohl die Rotoren und Statoren verhältnismäßig kompliziert
aufgebaut sind, können sie beispielsweise durch Sintern wirtschaftlich hergestellt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Dreh-Elektromagnet mit einem Rotor, welcher aus einer Rotorwelle aus ferromagnetischem Material,
aus zwei auf der Rotorwelle befestigten sternförmigen Rotorpolelementen und einer zwischen
diesen konzentrisch um die Achse angeordneten Erregerwicklung besteht, und mit einem
geteilten Stator, welcher eine den Rotorpolen entsprechende Anzahl von Polen hat, die in der
Ruhelage den Lücken zwischen den Rotorpolen gegenüberstehen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stator aus zwei im wesentlichen gleichen, über den Rotor schiebbaren Ringteilen (5,
5') mit daran ausgebildeten, parallel zur Achse gerichteten Polzähnen (5a. 5a') besteht, welche
spiegelbildlich zu einer durch die Mitte der Erregerwicklung gehenden, senkrecht zur Rotorachse
liegenden Ebene angeordnet und durch zwei Endplatten (7, 7') zusammengehalten sind, in denen
die Lager (6, 6') für die Rotorwelle (1) angeordnet sind.
2. Dreh-Elektromagnet nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß (je) ein Endanschlag durch
mindestens einen der Zähne des Rotors und einen der Zähne des Stators gebildet ist.
3. Dreh-Elektromagnet nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß ein Endanschlag durch einen Ansatz (3;ι) am Spulenkörper (3) und einen am
Stator befestigten Ansatz (10) gebildet ist.
4. Dreh-Elektromagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne
des einen Stators gegenüber den Zähnen des zweiten Stators um weniges als die Hälfte der
Zahnteilung in Umfangsrichtung versetzt sind.
5. Dreh-Elektromagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder
eine größere Anzahl von Zähnen (2;/ 3, 5u 3) von
Stator und/oder Rotor an ihren einander gegenüberstehenden Enden in der Weise stufenförmig
ausgebildet sind, daß sie im erregten Zustand des Magneten (in der Endstellung des Rotors) mit je
einer tangentialen Fläche gegenüberstehen und mit je einer im wesentlichen radialen Fläche ganz oder ^5
angenähert berühren.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9773070A JPS4927203B1 (de) | 1970-11-07 | 1970-11-07 | |
| JP9773070 | 1970-11-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2155121A1 DE2155121A1 (de) | 1972-05-18 |
| DE2155121B2 true DE2155121B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2155121C3 DE2155121C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3506359A1 (de) * | 1984-02-24 | 1985-09-05 | Nippondenso Co., Ltd., Kariya, Aichi | Drehantriebsvorrichtung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3506359A1 (de) * | 1984-02-24 | 1985-09-05 | Nippondenso Co., Ltd., Kariya, Aichi | Drehantriebsvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2155121A1 (de) | 1972-05-18 |
| JPS4927203B1 (de) | 1974-07-16 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |