DE2155121C3 - Dreh-Elektromagnet - Google Patents
Dreh-ElektromagnetInfo
- Publication number
- DE2155121C3 DE2155121C3 DE19712155121 DE2155121A DE2155121C3 DE 2155121 C3 DE2155121 C3 DE 2155121C3 DE 19712155121 DE19712155121 DE 19712155121 DE 2155121 A DE2155121 A DE 2155121A DE 2155121 C3 DE2155121 C3 DE 2155121C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- rotor
- stator
- teeth
- rotary electromagnet
- poles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 5
- 230000005284 excitation Effects 0.000 claims description 4
- 230000005281 excited state Effects 0.000 claims description 2
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 claims description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 3
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 2
- 239000000463 material Substances 0.000 description 2
- 230000003068 static effect Effects 0.000 description 2
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000007423 decrease Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 239000011888 foil Substances 0.000 description 1
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 description 1
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 1
- RZWWGOCLMSGROE-UHFFFAOYSA-N n-(2,6-dichlorophenyl)-5,7-dimethyl-[1,2,4]triazolo[1,5-a]pyrimidine-2-sulfonamide Chemical compound N1=C2N=C(C)C=C(C)N2N=C1S(=O)(=O)NC1=C(Cl)C=CC=C1Cl RZWWGOCLMSGROE-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Description
50
Die Erfindung bezieht sich auf einen Dreh-Elektromagnet
mit einem Rotor, welcher aus einer Rotorwelle aus ferromagnetischem Material, aus zwei auf der
Rotorwelle befestigten sternförmigen Rotorelementen und einer zwischen diesen konzentrisch um die Achse j5
angeordneten Erregerwicklung besteht und mit einem geteilten Stator, welcher eine den Rotorpolen entsprechende
Anzahl von Polen hat, die in der Ruhelage den Lücken zwischen den Rotorpolen gegenüberstehen.
Für den Aufbau von Dreh-Elektromagneten sind ^0
bereits Anordnungen bekannt (DTPS 9 70 166, DT-PS 08 623), bei denen einerseits die Erregerspule zwischen
zwei sternförmigen Rotorpolelementen und einer Rotorwelle angeordnet ist und andererseits der Stator
geteilt ist und eine der Anzahl der Rotorzähne entsprechende Anzahl von in der Ruhelage den
Rotorzahnlücken radial gegenüberstehenden Statorzähnen aufweist.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Dreh-Elektromagneten zu schaffen, der zumeinen
schnell aber verhältnismäßig ruhig arbeitet und dessen Drehmoment-Weg-Charakteristik leicht veränderbar
ist und der zum anderen unkompliziert im Aufbau ist.
" Dies wird bei einem Dreh-Elektromagn/u der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß der Stator aus zwei im wesentlichen gleichen, über den Rotor schiebbaren Ringteilen mit daran ausgebildeten, parallel zur Achse gerichteten Polzähnen besteht, welche spiegelbildlich zu einer durch die Mitte der Erregerwicklung gehenden, senkrecht zur Rotorachse liegenden Ebene angeordnet und durch zwei Endplatten zusammengehalten sind, in denen die Lager für die Rotorwelle angeordnet sind.
" Dies wird bei einem Dreh-Elektromagn/u der eingangs genannten Art dadurch erreicht, daß erfindungsgemäß der Stator aus zwei im wesentlichen gleichen, über den Rotor schiebbaren Ringteilen mit daran ausgebildeten, parallel zur Achse gerichteten Polzähnen besteht, welche spiegelbildlich zu einer durch die Mitte der Erregerwicklung gehenden, senkrecht zur Rotorachse liegenden Ebene angeordnet und durch zwei Endplatten zusammengehalten sind, in denen die Lager für die Rotorwelle angeordnet sind.
Durch einen Dreh-Elektromagnet mit den erfindungsgemäß
ausgerüsteten Merkmalen wird die Forderung nach einem herstellungstechnisch zwar einfachen,
aber funktionstechnisch hervorragenden Aufbau erfüllt. Die Zuordnung zwischen Rotor und Stator ist über die
beiden Endplatten in hohem Grade maßhaltig gewährleistet, so daß der Arbeitsspalt sehr klein gehalten
werden kann. .
Die Endstellung in der Arbeitslage ist gemäß einer
Weiterbildung dadurch einstellbar, daß (je) ein Endanschlag durch mindestens einen der Zähne des Rotors
und einen der Zähne des Stators gebildet ist.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung wird der Endanschlag durch einen Ansatz am
Spulenkörper und einen am Stator befestigten Ansät/ gebildet. Eine einfache Möglichkeit zur Veränderung
des Drehmomentverlaufs in Abhängigkeit vom Weg des Rotors ist dadurch gegeben daß die Zähne des einen
Stators gegenüber den Zähnen des zweiten Stators um weniger als die Hälfte der Zahnteilung tangential
versetzt sind.
Nach einer zusätzlichen Weiterbildung der Erfindung ist eine einfache Möglichkeit, den Drehmomentverlauf
in Abhängigkeit vom Weg des Rotors bedeutend zu verändern, dadurch gegeben, daß alle oder eine größere
Anzahi von Zähnen von Stator und/oder Rotor an ihren einander gegenüberstehenden Enden in der Weise
stufenförmig ausgebildet sind, daß sie sich im erregten Zustand des Magneten mit je einer tangentialen Fläche
gegenüberstehen und mit je einer im wesentlichen radialen Fläche ganz oder angenähert berühren.
Ein Ausführupgsbeispiel der Erfindung mit zwei Varianten ist im folgenden beschrieben und in der
Zeichnung dargestellt. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung, teilweise geschnitten,
Fi g. 2 eine perspektivische Ansicht der auseinandergezogenen
Teile des Elektromagneten nach F i g. 1,
Fig. 3a bis 3c charakteristische gegenseitige Stellungen
der Rotor- und Statoransätze,
F i g. 4 eine Variante zu F i g. 3,
F i g. 5 eine weitere Variante zu F i g. 3,
Fig.6 ein Drehmoment-Weg-Diagramm zu Fig.3a
bis 3c,
F i g. 7 ein Drehmoment-Weg-Diagramm zu F i g. 4,
F i g. 8 ein Drehmoment-Weg-Diagramm zu F i g. 5.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten Drehmagnetanordnung
ist die Rotorwelle mit 1 bezeichnet. Sie besteht aus magnetisierbarem Material. An zwei Stellen
sind auf diese Welle mit radial gerichteten Zähnen 2a und 2a' versehene Rotoren 2 und 2' vorgesehen. Diese
Rotoren sind auf die Welle entweder aufgepreßt oder in anderer Weise befestigt. Mit 3 ist ein Spulenkörper aus
nichtmagnetischem Material bezeichnet, der auf der Rotorwelle 1 zwischen den Rotoren 2 und 2' mit
geringem Abstand befestigt ist. Um diesen Spulenkörper 3 ist eine Wicklung 4 gelegt. Zwei Statoren 5 und 5'
sind zur Mitte der Anordnung spiegelbildlich ausgebildet. Sie tragen Gegenpole 5a und 5a', die parallel zur
Rotorwelle 1 verlaufen und mit der gleichen Anzahl von Roiorpolen 2a und 2a' zusammenarbeiten. In Endplatten
7 und T sind Lager 6 für die Rotorwelle 1 befestigt. Diese Endplatten halten gleichzeitig die Statoren 5 und
5' in eiftci' aus Fig. 1 ersichtlichen Lage fest. Die
ortsfesten Teile sind mit einer Lagerplatte 8 durch Schrauben 9 verbunden. Der Spulenkörper 3 trägt einen
durch Zusammenwirken mit einem ortsfesten Gegenanschlag 10 als Anschlag wirksamen radialen Ansatz 3a,
der die Größe der Drehbewegung des Rotors bestimmt. Es ist auch möglich, einen der Rotorzähne mit einem
solchen Ansatz zu versehen.
Bei Erregung der Spule 4 wird über c";e Rotorwelle 1
ein magnetischer Kreis erzeug!, der sich, wie in Fig. 1 mit Φ bezeichnet, über die Rotoren 2 und 2' und die
Statoren 5 und 5' schließt. Der entstehende magnetische Fluß ergibt eine Anziehungskraft /wischen den
Slatorpolen 5<i. 5.-/' und den Roiorpolen 2a. 2a', so daß
ein Drehmoment auf die Rotorwelle I ausgeübt wird. Die Rückzugskraft kann nach dem Abstoppen der
Bewegung durch beliebige Mittel, z. B. durch eine Feder, ausgeübt werden. Den in den Fig. 3a bis 3c dargestellten
Stellungen entsprechen die aus der Drehmomentkiirvc Fig.6 ersichtlichen Drehmomente WO, Wl und
Θ2. Wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, wird das größte
Drehmoment in der Stellung H 1 ausgeübt.
Wenn der von dem Wert Θ1 ausgehende, mit ()s
bezeichnete Drchmomcntbcrcich verweilet wird, steigt die Anfangsbeschleunigung an und ermöglicht eine
besonders wirkungsvolle Arbeitsweise, da das Anfangsdrehmoment ein Maximum ist. Im weiteren Verlaul
nimmt das Drehmoment ab, so daß der Anprall am Endpunkt der Verstellung minimal ist.
Wenn die gegenseitige Lagi· zwischen den Polen 2a.
2.·/' und 5.7, 5a' so gewählt ist, daß die FoIe 5a gegenüber
den Polen 5a' um einen vorbestimmten Betrag <-).) tangential gegeneinander vers.et/t sind, vergleiche die
T-.'ile 5;; 2 und 5a 2' in Fig. 4, so erhält man die aus
F i g. 7 ersichtliche Drehmomentkurve. Die gleiche Wirkung läßt sich bei entsprechender Versetzung der
Rotorpolc 2a und 2a' gegeneinander erzielen. Auf diese Weise laßt sich beispielsweise bei halbem Weg das nach
den I 1 g. 3 und 6 erzielbare Drehmoment erreichen.
Durch geeignete Wahl dieses Vcrschiebungsueries
fc)a können je nach Wunsch verschiedene Drehmoinentkurven
erzielt werden. Wenn ein großes statisches Drehmoment am Ende der Bewegung gewünscht ist.
kann, wie aus Fig.b ersichtlich ist, eine große Anzahl von Zähnen oder alle Zähne des Stators und/oder
Rotors in der aus F i g. 5 für den Zahn 2a 3 gezeichneten Weise stufenförmig ausgebildet sein. Durch diese
Anordnung ist es möglich, etwa eine Drehmomentkurve nach Fig.8 zu erzielen. Das Ausmaß des statischen
End-Drehmomenls kann durch entsprechende Ausbildung entweder aller oder eines Teils der Zähne
bestimmt werden.
Ferner ergibt sich für den Dreh-Elektromagneten mit der oben erläuterten Ausbildung im Gegensatz zu
Tauchspul-Elektromagneten oder Elektromagneten mit hufeisenförmigem Kern eine geringere Reibung an der
Gleitfläche, da eine solche Reibung nur in den Lagerstellen für die Welle 1 auftritt. Da außerdem ein
wesentlicher Teil der Vorrichtung aus magnetisierbarem Material besteht, ist der Streufluß gering, wodurch
ein großer Wirkungsgrad gewährleistet ist. Es ist auch leicht möglich, durch einfaches Verdrehen der Teile 5
und 5' gegeneinander Änderungen des Drehmomentverlaufs in Abhängigkeit vom Weg zu erzielen. Obwohl
die Rotoren und Statoren verhältnismäßig kompliziert aufgebaut sind, können sie beispielsweise durch Siniern
wirtschaftlich hergestellt werden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Dreh-Elektromagnet mit einem Rotor, welcher
aus einer Rotorwelle aus ferromagnetischem Material, aus zwei auf der Rotorwelle befestigten
sternförmigen Rotorpolelementen und einer zwischen diesen konzentrisch um die Achse angeordneten
Erregerwicklung besteht, und mit einem geteilten Stator, welcher eine den Rotorpolen
entsprechende Anzahl von Polen ha.., die in der Ruhelage den Lücken zwischen den Rotorpolen
gegenüberstehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stator aus zwei im wesentlichen
gleichen, über den Rotor schiebbarer. Ringteilen (5, 5') mit daran ausgebildeten, parallel zur Achse
gerichteten Polzähnen (5a, 5a') besteht, welche spiegelbildlich zu einer durch die Mitte der
Erregerwicklung gehenden, senkrecht zur Rotorachse liegenden Ebene angeordnet und durch zwei
Endplatten (7, T) zusammengehalten sind, in denen die Lager (6, 6') für die Rotorwelle (1) angeordnet
sind.
2. Dreh-Elektromagnet nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß (je) ein Endanschlag durch mindestens einen der Zähne des Rotors und einen
der Zähne des Stators gebildet ist.
3. Dreh-Elektromagnet nach Anspruch !.dadurch
gekennzeichnet, daß ein Endanschlag durch einen Ansatz (3a) am Spulenkörper (3) und einen am
Stator befestigten Ansatz (10) gebildet ist.
4. Dreh-Elektromagnet nach einem der Ansprüche 1 bis 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne
des einen Stators gegenüber den Zähnen des zweiten Stators um weniger als die Hälfte der
Zahnteilung in Umfangsrichtung versetzt sind.
5. Dreh-Elektromagnet nr.ch einem der Ansprüche
1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß alle oder eine größere Anzahl von Zähnen (2a 3, 5a i) von
Stator und/oder Rotor an ihren einander gegenüberstehenden Enden in der Weise stufenförmig
ausgebildet sind, daß sie im erregten Zustand des Magneten (in der Endstellung des Rotors) mit je
einer tangentialen Fläche gegenüberstehen und mit je einer im wesentlichen radialen Fläche ganz oder
angenähert berühren.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9773070A JPS4927203B1 (de) | 1970-11-07 | 1970-11-07 | |
| JP9773070 | 1970-11-07 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2155121A1 DE2155121A1 (de) | 1972-05-18 |
| DE2155121B2 DE2155121B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2155121C3 true DE2155121C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1538834C3 (de) | Schrittmotor | |
| DE2600840C3 (de) | Schrittmotor mit einem Permanentmagnet-Rotor | |
| DE2429492B2 (de) | Schrittweise oder kontinuierlich betreibbarer elektrischer Motor, insbesondere Schrittmotor zum Antrieb eines Rollenzählwerkes | |
| DE2418099A1 (de) | Asynchrone, synchronisierbare magnetische kupplung | |
| DE2738789B2 (de) | Elektrischer Schrittmotor | |
| DE8711725U1 (de) | Elektrokleinmotor | |
| EP3499694A1 (de) | Permanentmagnetbremse und verfahren zur erzeugung eines brems- oder haltemoments mit einer permanentmagnetbremse | |
| DE1488006C3 (de) | Schrittmotor | |
| DE1913468B2 (de) | Drehzahlgebergenerator | |
| DE19704576A1 (de) | Reluktanz-Motor | |
| DE2529845C2 (de) | Schrittmotor | |
| DE69413966T2 (de) | Elektromagnetischer betätiger mit drehbarem kern | |
| DE2155121C3 (de) | Dreh-Elektromagnet | |
| DE1763858C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE102017108670A1 (de) | E-Motor mit verdrehbaren Rotorsegmenten zur Reduzierung des Magnetflusses | |
| DE68913625T2 (de) | Vielpoliger Schrittmotor. | |
| DE2155121B2 (de) | Dreh-elektromagnet | |
| DE2201376C3 (de) | Elektromagnetischer Schrittschaltmotor für Uhrwerke | |
| DE10055080A1 (de) | Elektrische Linearmaschine | |
| DE102004013423B4 (de) | Spannungserzeuger | |
| DE2527046B2 (de) | Dämpfungseinrichtung für einen Schrittmotor | |
| DE3782339T2 (de) | Elektrischer motor mit einem vielpoligen dauermagnetlaeufer. | |
| DE856278C (de) | Elektromagnetischer Schrittantrieb fuer polarisierte Nebenuhrwerke | |
| DE1463896B2 (de) | Magnetisches koaxial wellengetriebe | |
| WO2005104339A1 (de) | Hysteresebremse mit einer hystereseeirichtung, insbesondere für eine ventilsteuervorrichtung einer brennkraftmaschine |