DE2155997C3 - Verfahren zur Herstellung von Furanverbindungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Furanverbindungen

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DE2155997C3
DE2155997C3 DE19712155997 DE2155997A DE2155997C3 DE 2155997 C3 DE2155997 C3 DE 2155997C3 DE 19712155997 DE19712155997 DE 19712155997 DE 2155997 A DE2155997 A DE 2155997A DE 2155997 C3 DE2155997 C3 DE 2155997C3
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sulfuric acid
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Helmut; Lin Chao-Han; Dayton Ohio Schwab (V.St.A.)
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Description

wart
IO
in der R ein Wasserstoffatom oder eine Methyloder Äthylgruppe und R1 und R2 Wasserstoffatome oder einer dieser Reste eine Nitrogruppe bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man ein l-Hydroxy-l'-carboxybenzophenon der allgemeinen Formel
OH
t benzoesäure um p-Phenylphenol in Gegen-■%ieer Schwefelsäure und unter gleichzeitiger ", ,imyiisetzen Ein Hinweis darüber, daß bei 5SSS -cSder Schwefelsäure als Konden-,at onsmittei die Umsetzung auch beii Raum,temperatur durchgeführt werde., kann, ist aus dieser Entgegenhaltung nicht zu entnehmen
Aus der Zeitschrift Journal of the American Chem,-
cavity, Bd. 41 (1919), S. 1289 bis 1291. ist es zwar
auch bekannt, die genannte Umsetzung in Gegenwart
raucr-nder Schwefelsäure durchzuführen, ,.doch wird
iich hier die Umsetzung noch bei erhotiier lempera-
2 durchgeführt. Darüber hinaus werden dort andere
F!uorar.verbindungen als bei dem erfindungsgemäßen
Verfahren hergestellt.
Es wu-de nun ein Verfahren gefunden, das die Her-
srellun" von Fluoranen in einfacher Weise ermöglicht
« und be! dem unter gleichzeitiger erheblicher Verbesse-
rung der Ausbeute die Reaktion bei Raumtemperatur
durchgeführt werden kann.
Das* erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von Fluoranen der allgemeinen Formel
35
mit einem Phenol der allgemeinen Formel HO R
45
in der R ein Wassei Stoffatom oder eine Methyl- oder Äthylgruppe und R, und R2 Wasserb.offatome oder ,0 einer dieser Reste eine Nitrogruppe bedeuten, ist dadurch gekennzeichnet, daß man ein 2-Hydroxy-2'-carboxybenzophenon der allgemeinen Formel
wobei in diesen Formeln die Reste κ, R, und R2 die obengenannte Bedeutung besitzen, in Gegenwart von rauchender Schwefelsäure bei einer Temperatur von 15 bis 25"C umsetzt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das molare Verhältnis zwischen Phenol und 2-Hydroxy-2'-carboxybenzophenon zwischen 1,5: I und 3: 1 liegt.
OH
Es sind cmc ganze Reihe von Verfahren zur Herstellung von Fluoranen bekannt, wobei die Reaklion
mit einem Phenol der allgemeinen Formel
HO R
wobei in diesen Formeln die Reste R, R1 und R, die obengenannte Bedeutung besitzen, in Gegenwart von rauchender Schwefelsäure bei einer Temperatur von 15 bis 25" C umsetzt.
Das molare Verhältnis von Phenol zur Ketosäure kann größer als 1:1 sein und liegt vorzugsweise zwischen 1,5: 1 und 3:1.
Allgemein wird das erfindungsgemaße Verfahren in Gegenwart von annähernd gleichen Volumenanteilen rauchender Schwefelsäure und konzentrierter Schwefeisäure durchgeführt. Vorzugsweise beträgt der SO3-Gehalt der rauchenden Schwefelsäure 20 Gewichtsprozent.
Als Phenol eignet sich beispielsweise: p-Aniiinophenol, 3-Methyl-4-anilinophenol, ρ-(N- Methylanilin) -phenol, und als Ketosäurc sind 2'-Carboxy-4 - diäthylamino - 2 - hydroxy - 5' - nitrobenzophenon, 2' - Carboxy - 4 - diäthylamino - 2 - hydroxy - benzophenon, 2' -Carboxy -4-diäthylamino- 2 -hydroxy -4- nit<" benzophenon geebnet.
Im allgemeinen wird das erfindungsgemaße Verfahren unter atmosphärischem Druck ;n einer Zeit zwischen 6 und 24 Stunden durchfefüh't. jedoch sind diese Bedingungen variabel.
Die Verfahrensprodukte finden Verwendung in markierungsbildendem Material von druckempfindlichen Aufzeichnungssyslemen, wobei eine Lösung eines praktisch farblosen Fluorans mit einem Blatt in Kontakt gebracht wird, das einen sauren Reaktanten, beispielsweise Attapulgitton oder Phenolharz besitzt, xiurch den das Fluoran in eine intensiv gefärbte Form umschlägt, um eine sichtbare Markierung auf dem Blatt zu erzeugen.
Beispiel 1
1 g 2'-Carboxy-4-diäthylamino-2-hydroxy-benzophenon (0,003 Mol) wurde in einer Mischung von 4 ecm konzentrierter Schwefelsäure und volumenmäßig der gleichen Menge rauchender Schwefelsäure bei einem SO,-Gehalt von 20% unter äußerer Kühlung auf 15'C und unter mechanischem Rühren gelöst. Der Lösung wurden 1,9 g von 4-Ani!ino-3-methy!phcnol (0,01 Mol) in kleinen Mengen zugesetzt, und das Gemisch wurde 16 Simiucii bei etwa 20 C gciun:i. Die Reaktionsmischung wurde dann in 200 g Eiswasser geschüttet, mit I0%iger Natriumhydroxydlösung basisch gemacht und mit Benzol extrahiert.
Die Benzollösun^ wurde nacheinander mit I0%iger wäßriger Natriumhydroxydlösung, 2%igcr wäßriger Natriumchloridlösung und schließlich mit Wasser gewaschen. Nach einer Konzentration auf ungefähr 40 ecm wurde unter Verwendung von aktivierter Tonerde Chromatographie«. Durch Elution mit Bcn/ol erhielt man aus der Kolonne oder Säule einen Orangefarbstoff, die weitere Elution mit einer Mischung von Benzo!. Äther und Äthylacetat (3:3: 11 ergab 1,17 g des 2' -Anilino- 6'- diäthylamino - 3'- methylfluorans vom F. 194 bis 196 C. Die Ausbeute betrug 77% der Theorie.
Beispiel 2
Die Synthese von 2' - ληίΐϊηο - 6' - diäthylamino-6-i;itrofiuoran wurde nach dem im Beispiel 1 beschiiebenen Verfahren unter Verwendung von 2' - Carboxy - 4 - diäthylamino - 2 - hydroxy - 4' - nitrobenzophenon und p-Anilinophenol durchgeführt. Die Ergebnisse und Reaktionsbedingungen sind aus der nachfolgenden Tabelle ersichtlich.
Molar- Temperatur Zeil
verhältnis vnn
Ketosäure
zu Phenol ( C) (Std.)
1:3 20 Ib
35
40
Schwefel- Aussäuiekonbeute
zemratiim
(SO.,)") 64
") Dies ist eine Mischung zu gleichen Volumleilen aus konzentrierter Schwefelsäure und rächender Schwefelsäure
Beispiel 3
Es wurden drei Versuche zur Herstellung von 2-Anilino-6'-diäthylamino-6-nitrofluoran analog der Methode des Beispiels 2 durchgeführt, wobei die Temperatur jeweils 20" C betrug und das Molverhältnis von Ketosäure zu Phenol auf 1 :1 konstant gehalten wurde, v.atirend die Konzentration der Schwefelsäure gemäß der folgenden Tabelle variiert wurde.
Versuch
Nr.
45
Schwefelsäure
konzentration
Zeil
(Std)
Au
1 90% 16 I
2 99% 16 18
50 3 (SO3)") 16 38
Ausbeute
") Dies ist eine Mischung von gleichen Volumteilen konzentrierter Schwefelsäure und rauchender Schwefelsäure.
Aus den erhaltenen Fruebnisscn geht deutlich hervor, daß die Vergleichst rsuchc 1 und 2 mit konzentrierter Schwefelsäure ein erheblich schlechteres Ergebnis liefern als der Versuch 3 des erfindungsgemäßen Verfahrens.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    I. Verfahren zur Herstellung von Fluoranen der allgemeinen Formel
    • π .^meinen durch Umsetzung äquimolarer Menim allgemeinen undeines Phenols in konzentrieri einer Temperatur bei 100 C
DE19712155997 1970-11-16 1971-11-11 Verfahren zur Herstellung von Furanverbindungen Expired DE2155997C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US9009970A 1970-11-16 1970-11-16
US9009970 1970-11-16

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2155997A1 DE2155997A1 (de) 1972-05-25
DE2155997B2 DE2155997B2 (de) 1975-08-21
DE2155997C3 true DE2155997C3 (de) 1976-04-01

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