DE215692C - - Google Patents

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DE215692C
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DENDAT215692D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • B60J1/04Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing adjustable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 215692 KLASSE 63 b. GRUPPE
Windschutzvorrichtung für Fahrzeuge. Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. November 1908 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Windschutzvorrichtungen für Fahrzeuge. Es kommen solche Windschutzvorrichtungen in Betracht, deren Rahmen zum Teil umlegbar ist und die eine die Gebrauchslage des umlegbaren Rahmenteils sichernde, selbsttätig einschnappende Verriegelung haben. Bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art reicht die Verriegelungsvorrichtung zum Festhalten des beweglichen Rah-ίο menteils in der Gebrauchslage nicht aus, es ist vielmehr noch eine besondere Feststellvorrichtung erforderlich. Beim Gegenstand der Erfindung fällt diese besonders zu bedienende Feststellvorrichtung weg, und es ist dafür der bewegliche Rahmenteil mit dem festen durch Federn oder Schnappvorrichtungen in Verbindung gebracht, die den beweglichen Teil in beiden Endstellungen gegen den festen Teil abgestützt halten. Es wird also die Sicherung des umlegbaren Rahmens gemäß der vorliegenden Erfindung ohne Zuhilfenahme besonderer Feststellschrauben o. dgl. lediglich durch Vermittlung der Rahmen selbst erzielt. Dies bedeutet eine wesentliche Vereinfachung in der Bedienung; der Wagenführer braucht nichts weiter zu tun, als die Rahmenklappe in die von ihm gewünschte Endstellung zu bringen, die beide Rahmenteile verbindenden Federn sorgen dann selbsttätig für die Lagensicherung des beweglichen Rahmenteils. Die Erfindung bietet die Möglichkeit zu einer weiteren Vereinfachung dadurch, daß die mit den Verbindungsfedern zusammenwirkenden Stützanschläge oder Stütznasen als Teile der selbsttätig· einschnappenden Verriegelungsvorrichtung ausgebildet sein können. Die Stütznase des beweglichen Rahmenteils wirkt in diesem Fall mit einer unter Federwirkung stehenden, an der Stütznase des festen Rahmenteils drehbaren Sperrklaue zusammen. Beim Aufrichten der Rahmenklappe schnappt die Sperrklaue selbsttätig über die Nase des beweglichen Teils und verkuppelt dadurch beide Rahmenteile miteinander.
In der Zeichnung zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht eines mit der Wind-Schutzvorrichtung gemäß der Erfindung versehenen Schutzleders oder Schutzbrettes.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung.
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe die Ausbildung der Verbindungsstelle der beiden Teile der Schutzvorrichtung.
Fig. 4 zeigt einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3, und
Fig. 5 zeigt in der Vorderansicht einen Teil der Verbindungsstelle nach Fig. 3. '
Auf der Oberkante des Schutzleders 10 des Fahrzeuges ist die Windschutzvorrichtung 11 mit ihrer Unterkante mittels der Scharniere 12 befestigt.
Die Schutzvorrichtung besteht aus einem rechtwinkligen hohlen Rahmen 11, der aus zwei Teilen zusammengesetzt ist. Diese Teile 14, 15 sind bei 13 aneinander angelenkt. Auf der Innenseite jedes der hohlen Rahmenteile 11 ist ein U-Eisen 16 befestigt, das jenen Teilen entsprechend ausgebildet und zur Aufnahme einer Gläsplatte 17 bestimmt ist. Die obere Glasplatte wird unten durch.ein Quereisen 19 und die untere Glasplatte 17 durch ein ähnliches Quer eisen 18 gehalten.
Die oberen Rahmenenden des unteren Teils 15 sind mit einem nach vorn ragenden Glied 20
versehen, das an seinem äußeren Ende mit einem nach abwärts gerichteten Ansatz 21 ausgestattet ist. An diesem Ansatz 21 ist das obere Ende einer Strebe 22 befestigt, deren unteres Ende am Fahrzeugrahmen angebracht ist.
An dem ebenen wagerechten Teil des Gliedes
20 ist eine Sperrklaue 23 angeordnet, deren
• gabelförmige Enden 24 den Ansatz 21 des Gliedes '20 umfassen und daran drehbar befestigt sind.
Auf der Oberseite des nach abwärts gerichteten Ansatzes 21 ist in einem Gehäuse 25 ein Bolzen 26 vorgesehen, dessen rückwärts gerichtetes Ende unter der Wirkung einer Feder 27 auf die Außenseite der Sperrklaue 23 gedrückt wird, um die Vorderseite der Sperre mit der Kante des wagerechten Teils des Gliedes 20 in Berührung zu halten.
Die unteren Enden des oberen Rahmenteils sind je mit einem ebenen wagerechten Fuß 28 versehen, der rechtwinklig zum Rahmen liegt und sich nach vorn erstreckt. Jeder dieser wagerechten Füße 28 entspricht in seiner äußeren Form dem ebenen -waagerechten Teil des Gliedes 20 und wird, sobald er auf letzterem ruht, durch die Sperre 23 in Stellung gehalten. Der obere Teil 14 der Windschutzvorrichtung ist dann in dieser senkrechten Stellung festgestellt.
In der Nähe der Scharniere 13 sind auf der
Außenseite des oberen Rahmenteils 14 Zapfen 29 vorgesehen, an denen die oberen Enden von
. Schraubenfedern 31 mittels Schrauben 30 befestigt sind. Die unteren Enden dieser Federn 31 sind mittels Schrauben 32 mit den oberen Enden: der Streben 22 verbunden.
Auf der Rückseite des unteren Rahmenteils 15 sind Polster 33 aus Gummi 0. dgl. angebracht, die dazu dienen, ein Klappern des oberen Teils 14 auf dem unteren Teil 15 in der umgeklappten Stellung zu verhindern.
Die Federn 31 dienen dazu, den oberen Teil der Vorrichtung fest gegen die Polster 33 zu ziehen, sobald der obere Teil umgeklappt ist. Befindet sich letzterer in seiner hochgeklappten Stellung, dann wirken diese Federn 31 mit den Sperren 23 in der aus der Zeichnung ersichtlichen Weise zusammen.
Um den oberen Teil der Windschutzvorrichtung niederzuklappen, braucht man einfach die Sperren 23 (die leicht abgerundete Enden besitzen) durch eine ruckweise Bewegung des oberen Rahmenteils außer Eingriff mit den Nasen 28 zu bringen und dann den oberen Teil nach hinten niederzulassen. Der niedergeklappte Rahmenteil wird dann in dieser Stellung durch die Federn 31 gegen den unteren Teil 15 gedrückt, wie dies in punktierten Linien in Fig. 3 angedeutet ist. Um den oberen Teil der Vorrichtung hochzuklappen, verfährt man einfach in umgekehrter Weise.
Vor dem Hoch- oder Niederklappen braucht man also keine Sperrvorrichtung einzustellen und den angelenkten Teil auch nicht in einer seiner Endstellungen durch besonderes Einstellen entsprechender Teile zu sperren. Änderungen in der Stellung der Schutzvorrichtung können vielmehr leicht und schnell bewirkt werden, ohne daß der Führer seinen Sitz zu verlassen braucht.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Windschutzvorrichtung für Fahrzeuge mit einem zum Teil umlegbaren Rahmen und einer die Gebrauchslage des umlegbaren Rahmenteils sichernden, unter Federwirkung stehenden Verriegelung, dadurch gekennzeichnet, daß beide. Rahmenteile an den einander zugekehrten Enden mit Nasen oder Anschlägen (20, 28) versehen und durch an den Nasen (20) des festen Rahmenteils und des beweglichen Teils befestigte Federn (31) o. dgl. verbunden sind, durch welche der bewegliche Rahmen in der niedergelegten und der hochgeklappten Lage festgehalten wird, wobei sich in letzterem Falle die Nasen aufeinander stützen.
  2. 2.
    Windschutzvorrichtung nach An-
    spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Stütznase (28) des beweglichen Rahmenteils durch je eine am festen Teil drehbar angeordnete gefederte Sperrklaue (23) in der Weise gehalten ist, daß die Klauen (23) beim Aufrichten des Klappteils über dessen Stütznäse (28) schnappen und dadurch beide Nasen (20, 28) miteinander gekuppelt halten.
  3. 3. Windschutzvorrichtung nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nasen (20) des festen Rahmenteils eine Verlängerung (21) besitzen, an der die Sperrklauen (23) als Gabel drehbar sind und an der die zur Sperrklaue (23) gehörigen federnden Andrückvorrichtungen (25, 26) vorgesehen sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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