DE2159496C2 - Kabelaufwickelvorrichtung - Google Patents

Kabelaufwickelvorrichtung

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DE2159496C2
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Hans Michael Dipl.-Ing. 1000 Berlin Wörwag
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Fa Bernhard Deltschaft Inh Dipl-Ing Hans Michael Woerwag 1000 Berlin De
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V27/00Cable-stowing arrangements structurally associated with lighting devices, e.g. reels 
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/34Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks specially adapted or mounted for storing and repeatedly paying-out and re-storing lengths of material provided for particular purposes, e.g. anchored hoses, power cables
    • B65H75/38Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks specially adapted or mounted for storing and repeatedly paying-out and re-storing lengths of material provided for particular purposes, e.g. anchored hoses, power cables involving the use of a core or former internal to, and supporting, a stored package of material
    • B65H75/44Constructional details
    • B65H75/4449Arrangements or adaptations to avoid movable contacts or rotary couplings, e.g. by the use of an expansion chamber for a lenght of the cord or hose
    • B65H75/4452Simultaneous winding and unwinding of the material, e.g. winding or unwinding on a stationary drum while respectively unwinding or winding on a rotating drum using a planetary guiding roller
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/02Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using take-up reel or drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)

Description

Die Erfindung betriff,' eine ''.abelaufwickelvorrichtung zum Auf- oder Abwickeln eines Versorgungskabels für höhenverstellbare Leuchten, enthaltend eine Doppeltrommel mit einer ersten und einer zweiten Teiltrommel, von denen die zweite Teiltrommel einen wesentlich kleineren Durchmesser hat als die erste, und ein Versorgungskabel, das von einem feststehenden Anschluß aus zunächst um die kleinere, zweite Teiltrommel, dann um die erste Teiltrommel und zu der Leuchte geführt ist.
Eine solche Kabelaufwickelvorrichtung ist bekannt durch die DE-PS 53 624. Dabei handelt es sich um eine als Deckenleuchte dienende Gaslampe, die mittels des Kabels höhenverstellbar an der Decke aufgehängt ist. Das Kabel enthält einen Gasschlauch für die Gaszufuhr zu der Gaslampe. Die Kabelaufwickclvorrichtung hängt an dem von der Decke herabhängenden oberen Teil des Kabels. An dem von der Kabelaufwickelvorrichtung nach unten herabhängenden unteren Teil des Kabels ist die Gaslampe aufgehängt. Das Kabel ist gleichsinnig auf beide Teiltrommeln aufgewickelt. Durch die von dem Kabel auf die Teiltrommel ausgeübten gegensinnigen Drehmomente sowie eine Friktionsbremse wird das Gewicht der Gaslampe in jeder Lage aufgenommen und die Gaslampe wie die Aufwickeltrommel schwebend gehalten. Wird die Gaslampe nach unten gezogen, so drehen sich beide Teiltrommeln gemeinsam. Vom oberen Teil des Kabels wird Kabel auf die Teiltrommel mit dem kleineren Durchmesser aufgewickelt, während gleichzeitig von der Teiltrommel mit dem größeren Durchmesser Kabel abgewickelt wird und die Länge des unteren Teils des Kabels vergrößerl. Da wegen des Üiirchmesserunterschieds mehr Kabellänge ab- als aufgewickelt wird, vergrößert sich die Gesamtlänge des frei herabhängenden Kabels, so daß die Gaslampe nach unten bewegt wird, während sich gleichzeitig die Kabelaufwickelvorrichtung nach oben bewegt.
Höhenverstellbare Leuchtenhänger finden in FiIm- und Fernsehstudios Verwendung, in denen eine möglichst weitgehende Bodenfreiheit erwünscht ist. Aus ί diesem Grunde wird daher neben den Leuchten auch das Versorgungskabel für die Leuchten an der Decke aufgehängt und beim Hochfahren der Leuchte auf eine Trommel aufgewickelt, damit das sonst in seiner ganzen Länge durchhängende Kabel nicht im Weg° ist. Der
lu Antrieb der Trommel zum Auf- oder Abwickeln des Kabels erfolgt dabei mittels eines Elektromotors, der synchron mit der Höhenverstellung der Leuchte betrieben wird, damit eine Arretierung der Leuchte durch das Kabel bzw. eine Unterschreitung des
π Mindestbiegeradius des Kabels vermieden wird. Üblicherweise ist das Kabel durch Schleifkontakte mit der Stromquelle verbunden. An die Ausführung dieser Schleifkontakte müssen hohe Sicherheitsanforderungen gestellt werden. Diese Kontakte werden aber auch im laufenden Betrieb stark beansprucht und unterliegen daher einem Verschleiß, der sich auf die Dauer störend bemerkbar macht.
Für solche und ähnliche Zwecke ist eine Kabelaufwikkelvorrichtung nach der DE-PS 53 624 nicht geeignet.
Es hängt nämlich bei der Anordnung nach der DE-PS 53 624 notwendigerweise die Last der Kabelaufwickelvorrichtung an dem stromführenden Versorgungskabel, auch wenn man etwa die Leuchte selbst an einem höhenverstellbaren Hänger aufhängen würde. Das ist
jn aus Sicherheitsgründen unzulässig. Es ist zu beachten, daß bei Hochleistungsleuchten mit hohem Stromverbrauch dicke Versorgungskabel erforderlich sind. Die Leuchte ist oft in einem großen Bereich höhenverstellbar, so daß erhebliche Kabellängen auf der Kabelauf-
ji wickelvorrichtung aufgewickelt sein können. Die Kabelaufwickelvorrichtung ist dann recht schwer.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kabelaufwickelvorrichtung der eingangs definierten Art so auszubilden, daß die Doppeltrommel stationär gelagert werden kann und das Versorgungskabel nicht auf Zug beansprucht wird.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
a) die Leuchte an einem Hänger höhenverstellbar 4j aufgehängt ist,
b) die Doppeltrommel stationär gelagert ist,
c) das Versorgungskabel auf die erste Teiltrommel gegensinnig zur Wickelrichtung auf der zweiten Teiltrommel «ifgewickelt ist und
ίο d) die Doppeltrommel von einem Stellmotor mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben ist, daß die Auf- bzw. Abwickelgeschwindigkeit des Kabels von der größeren, ersten Teiltrommel gleich der Höhenverstellgeschwindigkeit der Leucht am Hän-5Ί gerist.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung ist die Doppeltrommel stationär gelagert. Das Gewicht der Lampe hängt an einem höhenvcrstellbaren Hänger. Die Doppeltrommel wird von einem Stellmotor synchron bo mit der Höhenverstellung des Hängers angetrieben. Auf diese Weise ist das Versorgungskabel von jeder Zugbelastung frei. Von der ersten Teiltrommel führt eine Kabelschlaufe zu der Leuchte. Die Länge dieser Kabelschlaufe ändert sich mit der Höhenverstellung des (ν. Hängers. Eine zweite Kabelschlaufe bildet sich zwischen dem Siromanschluß und der zweiten Teiltrommel. Auch diese zweite Kabelschlaufe wird mit der Höhenverstellung des Hängers wie die erste größer oder kleiner,
jedoch in geringerem Maße wegen des kleineren Durchmessers der zweiten Teiltrommel und dank der Tatsache, daß in dieser Kabelschlaufe die Änderung der Kabellänge sich auf zwei Schenkel verteilt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von zwei i Ausführungsbeispielen mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert In dieser zeigt
F i g. 1 einen Leuchtenhänger mit einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Aufwickelvorrichtung in den beiden Einstellungen; in
Fig.2 die erfindungsgemäße Wickelvorrichtung im einzelnen;
Fig. 3 einen Leuchtenhänger mit einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wickelvorrichtung in den beiden Endstellungen; ι ϊ
F i g. 4 die erfindungsgemäße Wickelvorrichtung nach F i g. 3 im einzelnen.
In Fig. 1 erkennt man eine Leuchte 1 mit einem an einer Decke 3 befestigten Leuchtenhänger 2, der eine Höhenverstellung der Leuchte ermöglicht. In der linken Hälfte der Fig. 1 ist die Leuchte 1 in der eingefahrenen, in der rechten Hälfte in der voll ausgefahrenen Stillung gezeigt. An die Leuchte 1 ist ein Kabel angeschlossen, das im vorliegenden Fall als Rundkabel ausgebildet ist, das auf eine Doppeltrommel bestehend aus einer ersten 2r> Teiltrommel 4 und einer zweiten Teiltrommel 5 mit unterschiedlichen Durchmessern aufgewickelt und an seinem anderen Ende mit einem Netzanschluß verbunden ist. Ferner erkennt man einen Stellmotor 7, der die Welle, auf der die Doppeltrommel angeordnet ist, in jo Drehung versetzt. Auf die erste Teiltrommel 4 größeren Durchmessers ist die mit der Leuchte 1 verbundere Kabelteillänge gewickelt, während auf die zweite Teiitrommel 5 mit kleinerem Durchmesser die mit dem Netzanschluß verbundene Kabelteillänge gewickelt ist. Man erkennt, daß die auf der ersten Teiltrommel 4 befindliche Kabelteillänge so gewählt ist, daß in den beiden Extremstellungen der Leuchte 1 eine Schlaufe 6 der zur Leuchte 1 führenden Kabelteillänge in ihrem Krümmungsradius gleich ist, sowie, daß der Krümmungsradius einer Schlaufe 8, der zum Netzanschluß führenden Kabelteillänge ebenfalls in beiden Stellungen unverändert ist. Der Durchmesser der zweiten Teiltrommel 5 wird zweckmäßigerweise so gewählt, daß zur Herstellung des Netzanschlusses ein verhältnismäßig kurzes Kabel genügt; andererseits muß dieser Durchmesser mindestens so groß sein, daß der Mindestbicgungsradius des Kabels beim Aufwickeln nicht unterschritten wird.
Fig.2 zeigt eine besonders raumsparende Ausführung der Doppeltrommel, die auch schwerpunktmäßig günstig angelegt ist. Dieser Darstellung ist ferner zu entnehmen, daß das Kabel auf den beiden Teiltrommeln 4 und 5 gleichsinnig und nur in einer Schicht aufgewickelt ist. Bei dieser Ausführung ist das gesamte Kabel aus einem Stück hergestellt, und das Verbindungsstück zwischen den beiden Kabellängen verläuft durch das Innere der ersten Kabeltrommel 4 etwa achsparallel. Die Kabelteillängen können gegebenenfalls auch durch entsprechende Kupplungen miteinander verbunden sein.
Ein anderes Ausführungsbeispiel ist in der F i g. 3 dargestellt, bei der wiederum ein:? Leuchte 1 mittels eines Hängers 2 an einer Decke 2 befestigt ist, wobei der Hänger 2 in seiner Länge verstellbar ist; die linke Hälfte der Figur zeigt die Leuchte 1 in ihrer eingefahrenen Stellung, während die rechte Hälfte der Figur die Leuchte in ihrer voll ausgefahrenen Stellung zeigt. Das Verbindungskauel zwischen dei Leuchte 1 und dem Netzanschluß ist hier als ein Flachkaliel ausgeführt, das auf entsprechend ausgebildete Teiltrommeln 9 und 10 gleichsinnig aufgewickelt wird. Dabei muß d'e auf die einzelnen Teiltrommeln 9 und 10 aufgewickelte Kabilteillänge so bemessen sein, daß der Krümmungsradius der Schlaufen ί 1 und 12 stets größer ist als der für das Kabel zulässige Mindestbiegungsradius. Auch hier können die Kabelteillängen durch Kupplungen miteinander verbunden sein, es kann aber auch das gesamte Kabel aus einem Stück gebildet sein.
F i g. 4 zeigt eine besonders raumsparende und ebenfalls schwerpunktmäßig günstige Anordnung der Doppeltrommel mit dem Stellmotor 7. Man erkennt das in Schichten auf den Teiltrommeln 9 und 10 aufgewikkelte Flachkabel.
Bei der vorstehend beschriebenen Wickelvorrichtung bewegen sich die beiden Teiltrommeln 4,5 bzw. 9,10 mit gleicher Drehungsgeschwindigkeit, so daß die beiden Kabelteillängen direkt oder über eine Kupplung miteinander verbunden sein können und das eine Kabelende in üblicher Weise an das Netz angeschlossen werden kann. Es entfällt auf diese Weise die Notwendigkeit zu einer Stromversorgung über Schleifkontakte mit den vorher genannten Nachteilen, gegen die der geringe zusätzliche Aufwand vernachlässigt werden kann, der durch das Anbringen einer Teiltrommel und einer zusätzlichen Kabelteillänge bedingt wird.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch;
    Kabelaufwickelvorrichtung zum Auf- oder Abwikkeln eines Versorgungskabels für höhenverstellbare Leuchten, enthaltend
    eine Doppeltrommel mit einer ersten und einer zweiten Teiltrornmel (4,5 bzw. 9,10), von denen die zweite Teiltrommel (5; 10) einen wesentlich kleineren Durchmesser hat als die erste (4;9), und
    ein Versorgungskabel, das von einem feststehenden Anschluß aus zunächst um die kleinere, zweite Teiltrommel (5; 10), dann um die erste Teiltrommel (4; 9) und zu der Leuchte (1) geführt ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß
    a) die Leuchte (1) an einem Hänger (2) höhenverstellbar aufgehängt ist,
    b) die Doppeltrommel (4, 5 bzw. 9, 10) stationär gelagert ist,
    c) das Versorgungskabel auf die erste Teiltrommel (4) gegensinnig zur Wickelrichtung auf der zweiten Teiltrommel (5) aufgewickelt ist und
    d) die Doppeltrommel (4, 5 bzw. 9, 10) von einem Stellmotor (7) mit einer solchen Geschwindigkeit angetrieben ist, daß die Auf- bzw. Abwickelgeschwindigkeit des Kabels von der größeren, ersten Teiltrommel (4; 9) gleich der Höhenverstellgeschwindigkeit der Leuchte (1) am Hänger (2) ist.
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