DE216849C - - Google Patents

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DE216849C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C17/00Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating
    • C03C17/34Surface treatment of glass, not in the form of fibres or filaments, by coating with at least two coatings having different compositions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

bet,
(i'l^
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Glasplatte bestehen.
Es sind bereits Verfahren bekannt geworden, Verblender aus Glasplatten herzustellen, welche mit abbindenden Massen hinterlegt sind. Diese haben jedoch den Nachteil, daß das Glas an
^5 dem Bindematerial nicht gut haftet.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Verfahren, durch welches ein Verblendmaterial hergestellt wird, das diese Nachteile nicht besitzt, und es außerdem ermöglicht,
ίο der Verblendung ohne weitere Vorkehrungen ein beliebiges, z. B. marmorartiges Aussehen zu geben.
Das Verfahren geht in folgender Weise vor sich: Man nimmt Platten aus Glas o. dgl. von beliebiger Form und Größe, reinigtsie gründlich und bestreicht oder bespritzt sie unregelmäßig mit reinem oder mit Sand gemischtem Zement derart, daß Teile der Glasplatte von der Zementauflage freibleiben. Das Auftragen der Zementschicht erfolgt zweckmäßig mittels eines Pinsels, da auch in jenem. Falle, wo der Pinsel alle Teile der Fläche berührt, trotzdem die Zementauflage nicht überall haften bleibt. Die Dicke der aufgetragenen Schicht soll vorteilhaft i'V2 mm nicht übersteigen.. Nach dem Aufbringen des Zementes läßt man denselben mit dem Glase abbinden. Nachdem dies geschehen ist, wird ein anderes nicht arbeitendes Binde-
material auf die so entstandene rauhe Fläche, durch welche eine gute (Bindemöglichkeit gegeben wird, aufgetragen, welches die ganze Fläche bedeckt. Alsdann läßt man dieses Material abbinden und erhärten. Ist dies geschehen, so ist die Verblendplatte gebrauchsfertig.
Würde man den Zement regelmäßig auf die Glasplatte auftragen, so würde durch die durch Temperaturänderung entstehende Ausdehnung des Glases, wie auch durch das Arbeiten des Zementes ein Ablösen des letzteren von der Platte stattfinden, und diese wäre als Verblendmaterial unverwendbar. Dadurch jedoch, daß der Zement unregelmäßig auf die Glasplatte aufgetragen wird, wird die Möglichkeit geschaffen, das Ablösen zu beseitigen.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Verblendplatten, die aus einer mit Mörtel belegten Glasplatte bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zement auf die Glasfläche nur an einzelnen Stellen aufgebracht und nach seinem Erhärten eine zweite Schicht aus anderem Bindematerial über die ganze Fläche ausgebreitet wird.
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