DE217954C - - Google Patents
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- DE217954C DE217954C DENDAT217954D DE217954DA DE217954C DE 217954 C DE217954 C DE 217954C DE NDAT217954 D DENDAT217954 D DE NDAT217954D DE 217954D A DE217954D A DE 217954DA DE 217954 C DE217954 C DE 217954C
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Links
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01B—MECHANICAL TREATMENT OF NATURAL FIBROUS OR FILAMENTARY MATERIAL TO OBTAIN FIBRES OF FILAMENTS, e.g. FOR SPINNING
- D01B1/00—Mechanical separation of fibres from plant material, e.g. seeds, leaves, stalks
- D01B1/10—Separating vegetable fibres from stalks or leaves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Paper (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 217954-KLASSE 29«. GRUPPE
HUBERT JOSEPH BOEKEN in DÜREN, Rhld.
Entfaserungsmaschinen, bei denen die zu
entfasernden Blätter stetig in der Richtung ihrer Längsachse zwischen einer Schlagtrommel
und einem einstellbaren Anschlagschuh hindurchgeführt werden und die zu entfasernden
Blätter oder Pflanzenteile während des Entfleischungsvorganges mit einer Flüssigkeit angefeuchtet
werden, sind bekannt. Diese Maschinen weisen aber den Nachteil auf, daß
ίο der Anschlag der Schlagtrommel je nach Stellung
des Anschlagschuhes wechselt und die Fasern nicht marktfähig abgeliefert werden.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine Entfaserungsmaschine, in welcher die zu
entfasernden, stetig in ihrer Längsrichtung fortschreitenden Pflanzenteile auf einer den
Anschlag für die Entfaserungstrommel bilden' den Führungstrommel unter dem Druck zweier
gegen letztere drückender Walzen der schneller als diese Walzen sich drehenden Entfaserungstrommel
zugeführt, sowie die völlig entfleischten Fasern auf der Führungstrommel gewaschen
und ausgedrückt und vor ihrer Entfernung aus der Maschine aufgelockert werden.
Durch diese Neuerung wird nicht nur erzielt, daß Pflanzenfasern frei von allen Unreinigkeiten
in sehr großen Mengen in marktfähigem Zustand gewonnen werden können, sondern daß
die Einrichtung der Maschine gegenüber bekannten Maschinen dieser Art derart vereinfacht
wird, daß sie auch von Besitzern kleinerer Pflanzungen gekauft werden können.
Die Zeichnung stellt eine schematische Anordnung der Maschine dar.
Die zu entfasernden fleischigen Pflanzenteile ι werden ihrer Länge nach am zweckmäßigsten
auf einen endlosen Zuführtisch 2 gelegt, durch dessen Bewegung sie zwischen die Führungstrommel 3 und eine Vorquetschwalze
4 gelangen, um zerquetscht zu werden. Diese Führungstrommel 3 dient nicht nur
hierbei, sondern auch bei noch anderen Arbeitsvorgängen in der Maschine als Druckbzw.
Zuführtisch, wie im nachstehenden des weiteren erläutert werden soll.
Die zerquetschten Pflanzenteile gelangen hierauf durch die Vermittlung der rotierenden
Führungstrommel 3 zur Walze 5, deren am besten geriffelter Umfang die zerquetschten
Pflanzenteile 1 der Entfaserungstrommel 6 zuführt
und sie im Verein mit der Vorquetschwalze festhält, während die schnell rotierenden
Messer 7 der Entfaserungstrommel die fleischigen Bestandteile der. Pflanzenteile entfernen
und auf den Abfalltisch 8 werfen. Da die enfleischten Fasern schleimig sind, bleiben sie
am Umfang der Trommel 3 kleben und treten zwischen dieser und dem Ende des Tisches 8
abwärts. Unterhalb des letzteren ist eine Druckleitung 9 angeordnet, aus welcher eine
geeignete Waschflüssigkeit auf die schleimigen Pflanzenfasern unter Druck übertritt und die
letzteren vom Schleim befreit. Die gewaschenen Pflanzenfasern werden von der Trommel 3
weiter mitgenommen, bis sie von der Quetschwalze io fest gegen den Trommelumfang gedrückt
und ausgequetscht werden, während die den Schleim und andere Unreinigkeiten enthaltene Waschflüssigkeit seitlich aus der
Maschine in beliebiger Weise abgeführt wird. Unterhalb der Quetschwalze io ist ein Abnehmer
Ii drehbar gelagert, dessen eines Ende mit Hilfe eines Gewichtes 12 stetig mit dem
Umfang der Trommel 3 in Berührung gehalten wird, um die trockengedrückten Fasern von
der Trommel 3 abzuheben und einer Schlagtrömmel 13 zuzuführen, über welche das
andere Ende des Abnehmers 11 teilweise hinüberragt. Die Stäbe 14 dieser Schlagtrommel
lockern die beim Auspressen vereinigten Fasern wieder auf, in welchem Zustande sie dem endlosen
Abnahmetisch 15 zugeführt werden, der sie bis zur Ablagestelle weiterbefördert.
Da die Pflanzenteile weder im natürlichen noch im zerfaserten Zustand immer eine Lage
von genau derselben Stärke bilden, so werden die Zapfen des Vor quetschers 4, der Walze 5,
der Entfaserungstrommel 6 und der Quetschwalze 10 am vorteilhaftesten nachgiebig gelagert,
was in bekannter Weise mittels Druckfedern oder Gewichtsbelastung erzielt werden
kann.
Claims (3)
1. Entfaserungsmaschine für Faserpflanzen, in welcher die zu entfasernden Pflanzenteile
stetig in ihrer Längsrichtnng fortschreiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Pflanzenteile auf einer den Anschlag für
die Entfaserungstrommel (6) bildenden Führungstrommel (3) unter dem Druck von Quetsch- und Riffelwalzen (4,5) der schneller
als diese Walzen (4, 5) sich drehenden Entfaserungstrommel (6) zugeführt werden.
2. Entfaserungsmaschine nach Anspruch i,
dadurch gekennzeichnet, daß die entfleischten Fasern auf der Führungstrommel (3)
gewaschen und- ausgedrückt werden.
3. Entfaserungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der
Führungstrommel (3) gewaschenen und ausgedrückten Pflanzenfasern vor ihrem Übertritt
auf den Abnahmetisch (15) aufgelockert werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE217954C true DE217954C (de) |
Family
ID=479224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT217954D Active DE217954C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE217954C (de) |
-
0
- DE DENDAT217954D patent/DE217954C/de active Active
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