DE218560A - - Google Patents

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DE218560A
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 218560 KLASSE 43 a. GRUPPE
drehbaren Speichenstern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1908 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Kontrollkassen mit drehbarer, sichtbarer Geldvorschubvorrichtung. Bei den meisten bekannten' Kontrollkassen dieser Art ist. es möglieh, den Speichenstern, in dessen Fächern die in die Kasse gelegten Geldbeträge einzeln sichtbar so lange vorgeschoben werden, bis sie durch den Bodenausschnitt des Geldschaufaches in die Kasse fallen, auch ohne Antrieb
ίο des Gesamtmechanismus der Kasse weiterzudrehen und dadurch die beabsichtigte Kontrolle illusorisch zu machen.
Bei einer der bisher bekannten Kassen ist der Speichenstern vor und nach dem Antrieb der Kasse unverrückbar; aber auch bei dieser Kasse ist es möglich, wenn man nach begonnener Schaltbewegung zu einem gewissen Punkt gelangt ist, den Speichenstern beliebig oft weiterzuschalten.
Die vorliegende Erfindung hat den Zweck, nicht nur zu verhindern, daß der Speichenstern ohne Antrieb des übrigen Kassenmechanismus gedreht werden kann, sondern auch zu erreichen, daß er nach einmal begonnener Schaltbewegung unabhängig vom .Kassentrieb nur um die vorgeschriebene Teildrehung vorwärts gedreht werden kann. In diesem Falle kann die Kassenantriebsvorrichtung,' welche mit der Geld vorschub vorrichtung gekuppelt ist, infolge Sperrung durch eine Sperrklinke bekannter Art in die alte Ruhelage nur zurückgebracht werden, wenn die angefangene Antriebsbewegung der Kasse vollständig ausgeführt wird. Hierbei dreht sich aber der Speichenstern nicht mehr weiter, da er bereits seine vorgeschriebene Schaltbewegung ausgeführt hat.
Die Erfindung ist in Fig. ι in der Ruhelage, in Fig. 2 so dargestellt, daß der Speichenstern 1Z6 weitergedreht ist; Fig. 3 zeigt die Stellung, in welcher die Sperrung unwirksam ist.
α ist die senkrechte Drehachse, mit welcher der Speicheristern fest verbunden ist. b ist ein mit der Achse α ebenfalls fest verbündenes Antriebsrad mit sechs Zahneinschnitten.
Unter dem Rad b ist ein um die Achse a drehbarer Schenkel c und an diesem die Schaltklinke d angeordnet, welche in die Ausschnitte des Rades δ eingreift und beim Vordrücken des Schenkels c das Zahnrad b und mit diesem den Speichenstern um eine Sechsteldrehung weiterschaltet. Die Sperrklinke d ist mittels einer Feder e mit dem Sperrhaken f verbunden, und sowie das Zahnrad δ eine Sechstelumdrehung gemacht hat, greift der Haken f in einen anderen Ausschnitt des Zahnrades δ; der Speichenstern kann dann weder vorwärts noch rückwärts bewegt werden.
Um die Schaltung zu wiederholen, wird der Schenkel c zurückgezogen; seine Sperrklinke d legt sich mit ihrer Längsseite an das Zahnrad und hält den Sperrhaken f infolge der Federspannung in der Sperrlage.
Sowie nun der Anschlagstift g des Schenkels c auf das geschweifte Ende der auf der Sperrklinke /2 befestigten Stoßschiene i drückt,
wird der Sperrhaken f aus dem Ausschnitt des Zahnrades b herausgedrückt; die Sperrklinke h legt sich in einen anderen Ausschnitt des Zahnrades ein und bewirkt, daß sich das Zahnrad und mit diesem der Speichenstern nicht rückwärts drehen kann. Aber auch vorwärts kann eine Drehung nicht erfolgen, da in diesem Falle die Sperrklinke h aus dem Ausschnitt des Schaltrades b zurücktreten
ίο müßte, hieran aber durch den Anschlagstiit g gehindert wird. Auch nach begonnener Schaltbewegung, wenn die Stelle erreicht ist, in welcher die Sperrung f, h unwirksam wird (Fig. 3), d. h., wenn der Anschlagstift g über das geschweifte Ende der Stoßschiene i hinausgegangen ist und der Haken f bereits an der runden Fläche des Antriebsrades b infolge Drehung des Schenkels c anliegt, kann der Speichenstern nur . um eine (und zwar vorgeschriebene) Teilung weitergedreht werden, da der Haken f infolge der Federspannung e sofort in den nächsten Ausschnitt des Zahnrades hineinspringt und den Speichenstern wieder festhält, bis die Stoßschiene i infolge Druckes des Anschlagstiftes g auf das geschweifte Ende der Stoßschiene den Haken f aus der Rast herausdrückt. Dies tritt erst ein, wenn der Schenkel c infolge seiner Kupplung mit dem Gesamtmechanismus bei vorgeschriebener Bedienung der Kasse (welche durch Sperrungen erzwungen wird) die ganze Bewegung in der Pfeilrichtung (Fig. 1) ausgeführt hat, ohne indessen hierbei den Speichenstern nochmals weitergerückt zu haben, und dann infolge seiner Kupplung mit dem Gesamtmechanismus der Kasse zwangsweise in seine Anfangslage (Fig. 1) zurückgebracht wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kontrollkasse mit einem in einem runden Geldschaufach absatzweise drehbaren Speichenstern, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schaltklinke (d) tragende Arm (c) sowohl die mit ersterer (d) federnd verbundene Sperrklinke (f) aus dem Schaltrade (b) ausschaltet, als auch eine zweite Sperrklinke (h) in Eingriff mit dem Schaltrade (b) bringt, die nach Beginn der Schaltbewegung des Speichensternes eine von der Weiterbewegung des Kassengetriebes unabhängige Fortschaltung des Speichensternes nur bis zur Beendigung der vorgeschriebenen Teildrehung zuläßt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.

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