DE219057C - - Google Patents
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- DE219057C DE219057C DENDAT219057D DE219057DA DE219057C DE 219057 C DE219057 C DE 219057C DE NDAT219057 D DENDAT219057 D DE NDAT219057D DE 219057D A DE219057D A DE 219057DA DE 219057 C DE219057 C DE 219057C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B5/00—Other centrifuges
- B04B5/04—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
- B04B5/0407—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles
- B04B5/0414—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes
- B04B5/0421—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes pivotably mounted
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— Ji(S 219057.-KLASSE 42/. GRUPPE
Ausscheideflüssigkeitsbehälter für Schleudervorrichtungen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. April 1909 ab.
Ausscheideflüssigkeitsbehälter für Schleudervorrichtungen, bei welchen das mit Einfülltrichter
versehene Ausscheidegefäß in ein Drahtgehäuse eingesetzt ist, sind bekannt.
Bei denselben nimmt aber der Behälter sowohl die Ausscheideflüssigkeit als die ausgeschiedenen Teile auf, welche letztere nach dem Ausscheiden von ersterer erst durch Abfiltrieren o. dgl. getrennt werden müssen.
Bei denselben nimmt aber der Behälter sowohl die Ausscheideflüssigkeit als die ausgeschiedenen Teile auf, welche letztere nach dem Ausscheiden von ersterer erst durch Abfiltrieren o. dgl. getrennt werden müssen.
ίο Abgesehen davon, daß dies umständlich ist,
können die ausgeschiedenen Teile nicht unmittelbar nach dem Ausscheiden gewogen,
oder während des Ausscheidens der Einwirkung eines Wasserbades unterzogen werden.
Dieselben werden ferner bei dem Abfiltrieren der Luft ausgesetzt, was ebenfalls in verschiedenen
Fällen nicht vorkommen darf. Diese Ausscheidebehälter müssen somit als unzulänglich
bezeichnet werden.
Die erwähnten Nachteile werden nun durch den Ausscheideflüssigkeitsbehälter nach vorliegender
Erfindung vermieden.
Derselbe ist in Fig. 1 in doppelter Zahl an einer Schleudervorrichtung angebracht, welche
in Ansicht bei teilweise entfernter Gehäusewand dargestellt ist.
Fig. 2 ist eine Draufsicht auf die Ausscheideflüssigkeitsbehälter und deren Lagerung.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch einen der 0 Ausscheideflüssigkeitsbehälter.
Mit ι ist die Grundplatte der Vorrichtung, mit 2 das Gehäuse, welches mit einem Deckel 3
versehen ist, bezeichnet. 4 ist eine senkrechte Achse, die in einem Ständer 5 geeignet gelagert
ist, 41 eine an der Achse 4 vorgesehene Antriebsscheibe. Mit 6 (Fig. 2) ist ein Kopfstück
bezeichnet, das am oberen Ende der Achse 4 befestigt und mit Tragstegen 7 versehen
ist, in welchen die Drehzapfen 8 von Ringen 9 befestigt sind.
Diese Teile sind bekannter Bauart.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist mit 10 ein Metallrohr mit geschlossenem Boden bezeichnet.
Dasselbe ist am oberen Ende mit einem Flantsch io1 versehen, welcher sich auf dem
Ring 9 auflegt, wobei das Rohr selbst unterhalb des Flantsches dicht an dem Ring anliegt.
Die Flasche 11 besitzt einen offenen Kopf
und einen offenen Bodenhals 12. Diese Flasche ist in das Rohr 10 eingesetzt und liegt auf
einem kurzen, auf dem Boden des Rohres 10 ruhenden Rohrstück 13 auf, welches den Übergangsteil
des Halses 12 der Flasche 11 umfaßt.
14 ist ein Platinschmelzgefäß, das auf dem Boden des äußeren Rohres 10 aufsitzt. Die
Öffnung dieses Gefäßes 14 ist wesentlich weiter als der Hals 12 der Flasche 11 und ragt über
den Bodenteil desselben ein Stück nach aufwärts. Ehe die Flasche 11 in das Rohr 10
eingeführt wird, wird ein ringförmiges Gummiband um das Ende des Halses 12 gelegt und
das Schmelzgefäß mit der Öffnung auf letzterem aufgeschoben. Dadurch wird jede Undichtheit
zwischen Flasche und Schmelzgefäß vermieden, da der Gummiring so angeordnet wird, daß er nicht durch die Fliehkraft gelockert
werden kann.
Das Tragrohr 13 besitzt einen kleineren Durchmesser als das äußere Rohr 10, ist aber
weiter als der enge Teil des Flaschenhalses 12.
Auf diese Weise ist das Rohr 13 für verschiedene große Flaschen benutzbar.
Zum Gebrauche der Vorrichtung wird die Scheibe 41 von einem Motor 0. dgl. angetrieben.
Wenn die Geschwindigkeit zunimmt, so drehen sich die Flaschen um ihre Zapfen 8 und liegen bei hoher Geschwindigkeit zufolge
der Fliehkraft nahezu horizontal.
Im Falle es gewünscht wird, die Ausscheidüngen oder Mischungen zu erhitzen, werden
die gesamten Flaschen (Fig. 3) über einem Brenner angeordnet und Wasser zwischen jede
Flasche 11 und das Rohr 10 eingefüllt. Das
auf diese Weise eingebrachte Wasser wirkt wie das Wasserkissen eines gewöhnlichen Wasserbades.
Dasselbe soll dazu dienen, den Druck im Innern des Behälters und der Flasche auszugleichen.
Die Höhe des Wasserkissens kann mehr betragen als die Flüssigkeitshöhe in der Flasche, so daß ein geringes Bestreben des
Wassers, in die Flasche einzudringen, vorhanden ist und so die Verbindung zwischen
Flasche und Behälter von der Ausscheideflüssigkeit reingewaschen wird.
Claims (2)
- Patent-An Sprüche:i. Ausscheideflüssigkeitsbehälter für Schleudervorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Behälterflasche (ii) das eigentliche Ausscheidegefäß (14) ab- 3« nehmbar aufgesetzt ist, derart, daß die ausgeschiedenen Niederschläge sofort von der Niederschlagsflüssigkeit getrennt erhalten, gewogen und dann weiterbehandelt werden können.
- 2. Ausscheideflüssigkeitsbehälter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterflasche in ein geschlossenes Rohr (10) ein und auf ein Rohrstück (13) derart aufgesetzt ist, daß der Zwischenraum zwisehen Rohr und Behälter mit Wasser gefüllt werden kann, so daß sich bei Erhitzung des Behälters ein Wasserbad für das Ausscheidegefäß (14) herstellen läßt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE219057C true DE219057C (de) |
Family
ID=480220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT219057D Active DE219057C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE219057C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894010C (de) * | 1951-03-30 | 1953-10-22 | Paul Funke & Co | Zentrifuge fuer Butyrometer |
| US3666171A (en) * | 1969-10-20 | 1972-05-30 | Sorvall Inc Ivan | Swinging bucket centrifuge rotor |
-
0
- DE DENDAT219057D patent/DE219057C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE894010C (de) * | 1951-03-30 | 1953-10-22 | Paul Funke & Co | Zentrifuge fuer Butyrometer |
| US3666171A (en) * | 1969-10-20 | 1972-05-30 | Sorvall Inc Ivan | Swinging bucket centrifuge rotor |
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