DE219122C - - Google Patents

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28GCLEANING OF INTERNAL OR EXTERNAL SURFACES OF HEAT-EXCHANGE OR HEAT-TRANSFER CONDUITS, e.g. WATER TUBES OR BOILERS
    • F28G3/00Rotary appliances
    • F28G3/10Rotary appliances having scrapers, hammers, or cutters, e.g. rigidly mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Reinigung des in den Dampfkessel ausmündenden Speiserohres von Kesselstein und bezweckt, die Reinigung dieses Rohres, ohne den Kessel außer Betrieb zu setzen, in sicherer Weise vornehmen zu können. Die Erfindung besteht darin, daß an das Speiserohr zur Hindurchführung des Reinigungswerkzeuges ein Gehäuse mit Hahn angeschlossen ist, welcher
ίο bei hindurchgeführtem Werkzeug die Speisung abschließt und vor Öffnung der Speisung das Zurückziehen des Werkzeuges bedingt.
Die neue Vorrichtung ist in Verbindung mit einem Kessel in Fig. ι in Vorderansicht dargestellt. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, in der für die Speisung geöffneten Stellung und in Fig. 3 in Oberansicht und Schnitt in der für die Reinigung offenen Stellung.
An das in den Kessel ausmündende Speiserohr α ist ein mit der Speisewasserzuleitung c verbundenes Hahngehäuse b angebracht, welches zur Aufnahme eines Bohrers e verlängert ist, der auf einer von Hand oder durch andere Kraft bewegten Stange d sitzt. Dieser Bohrer kann bis zu seiner fast nur vor dem Ende des Rohres α gelegenen Arbeitsstelle vorgeschoben (Fig. 3) oder bis in die Gehäuseverlängerung f zurückgezogen werden (Fig. 2).
Der dann außerhalb des Gehäuses b befind-. liehe Teil der Stange d kann so angebracht sein, daß er entfernt werden kann.
Soll die Reinigung des Speiserohres α erfolgen, so wird der Hahnkegel k so gedreht, daß der Bohrer e vorgeschoben werden kann. Ist dieser in dem auszubohrenden vorderen Rohrteil angelangt, so wird er in Drehung versetzt. Ist die Reinigung des Rohres vollendet, so wird der Bohrer e zurück in die Verlängerung f des Gehäuses b gezogen; dann erst kann der Hahnkegel k in die in Fig. 2 gezeigte Stellung für die Öffnung der Speisung gedreht werden. Das nun hindurchströmende Wasser besorgt die Ausspülung des Rohres a. Die Öffnung der Rohrleitung zur Speisung bedingt also ein Zurückziehen des Werkzeuges e, so daß ein Verbleiben des Werkzeuges in dem in den Kessel ausmündenden Rohr verhütet ist. Zum dichten Abschließen des Gehäuses b, wenn der Bohrer zurückgezogen ist, ist in bekannter Weise ein kegelförmiger Ansatz g an der Stange d vorgesehen, der in ein gleiche Ausdrehung des Gehäuses eintritt. Etwa beim Zurückziehen des Werkzeuges in das Gehäuse b mitgeführte Unreinigkeiten können durch einen besonderen Hahn h abgelassen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Reinigung des in den Dampfkessel ausmündenden Speiserohres von Kesselstein, gekennzeichnet durch ein an das Speiserohr angeschlossenes, zur Hindurchführung des Reinigungswerkzeuges dienendes Gehäuse (b) mit Hahn (k), welcher bei hindurchgeführtem Werkzeug die Speisung abschließt und vor Öffnung der Speisung das Zurückziehen des Werkzeuges bedingt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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