DE21926C - Neuerungen in der Herstellung von Hartgufswalzen - Google Patents

Neuerungen in der Herstellung von Hartgufswalzen

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DE21926C
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Germany
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hard
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DENDAT21926D
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English (en)
Original Assignee
W. J. R. BIRKHOLZ in Milwaukee, Wisconsin, V. St. A
Publication of DE21926C publication Critical patent/DE21926C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/30Shape or construction of rollers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Massaging Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(Wisconsin, V. S. A.).
Die mit Zähnen oder Rippen versehenen Walzen werden unter Zuhülfenahme von Coquillen gegossen und hierauf werden durch Abschleifen der Walzen auf einem Schleifapparate, Fig. 8, die Unebenheiten an den Zähnen und Rippen fortgenommen, wodurch die Rippen oder Zähne zugleich Schneidkanten erhalten und die Walze selbst an ihrem Umfange genau concentrisch zur Drehachse hergestellt erscheint.
Die Walzen erhalten dadurch Rippen, die an ihrer Aufsenfläche durch das Giefsen in Coquillen eine grofse Härte besitzen.
Dadurch ist man im Stande, Hartgufsmahlwalzen sehr billig herzustellen.
Der Umstand, dafs nach vorliegendem Verfahren der Herstellung von Hartgufsmahlwalzen die Mahlwirkung in der Aufsenöäche des Zahnes eine geringe Fläche weicheren Metalls angreift, die durch das Abschleifen entsteht, ist ebenfalls von Vortheil, indem es sich herausgestellt hat, dafs diese durch Abschleifen gebildete weichere Partie nach und nach sich abnutzt, so dafs die harten scharfen Kanten der Rippen und Zähne schliefslich frei vorstehen.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 eine Kopf- und eine Seitenansicht einer Walze dargestellt, wie sie bei der Herausnahme aus der Coquille sich ergiebt. Fig. 3 und 4 sind ähnliche Ansichten der Walze, jedoch im fertig bearbeiteten Zustand derselben. Fig. 5 ist eine Oberansicht der zur Herstellung der Mahlwalzen dienenden mehrtheiligen Coquillenform. Fig. 6 zeigt einen mittleren Durchschnitt durch eine solche Form, Fig. 7 stellt eine eintheilige Coquille dar, und endlich ist in Fig. 8 eine Einrichtung veranschaulicht, mittelst welcher das Abschleifen und Adjustiren der Hartgufsmahlwalzen vorgenommen werden kann.
Es ist bekannt, dafs Mahlwalzen mit Rippen oder Zähnen an ihrem Umfange durch Gufs schon seit langem hergestellt worden sind; ebenso bekannt ist es, Poreellan- oder aus anderem, Material hergestellte Walzen glatt zu schleifen, um ihnen eine genau cylindrische Form zu geben, doch hat man bisher keine Walze in der Weise hergestellt, dafs man, um. eine harte Walzenrinde zu erzielen, dieselben zunächst mit Zähnen von gröfserer Länge, als erforderlich, durch Coquillengufs herstellte und sodann die Zähne bis auf den erforderlichen Durchmesser abschliff, um eine genau cylindrische, genau arbeitende Walze zu erzielen.
Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Coquille besteht aus drei Theilen a, die "von einem Ring b umschlossen und durch Schrauben c zusammengehalten werden, wobei der Ring b zur Aufnahme dieser Schrauben und zur festen Vereinigung der Theile unter einander dient.
Um die Kanten der Walze an den Enden hart zu erhalten, sind, wie in Fig. 5 und 6 angegeben, Ringe d aufgesetzt und Formsandkästen e e oben und unten vorhanden. Diese sind Fortsetzungen der Ringe d d und dienen dazu, den Formsand oder die sonstige Formmasse in der gewöhnlichen Weise aufzunehmen.
Fig. 7 stellt eine aus einem einzigen Stück hergestellte Coquille dar.
In Fig. 8 stellt B die in passenden Lagern drehbar gelagerte zu schleifende Hartwalze dar. Auf der Achse dieser Walze sitzt an einem Ende eine Riemscheibe, durch welche vermittelst eines Riemens Drehung auf die Walze übertragen werden ■ kann.
C zeigt das Schleifrad aus Schmirgel oder einer anderen Schleifmasse bestehend, das ebenfalls auf einer Achse drehbar und während seiner Drehung längs der Peripherie parallel zur Walzenachse verschiebbar ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die beschriebene Herstellung von Hartgufsmahlwalzen, die mit Rippen oder Zähnen versehen sind, durch CoquiRengufs und Abschleifen derselben, so dafs die Rinde der Walzen hart bleibt, während die abgeschliffenen Theile der Rippen oder Zähne weicher sind. "
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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