DE219920C - - Google Patents

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DE219920C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L23/00Sharpeners for pencils or leads
    • B43L23/008Sharpeners for pencils or leads with rotating cutting bodies

Landscapes

  • Drawing Aids And Blackboards (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 219920 -KLASSE 7Oe. GRUPPE
HEINRICH ERNST PEUCKER in DRESDEN-A.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1908 ab.
Es sind Vorrichtungen zum Anspitzen von Bleistiften bekannt, bei denen' strahlenförmig von einer drehbar und in der Längsachse federnd gelagerten Achse Messer ausgehen, durch welche beim Drehen der Achse das aus dem Halter für den zu spitzenden Bleistiit vorstehende Material weggeschnitten wird, wobei der Bleistifthalter mit einem Schaltrad versehen ist, gegen welches Anschläge der
ίο Messerwelle in Eingriff treten, so daß bei deren Drehung eine ruckweise Weiterschaltung des Bleistifthalters erfolgt.
Neu gegenüber diesen bekannten Vorrichtungen ist bei dem Gegenstand der Erfindung, daß die Messer mit zwei Schneidkanten ausgerüstet sind, so daß beim Drehen der Messerwelle nach beiden Richtungen Blei- und Farbstifte bearbeitet werden können. Ferner ist über dem Sternmesser eine Schutzglocke vorgesehen, welche gleichzeitig die Anschläge zum Drehen der zwei Halter für den Blei- bzw. Farbstift trägt, welche verschiedene Weiten besitzen können, und wobei die Drehung der Halter von dem zwischen den Haltern angeordneten Schaltrad mittels Zahngetriebes herbeigeführt wird.
Ein Schreibstiftspitzer nach der Erfindung ist auf der Zeichnung in Fig. 1 im Schnitt und in Fig. 2 in Ansicht dargestellt.
Die Achse 1, welche drehbar in dem Gestell 2 lagert, ist mit. einer Kurbel 3 versehen. Des weiteren ist mit der Achse 1 auf geeignete Weise das dreiteilige Messer, dessen lanzettförmige Einzelmesser 4 zwei Schneidkanten besitzen, und die Schutzglocke 5 verbunden. Zwischen der Glocke 5 und dem dreiarmigen Messer liegt, wie bekannt, eine Feder 6 zum Andrücken des Messers an die vordere Fläche des Gestelles 1. An der Schutzglocke sind in bestimmten Abständen voneinander Zähne 7 befestigt, welche beim Drehen der Achse durch die Kurbel mit dem drehbar lagernden Rädchen 8 in Eingriff gelangen und dadurch letzteres ruckweise in Drehung versetzen. Mit dem Rädchen 8 steht ein Zahnrad 9 in Verbindung, das wiederum mit den beiden an den Blei- und Farbstifthaltern 11 befestigten Zahnradkränzen 10 in Eingriff steht.
Die konisch verlaufenden Bohrungen 12 für den Blei- und Farbstift liegen schräg im Gestell ι und durchbrechen die vordere Fläche des letzteren auf bekannte Weise. Das durch diese Durchbrechungen 13 hindurchragende Material wird von den Lanzettmessern 4 bei Drehung derselben weggeschnitten. Die Feder 14 dient zum Bremsen des Triebrades 8, damit letzteres nur die zwangsweisen Bewegungen ausführt.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Soll ein Bleistift 15 gespitzt werden, so wird derselbe in den für ihn vorgesehenen Halter 11 gesteckt und hierauf durch Drehen der Kurbel in der Pfeilrichtung die Achse, mithin das Lanzettmesser 4 und die Schutzglocke 5 in Umdrehung versetzt. Die Schutzglocke verhindert ein Verletzen der Finger an den kreisenden Messern und versetzt ferner das Rädchen 8 ruckweise in Bewegung. Da-
durch wird aber gleichzeitig, da das Rädchen 8 durch Zahnradübertragung mit dem Halter ii in Verbindung steht, dieser ruckweise gedreht, und zwar immer dann, wenn ein Einzelmesser die Durchbrechung 13 passiert und das vorstehende Material abgeschnitten hat. Der Bleistift 15 wird durch das Messer, dessen Schnittwirkung von oben nach unten geht, in seinem Halter tiefer gezogen, so daß in Verbindung mit der Halterdrehung ständig frisches Material zum Abschneiden aus den Durchbrechungen 13 vorsteht. Die Bleistiftspitze rindet auf einem Ansatz einen Ruhepunkt, so daß sie nicht abgebrochen werden kann.
Soll ein Farbbleistif t oder ein anderer im Durchmesser stärkerer Bleistift oder auch Zeichenkreide u. dgl. mit einer Spitze versehen werden, so wird das betreffende, zu spitzende Material in den zweiten Halter 11, dessen Innendurchmesser größer gehalten ist als jener für Bleistifte, gesteckt und sodann die Kurbel 3 in entgegengesetzter Richtung bewegt. Dadurch werden die hinteren Schneidkanten der Lanzettmesser ihre Schneidwirkung ausüben können und dasjenige Material, welches aus der zweiten Durchbrechung 13 vorsteht, abschneiden. Die Drehung des Farbstifthalters 11 erfolgt in gleicher Weise wie die des Bleistifthalters.
Das abgeschnittene. Material sammelt sich in einem unter den Schneidmessern in bekannter Weise vorgesehenen Behälter.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Schreibstiftspitzer mit drehbarem, abgefedertem Sternmesser und ruckweiser Drehung der Schreibstifthalter durch Anschläge der Messerwelle, dadurch gekennzeichnet, daß das Sternmesser (4) in beiden Drehrichtungen mit Schneidkanten ausgerüstet und von einer mit Durchbrechungen versehenen Schutzglocke (5) umgeben ist, welche die Anschläge (7) trägt, die mit einem Schaltrad (8) in Eingriff treten, welches mittels Zahngetriebes (9, 10) die gleichzeitige Drehung zweier zu beiden Seiten der Messerwelle angeordneter Schreibstifthalter (11) herbeiführt.
2. Schreibstiftspitzer nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schreibstifthalter (11) verschiedene Weite besitzen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004076B (de) * 1955-06-14 1957-03-07 Faber Castell A W Bleistiftspitzmaschine mit ausziehbarem Spanbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1004076B (de) * 1955-06-14 1957-03-07 Faber Castell A W Bleistiftspitzmaschine mit ausziehbarem Spanbehaelter

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