DE2200341C3 - Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen

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DE2200341C3
DE2200341C3 DE19722200341 DE2200341A DE2200341C3 DE 2200341 C3 DE2200341 C3 DE 2200341C3 DE 19722200341 DE19722200341 DE 19722200341 DE 2200341 A DE2200341 A DE 2200341A DE 2200341 C3 DE2200341 C3 DE 2200341C3
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Herbert Heymann
Joachim Schmidt
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/24Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange for two-party-line systems
    • HELECTRICITY
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    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
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    • H04M3/26Arrangements for supervision, monitoring or testing with means for applying test signals or for measuring
    • H04M3/28Automatic routine testing ; Fault testing; Installation testing; Test methods, test equipment or test arrangements therefor
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Description

Das Hauptpatent betrifft eine Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen, bei der die Teilnehmerstellen weder in ihrem Sprechzustand noch in ihrem Freizustand in galvanischer Verbindung mit den Wähleinrichtungen der Vermittlungsstelle stehen, jedoch für die Dauer der Prüfung unter Auftrennung der Sprechkreise in der bei der Vermittlungsstelle angeordneten ersten Übertragung sowie in der in der Nähe der Teilnehmerstellen angeordneten zweiten Übertragung wahlweise mittels vorgesehener bistabiler Steuerrelais über die Anschlußleitung galvanisch über in der ersten und in der zweiten Übertragung jeweils vorgesehene Zwischenleitungen durchschaltbar sind, an die wahlweise die Sprechadern des einen oder des anderen Sprechkreises mittels der galvanisch durchschaltenden bistabilen Relais anschaltbar sind, wobei durch je ein weiteres bistabiles Relais in Abhängigkeit vom Freiziistand beider Teilnehmerstellen die Zwischenleitungen an die beiden Enden der gemeinsamen Anschlußleitung anschaltbar sind.
Die Erfindung betrifft eine Weiterbildung des Gegenstandes des Hauptpatents.
Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen Einrichtung sind durch Schaltmaßnahmen eines Prüfplatzes der Vermittlung wahlweise der eine oder der andere Teilnehmersprechkreis über die in der amtsseitigen und in der teilnehmerseitigen Übertragung vorgesehenen Zwischenleitungen galvanisch durchschaltbar, so daß Prüfungen und Messungen ausgeführt werden können. Nach der Beendigung des Prüfvorganges werden beim Anlegen des üblichen Speisepotentials die Schaltmittel der Prüfzusätze in ihre Ruhelage zurückgeführt und der Sprechverkehr beider Teilnehmerstellen wieder freigegeben.
Es ist dabei gewährleistet, daß bei der Einleitung des Prüfvorganges bestehende Sprechverbindungen nicht gestört werden. Befindet sich die seitens des Prüfplatzes angewählte Teilnehmerstelle im Sprechzustand, so erhält der Prüfplatz den Besetztton aus dem Prüfleitungswähler der Vermittlung. Ist dagegen die andere, nicht angewählte Teilnehmerstelle der Vorfeldeinrichtung belegt, so darf auch in diesem Falle kein Prüfvorgang eingeleitet werden. Der Prüfplatz erhält in diesem Falle den Besetztton aus der Zwischenleitung des amtsseitigen Prüfzusatzes.
Bei der in dem Hauptpatent beschriebenen· Anordnung sind die galvanisch durchschaltenden Relais mit ihren Ansprechwicklungen über derartig gepolte Gleichrichterstrecken an die Sprechkreise angeschaltet, daß sie durch die Speisespannung in Sperrichtung beaufschlagt sind und daher die Sprechkreise nur wenig bedampfen. Im Prüfzustand sind jedoch außer den über Gleichrichterstrecken angeschalteten Relaiswicklungen auch die an die Zwischenleitungen angeschalteten
Auswahl- und Rückstellwicklungen der Relais wirksam und engen durch die verursachte Bedämpfung der Früfkreise sowie durch die Möglichkeit einer ungewollten Relaisbetätigung die Prüfspannungsanwendungen ein.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die unmittelbare Anschaltung der Relaiswicklungen an die Prüfstromkreise zu vermeiden und dadurch auch im Prüfzustand die Bedämpfung klein zu halten und die Anwendung der üblichen Prüf spannungen mit beiden Polaritäten settle von Wechselströmen in der sonst für die Prüfung von Einzelanschlüssen üblichen Größe zu ermöglichen.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswicklungen der für die Teilnehmerauswahl is vorgesehenen bistabilen Relais der ersten und der zweiten Übertragung sowie des weiteren bistabilen Relais der zweiten Übertragung in Reihe mit den Schaltstrecken von Thyristoren parallel zu Kondensatoren geschaltet sind, die durch die an die Adern der Sprechkreise seitens des Prüfplatzes angeschalteten Steuerpotentiale aufladbar sind, wobei die Relaisbetätigung beim Erreichen einer durch jeweils eine Schwellwertdiode bestimmten Ladespannung erfolgt, und daß die Rückstellwicklungen der bistabilen Relais in der ersten Übertragung sowie die Rückstellwicklungen der bistabilen Relais in der zweiten Übertragung jeweils in Reihe mit einem Thyristor parallel zu einem Ladekondensator geschaltet sind, der durch das seitens des Prüfplatzes an die Sprechadern angeschaltete Speisepotential suila-dbar ist und dessen Ladespannung bein? Erreichen eines durch die Schwellwertdioden bestimmten Wertes für die Rückführung der bistabilen Relais ausnutzbar ist
In der technischen Ausführung des Erfindungsgedankens ist das die Zwischenleitung der ersten Übertragung an die gemeinsame Anschlußleitung anschaltende weitere bistabile Relais nach der Betätigung eines der beiden bistabilen Steuerrelais betätigbar in Abhängigkeit von dem Vorhandensein der Versorgungsspannun- ίο gen. Es sind die Betätigungswicklungen der beiden bistabilen Steuerrelais in der zweiten Übertragung gegensinnig zueinander in Reihe mit den antiparallel zueinander geschalteten Thyristoren parallel zu dem Ladekondensator geschaltet, dessen Ladungspolarität durch ein simultan an beide Adern der Zwischenleitung der zweiten Übertragung gegen Erde angeschaltetes Auswahlpotential bestimmt ist.
Hierdurch werden die Vorteile erzielt, daß die Prüfstromkreise durch die für die galvanische Durch- so schaltung der ausgewählten Teilnehmerstellc vorgesehene Schaltmittel nicht belastet werden, weil nämlich die Aufladeströme der für die Relaisbetätigung vorgesehenen Kondensatoren sehr niedrig gehalten sind. Es ist in dem Prüfzusatz sichergestellt, daß die Schaltvorgänge im richtigen Zeitablauf nur dann durchgeführt werden, wenn weder die ausgewählt noch die nicht ausgewählte Teilnehmerstelle ein Gespräch führen und wenn alle Betriebsspannungen vorhanden sind. Auch im Falle der Abgabe von Wählimpulsen einer einen Verbindungsaufbau einleitenden Teilnehmerstelle sorgt eine Verzögerungsschaltung für die Unterbindung der galvanischen Durchschaltung. Ist die galvanische Durchschaltung in dem amtsseitigen Prüfzusatz erfolgt, so wird die zu prüfende Teilnehmerstelle im teilnehmerseitigen Prüfzusatz durch ein simultan an beide Sprechadern angelegtes Potential der einen oder anderen Polarität gegen Erde ausgewählt. Beim Prüfvorgang ist die Umschaltung von der einen zur anderen Teilnehmerstelle ohne Auflösung der vorher eingeleiteten Umgehung durchführbar. Nach der Durchführung der Prüfung werden die galvanischen Prüfdurchschaltungen in einfacher Weise durch Anlegen des Speisepotentials an die Sprechadern ausgelöst und der Sprechbetrieb wieder zugelassen.
Die Erfindung wird an Schaltbildern erklärt F i g. 1 zeigt den amtsseitigen Prüfzusatz.
In Fig.2 ist der teUnehmerseitige Prüfzusatz dargestellt
Die in Fig. 1 dargestellte amtsseitige Übertragung enthält den hier nicht näher zu beschreibenden Codierer Cl, über den die Sprechkreise zwischen den Teilnehmerschaltungen FIA 1, FIA 2 der Vermittlungsstelle und der gemeinsamen Anschlußleitung FXA verlaufen. Über das hier nicht dargestellte Wählprüfnetz der Vermittlungsstelle wird die Umgehung des Codierteiles C1 durch Anwählen einer der beiden Teilnehmerstellen, beispielsweise der der Teilnehmerschaltung FIA1 zugeordneten Teilnehmerstelle, eingeleitet Im Falle des augenblicklichen Besetztzustandes der angewählten Teilnehmerstelle erhält der Prüfplatz den Besetztton aus dem Prüfleitungswähler. Im Falle des Freizustandes wird vom Prüfplatz aus die Speisespannung für den angewählten Anschluß umgepolt, so daß die Sprechader a 1 positives Potential gegenüber der Sprechader b 1 führt Es wird dabei über die Gleichrichterstrecke G1 und den Strombegrenzungswiderstand R1 der Kondensator Cl so lange geladen, bis seine Ladespannung die Schwellenspannung der Schwellwertdiode G 2 überschritten hat Der dabei einsetzende Stromfluß bringt den Thyristor Ty 1 zum Durchbruch, wobei der einsetzende Entladestrom des Kondensators C1 für die Betätigung des bistabilen Relais A ausgenutzt wird. Die Relaiskontakte all, aiii trennen die Sprechadern a 1, b 1 vom Codierteil C1 ab und verbinden sie mit der Zwischenleitung a 3, 63. Gleichzeitig führt der Relaiskontakt a I dem Transistor Ts 3 Basisstrom zu, so daß Ts 3 leitend wird, wodurch der kollektorseitige Belag des Kondensators C6 von Bezugspotential auf annähernd die Amtsbatteriespannung — Ui umgeladen wird. Hierbei wird über den Widerstand R 21 und die Gleichrichterstrecke GIl der Transistor Ts4 angesteuert so daS für die Dauer der Entladung des Kondensators C6 ein Stromfluß über die Transistoren Ts 4, Ts 6 und weiter demzufolge auch über den Transistor TaS zustande kommt. Hierbei wird das bistabile Relais C in seine Arbeitslage gebracht. Seine Kontakte el und eil trennen die gemeinsame Anschlußleitung FiA vom Codierteil Cl ab und schalten diese mit der Zwischenleitung a 3, 63 zusammen, so daß die galvanische Umgehung des Codierteiles Cl in der amtsseitigen Übertragung für die seitens des Prüfplatzes angewählte Teilnehmerstelle vollendet ist
Befand sich jedoch während der Durchführung der beschriebenen Schaltmaßnahmen die andere, nicht angewählte Teilnehmerstelle im Gesprächszustand, so wird, um nicht die bestehende Verbindung zu unterbrechen, die Betätigung des Relais C unterbunden durch Ausnutzung einer aus dem Codierteil Cl gelieferten Schleifenmeldungsspannung für die Sperrung der Umladung des Kondensators C6. Die Schleifenmeldung des zweiten Teilnehmers steuert den Transistor Ts 7 an. Über den Widerstand Λ 11 wird der Transistor Ts ί leitend gesteuert, so daß dieser bei der Schließung des Kontaktes al durch sein negatives Potential den
Transistor Ts 3 gesperrt hält. Auch dann, wenn der durch den Priiftisch nicht angewählte Teilnehmer während der beschriebenen Schaltmaßnahmen erst beim Aufbau einer abgehenden Verbindung im Wählzustand ist, ist er trotzdem, da er bereits einen Verbindungsaufbau eingeleitet hat, gegenüber dem Begehren des Prüfplat2es bevorrechtigt Um zu verhindern, daß dabei der Versuch der Umgehungsdurchschaltung seitens des Prüfplatzes während der Wähiimpulse erfolgreich sein kann, ist das aus dem Kondensator Ci und dem Widerstand R10 bestehende Verzögerungsglied vorgesehen, das beim Eintreffen der Schleifenmeldung schnell aufgeladen wird und diese Ladung mindestens für die Dauer eines Wählimpulses hält Auch in diesem Falle bleibt der Transistor Ts 3 gesperrt, die Umladung des Kondensators C6 unterbleibt
Die beschriebene Betätigungsanordnung für das Relais C ist zusätzlich für die Überwachung der Versorgungsspannung — 1/2 ausgenutzt Es wird nämlich der Transistor Ts 6 durch die Speisespannung —L/2 des Codierteiles leitend gehalten, so daß bei Ausfall dieser Versorgungsspannung kein Stromfluß zustande kommt und die Betätigung des Relais C ausbleibt
Nach der Vollendung der galvanischen Umgehung des Codierteiles Cl der amtsseitigen Übertragung liegt an der Ader La der Anschlußleitung Fl Tdas durch den Prüfplatz angeschaltete positive Potential. In der in Fig.2 dargestellten teilnehmerseitigen Übertragung wird hierdurch über die Gleichrichterstrecke G101 und den Widerstand R101 der Kondensator ClOl aufgeladen, bis die Schwellenspannung der Schwellwertdiode GUO überschritten ist und durch den über den Thyristor Ty 101 eingeleiteten Entladestrom das Relais D betätigt wird. Das Relais D schaltet mit seinen Kontakten dl, rfII die Anschlußleitung FiT vom Codierteil C 2 und auch von der eigenen Betätigungsschaltung ab und an die Zwischenleitung a 4, b 4 an. Mit dieser Zwischenleitung steht die die bistabilen Relais E und F enthaltende Tetlnehmer-Auswahlschaltung in Verbindung. Die Auswahlpotentiale werden vom Prüfplatz aus angeboten. Zur Auswahl der Teilnehmeranschlußleitung F2TX ist an beiden Adern a 4, b 4 etwa gleiches negatives Potential, für die Auswahl der Teilnehmeranschlußleitung F2T2 positives Potential gegen Erde erforderlich. Es fließt dabei ein Strom von der Zwischenleitungsader i>4 über beispielsweise die Gleichrichterstrecke G103 und den Ruhekontakt e III, wobei der Transistor TsIOl leitend gesteuert wird. Dadurch wird über die Gleichrichterstrecke G107 Erdpotential dem Fußpunkt der den Kondensator C102 enthaltenden Speicherschaltung zugeführt die zur Betätigung der gegensinnig in Reihe geschalteten, den beiden Teilnehmerstellen individuell zugeordneten Rekis £ und Fdient Es lädt sich dabei der Kondensator C102 von der Zwischenleitungsader a 4 her über den Widerstand R 104 auf. Parallel zu dem Ladekondensator C102 liegen die beiden mit entgegengesetzter Polarität angeschalteten Schwellwertdioden-Strecken G112/ G105 und G116/G106. Außerdem liegt parallel zum Kondensator C102 die gegensinnige Reihenschaltung der Betätigungswickiungen der Relais fund Fmit zwei antipa-alldgeschalteten Thyristoren Ty 102 und Ty 103. Entsprechend der an der Ader a 4 angeschalteten Polarität lädt sich der Kondensator C102 auf. Sobald seine Ladespannung den Schwellwert der Diode G112
!5 bzw. G !16 überschreitet, verursacht der Zenerstrom die Zündung des der betreffenden Polarität zugeordneten Thyristors Ty 102 oder Ty 103. Die Kondensatorladung entlädt sich dabei über die beiden gegensinnig in Reihe geschalteten Wicklungen I der Relais £und F. Es wird dabei das eine Relais betätigt, das andere wird zurückgestellt, falls es in Arbeitsstellung sein sollte, sonst bleibt es in Ruhe. Hieraus ergibt sich, daß der Prüfplatz durch einfaches kurzzeitiges Anschalten des simultanen Steuerpotentials mit der einen oder anderen Polarität bei einmal aufgebautem Prüfweg zwischen den beiden Teilnehmerstellen umschalten kann, jeweils nach dem Anschalten einer Teilnehmeranschlußleitung F2T1 oder F2T2 durch die Kontakte e L e II oder /I, /H wird gleichzeitig durch den Kontakt e III oder /III der Betätigungskreis für die zugeordnete Polarität von der Ader />4 der Zwischenleitung abgetrennt Die Leitungen sind damit für die Prüfung vorbereitet Prüfpotentiale unterschiedlicher Polarität stören die Teilnehmerauswahlschaltung nicht, da dabei stets eine der Gleichrichterstrecken G107 oder G108 sperrt
Nach der Beendigung jedes Prüfvorganges ist vom Prüfplatz aus durch Anschalten des Speisepotentials mit der üblichen Polarität die galvanische Umgehung der Codierteile Cl und C2 aufzuheben. Hierbei werden in den beiden Übertragungen die betätigten Relais in ihre Ruhelage zurückgeführt Es sind nämlich in der ersten Übertragung die Rückführwicklungen II der Relais A, B, Cund in der zweiten Übertragung die Wicklungen II der Relais D, E, Fin Reihe mit jeweils einem Thyristor Ty3 bzw. TytO4 an je einen Kondensator C3 bzw. C103 angeschaltet der durch das negative Potential der einen Zwischenleitungsader a 3 bzw. a 4 gegenüber der anderen Zwischenleitungsader 63 bzw. ft 4 aufgeladen wird und dessen Ladung die betätigten Relais in die
so Ruheiage zurückführt Es werden durch die Kontakte dieser Relais die Sprechleitungen an die Ein- und Ausgänge der Codierteile Cl, C2 angeschaltet so daß Sprechverbindungen eingeleitet werden können.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine s gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen, bei der die Teilnehmerstellen weder in ihrem Sprechzustand noch in ihrem Freizustand in galvanischer Verbindung mit den Wähleinrichtungen der Vermittlungsstelle stehen, jedoch für die Dauer der Prüfung unter Auftrennung der Sprechkreise in der bei der Vermittlungsstelle angeordneten ersten Übertragung sowie in der in der Nähe der Teilnehmerstellen angeordneten zweiten Übertragung wahlweise mittels vorgesehener stabiler is Steuerrelais über die Anschlußleitung galvanisch über in der ersten und in der zweiten Übertragung jeweils vorgesehene ZwischenMtungen durchschaitbar sind, an die wahlweise die Sprechadern des einen oder des anderen Sprechkreises mittels der galvanisch durchschaltenden bistabilen Relais anschaltbar sind, wobei durch je ein weiteres bistabiles Relais in Abhängigkeit vom Freizustand beider Teilnehmerstellen die Zwischenleitungen an die beiden Enden der gemeinsamen AnschluBleitung 2s anschaltbar sind, nach Patent 21 47 732, d a durch gekennzeichnet, daß die Betätigungswicklungen (I) der für die Teilnehmerauswahl vorgesehenen bistabilen Relais (A, B, E, F) der ersten und der zweiten Übertragung (F i g. 1, 2) sowie des weiteren bistabilen Relais (D) der zweiten Übertragung in Reihe mit den Schaltstrekken von Thyristoren (TyX, Ty 2, 7>102, 7>103, 7>101) parallel zu Kondensatoren (Ci, C 2, C102, CXOX) geschaltet sind, die durch die an die Adern der Sprechkreise seitens des Prüfplatzes angeschalteten Steuerpotentiale aufladbar sind, wobei die Relaisbetätigung beim Erreichen einer durch jeweils eine Schwellwertdiode (G 2, G 5, G112, G116, GIlO) bestimmten Ladespannung erfolgt, und daß die Rückstellwicklungen (H) der bistabilen Relais (A, B, C) in der ersten Übertragung sowie die Rückstellwicklungen (II) der bistabilen Relais (D, E, F) in der zweiten Übertragung jeweils in Reihe mit einem Thyristor (Ty 3, 7>104) parallel zu einem Ladekondensator (C3, C103) geschaltet sind, der durch das seitens des Prüfplatzes an die Sprechadern angeschaltete Speisepotential aufladbar ist und dessen Ladespannung beim Erreichen eines durch Schwellwertdioden (G 8, G114) bestimmten Wertes für die Rückführung der bistabilen Relais ausnutzbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenleitung (a3, 63) der ersten Übertragung (F i g. 1) an die gemeinsame Anschlußleitung (FXA) anschaltende weitere bistabile Relais (C) nach der Betätigung eines der beiden bistabilen Steuerrelais (A oder B) betätigbar ist in Abhängigkeit von dem Vorhandensein der Versorgungsspannungen (— U X, U 2).
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungswicklungen (I) der beiden bistabilen Steuerrelais (E,
F) in der zweiten Übertragung gegensinnig zueinander in Reihe mit den antiparallel zueinander geschalteten Thyristoren (Ty 102, Ty 103) parallel zu dem Ladekondensator (C 102) geschaltet sind, dessen Ladungspolarität durch ein simultan an beide Adern (a4, bA) der Zwischenleitung der zweiten Übertragung gegen Erde angeschaltetes Auswahlpotential bestimmt ist
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Teilnehmerstelle ein bei der Schleifenmeldung (Si, 52 abgegebene Wählimpulse überbrückendes Verzögerungsglied (R 10/C4, R 20/C5) zugeordnet ist
DE19722200341 1972-01-05 1972-01-05 Schaltungsanordnung zum Prüfen der Teilnehmeranschlußleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit jeweils zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung angeschlossenen Teilnehmerstellen Expired DE2200341C3 (de)

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DE2200341A1 DE2200341A1 (de) 1973-07-12
DE2200341B2 DE2200341B2 (de) 1978-06-15
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Date Code Title Description
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EI Miscellaneous see part 3
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