DE2201355A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Braten von flachen deformierbaren Bratlingen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Braten von flachen deformierbaren Bratlingen

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DE2201355A1
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Duning Roland Louis
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General Foods Corp
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J37/00Baking; Roasting; Grilling; Frying
    • A47J37/04Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits
    • A47J37/044Roasting apparatus with movably-mounted food supports or with movable heating implements; Spits with conveyors moving in a horizontal or an inclined plane

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  • Food Science & Technology (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Frying-Pans Or Fryers (AREA)

Description

PAT E N TA N WA LTE
DR.-ING. VON KREISLER DR.-ING. SCHÖ'NWALD 2201355 DR.-ING. TH. MEYER DR.FUES DIPL-CHEM. ALEK VON KREISLER DIPL.-CHEM. CAROLA KELLER DR.-ING. KLÖ'PSCH DIPL.-ING. SELTING
5 KÖLN 1, DEICHMANNHAUS
Köln, den 10.1.1972 Sg /Ax
General Foods Corporation,
250 North Street, VhIte Plains, New York (U.S.A.)
Verfahren und Vorrichtung zum Braten von flachen deforrnierbaren Bratlingen
Die Erfindung "betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren sum Braten von flachen deformierbaren Pasteten oder Bratlingen aus einer fleischartigen Substanz.
Bei üblichen Vorrichtungen, die zum automatischen Braten von Bratlingen au3 Nahrungsmitteln, z.B. Frikadellen, vorgesehen und mit einem Fördermechanismus versehen sind, der die Bratlinge durch die Bratstufe oder Bratstufen führt, ist als Heizvorrichtung im allgemeinen eine Quelle für Strahlungswärme in der einen oder anderen Form vorgesehen. Bei Vorrichtungen dieser Art ist die Strahlungswärmequelle in einem geeigneten Abstand zum Bratling angeordnet, um eine physikalische Berührung zwischen der Wärmequelle und dem Bratling oder dem Fördermechanismus, der den Bratling in die Bratstellung in der Vorrichtung oder aus dieser Stellung führt, zu vermeiden. In Vorrichtungen, die mit Strahlungswärme arbeiten, bringt die Beseitigung von überschüssigem Fett, das während dea Bratens flüssig wird, Probleme mit üich. Diese Probleme sind besonders akut in Fällen, in denen der Bratling über der Wärmequelle vorbeigeführt wird, da daa auf die Wärmequelle tropfende Fett nicht nur sehr starken Rauch er-
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zeugt, sondern auch eine häufige Reinigung der Vorrichtung erfordert. Es ist ferner einleuchtend, daß das Braten von Bratlingen der genannten Art mit Strahlungswärme nicht so wirksam ist, wie es das Braten des gleichen Produkts durch Wärme, die durch Leitung zur Einwirkung kommt, sein würde. Bei Vorrichtungen dieser Art, die in kommerziellen Betrieben verwendet werden und für die Großherstellung ausgelegt sind, wird der Wirkungsgrad, mit dem das Braten erfolgt, zu einem überaus wichtigen Faktor.
Erfindungsgemäß werden die Probleme, die üblichen Vorrichtungen zum automatischen Braten von Artikeln der oben beschriebenen Art von Natur aus innewohnen, durch eine Vorrichtung ausgeschaltet, in der die Wärme auf das zu bratende Produkt durch Leitung übertragen wird. Gemäß der Erfindung sind zwei Heizplatten vorgesehen, die mit einander gegenüberliegenden Bratflächen in einem Abstand angeordnet sind, der nicht größer ist als die Dicke der zu bratenden Produkte oder Bratlinge. Ein kontinuierlich angetriebener Kettenförderer, der zwischen diesen gegenüberliegenden Platten hindurchläuft, führt die Bratlinge in Oberflächenkontakt mit den beiden erhitzten Oberflächen. Der Kettenförderer ist mit einer Vielzahl von sich quer erstreckenden Elementen versehen, die gelenkigmiteinande.r verbunden sind und einen Abstand zueinander haben, der etwas geringer ist als die Oberflächendimensionen eines Bratlings. Der verengte Raum zwischen dem Förderer und der Plattenoberfläche, die an der Seite des Förderers angeordnet ist, an der sich die Bratlinge befinden, lot ungenügend für den Durchgang eines Bratlings. Dies hat zur Folge, daß die Oberfläche des auf dem Förderer ruhenden Bratlings in die Zwischenräume zwischen aufeinanderfolgenden Querelementen des Förderers gedrückt oder gequetscht und auf diese "Weise in Berührung mit der erhitzten Oberfläche der gegenüberliegenden Platte gebracht wird. Das Einquetschen der gestützten Oberfläche des Bratlings zwischen den Querelernenten des Förderers
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hat zur Folge, daß diese Elemente in die Oberfläche des Bratlings eingebettet werden, so daß ein verstärkter Zug zwischen dem Förderer und dem Bratling erzielt wird und der Bratling ohne Scherwirkung oder Trennung durch den Spalt zwischen den Platten gezogen werden kann, während er mit der erhitzten Oberfläche beider Platten in Oberflächenberührung ist. Das Braten der Bratlinge geht während des gesamten Weges durch den Spalt zwischen den Platten vonstatten, und der Grad des Bratens hängt von der Geschwindigkeit des Förderers, der Länge der Plattenoberflächen, zwischen denen die Bratlinge hindurchlaufen, und der Temperatur ab, auf der die Platten gehalten werden*
Vorzugsweise sind die Platten so angeordnet, daß ihre gegenüberliegenden erhitzten Oberflächen in einer Ebene liegen, die so geneigt ist, daß das während des Bratens aus den Bratlingen austretende Fett an einem Ende der Platten ablaufen kann, wo es in einem geeigneten Behälter aufgefangen wird. Auf diese Weise wird so viel verflüssigtes Fett auf den Oberflächen der Platten gehalten, daß eine gute Schmierung für den Durchgang der aufeinanderfolgenden Bratlinge gewährleistet ist. Überschüssiges Fett, dar. unnötige Rauchbildung erzeugen und ein übermäßig fettiges Produkt ergeben würde, wird hierdurch entfernt.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Beispieles näher erläutert.
Fig.1 zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung von rechts ohne Seitendwand
Fig.2 zeigt eine Rückansicht der Vorrichtung.
Fi£.3 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung längs der Linie 3-3 in Fiß· 2·
Fig.4 ist eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie 4-4 in Riß.3.
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Fig.5 ist eine Teilansicht im Schnitt längs der Linie 4-4 in Fig.3 und veranschaulicht, wie die Bratlinge durch die Vorrichtung bewegt werden.
Fig.6 zeigt perspektivisch eine Detailansicht, die die Konstruktion des Kettenförderers der Vorrichtung veranschaulicht.
Die Vorrichtung wird von einer Rahmengrundplatte 10 getragen, an der eine rechte Seitenwand 11 und eine linke Seitenwand 12 befestigt sind. Diese Seitenwände bestehen vorzugsweise aus Blech, das in geeigneter Weise verstärkt ist, um die gewünschte Festigkeit und Steifigkeit zu erzielen» Die Seitenwände 11 und 12 sind einander symmetrisch, Das Blech ist in jedem Fall so gebogen, daß jede Seitenwand Randteile von erheblicher Tiefe erhält. Im Falle der Seitenwand 11 zeigt die Abbildung, daß ihre Ränder so geformt sind, daß eine senkrechte Vorderwand 15» eine senkrechte, aber etwas kürzere Rückwand 16, sowie ein nach vorn geneigter oberer Wandteil 17 gebildet werden, der sich von der Rückwand 16 aus erstreckt und bis zu einen First 18 verläuft, von dem die obere Wand sich über einen kurzen, nach vorn abfallenden Teil 19 erstreckt und donn in die Vorderwand 15 übergeht. Die linke Wand 12 des Gestells ist in der gleichen Weise ausgebildet» Ihre Ränder bilden eine senkrechte Vorderwand 21, eine senkrechte Rückwand 22, einen nach vorn aufsteigenden oberen Wandteil 23 und einen nach vorn geneigten Teil 24 der oberen Wand.
Zwischen den seitlicnen Platten 11 und 12 sind Heizelemente in Form von mit Abstand zueinander angeordneten Heizplatten 30 und 31 angeordnet, die von den Seitenwänden 11 und 12 gehalten werden und im wesentlichen im gleichen Neigungswinkel wie die oberen Wandteile.17 und 23 verlaufen. Es ist zu bemerken, daß die Heizplatten 30 und 31 mit nicht dargestellten Mitteln beliebiger geeigneter Art, z.B. durch Heizschlangen, die an eine Stromquelle ange-
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schlossen sind, erhitzt werden, und daß vorzugsweise eine ebenfalls nicht dargestellte Teraperaturregelvorrichtung vorgesehen ist, die die gegenüberliegenden Bratflachen der Platten auf einer bestimmten Temperatur oder auf bestimmten Temperaturen hält.
Die Heizplatte 30, nachstehend als untere Platte bezeichnet, ist an beiden Seiten an einem Träger 35 befestigt. In den vorderen Enden des Trägers 35 ist eine Welle 36 drehbar gelagert, an der zwei leerlaufende Kettenräder befestigt sind. Die Welle 36 ragt über beide Träger 35 hinaus und durch Öffnungen in den Seitenwänden 11 und des Gestells nach außen. Die Enden der Welle 36 sind in Schwenkarmen 38, die schwenkbar an einem an der jeweiligen Seitenwand befestigten Drehbolzen 39 befestigt sind, drehbar gelagert. Der rechte Schwenkarm 38 ist in Pig.i dargestellt. Ein gleicher, nicht dargestellter Schwenkarm ist für daa linke Ende der Welle 36 vorgesehen.
In den hinteren Enden der Träger 35 für die Heizplatte ist eine Welle 42 drehbar gelagert. An dieser Welle sind zwei Antriebskettenräder 43 befestigt. Die Welle 42 ragt ebenfalls durch Öffnungen in den jeweiligen Seitenwänden des Gestells und ist in Schwenkarmen 44 drehbar gelagert. Jeder Schwenkarm 44 ist schwenkbar an einem Drehbolzen gelagert, der an der jeweiligen Seitenwand befestigt ist« Die vorstehend beschriebene Konstruktion aus den Trägern 35, den Wellen 36 und 42 und den Schwenkarmen 38 und 44 stellt in Wirklichkeit ein Parallelogrammgestänge dar, das es ermöglicht, die Lage der unteren Heizplatte 30 senkrecht zu verändern, ohne ihren Neigungswinkel zu verändern. Die Einstellung der unteren Platte kann durch Betätigung einer Stellachraube 47 erfolgen, die in einem Ansatz an jedem Schwenkarm 38 geschraubt iat. Diß .Schrauben ragen durch Öffnungen in üen oberen Uandteilen 10 unrt 24 dor jeweiligen Seitenwände des Geii teils und sind schwenkbar mit Einstellhebeln 48 verbunden, an die ein
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Steuerkurvenkopf 49 angeformt ist. Der Steuerkurvenkopf ist mit flachen Begrenzungsflächen versehen, die so ausgebildet sind, daß sie sich gegen den jeweiligen oberen Wandteil der Seitenwand unter dem Einfluß -einer Feder 51 legen, die zwischen einem Schwenkarm 38 und einem Haltebügel 52, der an der jeweiligen Seitenwand befestigt ist, gespannt ist. Es ist offensichtlich, daß eine Feineinstellung
der Höhenlage der unteren Heizplatte J5O durch Drehung der Stellschraube 47 möglich ist. Außerdem ist eine schnelle und gröbere Einstellung der Heizplatte 30 zwischen einer oberen und unteren Lage durch Heben oder Senken der Stellhebel 48 möglich, wodurch eine Begrenzungsfläche des Steuerkurvenkopfs 49 wirksam wird und die eingestellte Lage der unteren Heizplatte bestimmt.
Die Kettenräder 37 und 43 tragen und treiben kontinuierlich einen endlosen Kettenförderer 55 an, dsr· um die untere Heizplatte 30 geführt ist und hierbei nach unten über die obere Bratfläche der unteren Heizplatte 30 läuft. Dieser Kettenförderer besteht aus einer Reihe von Stäben 56, deren mittlere Teile einen gleichmäßigen Abstand voneinander haben und quer zur Laufrichtung der Förderkette angeordnet sind. Die Endteile 57 jedes Stabes sind im wesentlichen im rechten Winkel zum mittleren Hauptteil gebogen, und die Spitze 58 jedes Stabes ist um den mittleren Hauptteil des nächsten benachbarten Stabes so gekrümmt, daß ein Stab mit dem nächsten Stab gelenkig verbunden ist. Wie Fig.4 am besten zeigt, sind die gekrümmten unteren Spitzen 58 der Stäbe 30 angeordnet, daß sie auf den Trägern 35 der Platte aufliefen. Die Oberfläche der Träger ist unter der Oberseite der Heizplatte 30 leicht stufenförmig abgesetzt» Diea hat zur Folge, daß der quer verlaufende mittlere Hauptteil jedes Stabes 56 in geringem Abstand zur oberen Heizflächo der unteren Heizplatte 30 gehalten wird.
Der Kettenförderer 55 wird mit einem Mechanismus, zu dom
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ein am rechten Ende der Welle 42 befestigtes Kettenrad 61 gehört, angetrieben. Eine endlose Antriebskette 62 läuft um das Kettenrad 61 und ein Kettenrad 63, das an der Antriebswelle 64 des Antriebsmotors 65 der Fördervorrichtung befestigt ist. Der Motor kann in beliebiger geeigneter Weise am Gestell der Maschine befestigt sein. Vorzugsweise liegt er in einem Gehäuse, das von einer gebogenen Trennwand 66, einer vorderen Deckplatte 67 und der Grundplatte 10 gebildet wird. Dieses Gehäuse enthält ferner die Verkabelung und geeignete Schaltelemente, die nicht dargestellt sind.
Die Platte 31» nachstehend als obere Heizplatte bezeichnet, wird an jeder Seite durch Stäbe 71 gehalten. Diese Platte und die Stäbe sind in geeigneter Weise in einer Baugruppe befestigt, zu der eine Abdeckplatte 72 gehört. Diese Abdeckplatte ist an jeder Seite mit auswärts gebogenen Flanschen 73 versehen, die auf den geneigten Oberflächen 17 und 23 der rechten und linken Seitenplatten 11 und 12 ruhen. Vorzugsweise sind die Flansche 73 mit Öffnungen für die Aufnahme von Einstellstiften 74 versehen, die aus den Oberflächen 17 und 23 herausragen. Die Baugruppe für die obere Heizplatte ist somit abnehmbar auf der Maschine angebracht, so daß sie von Hand aus einem beliebigen Grund, z.B. zur Reinigung der Maschine, entfernt v/erden kann. Um die Entfernung der Haube von Hand zu erleichtern, sind Handgriffe 75 vorgesehen.
Die obere Heizplatte 31 ist somit so befestigt, daß ihre untere Bratfläche in einer Ebene im wesentlichen parallel zur oberen Bratfläche der unteren Heizplatte 30 liegt. Der Abstand zwischen den Bratflächen der beiden Platten wird durch den bereits beschriebenen Stellmechanismus für die untere Heizplatte so eingestellt, daß er im wesentlichen der Dicke des zu bratenden Produkts entspricht, das im vorliegenden Fall aus Hackfleischsteaks EiO besteht, die deformjerbar und vorzugsweise im wesentlichen flach und
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von gleichmäßiger Dicke sind.
Fig.5 zeigt zwei Bratlinge, während sie verarbeitet werden, wobei der vordere Bratling von der Förderkette in den Spalt zwischen der oberen Heizplatte 31 und der unteren Heizplatte 30 geführt worden ist. Der hintere Bratling ist in einer Lage dargestellt, in der er sich dem Spalt zwischen der oberen Heizplatte und unteren Heizplatte nähert. Wie Fig.5 zeigt, liegt der hintere Bratling nach der Ablage auf die Förderkette 55 zunächst mit leichtem Abstand zur Oberfläche der unteren Heizplatte 30 auf den Stäben 56 der Förderkette auf. Während der Bratling in den Spalt zwischen der oberen Heizplatte und unteren Heizplatte gezogen wird, trifft er auf einen abgeschrägten Teil 82 in der Bratoberfläche der oberen Heizplatte Ba der Spalt zwischen den parallelen Bratflächen der Platten 30 und 31 im wesentlichen der Dicke des Bratlings 80 entspricht, drückt der abgeschrägte Teil 82 gegen die Oberfläche des Bratlings und zwängt ihn in die Zwischenräume zwischen den aufeinanderfolgenden Stäben 56 des Kettenförderers. Während somit ein Bratling vollständig in den Spalt zwischen den Heizplatten 30 und 31 gezogen wird, wird er nach unten durch die Zwischenräume zwischen den Stäben 56 der Förderkette gezwängt, so dai3 er mit seiner Oberseite in Berührung mit der oberen Heizplatte und im wesentlichen mit seiner gesamten Unterseite in Berührung mit der unteren Heizplatte 30 ist. Das Eindrükken des Bratlings 60 zwischen die Stäbe 56 des Kettenförderers hat zur Folge, daß die Stäbe in die Unterseite des Bratlings eingebettet werden. Die Förderkette greift also in den Bratling ein, so daß eine ausreichende Zugkraft zwischen dem Förderer und dem Bratling vorhanden ist, um den Bratling vollständig durch den Spalt zu ziehen, ohne daß er trotz der Reibung, die durch die Oberflächenberlihrung des Bratlings mit beiden Platten 30 und 31 erzeugt wird, auseinanderreißt oder sich verschiebt.
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Auf diese Weise wird ein Bratling auf seinem Wege zum Spalt und durch den Spalt zwischen den Platten 30 und 31 durch Wärmeleitung kontinuierlich gleichzeitig auf seiner Oberseite und Unterseite erhitzt. Der Grad, bis zu dem die Bratlinge gebraten werden, kann durch die Geschwindigkeit, mit der der Kettenförderer läuft, und durch die Temperatur, auf der die Heizplatten 30 und 31 gehalten werden, eingestellt werden. Nach dem Austritt der Bratlinge aus dem Spalt zwischen den Platten 30 und 31 werden sie bis zu dem Punkt transportiert, an dem die Förderkette um die Kettenräder 43 läuft. An dieser Stelle fallen die Bratlinge vom Förderer' in einem Aufnahmebehälter 85, der vorzugsweise zu diesem Zweck vorgesehen ist. Der Aufnahmebehälter 85 steht auf der Grundplatte 10 zusammen mit einer Tropfschale 86, die so angeordnet ist, daß das von der Oberfläche der Heizplatten ablaufende Fett von ihr aufgenommen wird. Vorzugsweise ist ferner eine Tropfrinne 87 vorgesehen, die an der vorderen Deokplatta 67 und der Trennwand 66 des Gehäuses in einer solchen Lage befestigt ist, daß sie etwaiges Fett, das von der Förderkette auf ihrem Rücklauf zwischen den Zahnrädern 43 und 37 abtropft, sammelt und in die Tropfschale 86 leitet. Die Anbringung der Platten 30 und 31 in geneigter Lage in einem Winkel zur Horizontalen gewährleistet, daß die ge samten Bratflächen der Platten ständig mit einem Fettüber zug in einer solchen Menge versehen werden,-daß das Fett als Schmiermittel für den Durchgang der Bratlinge dient, obwohl diese Oberflächen vorzugsweise mit einem reibungsvermindernden Überzug beiijpielawcise aus dem Produkt der Handelsbezeichnung "Tufram" oder Polytetrafluorethylen (Teflon) versehen sind. Dieser Schmierfilm entsteht durch Fett, das von der Hinterkante! der Platten nach unten in die Tropf schale; 86 ablauft. Du-;^ Anordnung i?e;/ähr1 ui υ «e s ferner, daß nur die zur lichiniaruni; nofcv/unuJ,.-.? Fet imonpu auf den Bratfischen geh-Mlton wird, (la jf:;l·;;, Fet;!;, ü-nj Im Überschuss über die zur Si-hcii r-run^ no .j*/u:id ir j l-hm^o vmv-
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handen ist, abläuft und in der Tropfschale aufgefangen wird.
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Claims (10)

  1. Ansprüche
    M)] Bratvorrichtung für flache deformierbare Bratlinge V-/ aus einer fleischartigen Substanz, gekennzeichnet durch eine erste zur Horizontalen geneigte Platte (30) mit einer ebenenen heizbaren Bratfläche, eine zweite im wesentlichen der Bratfläche der ersten Platte (30) parallele und ihr gegenüberliegende Platte (31) mit einer ebenen heizbaren Bratfläche, wobei der Spalt zwischen den platten Oberflächen im wesentlichen der Dicke eines Bratlings (80) entspricht, und einen endlosen Kettenförderer (55) nrit einer Reihe von gelenkig miteinander verbundenen im Abstand zueinander befindlichen Stäben (56), die sich durch den Spalt zwischen den Platten erstrecken.
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (56) mit ihrem mittleren Hauptteil quer zur Bewegungsrichtung des Förderers (55) verlaufen und die Enden (57) der Stäbe (56) im wesentlichen im rechten WJnkel zu ihrem mittleren Hauptteil abgebogen und gelenkig jeweils mit dem nächsten benachbarten Stab der Reihe verbunden sind.
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den .'Stäben (56} kleiner ist als die kürzeste Flöehenbemecsung der Bratlinge (80),
  4. 4) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Abstand zueinander gehaltenen Stäbe (56) bei ihrem Durchgang durch den Spalt zwischen den Platten (30,31) an ihren Enden so gestutzt werden, daß sie in einer Ebene parallel zu den erhitzten Brat;flächen, und init Abstand dazu liegen.
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  5. 5) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Platten (31) an der Kante der Jeweiligen Bratfläche eine zum Spalt führende abgeschrägte Fläche (82) aufweist.
  6. 6) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß eine der Platten (30) mit Befestigungselementen (35) versehen ist, die von Hand verstellbar sind, um den Abstand zwischen den Bratflächen zu verändern, und zu denen Hebel (38) gehören, die nach der Art eines Parallelogrammgestänges (35*36,42,38,44) die Platten gelenkig mit dem Gestell des Grills verbinden.
  7. 7) Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch zur Einstellung der einen Platte (30) drehbare und mit dem Parallelogrammgestänge verbundene Stellhebel (48), die mit einem Steuerkurvenkopf (49) versehen sind, der mit dem Gestell des Grills so zusammenwirkt, daß in Abhängigkeit von der Dreheinstellung der Stellhebel (49) mehrere Positionen der Platte (30) einstellbar sind.
  8. 8) Verfahren zum Braten von flachen deformierbaren Bratlingen aus einer fleischartigen Substanz, dadurch gekennzeichnet, daß man die Bratlinge längs einer geneigten Ebene abwärts in einen durch zwei gegenüberliegende erhitzte Brat flächen gebildeten Spalt führt, die Bratlinge längs des geneigten Weges weiterbewegt, während sie sich in Oberflächenberührung mit den beiden gegenüberliegenden Bratflächen befinden, bis die Bratlinge in vorbestimmten! Maße durch die Hitze, die durch Wärmeleitung von den Bratflächen auf sie einwirkt, gebraton worden sind, und die Bratlinge nach dem Durchgang durch den Spalt zwischen den gegenüberliegenden Bratflächen vom Förderer abwirft.
  9. 9) Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dyß man die Bratlinge auf Ihrem Wege in den Spalt durch die
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    Einwirkung einer der Bratflächen, die auf eine Oberfläche der Bratlinge drückt, teilweise durch die Zwischenräume zwischen den Auflagestäben eines Förderers preßt und hierdurch die gegenüberliegende Oberfläche der Bratlinge mit der anderen Bratfläche in Berührung bringt.
  10. 10) Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bratling durch mehrere Auflagestäbe, die wenigstens teilweise in die gegenüberliegende Oberfläche des Bratlings eingebettet sind, durch den Spalt zwischen den Bratflächen bewegt.
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