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Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuier-
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lichen Braten von Nahrungsmitteln nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs
1.
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Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art sind die Heizvorrichtungen
zum Erwärmen der Brat- und Förderbänder den voneinander abgewandten Bandtrumen der
beiden übereinande angeordneten Förderbänder, d.h. jeweils dem oberen Bandtrum,
zugeordnet. Die Nahrungsmittel werden hierbei auf das obere Trum des oberen Bandes
aufgelegt und während ihrer Förderung zunächst auf ihrer auf dem Band aufliegenden
Seite gebraten, woraufhin sie àm Ende des oberen Bandes in der Weise abgeworfen
werden, daß sie mit ihrer noch nicht gebratenen anderen Seite auf dem oberen Trum
des unteren Bandes zur Auflage kommen, damit während ihrer sodann einsetzenden Förderung
in der Förder richtung des oberen Trums des oberen Bandes entgegengesetzter Richtung
ihre andere, jetzt untere Seite gebraten wird. Dabei wird die bereits gebratene,
obere Seite des Erzeugnisses während der Förderung mit Abstand von dem unteren Trum
des oberen Bandes gehalten.
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Die bekannte Vorrichtung erfordert we-gen des nacheinander erfolgenden
Bratens der beiden Seiten des Erzeugnisses in zeitlichem Abstand einen verhältnismäßig
hohen ~Zeitaufwan zum Fertigbraten, wobei während des einseitigen Bratvorgangs außerdem
unerwünschte Verformunaen des
durch Aufwölben eintreten können.
Schwierigkeiten bei der bekannten Vorrichtung bereitet fernerhin die Ubergabe der
unterseitig gebratenen Erzeugnisse am Ende des oberen Förderbandes auf das Obertrum
des unteren Förderbandes in der Weise, daß die Erzeugnisse auf die noch nicht gebratene
Seite fallen. Hierzu ist eine Leitplatte vorgesehen, an die die Erzeugnisse anstoßen
und dadurch abgelenkt werden, mit der Folge möglicher Beschädigungen, weiterer Formveränderungen
und Fehl leitungen der Erzeugnisse auf die bereits gebratene Seite.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorriclitun zum kontinuierlichen
Braten von Nahrungsmitteln der eingangs angegebenen Art zu schaffen, mit der unterschiedliche
Nahrungsmittel bzw. -erzeugnisse in großer Vielfalt z,B. von kloß- oder teigförmiger
Ausgangskonsistenz, wie Frikadellen, Kartoffelpuffer usw., aber auch stück- bzw.
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scheibenförmige Erzeugnisse, insbesondere Fleisch und Fisch, schonend
und gleichmäßig in verhältnismäßig kurzer Zeit auf beiden Seiten gebraten bzw. gegart
werden können Diese Aufgabe wird nach der Erfindung durch eine Ausgestaltung der
Vorrichtung entsprechend den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst. Bei dieser
Ausgestaltung ist dadurch, daß jedem der einander zugewandten Bandtrume zumindest
zwei in Förderrichtunq hintereinander aneordnete
Heizvorrichtungen
zugeordnet sind,wie es an sich von Grillvorrichtungen mit in vertikalen Ebenen umlaufenden
Förderketten her bekannt iStf die Voraussetzung dafür geschaffen, daß nur ein einziger
Durchgang durch di Brat- und Förderbänder erforderlich ist, um die Erzeugnis e auf
beiden Seiten zu braten. Besonders günstig für den Brat- und Garvorgang, der aufgrund
der als Brat- und Förderbänder Verwendung findenden polytetrafluoräthylenbeschichteten
Glasfasergewebebänder Zudem unter Zugabe vo nur wenig oder gar keinem Fett erfolgen
kann, wirkt sich aus, daß die einander zugewandten Bandtrume die Nahrungsmittel
unter Übertragung von Kontaktwärme klemmend erfassen, so daß gleichzeitig von oben
und unten eine gleichmäßige Garung bis zum Kern des Erzeugnisses erfolgt Verformungen,
wie sie bei einem Bratvorgang auf nur einer Seite eines Erzeugnisses insbesondere
durch dessen Aufwölben beobachtet werden, sind hierbei ebenfalls ausgeschlossen.
Zugleich gewährleistet die voneinander unabhängige Steuer- und Regelbarkeit der
Heizvorrichtungen eine individuelle Anpassung an die jeweiligen Erzeugnisse die
in der erfindungsgemäßen Vorrichtung gebraten werden sollen, indem je nach Beschaffenheit
des Erzeugnisses und/oder dem gewünschten Brat- bzw. Garzustand die nacheinander
von den Erzeugnissen durchlaufenen Heizvorrichtungen nicht nur auf gleiche, sondern
auch auf unterschiedliche Temperaturen eingestellt und geregelt werdenk nonen,
während
die Veränderbarkeit des vertikalen Abstandsmaß es zwischen den einander zugewandten
BadEumen darübe hinaus eine Anpassung an unterschiedliche Dicken der Erzeugnisse
sowie unterschiedliche Klemmdrücke für diese bei ihrer Förderung durch die Vorrichtung
gestattet. Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht som t insgesamt ein äußerst
wirtschaftliches Braten und Garen von Erzeugnissen der angegebenen Art in großen
Stückzahlen und ist daher vor allem für eine industrielle Imbiß-Produkt-Herstellung
sowie allgemein für die Gastronomie, insbesondere Großküchen, geeignet.
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Zahlreiche weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich
aus den Unteransprüchen und der nachstehende Beschreibung in Verbindung mit der
Zeichnung, in deren einziger Figur ein Ausführungsbeispiel des Gegenstands d r Erfindung
in einer schematischen Seitenansicht veranschaulicht ist.
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Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zum kontinuierlichen
beidseitigen Braten von Nahrungsmitteln wie insbesondere Frikadellen, umfaßt zwei
endlose Brat-und Förderbänder 1 und 2 aus beidseitig eine Polytetra-Iluoräthylensdaidit
aufweisendem Glasfasergewebe, die über einander angeordnet sind und in im wesentlichen
horizontalen Ebenen gegenläufig umlaufen, wie dies im
einzelnen
aus den in die Zeichnung eingetragenen Bew wegungspfeilen ersichtlich ist. Des weiteren
umfaßt die Vorrichtung ein als Ganzes mit 3 bezeichnetes Vorrichtungsgestell, in
dem die Einzelteile der Vorrichtung einschließlich eines Getriebemotors 4 abgestützt
sind, der zur Antriebsübertragung auf die Bänder 1 und 2 mit einer endlosen Kette
5 od.dgl. Ubertragungsorgan versehen ist, die von einem Kettenrad 6 des Motors 4
zu ein r Umlenkrolle 7 des oberen Bandes 2, deren Antriebskettenrad 8 oberseitig
umschlingend, sodann zti einer Umlenkr-olle 9 des unteren Bandes 1, deren Antriebskettenrad
1 unterseitig umschlingend, und von dieser über ein.Umlenkkettenrad 11, dieses oberseitig
umschlingend, wieder zum Kettenrad 6 des Motors 4 geführt ist, wie es die einseichneten
Laufpfeile 12 veranschaulichen. An ihrem anderen, hinteren Ende sind die Bänder
1 und 2 über nicht allgetriebenc Umlenkrollen 13 bzw. 14 umlcnkt.
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Die Bänder 1 und 2 werden jeweils von entsprechend dem dargestellten
Beispiel zumindest zwei in Förderrichtung der zu bratenden Erzeugnisse hintereinander
angeordneten Heizvorrichtungen 15,16 und. 17,18, die z.B. von Widerstandsheizelementen
gebildet sein können, erwärmt, die in ihrer Heizleistung jeweils unabhängig voneinander
oder in gleicher Weise für jeweils zwei einander gegenüberliegende Heizvorrichtungen
15,17 bzw. 16,18 von-Bedienungs
- und Anzeigetafeln 19,20 aus steuer-
und reyelbar sind. Die Heizvorrichtungen 15,16 und 17,18 sind den einander zugewandten
Bandtrumen 21 und 22 zugeordnet, die im Gleichlauf mit geringem Abstand an ihnen
entlany geführt sind.
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Die einander zugewandten Bandtrume 21 und 22 sind in eine solchen
gegenseitigen vertikalen Abstand voneinander angeordnet, daß ein Einführ- und Förderspalt
definiert is durch den die zu bratenden Erzeugnisse fortlaufend hindurchgefördert
werden, wie es durch die Zwillingspfeile 23 veranschaulicht ist. Dabei werden die
Nahrungsmittel von den mittels der Heizvorrichtun15-18 erwärmten Bandtrumen 21 und
22 klemmend erfaßt und durch die dadurch erhaltene Kontaktwärme fortlaufend gebraten
bzw. gegart.
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Die Klemmung der Nahrungrittel im Förderspalt kann mit verhltnismäßig
geringen Drücken erreicht werden, die von einer gegeneinander gerichteten vertikalen
Vorspannung de Bänder 1 und 2 bzw. der Bandtrume 21 und 22, gegebenenfal 5 unter
Zuhilfenahme von Federeinrichtungen (nicht dargestellt), aufgebracht werden können.
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Während das untere Band 1 ortsfest im Vorrichtungsgestell 3 abgestützt
ist, ist das obere Band 2 mitsamt seinen Heizvorrichtungen 17 und 18 zur Veränderung
des vertikalen Abstandsmaßes zwischen den einander zugewandten Bandtrume
21
und 22 quer zur Förderrichtung 23, -d.h. entsprechend d m Doppelpfeil 24 in senkrechter
Richtung, beweg- und einstellbar am Vorrichtungsgestell 3 abgestützt.
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Für diese Verstellung sind bei dem dargestellten Beispiel vier Gewinde-Verstellspindeln
25 vorgesehen, die paarweise vor dem vorderen und hinter dem hinteren Stirnende
des oberen Bandes 2 seitlich neben der Förderstrecke der Erzeugnisse angeordnet
sind. Die Gewindespindeln 25 sind dabei an Längsträgern 26 des Vorrichtungsgestells
3 drehbar gelagert, jedoch gegenüber einer axialen Bewegung festgelegt. Mit den'Gewindespindeln
25 stehen Muttern 27 jeweils in selbsthemmendem Gewindeeingriff, die auf den Gewindespindeln
25 in axialer Richtung verschraubbar sind ohne dabei eine Drehbewegung auszuführen.
Mit den Muttern 27 sind Tragwinkel 28 fest verbunden, die mit ihren senkrechten
Armen 29 das obere Band 2 mit seinen Rollen abstützen, während die waagerechten
Tragarme 30 die Heizvorrichtungen 17 und 18 über deren senkrechte Tragstützen 31
abstützen.
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Für eine gemeinsame Drehbewegung der Gewindespindeln 25, durch die
die Muttern 27 unter Mitnahme des oberen Bandes 2 und der Heizvorrichtungen 17 und
18 entsprechend der ge wählten Drehrichtung zur Veränderung der Breite des Förde
-spaltes auf den Gewindespindeln axial auf- und abverschraubbar
sind,
ist ein über je ein den Gewindespindeln zugeordnetes Kettenantriebsrad 32 geführter
umlaufender Kettentrieb 33 vorgesehen. Eine der Gewindespindeln 25 ist mit einem
Handrad 34 versehen, bei dessen Drehbetätigung eine gleichzeitige und gleichmäßige
Auf- und Abverstellung der Muttern 27 auf den Gewindespindeln 25 mittels des Kettentriebs
33 herbeigeführt wird.
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Im Bereich ihrer in Förderrichtung hinteren Umlenkrollen 13 und 14
ist den beiden Bändern 1 und 2 je eine in geeigneten Halterungen des Vorrichtungsgestells
3 drehbar gelagerte Rollenbürste 35,36 zum Säubern des Fördertrums 21,22 der Bänder
1,2 bei ihrer Umlenkung mit je einen Auffanggefäß 37,38 für abgebürstete Gutreste
und dergl.
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Rückstände auf den Bandtrumen zugeordnet. Hierdurch werde den Erzeugnissen
bei ihrem Einlaufen in den Förderspalt stets frisch gesäuberte Bandflächen dargeboten,
die gewährleisten, daß der Geschmack der Erzeugnisse nicht durch an den Bändern
länger anhaftende und dadurch unter Umständen verbrannte Gutreste nachteilig beeinflußt
wird.
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Für eine bequeme Aufgabe der Erzeugnisse und deren Einführung in den
Förderspalt zwischen den Bandtrumen 21 und 22 sowie für eine ebenso bequeme Abnahme
der Erzeugnisse bei ihrem Austritt aus dem Förderspalt ist das untere Band 1 bei
dem dargestellten Beispiel gegenüber dem obere
Band 2 an dessen
beiden Stirnenden jeweils mit einem Uberstand versehen, der eine Auflage- bzw. eine
Abnahmefläche für die Erzeugnisse darbietet.
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Der Getriebemotor 4 mit seinem Kettentrieb 5 gewährleistet den erforderlichen
Bewegungsablauf der Bänder 1 und 2 bei gleichen Bandgeschwindigkeiten mit geringem
konstruktivem Aufwand.