DE2201363A1 - Lesevorrichtung zur Abtastung von Lochkarten oder dergleichen Traegermedien - Google Patents
Lesevorrichtung zur Abtastung von Lochkarten oder dergleichen TraegermedienInfo
- Publication number
- DE2201363A1 DE2201363A1 DE19722201363 DE2201363A DE2201363A1 DE 2201363 A1 DE2201363 A1 DE 2201363A1 DE 19722201363 DE19722201363 DE 19722201363 DE 2201363 A DE2201363 A DE 2201363A DE 2201363 A1 DE2201363 A1 DE 2201363A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- reading device
- head
- carrier
- housing
- elastic elements
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K7/00—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
- G06K7/04—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by mechanical means, e.g. by pins operating electric contacts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Artificial Intelligence (AREA)
- Computer Vision & Pattern Recognition (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Theoretical Computer Science (AREA)
- Conveying Record Carriers (AREA)
Description
Lesevorrichtung zur Abtastung von Lochkarten oder dergleichen Trägerraedien
Die Erfindung betrifft eine Lesevorrichtung zur Abtastung von Informations-Trägermedien wie Lochkarten oder dergleichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine derartige Lesevorrichtung,
beispielsweise zur Abtastung von Lochkarten, die auf einer mit einer der jeweiligen Karte entsprechenden Identifikationsmarke
versehenen Vorrichtung gehalten werden, konstruktiv so zu gestalten, daß eine größere Zuverlässigkeit und Genauigkeit
beim Auslesen erzielt wird, als dies mit bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art möglich ist. Dabei soll besonders
auch die einfache Anschlußmöglichkeit an die verschiedensten Auswertungs- und Informations-Verwertungsgeräte wie
Rechner, logische Operatoren und dergleichen, das heißt die gute Kompatibilität der Lesevorrichtung im Vordergrund des Interesses
stehen. Weiterhin ist es ein Ziel der Erfindung, eine derartige Lesevorrichtung so auszubilden, daß sie sich zur zuverlässigen
Identifizierung eines Rezipienten oder Behälters eignet, der ein Medium, beispielsweise Blut oder eine andere organische
209831/0699
Flüssigkeit, enthält, die durch Analyse, etwa eine chemische oder biochemische Analyse, untersucht werden soll.
Die Erfindung besteht bei einer Lesevorrichtung der eingangs genannten
Art darin, daß ein an einem Rahmen gelenkig befestigter Kopf mit einer Mehrzahl von gemäß der Aufteilung möglicher Löcher
auf dem Trägermedium verteilt angeordneten Kontaktfingern versehen
ist, deren eines Ende auf die gegebenenfalls in dem abzutastenden Trägermedium vorhandenen Löcher angepaßt ist und daß
die anderen Enden der Kontaktfinger bewegliche Unterbrecherkontakte bilden, deren feststehende Gegenkontakte auf einer mit dem
Kopf verbundenen gedruckten Leiterplatte aufliegen oder Bestandteil derselben sind.
Vorteilhafte Einzelheiten und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Draufsicht - teilweise in aufgebrochener Darstellung
- der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
Fig. 2 die Vorderansicht des Lesekopfes einer derartigen Vorrichtung, wobei aus Gründen der klareren Darstellung einzelne
Teile weggelassen sind;
Fig. 3 eine Schnittansicht, gesehen in Richtung der Pfeile
an der linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 einen Schnitt, gesehen in Richtung der Pfeile an der linie 4-4 in Fig. 2;
Fig. 5 in vergrößertem Maßstab eine wesentliche Einzelheit des Lesekopfes der erfindungsgemäßen Lesevorrichtung.
Eine erfindungsgemäße Lesevorrichtung zur Abtastung von Informations-Trägermedien
wie Lochkarten und dergleichen weist einen Kopf 10 auf (Fig. 1), der durch einen U-förmigen Arm 11 schwenkbar
gelagert ist, dessen Schenkel 12 bzw. 13 am freien Ende jeweils von Lagerzapfen 14 "bzw. 15 durchstoßen sind, wobei der
209831/0699
Lagerzapfen 14 seinerseits über ein Kugellager 16 durch eine
Steuerscheibe oder einen Mitnehmer 17 gehalten ist, der um eine Achse 18 drehbar ist, die im Gehäuse 19 der Vorrichtung gelagert
ist.
Der Kopf 10 weist einen Trägerrahmen 20 auf (Fig. 4), zu dem ein Gehäuse 21 aus isolierendem Material (Pig. 3) relativ verschiebbar
ist. Das Gehäuse v/eist auf der Unterseite 23 eine Schale oder Kapsel 22 und einen Deckel 24 auf, der mit der
Kapsel 22 beispielsweise mittels Schrauben 25 fest verbunden ist. Zwischen die Kapsel 22 und deren Deckel 24 ist eine Platte
26 eingebracht, die auf der nach unten gerichteten Fläche 27 eine gedruckte Schaltung oder Verdrahtung aufweist, deren leitende
Teile die feststehenden Kontakte von Unterbrechern bilden, die gegebenenfalls mit beweglichen Kontakten der Köpfe 28 in
Kontakt treten, die an Stempeln 29 (Fig. 5) befestigt sind und die durch den Boden 23 der Kapsel 22 durch Durchtrittsöffnungen
30 sowie durch den Deckel 24 durch Durchtrittsöffnungen 33 hindurchgehen. Die Köpfe 28 erstrecken sich in die Richtung, in
der die Außenfläche 31 des Deckels 24 zeigt und gehen in Finger 32 über. Jeder Stempel 29 ist von einer Feder 40
(Fig. 4 und 5) umgeben, die jeweils endseitig einerseits gegen die rückwärtige Endfläche des Kopfes 28 und andererseits gegen
die Innenfläche 42 des Bodens 23 der Kapsel 22 anliegen.
Die Aufteilung der aufeinander ausgerichteten Durchtrittsöffnungen
30 und 33 ist beispielsweise so vorgenommen, wie Fig. erkennen läßt, das heißt die Aufteilung der Reihen bzw. Spalten
34-j, 342 ··"· usw· entspricht der Musterverteilung auf den zu
lesenden Karten G, wobei andererseits im Deckel 24 im Bereich zweier diagonal gegenüberstehender Ecken Durchtrittsöffnungen
35 und 36 vorgesehen sind, die auf entsprechende Durchtritts öffnungen im Boden der Kapsel 22 ausgerichtet sind, wie durch das
Bezugszeichen 37 (Fig. 3) angedeutet ist.
Die durch das Gehäuse 21,die beweglichen Kontakte 26, 29» 32
und die gedruckte Leiterplatte 26 gebildete mechanische Anordnung wird durch säulenartige Zapfen 43 im Rahmen 20 gehalten,
209831/0699
wobei die Enden 44 in den Rahmen eingeschraubt sind und um die Zapfenfedern 45 angeordnet sind, die einerseits gegen den Rahmen
und andererseits gegen die Unterseite 47 der Buchsen 48 abgestützt ist, die in den Boden 23 der Kapsel 22 eingesetzt sind.
Erreicht der Träger S einer Lochkarte C beim Vorrücken in Richtung
des Pfeiles f (Fig. 1) auf der rechten Seite die erfindungsgemäße
Lesevorrichtung, so bringt eine nicht gezeigte Programmsteuerung den Lesekopf 10 in Berührungskontakt mit dem
Träger S, und zwar entgegen der Wirkung der Federn 45 soweit, bis die Außenfläche 31 des Deckels 24 auf der Lochkarte C anliegt,
deren Information ausgelesen werden soll. Zwei seitliche Ansätze oder Vorsprünge 49 und 50 (Fig. 1 und 4) bewirken eine
Ausrichtung oder Zentrierung des Lesekopfes 10 in Bezug auf den Träger S. Elastische Elemente, vorzugsweise Blattfedern, die in
Fig. 2 mit 51 und 52 bezeichnet sind, halten den Lesekopf 10 so in der Bezugsstellung, daß ein leichtes seitliches Ausschwingen
des Trägers S in Bezug auf den Lesekopf möglich und zulässig ist. Bei einer Ausführungsform der Erfindung waren noch gute und befriedigende
Ergebnisse zu erzielen, wenn derartige Schwingungen oder Auslenkungen im Bereich von ί 5 mm lagen.
Die Sicherheit, daß ein befriedigenderer Kontakt zwischen der Karte C und der Fläche 31 besteht, wird durch die Finger 32 gewährleistet,
die vorteilhafterweise kürzer sind als die anderen, zum Lesen bestimmten Finger die den Durchtrittsöffnungen
35 und 36 zugeordnet sind.
Ist der Berührungskontakt hergestellt, so treten die Finger 32 durch die gegebenenfalls vorhandenen Löcher in der Karte C hindurch,
während die Finger, die auf unperforierte Bereiche der Karte auftreffen, entgegen der Wirkung der Federn 40 zurückgedrückt
werden, so daß - da das Zusammenwirken zwischen dem Kopf 28 mit dem zugeordneten Bereich der gedruckten Leiterplatte 26
unterbrochen ist - die Kontaktgabe der Vorrichtung teilweise so unterbrochen ist, daß beispielsweise über eine Diodenmatrix eine
logische Erkennungs- und Auswertungsvorrichtung steuerbar ist, die im Bereich 46 der Platte 26 anschließbar ist, der aus dem
209831/0699 *
Gehäuse 21 hervorsteht und mit den elektrischen Anschlußklemmen für die gedruckte Schaltung der Leiterplatte versehen ist.
Ist die Karte C gelesen, so wird der Lesekopf 10 durch die
nicht gezeigte Programmsteuerung in seine Ausgangslage zurückgesetzt. Die Federn 40 bringen die Finger 32, die bei dem vorhergehenden
Lesevorgang eingedrückt wurden, wieder in die Stellung zurück, in der sie in Bezug auf die Fläche 31 hervorstehen,
so daß der Kopf 10 für eine neue Annäherung an den Träger S, das heißt für einen neuen Lesevorgang,bereitsteht.
209831/0699
Claims (7)
1. Lesevorrichtung zur Abtastung von Lochkarten oder-dergleichen
Informations-Trägermedien, dadurch gekennzeichnet, daß ein an einem Rahmen (19) gelenkig befestigter
Kopf (10) mit einer Mehrzahl von gemäß der Aufteilung möglicher Löcher in dem Trägermedium (G) verteilt angeordneten
Kontaktfingern (32) versehen ist, deren eines Ende auf die gegebenenfalls in dem abzutastenden Trägermedium
(C) vorhandenen Löcher angepaßt ist und daß die Kontaktfinger
mit beweglichen Unterbrecherkontakten verbunden sind, deren zugeordneter, feststehender Gegenkontakt Teil
einer gedruckten Schaltung auf einer Leiterplatte (26) sind.
2. Lesevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Pinger (32), die verschiebbar in einem isolierenden Gehäuse (21) gehalten sind, das mit einem
Deckel (24) versehen ist, der inseitig die Leiterplatte (26) trägt, durch elastische Elemente (40) dauernd aus dem Gehäuse
herausgedrückt werden.
3. Lesevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die elastischen Elemente (40) zwischen dem Boden (23) des Gehäuses (21) und einem Kontaktkopf (28)
angeordnet sind, der die Pinger trägt·
4. Lesevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Gehäuse (21) verschiebbar in einem Stützrahmen (20) befestigt ist, der über dazwischen
angeordnete elastische Elemente (45) mit dem Kopf (10) verbunden ist.
5. Lesevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kopf (10) zur genauen Positionsbestimmung in Bezug auf das zu lesende Trägermedium (C) außer
mit den genannten Pingern (32) mit weiteren Hilfsfingern versehen
ist.
209831/0699
6. Lesevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf (10) zur genauen Ausrichtung
auf eine Trägervorrichtung (S) für das abzutastende Trägermedium (C) mit seitlichen Ansätzen (49, 50) versehen ist.
7. Lesevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß elastische Elemente, "beispielsweise
Blattfedern (51, 52), den Kopf (10) in der "bezüglich der Trägervorrichtung (S) erforderlichen Stellung so halten, daß
eine geringe seitliche federnde Auslenkung des Kopfes gegenüber der Trägervorrichtung möglich ist.
209831/0699
Leerseite
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7100747A FR2121930A5 (de) | 1971-01-12 | 1971-01-12 | |
| FR7100747 | 1971-01-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2201363A1 true DE2201363A1 (de) | 1972-07-27 |
| DE2201363B2 DE2201363B2 (de) | 1977-04-14 |
| DE2201363C3 DE2201363C3 (de) | 1977-12-01 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH538161A (de) | 1973-06-15 |
| JPS5250492B1 (de) | 1977-12-24 |
| NL7200114A (de) | 1972-07-14 |
| FR2121930A5 (de) | 1972-08-25 |
| NL158631B (nl) | 1978-11-15 |
| DE2201363B2 (de) | 1977-04-14 |
| GB1380732A (en) | 1975-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3875072T2 (de) | Kontaktrahmen für IC-Kartenleser mit Endkontakt. | |
| DE60129570T2 (de) | Tastsonde und Verfahren zu deren Zusammensetzung | |
| DE3038937A1 (de) | Pruefstift | |
| DE2163970A1 (de) | Prutgerat fur Tafeln mit gedruckter Schaltung | |
| DE3008841A1 (de) | Elektrischer verbinder | |
| DE2034954A1 (de) | Elektrischer Wippschalter | |
| DE2316583A1 (de) | Elektrische verbindungsanordnung | |
| DE3415741C2 (de) | Vorrichtung zum Melden des Aufzeichnungsträgerendes in einer Druckvorrichtung, insbesondere in einem Matrixdrucker | |
| EP0050861A2 (de) | Codierschalter | |
| WO1996023271A2 (de) | Lesegerät für chipkarten | |
| DE102013200014A1 (de) | Elektronische Vorrichtung | |
| DE2201363C3 (de) | Lesevorrichtung zur Abtastung von Lochkarten oder dergleichen Informationsträgern | |
| DE1269229B (de) | Schalter zum Schalten flexibler, gedruckter Schaltungen | |
| DE69322910T2 (de) | Steuerungstastenmechanismus | |
| DE69212661T2 (de) | Steuergerät in Form einer Maus | |
| DE2201363B2 (de) | Lesevorrichtung zur abtastung von lochkarten oder dergleichen informationstraegern | |
| DE7541273U (de) | Schalter | |
| DE102020210873A1 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Einpressverbindungen zwischen einem oder mehreren Einpresselementen und einem oder mehrere Öffnungen eines Trägers und Verfahren | |
| DE3401247A1 (de) | Schleifkontaktvorrichtung | |
| DE69715707T2 (de) | Sockel für Stromsteckdose | |
| EP0877989B1 (de) | Lesegerät für chipkarten | |
| DE1083584B (de) | Vorrichtung zur Abtastung gelochter Markierungen auf Aufzeichnungstraegern fuer statistische Maschinen | |
| DE3722485C2 (de) | ||
| DE19930389B4 (de) | Kartenlesevorrichtung für Chipkarten und/oder SIM-Karten mit unterschiedlicher Dicke | |
| DE2030707C (de) | Kontaktierungseinrichtung fur die losbare elektrische Kontaktierung mit den Kontaktstellen einer Schaltungsanordnung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |