DE220403C - - Google Patents

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DE220403C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01CCONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
    • E01C19/00Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
    • E01C19/22Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for consolidating or finishing laid-down unset materials
    • E01C19/30Tamping or vibrating apparatus other than rollers ; Devices for ramming individual paving elements
    • E01C19/34Power-driven rammers or tampers, e.g. air-hammer impacted shoes for ramming stone-sett paving; Hand-actuated ramming or tamping machines, e.g. tampers with manually hoisted dropping weight

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Moulds, Cores, Or Mandrels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 19 c. GRUPPE
in HORSENS, Dänem.
Fahrbare Stampfmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1908 ab.
Die bisher gebräuchlichen Stampfmaschinen zum Einrammen von Pflastersteinen haben den Nachteil, daß die Antriebsvorrichtung des Fallbären von seiner Führungseinrichtung getrennt angebracht ist, wodurch die Maschine unnötig schwerfällig gemacht wird. Ferner ist für die Veränderung der Fallhöhe des Bären, die doch bei dem verhältnismäßig geringen Gewichte und dem niedrigen Aufbau
ίο der Stampfer von größter Wichtigkeit ist, in den bestehenden Vorrichtungen nicht in genügender Weise Sorge getragen.
In der den Erfindungsgegenstand bildenden Stampfmaschine werden nun die angeführten
Übelstände dadurch vermieden, daß die Antriebsvorrichtung des Fallbären unmittelbar an seinem Führungskasten angebracht ist, so daß bei Änderung der Winkelstellung der Fallbärführung die Antriebsvorrichtung in ihrer Lage nicht verändert wird. Außerdem wird die Fallhöhe des Rammbären durch eine in mehrere Zahnkreisabschnitte zerlegbare Antriebsvorrichtung geregelt, die mit der Zahnstange des Bären unmittelbar in Eingriff steht.
Eine Ausführungsform der Stampfmaschine ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt die Maschine von der Seite (teilweise ohne Räder und Kammräder) und Fig.. 2 von oben gesehen.
Fig. 3 bis" 5 stellen Einzelheiten dar.
Der Fallbär 28 paßt in die untere Höhlung des um die Wagenachse 3 drehbaren Führungskastens 27 und wird von einer Zahnstange 40 (Fig. 3) getragen, die mit Führungsrillen 44 in einem oben auf dem Kasten 27 befestigten Kulissenstücke 45 geführt wird und mit ihrer Hinterfläche auf einer Rolle 46 gleitet (Fig. 2). In die Zahnstange 40 greift ein Zahnkreisabschnitt 47 ein, der aus drei Teilen 48, 49 und 50 besteht (Fig. 1 und 4). Das Stück 48 sitzt fest an einer Welle 51, deren Lager 52 fest mit dem oberen Teil des Führungskastens 27 verbunden sind. Das Stück 48 hat an dem Teile seines Kreisumfanges eine gewisse Anzahl Zähne und bildet im ganzen einen Halbkreis, von dem ein Stück durch eine Sehne abgeschnitten ist (Fig. 4). Die Stücke 49 und 50 sind gleichfalls auf der Welle 51 dadurch verschiebbar und drehbar gelagert, daß ein Kamm in eine an der Welle vorgesehene Nut 53 eingreift. Jedes Stück ist mit einer kreisrunden Scheibe 54 verbunden, um welche ein Ring 55 gelegt ist, der unten an einem auf einer Querstange 56 geführten Schlitten 57 befestigt ist; außerdem ist der Ring drehbar mit einer Stange 58 verbunden, die wiederum an ein Stück 59 angelenkt ist, das fest mit einer in einem Lager 61 ruhenden Stange 60 vereinigt ist (Fig. 2 und 5). Die Stangen 60 sind an den Enden mit Griffen 62 versehen (Fig. 1 und 2). Werden diese Griffe seitwärts gedreht, so ziehen die Glieder 58 die Schlitten 57 und die Scheiben 54 seitwärts (Fig. 5), so daß man imstande ist, die Zahnanzahl des Zahnkreisabschnittes zu vermehren oder zu vermindern und dadurch die Fallhöhe des Bären 28 zu ändern. . Genügt die Zahnanzahl an dem
Stücke 48 nicht, so kann das Stück 49 derart nach innen verschoben werden, daß seine Zähne eine Fortsetzung der Zähne des Stückes 48 bilden. Wenn dadurch noch nicht genug Zähne eingeschaltet sind, so wird auch das Stück 50 nach innen verschoben, wodurch der Zahnkreisabschnitt die in Fig. 4 gezeigte Form erhält.
Am Ende der Welle 51 sitzt ein Zahnrad 63, in das ein Trieb 64 eingreift, der auf einer im Führungskasten 27 festgelagerten Welle 65 sitzt; diese trägt an jedem Ende eine Handkurbel 66. Die Welle 65 trägt außerdem ein Sperrad 67, in das eine Sperrklinke 68 eingreifen kann. Durch Drehung der Kurbel 66 wird die Welle 51 und dadurch der Zahnkreisabschnitt 47 gedreht, der mit einer größeren oder kleineren Anzahl Zähne in die Zahnstange 40 eingreift. Diese hebt somit den Fallbären 28 empor. Wenn der letzte Zahn sich aus dem Eingriffe mit der Zahnstange löst, fällt diese und damit der Bär 28 hinunter.
Der Fallbär 28 ist außerdem durch starke Schraubenspiralfedern 69 mit Stangen 70 verbunden, die durch Löcher in Platten 71 gehen, die oben auf dem Führungskasten 27 angebracht sind (Fig. 1 und 2). Die Stangen 70 haben oben Schraubengewinde und als Muttern hohle Büchsen 72. Werden diese genügend nach unten geschraubt, so stoßen sie beim Fallen des Bären gegen die Platten 71 und verhindern somit, daß er ganz auf die Fahrbahn hinunterfällt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Fahrbare Stampfmaschine, gekennzeichnet durch die feste Verbindung der Antriebsvorrichtung des Fallbären mit seinem um die Wagenachse drehbaren Führungskasten.
2. Stampfmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fallbär mittels Zahnstange durch zusammensetzbare Zahnkreisabschnitte angetrieben wird, die auf einer Welle verschiebbar angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT220403D Active DE220403C (de)

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