DE97511C - - Google Patents

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DE97511C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D73/00Making files or rasps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Feilenschleifmaschinen der durch die amerikanische Patentschrift Nr. 287746 bekannt gewordenen Art,:, bei welchen rund oder halbrund zu schleifende Feilen von einem auf- und abgehenden Halterrahmen vor einem Schleifstein hingeführt werden.
Sie hat eine Vorrichtung zum Gegenstande, mit -;Hülfe deren die Feilen nach jedem Aufoder Abwä'rtshube des Rahmens schrittweise gedreht werden.
In der beiliegenden Zeichnung ist die mit dieser Vorrichtung versehene Maschine dargestellt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht der möntirten Maschine,
Fig. 2 ein Schnitt nach Linie 2-2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine vergröfserte Theilansicht des die Feilenbetten bethä'tigenden Mechanismus.
Fig. 4 ist eine Oberansicht hiervon,
Fig. 5 eine vergröfserte Ansicht der Feilenbetten,
Fig. 6 eine Seitenansicht und
Fig. 7 eine Endansicht davon.
Der Rahmen A ist mit zwei Führungsleisten zur Aufnahme eines sich auf- und abbewegenden Kreuzkopfes B versehen, an welchem durch Stange 1 ein Rahmen C hängt, welcher eine gewisse Anzahl von halbrunden oder runden Feilenstücken enthält, die von einem Schleifstein -D abgeschliffen werden. Der Kreuzkopf wird vermittelst einer an ihm befestigten Spindel b durch einen mit entsprechendem Muttergewinde versehenen Trieb α auf- und abbewegt. Dieser Muttertrieb α wird von Trieb c, welcher auf der Antriebswelle d1 festgekeilt ist, getrieben. Die Antriebswelle dl ist mit einer festen Riemscheibe e5 und zwei losen Riemscheibenyg· ausgestattet, welch erstere e5 abwechselnd von . einem geraden und einem gekreuzten Treibriemen beeinflufst wird.
Die beiden Riemengabeln V1 und V2 sitzen an Stangen h3 und /i4, welche durch die auf Zapfen j und j1 befestigten Arme z1 und z'2 bethätigt werden. Auf den Zapfen j und jl sind Arme /c3 und &4 befestigt, die von den auf der Stange p2 sitzenden Stiften m4 und ra4 beeinflufst werden. Die Stange p1 macht die auf- und abgehende Bewegung der Spindel b mit und rückt abwechselnd die beiden Riemen aus und ein.
Der sich auf- und abbewegende Rahmen C hat einen Halter E, welcher eine beliebige Anzahl von Betten F zum Befestigen der rohen Feilenstücke hat. In der in Fig. 5 und 6 dargestellten Anordnung sind sieben solche mit einander verbundene Betten dargestellt.
Ein solches Bett F besteht aus einer Stange, welche mit ihren Enden in ' Zapfen oder Körnern gelagert ist. Wie in der Zeichnung (Fig. 5 und 6) ersichtlich, ist das untere Ende eines jeden Bettes zur Aufnahme eines Körners ausgebildet, welche in einer. Querstange 4 des Rahmens angebracht sind. Das obere Ende dagegen ist zu einem Zapfen 5 ausgebildet, welcher in den Oeffnungen einer zweiten Querstange 6 gelagert ist. Nahe am unteren Ende hat jedes Bett zwei seitliche Ansätze 7,8, welche zwischen sich den Heftzapfen der Feile aufnehmen, der aufserdem noch in einem weiteren durchlochten Ansatz 9 steckt, wodurch das Feilenstück stets fest am Platze gehalten wird.
Die Fläche eines jeden Bettes ist von den Ansätzen 7, 8 aus bis zu dem Punkte y, wohin das Ende der Feilen ungefähr zu liegen kommt, ein klein wenig gebogen, so dafs das Feilenstück bei seiner Abbewegung in geeigneter Form geschliffen wird. Ist das Feilenstück auf dem Bett gelagert, so wird eine Muffe io über das Ende desselben geschoben, wodurch einer Aufwärtsbewegung desselben vorgebeugt wird. Gummistücke 12 sind an verschiedenen Stellen des Bettes angebracht, so dafs die Feilenstücke sich auch seitlich nicht verschieben können.
Jedes der Betten ist oben mit einem Arm 14 ausgerüstet, die alle an einer Leiste 15 angelenkt sind. Diese Leiste hat einen mit einem Schlitz n> versehenen Arm 16. In diesem Schlitz bewegt sich ein Zapfen 17, der an der Kurbel 18 befestigt ist, die ihrerseits an der verticälen Stange 19 sitzt, welche durch eine geeignete Vorrichtung gedreht wird. Diese rotirende Bewegung wird durch den Zapfen 17 und den beschriebenen Mechanismus auf die Betten übertragen. Die Rotation der verticälen Stange 19 erfolgt durch ein Sperrrad, welches intermittirend von einem Sperrkegel bewegt wird. Zu diesem Zwecke ist ein mit einer Nabe 20 versehener Träger G an einer Seite des Rahmens A festgeschraubt. In der Nabe 20 ist ein Sperrrad 21 gelagert, durch welches die genuthete Stange 19 geht. Ein am Arm 23 sitzender Sperrkegel 22 bewegt das Sperrrad. Mit Arm 23 ist aufserdem das eine Ende des Gliedes 24 verbunden, das an seinem entgegengesetzten Ende mit einem Arm 25 in Verbindung steht. Dieser Arm ist an einem Zapfen 26 befestigt, der sich in einer Bohrung des Trägers G dreht. Am entgegengesetzten Ende dieses Zapfens 26 sitzt ein gleicharmiger Hebel. Der eine Arm 27 wird während des Betriebes von einem Stift 29 und der andere Arm 28 von einem solchen 30 beeinflufst. Beide Stifte sind am Kreuzkopf B befestigt und in verticaler Richtung verstellbar. Eine Feder 31 dient dazu, den Arm 25 nach jedesmaliger Schaltung wieder nach rechts zu ziehen (Fig. ι)·
Sobald der Kreuzkopf mit dem Rahmen C an seiner obersten Stelle angekommen ist (Fig. 1), hebt der Stift 30 den Arm 28 in die Höhe. Dabei wird der Zapfen 26 und mit ihm der festsitzende Arm 25 gedreht, wodurch der Arm 23 und der an ihm gelagerte Sperrkegel 22 das Sperrrad 2 1 iri der in Fig. 4 angegebenen Pfeilrichtung dreht.
Sobald jedoch der Kreuzkopf beginnt, sich nach unten zu bewegen, zieht die Feder 31 den Arm 25 selbstthätig wieder nach rechts. Ist der Kreuzkopf dann an seinem untersten Punkte angekommen, so drückt der Stift 29 den Arm 27 nach unten. Dadurch wird dann das Sperrrad 21 mit der Stange 19 wieder um ein Stück weiter gedreht. Durch diese intermittirende Bewegung der Stange 19, welche den Kurbelzapfen 17 dreht, werden die Feilenbetten F derart bewegt, dafs bei der fortwährenden Auf- und Abwärtsbewegung des Rahmens die Feilenstücke in der gewünschten Form geschliffen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Feilenschleifmaschine mit gegen einen Schleifstein hin und her bewegten Feilenhalterrahmen, dadurch gekennzeichnet, dafs behufs Schleifens von runden oder halbrunden Feilen die einzelnen Feilenhalter (F) bei jedem Hub des die Feilenhalter (F) tragenden Bettes (E) absatzweise gedreht werden, und zwar durch eine mit dem Bett (E) auf- und abgehende Stange 19, welche von verstellbaren, an dem Kreuzkopf B sitzenden Anschlägen 29 und 30 unter Vermittelung eines Hebel- und Schaltwerkes 21 bis 28 schrittweise gedreht wird und ihre Drehung durch eine Kurbel 18 und ein entsprechendes Hebelsystem auf die Feilenhalter F überträgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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