DE220564C - - Google Patents
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- DE220564C DE220564C DENDAT220564D DE220564DA DE220564C DE 220564 C DE220564 C DE 220564C DE NDAT220564 D DENDAT220564 D DE NDAT220564D DE 220564D A DE220564D A DE 220564DA DE 220564 C DE220564 C DE 220564C
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- 229910052714 tellurium Inorganic materials 0.000 claims description 3
- PORWMNRCUJJQNO-UHFFFAOYSA-N tellurium atom Chemical compound [Te] PORWMNRCUJJQNO-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
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-
- G—PHYSICS
- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
- G09B—EDUCATIONAL OR DEMONSTRATION APPLIANCES; APPLIANCES FOR TEACHING, OR COMMUNICATING WITH, THE BLIND, DEAF OR MUTE; MODELS; PLANETARIA; GLOBES; MAPS; DIAGRAMS
- G09B27/00—Planetaria; Globes
- G09B27/02—Tellurions; Orreries
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Description
KAISERUCHES
■PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220564 KLASSE 42n. GRUPPE
Zusatz zum Patente 213065 vom 8. Oktober 1907.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Januar 1909 ab.
Längste Dauer: 7.Oktober 1922,
Die Erfindung betrifft eine Weiterausbildung des Tellurium-Lunariums mit Umlauf der Erde
um die Sonne und um eine außerhalb des Erdmittelpunktes liegende Achse nach Patent
213065 und soll die Bewegung des ganzen Sonnensystems um eine Zentralsonne, welche
in der Mittelachse des Apparates liegend gedacht ist, und ferner die Bewegungen der
Planeten mit ihren Trabanten innerhalb des Sonnensystems um die Sonne dieses Systems,
welche in der auf den Ausleger aufgesetzten Achse liegend gedacht ist, mittels des Apparates
zeigen.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Einzelheit und
Fig. 3 ein Schema der Bewegungen.
Wie im Hauptpatent ist 8 die die exzentrische Stellung der Sonne hervorbringende Achse, welche den Ausleger 11 trägt. Auf diesem ist aufgeschoben eine Achse a, welche acht übereinanderliegende Scheiben b1 bis δ8 trägt. Die Scheiben sitzen sämtlich mit verschiedener Exzentrizität fest auf der Achse. Auf dem Umfang jeder Scheibe (s. auch Fig. 2) ist ein Ring e drehbar angeordnet. Mit diesem Ringe sind Arme c1 bis c8, die Kugeln d1 bis d8 tragen, fest verbunden. Diese Kugeln stellen die Planeten, und zwar von der Achse a beginnend, Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun dar. Die Scheiben b1 bis δ8 sind mit Ausnahme der die Erde tragenden Scheibe b3 nicht horizontal, sondern im Winkel auf der Achse a angeordnet, so daß, wenn die Planeten um diese Achse herumgeführt werden, sie eine schräg liegende Bahn beschreiben. In der Zeichnung ist die Neigung der Deutlichkeit halber stärker dargestellt, als sie der Wirklichkeit entspricht. An jedem Planeten sitzen die zugehörigen Trabanten, Monde und Ringe.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Einzelheit und
Fig. 3 ein Schema der Bewegungen.
Wie im Hauptpatent ist 8 die die exzentrische Stellung der Sonne hervorbringende Achse, welche den Ausleger 11 trägt. Auf diesem ist aufgeschoben eine Achse a, welche acht übereinanderliegende Scheiben b1 bis δ8 trägt. Die Scheiben sitzen sämtlich mit verschiedener Exzentrizität fest auf der Achse. Auf dem Umfang jeder Scheibe (s. auch Fig. 2) ist ein Ring e drehbar angeordnet. Mit diesem Ringe sind Arme c1 bis c8, die Kugeln d1 bis d8 tragen, fest verbunden. Diese Kugeln stellen die Planeten, und zwar von der Achse a beginnend, Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun dar. Die Scheiben b1 bis δ8 sind mit Ausnahme der die Erde tragenden Scheibe b3 nicht horizontal, sondern im Winkel auf der Achse a angeordnet, so daß, wenn die Planeten um diese Achse herumgeführt werden, sie eine schräg liegende Bahn beschreiben. In der Zeichnung ist die Neigung der Deutlichkeit halber stärker dargestellt, als sie der Wirklichkeit entspricht. An jedem Planeten sitzen die zugehörigen Trabanten, Monde und Ringe.
Es ist möglich, jeden der Planeten einzeln um die Achse α herumzuführen und dadurch
die Bewegung dieses Planeten um die Sonne wiederzugeben, wobei Sonnennähe und -ferne
sowie Neigung der Bahn ersichtlich sind. Die Scheiben b der verschiedenen Planeten haben
eine der Wirklichkeit entsprechend verschiedene Neigung und Exzentrizität. Die Scheiben
b sind ferner auf der Achse a so angeordnet, daß die beiden Punkte derselben,
welche der Achse α am nächsten oder fernsten
liegen, zueinander (von oben gesehen) versetzt sind, um die verschiedene Lage der Apsidenlinien
der einzelnen Planeten wiederzugeben.
Die Achse der Erde d3 und des Neptuns ds
sind durch eine abnehmbare Stange f verbunden, welche an dem Ende eine Kugel g
trägt, die die Projektion des Neptuns am
*) Früheres Zusatzpatent 22056.3.
Himmelsgewölbe darstellt. Da infolge der verschiedenen Bewegungen der Kugeln d3
und ds ihr Abstand sich ständig ändert, ist die Stange f als Teleskoprohr ausgebildet.
Mittels der Stange f und der Kugel g- ist in einfachster Weise die scheinbare Rückläufigkeit der Planeten (wie Fig. 3 zeigt) darzustellen. Es sei angenommen, daß der Punkt h die Mitte der Achse a, der Punkt i die Erde, der Punkt k den Neptun und der Punkt I die Projektion des Neptuns darstellt, und daß in der einen Stellung die Punkte in einer Geraden liegen. Da nun die Erde in einem Jahr, der Neptun aber in etwa 150 Jahren einmal um die im Punkt h gedachte Sonne läuft, so wird nach einer bestimmten Zeit der Punkt i nach i1, der Punkt k nach k1 gekommen sein und der Punkt I in I1 erscheinen. Er ist also scheinbar zurückgelaufen.
Mittels der Stange f und der Kugel g- ist in einfachster Weise die scheinbare Rückläufigkeit der Planeten (wie Fig. 3 zeigt) darzustellen. Es sei angenommen, daß der Punkt h die Mitte der Achse a, der Punkt i die Erde, der Punkt k den Neptun und der Punkt I die Projektion des Neptuns darstellt, und daß in der einen Stellung die Punkte in einer Geraden liegen. Da nun die Erde in einem Jahr, der Neptun aber in etwa 150 Jahren einmal um die im Punkt h gedachte Sonne läuft, so wird nach einer bestimmten Zeit der Punkt i nach i1, der Punkt k nach k1 gekommen sein und der Punkt I in I1 erscheinen. Er ist also scheinbar zurückgelaufen.
ao Ist die Erde aber bei is angelangt und k
inzwischen nach k2 gekommen, so erscheint I
in I2, ist also jetzt vorwärts gelaufen.
Claims (3)
1. Tellurium-Lunarium mit Umlauf der Erde um die Sonne und um. eine außerhalb
des Erdmittelpunktes liegende Achse nach Patent 213065, dadurch gekennzeichnet,
daß die auf dem Ausleger aufgeschobene Achse (a) ein Planetarium, dessen Planeten in bekannter Weise in verschiedenen
Abständen an Scheiben angeordnet sind, in der Weise trägt, daß die Scheiben exzentrisch verschieden schräg und zueinander
versetzt sind.
2. Tellurium-Lunarium nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben
(b1 bis ba) auf der Achse (a) festsitzen
und am Umfang drehbar Ringe (e) tragen, an denen die Planeten befestigt sind.
3. Tellurium-Lunarium nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die Achse zweier
Planeten verbindende ausziehbare Stange^ mit Kugel (g) an dem einen Ende derselben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220564C true DE220564C (de) |
Family
ID=481604
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220564D Active DE220564C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220564C (de) |
-
0
- DE DENDAT220564D patent/DE220564C/de active Active
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