DE2209779A1 - Heißgaskolbenmotor, bei dem die Brennstoffzufuhr zur Brennervorrichtung mittels eines auf wenigstens einen Parameter des Motors reagierendes Regelgeräts geregelt wird - Google Patents
Heißgaskolbenmotor, bei dem die Brennstoffzufuhr zur Brennervorrichtung mittels eines auf wenigstens einen Parameter des Motors reagierendes Regelgeräts geregelt wirdInfo
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Description
Akt· No.. pHlf_
"Heissgaskolbenmotor, bei dem die Brennstoffzufuhr zur Brennervorrichtung
mittels eines auf wenigstens einen Parameter des Motors reagierendes Regelgeräts geregelt wird".
Sie Erfindung betrifft einen Heissgaskolbenmotor, der mit
einer Brennervorrichtung mit einem Brennstoffeinlass sowie einem Verbrennungslufteinlass
versehen ist, an den sich eine Verbrennungsluftleitung anschliesst, die mit dem Ausgang einer mit einer Welle des Motors
gekoppelten Vorrichtung für die Zufuhr von Verbrennungsluft verbunden ist, wobei ein auf wenigstens einen Parameter des Motors reagierendes
Regelgerät zum Regeln eines Brennstoffströme zum Brennstoffeinlass vorhanden
ist und wobei die zuzuführende Verbrennungsluftmenge im Verhältnis zu der zugeführten Brennstoffmenge mittels eines Regelorganes geregelt
wird, das einen Regelmechanismus in der Verbrennungsluftleitung betätigt, in welcher Leitung ein Strömungswiderstandselement vorhanden ist, das
ein der Geschwindigkeit des Verbrennungsluftstroms durch die erwähnte .-
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Leitung proportionales Signal hervorbringt, das das Regelorgan beeinflusst.
Es ist bekannt, bei einem Heissgaskolbenmotor einen Ventilator für die Zufuhr von Luft zur Brennervorrichtung direkt mit der Motorwelle zu koppeln, so dass die Drehzahl des Ventilators ausschliesslich
durch die Drehzahl des Motors bestimmt'wird.
bei denen die für den Antrieb der Ventilatoren erforderliche, verhältnismässig hohe Leistung unmittelbar durch die Motoren selbst geliefert wird.
Das die Brennstoffzufuhr zur Brennervorrichtung regelnde Hegelgerät kann auf einen oder mehrere Parameter ansprechen. So kann es
beispielsweise nur auf die Erhitzertemperatur des Motors ansprechen (britische Patentschrift 895*869), es kann sowohl auf die Erhitzertemperatur als auch auf den mittleren Druck des Arbeitsmediums im Motor ansprechen (britische Patentschrift 653*935) oder beispielsweise auf den
erwähnten mittleren Druck in Kombination mit der Motordrehzahl (britische Patentschrift 691.785, niederländische Patentschrift 68.679).
Die Regelung der der Brennervorrichtung zuzuführenden Verbrennungsluftmenge im Verhältnis zu der zugeführten Brennstoffmenge bei
einem Heissgaskolbenmotor ist aus der britischen Patentschrift 895.869
bekannt. Bei diesem bekannten Motor sind in der Brennstoff- und Verbrennungsluftzufuhrleitung Druckunterschiedmesser vorgesehen, die unabhängig
voneinander, jedoch im entgegengesetzten Sinn auf dasselbe Regelorgan eines hydraulischen Systems angreifen, das die Stellung einer Drosselklappe als Regelmechanismus in der Verbrennungsluftleitung in Abhängigkeit vom Brennstoffstrom regelt. Da die Brennstoffströme zur Brennervorrichtung verhältnismässig klein sind, ist das Messen dieser Ströme mit
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einem Druckunterschiedmesser kaum auf zuverlässige Weise möglich. Der
Druckabfall an Messblenden hängt bei kleinen Brennstoffströmen von der Temperatur ab, da die Strömung durch diese Blenden dann nicht turbulent,
sondern laminar ist.
Das Luft-Brennstoffverhältnis kann hierdurch leicht vom
erwünschten Wert abweichen. Mit der Anwendung eines Druckunterschiedmessers in der Brennstoffleitung sind deshalb Nachteile verbunden.
Bei Heissgaskolbenraotoren, bei denen der Ventilator mit
einer Welle des Motors verbunden ist und bei denen die Verbrennungsluftzufuhr
in unmittelbarer Abhängigkeit von der Brennstoffzufuhr geregelt wird, ist es ein Problem, wenn die Anwendung eines Brennstoffdruck-Unterschiedsmessers
aus den bereits erwähnten Gründen vermieden wird, die Luftregelung bei einer vorgegebenen Ventilatorkennlinie (Ausbeute gegen
Drehzahl) derart auf die Brennstoffregelung abzustimmen, dass ohne Rücksicht
auf die Ventilatordrehzahl stets das richtige Luft-Brennstoffverhältnis erhalten wird.
Die Anwendung von komplizierten und kostspieligen elektronischen Schaltungen (beispielsweise Diode-Netzwerken), die aus jedem
Steuersignal für den Brennstoffstrom ein geeignetes Steuersignal für den Verbrennungsluftstrom herleiten, ist dann praktisch unvermeidlich.
Da die Wahl des Ventilators vom Typ des betreffenden Motors abhängt (sowohl betreffs der Leistung als auch der Anwendung) und jeder
Ventilatortyp seine eigene Kennlinie aufweist, bedeutet dies, dass für jeden Motortyp mit zugehörigem Ventilatortyp ein eigens hierfür entwickeltes
Luft-Brennstoffregelsystem erforderlich ist. Abgesehen davon, dass eine befriedigende Lösung nicht in allen Fällen möglich ist, ist
es aus praktischen und wirtschaftlichen Gründen unerwünscht, dass jeder
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Motortyp mit zugehörigem Ventilatortyp ein gesondertes Luft-Brennstoffregelsystem erforderlich macht und dass ebensoviele Regelsysteme wie
Motortypen notwendig sind.
Die Erfindung bezweckt, die obenerwähnten Nachteile zu beseitigen.
Dazu ist der erfindungsgeraässe Heissgaskolbenmotor dadurch
gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Liefern eines Druckmediums unter konstantem Druck mit einer Mediumabfuhr vorhanden ist, an die sich
eine Mediumabfuhrleitung anschliesst, wobei von der Mediumabfuhr an gerechnet nacheinander ein Regelelement, ein weiteres Strömungswiderstandselement und eine feste Drosselung in die Mediumabfuhrleitung aufgenommen
sind, wobei das Regelgerät das Regelelement zum Regeln dee Mediumstroms
duroh die Mediumabfuhrleitung im Verhältnis zu dem durch dieses Gerät geregelten Brennstoffstrom mitbedient, wobei das weitere Strömungswiderstandselement ein der Geschwindigkeit des Mediumstrome proportionales
weiteres Signal hervorruft, das das Regelorgan im entgegengesetzten Sinn wie das vom Strömungswiderstandselement herrührende Signal beeinflusst.
Der Verbrennungsluftstrom wird im vorliegenden Fall nicht direkt sondern indirekt, Über den Mediumstrom als Hilfsstrom, im Verhältnis zum Brennstoffstrom geregelt. Der Mediumstrom kann dabei im Vergleich zum Brennstoffstrom gross sein, so dass das weitere Strömungswiderstandselement ein verhältnismässig grosses, den Mediumstrom auf zuverlässige Weise darstellendes Signal hervorruft.
Das Regelgerät sorgt dafür, dass der Mediumstrom proportional dem Brennstoffstrom geändert wird, wozu die Kennlinie des Brennstoffregelelements und die des Mediumregelelements aufeinander abgestimmt sind
Das Regelgerät kann universell ausgeführt und angewendet werden.
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Da der Verbrennungsluftstrom gleichfalls direkt mit einem Strom, dem Mediumstrom in einem gesonderten Mediumregelsystem, verglichen
und in Abhängigkeit davon geregelt wird, sind keine besonderen Massnahmen erforderlich, um die erwünschte Übereinstimmung zwischen dem Verbrennungsluft-
und Mediumstrom zu erhalten. Die Kennlinie des Ventilators hat nun praktisch keine Bedeutung mehr.
Das Mediumregelsystem ist universell ausführbar. Die diese Schaltung aufbauenden Elemente können für alle in der Praxis auftretenden
Fälle dieselben sein.
Das Messen von kleinen Brennstoffstr8men mit allen damit verbundenen Schwierigkeiten ist nicht langer erforderlich.
Auf diese Weise ist ein universelles Luft-Brennstoffregelsystem mit einer einfachen und preisgünstigen Konstruktion für Heissgaskolbenmotoren
mit einem mit der Motorwelle gekoppelten Ventilator ohne Rücksicht auf den Motortyp und die Ventilatorkennlinie erhalten. Die
notwendige Anpassung der Luftregelung an die Brennstoffregelung ist einmalig und allgemein beim Entwurf des Regelsystems gelöst und in dieses
System eingebaut.
Im Hinblick auf das Strömungswiderstandselement bzw. das weitere Strömungswiderstandselement besteht die Möglichkeit einer grossen
Auswahl.
Es kommen beispielsweise Pitotrohre, Venturirohre und Messblenden in Betracht, die alle als Signal einen Druckunterschied liefern.
Dieser Druckunterschied kann unmittelbar auf das Regelorgan angreifen, beispielsweise auf die in der britischen Patentschrift 895.869 beschriebene
Art und Weise. Auch kann der Druckunterschied in einem Druckwandler in ein elektrisches Signal umgewandelt und das erhaltene Signal einem
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elektrischen Vergleichselement zugeführt werden, das als Regelorgan auf
den Unterschied zwischen zwei den Verbrennungsluftstrom bzw. den Mediumstrom
darstellenden elektrischen Signalen anspricht.
Ferner können beispielsweise Druckfühler verwendet werden, die den Gesamtdruck (statischen plus dynamischen Druck) fühlen und ein
Drucksignal ergeben, das wiederum unmittelbar auf das Regelorgan angreift^
oder erst in ein anderes Signal, z.B. ein elektrisches Signal, umgewandelt wird.
Auch kommen Anemometer wie beispielsweise Erhitzungsdrahtströmungsmesser
in Betracht, welche direkt ein elektrisches Signal hervorbringen.
Selbstverständlich brauchen das Strömungswiderstandselement und das weitere Strömungswiderstandaelement in demselben Regelsystem
nicht vom selben Typ zu sein, d.h., das Strömungswiderstandselement kann
beispielsweise ein Venturirohr sein, während das weitere Strömungswiderstandselement
ein Pitotrohr, eine Messblende, ein Gesamtdruckfühler usw. ist, wenn sich nur die Signalkennlinien untereinander entsprechen.
Als Strömungswiderstandselement in der. Verbrennungsluftleitung
wird ein Element, das einen Druckunterschied herstellt (dynamischer Druckmesser), vor einem Element bevorzugt, das nur ein Drucksignal
(statischer plus dynamischer Druck) hervorbringt. Der Druck in der Brennervorrichtung kann sich nämlich unter Umständen andern, so dass
sich auch der statische Druck in der daran anschliessenden Verbrennungsluftleitung ändern kann. Beim Messen auf Grund von Druckunterschieden
Il
wird der Einfluss der Änderung des statischen Drucks in der Verbrennungsluftleitung auf die Bestimmung des Verbrennungsluftstroms eliminiert.
Die Erfindung wird anhand einiger in den Zeichnungen darge-
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stellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen
Fig. 1 einen Heissgaskolbenmotor mit einem mit einer Welle
des Motors gekoppelten Ventilator und mit einem Luft-Brennstoffregelsystem,
Fig. 2 eine Ausführungsform eines Bruckunterschiedwandlers, in dem ein Unterschied in zwei ihm zugeführten Drücken in ein elektrisches
Signal gewandelt wird,
Fig. 3 eine Ausführungsform eines kombinierten Druckunterschiedvergleichungs-
und Wandlerelements, in dem zwei ihm zugeführte Druckunterschiede (4 Drucksignale) verglichen werden und der Unterschied
dazwischen in ein elektrisches Signal umgewandelt wird.
In Fig. 1 ist mit der Bezugsziffer 1 ein Heissgaskolbenmotor
bezeichnet, der mit einer Brennervorrichtung 2 mit einem Brennstoff
einlass 31 an den sich eine Brennstoffleitung 4 anschliesst, und mit
einem Verbrennungslufteinlass 5» an den sich eine Verbrennungsluftleitung
6 anschliesst, die mit dem Ausgang 7 eines mit einer Welle 8 des Motors 1
gekoppelten Ventilators 9 verbunden ist, versehen ist» Ein Regelgerät 10,
das auf dae von einem temperaturerapfindlichen Element 11 herrührende
elektrische Signal anspricht, welches Element die Temperatur eines nicht dargestellten Erhitzers des Motors fühlt, betätigt ein elektromagnetisches
Ventil 12 in der Brennstoffleitung 4. Mittels dieses Ventils wird ein Brennstoffstrom zur Brennervorrichtung 2 in Abhängigkeit von der Erhitzertemperatur geregelt. Steigt die Erhitzertemperatur beispielsweise durch
eine Verringerung der dem Motor abgenommenen Leistung, so sorgt das Regelgerät 10 dafür, dass das Ventil 12 mehr geschlossen wird, so dass weniger
Brennstoff zur Brennervorrichtung 2 strömt. Umgekehrt sorgt das Regelgerät
10 dafür, dass dann, wenn die Erhitzertemperatur sinkt, das Ventil 12
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mehr geöffnet wird, so dass mehr Brennstoff durchgelassen wird. Brennstoff kann auf die beispielsweise in der britischen Patentschrift 895.869
beschriebene Art und Weise zugeführt werden.
Ein Regelorgan 13 betätigt einen Hegelmechanismus 14t beispielsweise eine Drosselklappe, in der Verbrennungeluftleitung 6. Das
Regelorgan regelt in Abhängigkeit vom Unterschiedsignal zwischen den Signalen, das von einem in der Verbrennungsluftleitung 6 vorhandenen
Strömungswiderstandselement 15 und von einem weiteren Strömungswiderstandselement 20 herrührt, welche Elemente jeweils ein der Strömungsgeschwindigkeit durch die betreffende leitung proportionales Signal ergeben. Es ist eine Vorrichtung 16 vorhanden, die ein Druckmedium unter
konstantem Druck liefert und hier aus einem Zerstäuberluftkompressor besteht, der normalerweise bereite vorhanden ist, um die Luft zu liefern,
die entlang den Zerstäubern der Brennetoffbrenner geführt wird, um eine
gute Zerstäubung des Brennstoffe su erhalten. Der Kompressor 16 ist mit einer Abfuhr 17 vereehen, an die sich eine Abfuhrleitung 1Θ anechliesst.
In die Abfuhrleitung 1Θ sind ein elektromagnetisches Ventil 19 als Regelelement für den Luftstrom duroh die Abfuhrleitung, das weitere Strömungswiderstandselement 20, das, wie bereits erwähnt, das Regelorgan 13 beeinflusst, und eine feste Drosselung 21 aufgenommen.
Das Regelgerät 10 bedient neben dem Ventil 12 in der Brennstoffleitung 4 gleichfalls das elektromagnetische Ventil 19·
Die Kennlinien der elektromagnetischen Ventile 12 und 19
sind aufeinander abgestimmt, ebenso wie die Kennlinien des Ströaungswiderstandselements 15 und des weiteren Strömungewiderstandselements 20
ti
aufeinander abgestimmt sind. Übrigens können, wie in der Einführung bereits erwähnt, das Strömungswiderstandselement und das weitere Strömungs-
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Widerstandselement verschiedene Typen von Instrumenten sein, während als
Instrument beispielsweise Pitotröhrchen, Venturis, Messblenden, mit denen
der Strömungsgeschwindigkeit proportionale Druckunterschiede erzeugt werden, Druckfühler, die den Gesamtdfuck messen, oder Anemometer, wie
elektrische Anemometer, die ein elektrisches Signal ergeben, das ein Masstab für den Strom ist, in Betracht kommen.
Das Regelorgan 13 kann hierbei ein hydraulisches Regelorgan sein, das durch von den Elementen 15 und 20 herrührende Druck- bzw. Druck·
Unterschiedsignale gesteuert wird. Auoh kann es ein elektrisches Vergleichselement sein, das direkt von den Elementen 15 und 20 (Anemometer)
oder indirekt davon herrührende (Druck[UnterschiedJ-Signale in elektrische
Signale umwandelt) elektrische Signale vergleicht und den Regelmechanismus
14 auf Grund des Unterschiedsignals betätigt.
Das Umwandeln eines Druckunterschieds in ein entsprechendes
elektrisches Signal kann beispielsweise in einem Wandler stattfinden, der
in der noch zu beschreibenden Figur 2 dargestellt ist.
Liefern die Elemente 15 und 20 Druckunterschiede, während
der RegelmechanisrauB 14 elektrisch gesteuert wird, so kann eine in der
noch zu beschreibenden Figur 3 dargestellte kombinierte Einheit angewendet werden·
Die Wirkungsweise des Regelsyatems nach Fig. 1 ist ferner
wie folgt.
Ia Betrieb wird durch den mit der Welle θ des Motors 1 gekoppelten
Ventilator 9 der Brennervorriohtung 2 Verbrennungsluft zugeführt, während der erwähnten Brennervorrichtung auf nicht näher angegebene
Weise über die Brennstoffleitung 4 Brennstoff zugeführt wird.
Der Kompressor 16 liefert in bezug auf den atmosphärischen
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Druck, der über die Abfuhrleitung 18 zur Umgebung abfliesst, einen ausreichend hohen Druck. Bei einer festen Stellung des Ventils 19 flieset
ein konstanter Luftstrom durch die Leitung 18 und ist auch der Druck zwischen diesem Ventil und der festen Drosselung 21 konstant, abgesehen
Il
von dem eventuell darauf ausgeübten Einfluss von Änderungen im Umgebungs-
Il
druck. Sind.diese Änderungen störend, so kann das Element 20 von dem Typ
sein, der einen Druckunterschied schafft. Der Einfluss von Umgebungsdruckänderungen wird auf dieselbe Weise wie der Einfluss von Druckänderungen in der Brennervorriohtung auf die Verbrennungsluftleitung eliai-.niert.
Il
Sinkt nun die Erhitzertemperatur, so hat dies eine Änderung
in dem durch das temperaturempfindliche Element 11 gelieferten elektrischen Signal zur Folge, und zwar derart, dass sich sowohl das Regelgerät 10 ale auch das Ventil 12 als auch das Ventil 19 mehr öffnen und
dass sowohl der Brennstoffstrom in der Brennstoffleitung 4 als auch der
Luftstrom duroh die Abfuhrleitung 16 in demselben Masse zunehmen. Auch
das durch das weitere Strömungswiderstandselement 20 erzeugte Signal
ändert sioh dadurch, d.h., es wird grosser, was zur Folge hat, dass das
Regelorgan 13 den Regelmeohanismus 14 mehr öffnet und mehr Verbrennungsluft zur Brennnervorrichtung 2 strömt.
Wegen des grösseren Verbrennung«luftetroms wird in erster
Inatanz auch das duroh das Strömungswiderstandselement 15 erzeugte Signal
grosser, wodurch das Regelorgan 13 gezwungen wird, den Regelmeohanismua
14 wieder etwas zu schliessen, was seinerseits wieder zu einer Verringerung des durch das Strömungswiderstandselement 15 erzeugten Signals
führt, wodurch der Regelmechanismus 14 wieder etwas mehr geöffnet wird,
usw. Duroh eine geeignete Abstimmung der bedeutsamen Komponenten des
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Regelsystems untereinander wird jedoch ein derartiger Oszillationseffekt
vermieden, und der Gleichgewichtszustand ist schnell erreicht. Wenn die
Erhitzertemperatur ansteigt, so wirkt das Begelsystem in entgegengesetzter
Richtung wie beim Sinken der Erhitzertemperatur, d.h., das Hegelgerät 10 schliesst in dem Fall die Ventile 12 und 19 mehr ab, ao dass der Luftstrom
durch die Abfuhrleitung 18 in demselben Masse abnimmt wie der Brennstoffstrom
durch die Brennstoffleitung 4·
Das durch das weitere Strömungswiderstandselement 20 gelieferte Signal wird dann gleichfalls kleiner, was dazu führt, dass das
Regelorgan 15 den Regelmechanismus 14 mehr schliesst und dass weniger
Verbrennungsluft durchgelassen wird.
!Der Regelmechanismus 14 kann statt wie in der Figur angegeben, auch an anderen Stellen angeordnet sein, beispielsweise zwischen
dem Ventilator $ und dem Strömungswiderstandselement 15 oder an der Eingangeseite
des Ventilators. Ändert sich die Motordrehzahl und damit die Ventilatordrehzahl, so ändert sich auch das durch das Strömungswideretandselenient
15 gelieferte Signal wegen der geänderten Ventilatorleistuns Das Regelorgan 13 wird dann den Regelmechanismus 14 mehr öffnen oder
Il
schliessen, so dass bei einer Änderung der Ventilatordrehzahl die zur
Brennervorrichtung 2 durchgelassene Verbrennungeluftmenge ohne Rücksicht
auf die Ventilatorkennlinie unverändert bleibt. Das beschriebene Regelsystem
ist einfach und gedrängt aufgebaut, universell ausführbar und für alle Typen von Heissgaskolbenmotoren mit einem mit einer Motorwelle gekoppelten
Ventilator ohne Rücksicht auf den Typ des Ventilators anwendbar. Selbstverständlich sind allerhand andere Vorrichtungen möglich, die
ein Druckmedium unter konstantem Druck liefern, beispielsweise ein Mediumbehälter. Als Medium kommen nicht nur Gase, sondern auch Flüssigkeiten in
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Betracht. Medium, das durch die Abfuhrleitung geströmt ist, braucht nicht
unbedingt zur Umgebung abgeführt zu werden, sondern kann gewünschtenfalls
aufgefangen und danach zur Vorrichtung zurückgeführt werden.
In Fig. 2 ist mit der Bezugsziffer 30 ein Gehfiuae bezeichnet,
in dem eine Membran 31 vorgesehen ist,die am Gehäuse befestigt ist und
eine Kammer 32 von einer Kammer 33 trennt. Die Kammer 32 ist über einen
Einlass 34, die Kammer 33 über einen Einlass 35 zugänglich.
Die Membran 31 trägt ein magnetisches Element 36, das einem
innerhalb der Kammer 33 angeordneten Kern 37 aus Weicheisen mit der Induktionsspule 38 zugekehrt ist. An die Induktionsspule schliessen sich
die elektrischen Leiter 39 an, die durch die Wand des Gehäuses 30 nach
aussen geführt sind.
Bewegt sich das magnetische Element 36 in Richtung dee
Kerne 37, so wird in der Induktionsspule 38 ein elektrisches Signal erzeugt, dessen Grosse proportional dem Abstand ist, über den sich das
magnetische Element 36 verschiebt.
Den Einlassen 34 und 35 können die beiden verschiedenen Drücke zugeführt werden, die durch das StrBmungswiderstandeelement 15
oder das weitere Strömungswiderstandselement 20, beispielsweise als
Venturi ausgeführt, erzeugt werden.
Ändert sich der Verbrennungsluft- bzw. Mediumstrom duroh die Abfuhrleitung und dadurch auch der hervorgerufene Druckunterschied,
so ändert sich das elektrische Signal der Induktionsspule 3Θ proportional
dazu, da sich der Druckunterschied an der Membran 31 ändert, so dass
sich diese Membran dem Kern 37 nähert oder sich von ihm entfernt.
Fig. 3 zeigt ein Gehäuse 40 mit einer Trennwand 41t die den
Raum im Gehäuse in zwei Teilräume unterteilt. Der eine Teilraum besteht
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aus den beiden Kammern 42 und 43, die durch eine Membran 44 voneinander
getrennt sind, während der andere Teilraum aus den beiden Kammern 45 und
46 besteht, die durch eine Membran 47 voneinander getrennt sind.
Die Membranen 44 und 47 sind einerseits am Gehäuse 40 befestigt
und andererseits mit einer gemeinsamen Stange 48 verbunden, die
Il
in axialer Richtung hin und her bewegbar ist und über eine Öffnung 49
durch die Trennwand 41 geführt ist.
Die Kammern 42, 43» 45» 46 sind jeweils mit einem Einlass
50, 511 52 bzw. 53 versehen. Die Stange 48 trägt an einem Ende ein magnetisches
Element 54» das einem in der Kammer 42 angeordneten Kern 55 aus
Weicheisen mit der Induktionsspule 56 zugekehrt ist, an den sich die
elektrischen Leiter 57 anschliessen, die durch die Wand des Gehäuses 40
nach aussen geführt sind. Bewegt sich die Stange 48 wieder in Richtung des Gefüges aus Kern 55 und Induktionsspule 56» so wird auch hier ein
elektrisches Signal in der Spule 56 induziert, dessen GrSsse proportional
dem Abstand ist, über den sich die Stange 48 verschoben hat.
Indem nun den Kammern 42 und 46 der Druckunterschied A P1
zugeführt wird, der den Verbrennungsluftstrom darstellt, und den Kammern 43 und 45 der Druckunterschied δ P2* der ^en Mediumstrom in der Abfuhrleitung
darstellt, entsteht ein Gleichgewichtszustand, wobei die Stange auf ein entsprechendes elektrisches Signal der Induktionsspule 56 hin
eine bestimmte Stellung einnimmt. Die infolge von an den Membranen 44 und
47 herrschenden Druckunterschieden auf die Stange einwirkenden Kräfte
bilden dann ein Gleichgewicht zu den infolge der Spannkräfte in den Membranen auf die erwähnte Stange ausgeübten Kräften.
Il
Ändert eich nun der Druckunterschied Δ p2i so wird das
Kräftegleichgewicht gestört, und die Stange 48 nimmt eine neue Stellung
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ein, wobei ein neues Kräftegleichgewicht erreicht ist. Die Induktionsspule
56 liefert dann ein der neuen Stellung entsprechendes neues elektrisches
Signal.
Mit dem durch die Induktionsspule 56 gelieferten Signal
kann der Regelmechanismus 14 in der Verbrennungsluftleitung 6 nach Fig.
direkt gesteuert werden.
In den Kammern 43 und 45 ist dasselbe Medium vorhanden. Ein etwaiges Weglecken von Medium von der höheren zur niedrigeren Druckkammer
ergibt keine Komplikationen, während der Druckunterschied zwischen den Kammern durch geringes Lecken kaum beeinflusst wird.
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Claims (1)
- 2203773-15- PHN. 5466PATENTANSPRUCH :Heissgaskolbenmotor, der mit einer Brennervorrichtung mit einem Brennstoffeinlass sowie mit einem Verbrennungslufteinlass versehen ist, an den sich eine Verbrennungsluftleitung anschliesst, die mit dem Ausgang einer mit einer Welle des Motors gekoppelten Vorrichtung für die Zufuhr von Verbrennungsluft verbunden ist, wobei ein auf wenigstens einen Parameter des Motors ansprechendes Regelgerät zum Regeln eines BrennstoffStroms zum Brennstoffeinlass vorhanden ist und wobei die zuzuführende Verbrennungsluftmenge im Verhältnis zur zugeführten Brennstoffmenge mittels eines Regelorganes geregelt wird, das einen Regelmechanismus in der Verbrennungsluftleitung betätigten welcher Leitung ein StrSmungswiderstandseleraent vorhanden ist, das ein der Geschwindigkeit des Verbrennungsluftstroms durch die erwähnte Leitung proportionales Signal hervorruft, welches Signal das Regelorgan beeinflusst, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vorrichtung zum Liefern eines Druckmediums unter konstantem Druck mit einer Mediumabfuhr vorhanden ist, an die sich eine Mediumabfuhrleitung anschliesst, wobei von der Mediumabfuhr an gerechnet nacheinander ein Regelelement, ein weiteres StrBmungswiderstandselement und eine feste Drosselung in die Mediumabfuhrleitung aufgenommen sind, wobei das Regelgerät das Regelelement zum Regeln des Mediumstroms durch die Mediumabfuhrleitung im Verhältnis zu dem durch dieses Gerät geregelten Brennstoffstrom mitbedient, wobei das weitere Strömungswiderstandselement ein der Geschwindigkeit des Mediumstroms proportionales weiteres Signal erzeugt, das das Regelorgan im entgegengesetztem Sinn wie das vom Strömungswiderstandselement herrührende Signal beeinflusst.209838/0792
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