DE2214923B2 - Poly- (phosphaten) -Copolymere - Google Patents
Poly- (phosphaten) -CopolymereInfo
- Publication number
- DE2214923B2 DE2214923B2 DE2214923A DE2214923A DE2214923B2 DE 2214923 B2 DE2214923 B2 DE 2214923B2 DE 2214923 A DE2214923 A DE 2214923A DE 2214923 A DE2214923 A DE 2214923A DE 2214923 B2 DE2214923 B2 DE 2214923B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- copolymers
- poly
- sodium
- benzene
- mol
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C08—ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
- C08G—MACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
- C08G79/00—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule
- C08G79/02—Macromolecular compounds obtained by reactions forming a linkage containing atoms other than silicon, sulfur, nitrogen, oxygen, and carbon with or without the latter elements in the main chain of the macromolecule a linkage containing phosphorus
- C08G79/025—Polyphosphazenes
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Medicinal Chemistry (AREA)
- Polymers & Plastics (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Polymers With Sulfur, Phosphorus Or Metals In The Main Chain (AREA)
- Polyethers (AREA)
- Paints Or Removers (AREA)
Description
20
(A = F(CF2)pCH2O — und/oder H(CF2)PCH2O—;
ρ = ganze Zahl von 1 bis 9; B = RC6H4O- und/
oder RZC6H4O-; R = H(CH2),- und/oder
F(CF2),-; Z = -CH2- —O— —NH-
oder -NR'-; R' = H(CH2),- und/oder
F(CF2),—; q = O bis 5; A:B zwischen 1:9 und
3:1), das durch Umsetzung einer Mischung von wenigstens zwei verschiedenen Alkalisalzen, nämlich
einem Alkalisalz von einem Fluoralkoxyd und einem Alkalisalz von einem Aryloxyd mit
einem linearen löslichen (PNC12)X-Polymeren in
einem inerten Lösungsmittel in der Wärme erhalten wurde.
2. Poly - (phosphazen) - Copolymeres nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reste A und B darin in einem Verhältnis zwischen 1 :4 und 2: 1 vorhanden sind.
Beansprucht sind Poly-fphosphazenJ-CopoIymere
von hohem Molekulargewicht, gekennzeichnet durch wahllos verteilte Einheiten der Formeln
P=N
B
B
55
60
-P = N —
(A = F(CFj)11CH2O- und/oder H(CF2)pCH2O—;
ρ = ganze Zahl von Ibis 9; B = RC6H4O-und/oder
RZC6H4O-; R = H(CH2),- und/oder F(CF2),-;
Z = -CH,-, —O—, -NH- oder -NR'-;
R' = H(CH2),- und/oder F(CF2),-; q = O bis 5;
A: B zwischen 1:9 und 3:1), die durch Umsetzung
einer Mischung von wenigstens zwei verschiedenen Alkalisalzen, nämlich einem Alkalisalz von einem
Fluoralkoxyd und einem Alkalisalz von einem Aryloxyd mit einem linearen löslichen (PNCl2),-Polymeren
in einem inerten Lösungsmittel in der Wärme erhalten wurden.
Diese Copolymeren zeigten sich weit stabiler als die bisher bekannten Poly-(phosphazene).
Ein Verfahren zur Herstellung von phosphor- und stickstoffhaltigen Polymerisaten, die Chlor nur in
Spuren enthalten, durch Reaktion einer Polyphosphornitrilverbindung mit aromatischen Polyhydroxyverbindungen
bei erhöhter Temperatur unter Ausschluß von Wasser, gegebenenfalls in Gegenwart von Lösungsmitteln,
wobei man als Polyphosphcrnitrilverbindung alkoxylierte polymere Phosphornitrilverbindungen
verwendet, ist in der DT-AS 15 45180 beschrieben.
Hierbei wird ein Phosphornitrilchlorid von niedrigem Molekulargewicht mit einem einzigen Alkohol umgesetzt
und das vollständig substituierte Gemisch von niederem Molekulargewicht zu Produkten von höherem
Molekulargewicht vernetzt.
Es ist ferner ein Verfahren zur Herstellung von härtbaren phosphor- und stickstoffhaltigen Harren
durch Umsetzung von löslichem Polyphosphornitrilchlorid mit Hydroxyverbindungen bekannt, wobei
man das Polyphosphornitrilchlorid mit einer mehrere freie phenolische Hydroxylgruppen aufweisenden aromatischen
Verbindung unter Erhitzen, gegebenenfalls in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels, umsetzt
(vgl. DT-AS 11 74 994). Auch bei diesem Verfahren wird ein kristallines oder öliges Phosphornitrilchlorid
von niederem Molekulargewicht mit einem aromatischen Polyol in der Weise umgesetzt, daß
höchstens 75% der P-Cl-Bindungen durch das Polyol ersetzt werden.
Die Herstellung verwandter ( opolymerer und Terpolymerer
ist in der IJSA-Patentschrift 35 15 688
vom 2. Juni 1970 angegeben.
Die hier angegebenen Poly-(phosphazene) sind Elastomere, chemisch beständige Copolymere oder
Terpolymere von hohem Molekulargewicht mit relativ niedrigen Glasübergangstemperaturen. Die in der
dortigen Beschreibung gebrachten Angaben werden hier, um Wiederholungen zu vermeiden, übernommen.
Die in den dortigen Beschreibungen angegebenen Copolymeren und Terpolymcren sind auf einer
Thcrmowaagc thermisch stabil bis zu Temperaturen von etwa 300" C.
Homopolymere von Poly-(phosphazenen) wurden beispielsweise in Inorg. Chem., Bd. 5, S. 1709 (1966),
und in der US-PS 33 70 020 vom 20. Februar 1968, angegeben. Diese Homopolymeren werden durch
übliche organische Lösungsmittel gelöst, durch milde
chemische Reagenzien, wie verdünnte Säuren, angegriffen und depolymerisieren sich bei Temperaturen
von 150 C oder niedriger. Zu diesen bekannten
Homopolymeren gehören [(CbH5O)1PNL und
[(CF3CH2O)2PN]11.
Wie in der US-PS 35 15 688 stellt bei dem beanspruchten
Poly-iphosphazenJ-Copolymeren der SubstituentA
entweder eine Gruppe F(CFj)pCH,O —
oder lCF,)pCH,O dar. Der Substituent B ist entweder
eine Gruppe RC6H4O - oder RZC6H4O-,
ist jedoch kein gegenüber A unterschiedlicher Fluoralkoxyrest, wie in der US-PS 35 15 688. Der Wert
von ρ ist nicht größer als 9, Z bedeutet Sauerstoff, CH2NH oder NR', während R und R' die Gruppen
H(CHj)4- oder F(CF2),- bedeuten, worin q einen
Wert von O bis 5 hat.
Die beanspruchten Polymeren, welche wahllos
verteilt Einheiten der Art
besser thermisch stabile Copolymere als jedes der Homopolymeren und thermisch stabilere Copolymere
als die Fluoralkoxy-Copolymere der in der US-PS 35 15 688 beschriebenen Art.
Gemäß einer bevorzugten Ausfuhrungsform enthalten die Poly-(phosphazen)-Cüpolymere gemäß der
Erfindung als Substituenten B die Gruppe C6H5O—
una als Substituenten A einen der Reste von CF3CH2O-, F(CF2J3-CH2O- und H(CF2)6CH2O.
In spezifischen Beispielen für Poly-(phosphazen)-Copolymere
sind die folgenden Kombinationen von Resten A und B enthalten:
-P = N-
H(CF2J6CH2O-F(CF2J3CH2O
H(CR)6CH2O —
H(CR)6CH2O —
-P=N
i
A
I _
enthalten, sind Elastomere und stabil bis zu Temperaturen oberhalb 40O13C, gemessen auf einer Thcrmowaage.
Diese verbesserte thermische Stabilität macht diese Copolymeren als Dichtungen, Dichlringe, Klebstoffe,
überzüge u.dgl. bei Temperaturen geeignet, wo die anderen Phosphazcnpolymeren nicht mehr
stabil sind.
Günstige Effekte werden mit einer so geringen Menge wie 10% Seitenketten vom Typ A erhalten,
wobei die Effekte oberhalb 50% ansteigen.
Ohne an irgendeine spezifische theoretische Erläuterung gebunden zu sein, scheint es, daß die verbesserte Stabilität aus den folgenden Faktoren herstammt: die Substituentcn vom Typ B sind stärker elektronenabziehend als die Substituenten vom Typ A. Dieser Elektronenabzieheffekt zeigt eine Tendenz zur Stabilisierung des PN-Oerüstcs und zur Verzögerung der Depolymerisation. Die Substituenten vom Typ B sind ziemlich massig, was eine beträchtliche sterische Spannung ergibt, wodurch die Polymeren zu einer Depolymerisation bei niedrigeren Temperaturen neigen.
Ohne an irgendeine spezifische theoretische Erläuterung gebunden zu sein, scheint es, daß die verbesserte Stabilität aus den folgenden Faktoren herstammt: die Substituentcn vom Typ B sind stärker elektronenabziehend als die Substituenten vom Typ A. Dieser Elektronenabzieheffekt zeigt eine Tendenz zur Stabilisierung des PN-Oerüstcs und zur Verzögerung der Depolymerisation. Die Substituenten vom Typ B sind ziemlich massig, was eine beträchtliche sterische Spannung ergibt, wodurch die Polymeren zu einer Depolymerisation bei niedrigeren Temperaturen neigen.
Die Anwesenheit selbst geringer Mengen der Substituenten vom Typ A scheint diese sterische Spannung
unter Beibehaltung des Stabilisationseffcktes der Substituenten vom Typ B aufzuheben. Diese Aufhebung
der sterischen Spannung in Verbindung mit dem starken Elektronenabziehungseffekt ergibt beträchtlich
CH3OC6H4O
CF3C6H4O-C2H5C6H4O -
CF3C6H4O-C2H5C6H4O -
Die erfindungsgemäßen Copolymeren werden durch Umsetzung eines Gemisches von mindestens zwei
unterschiedlichen Alkalisalzen, nämlich einem Alkalisalz eines Fluoralkoxyds und einem Alkalisalz eines
Aryloxyds mit einem linearen, löslichen [PNCl2L-Polymerer
hei gestellt.
Beispielsweise wird eine Lösung eines linearen lösliehen [PNOjL-Polymeren in Benzol zu einem Überschuß eines äquimolaren Gemisches der Natriumsalze der Alkohole von A und B in Tetrahydrofuran zugesetzt und unter geeigneten Bedingungen umgesetzt. Ein Copolymeres entsprechend [N PA2 — N PB2], stellt sich dabei ein.
Beispielsweise wird eine Lösung eines linearen lösliehen [PNOjL-Polymeren in Benzol zu einem Überschuß eines äquimolaren Gemisches der Natriumsalze der Alkohole von A und B in Tetrahydrofuran zugesetzt und unter geeigneten Bedingungen umgesetzt. Ein Copolymeres entsprechend [N PA2 — N PB2], stellt sich dabei ein.
Diese Copolymeren sind farblose lineare Materialien von hohem Molekulargewicht und vollständig substituiert.
Sie haben üblicherweise niedrige Glasübergangspunk^e und sind üblicherweise thermisch stabil
bis zu Temperaturen oberhalb 400' C, bestimmt auf einer Thermowaage.
Die Löslichkeiten dieser Copolymeren variieren weit mit der Art der Gruppen A und B. Einige Materialien
sind in den üblichsten organischen Lösungsmitteln löslich, während andere Copolymere lediglich in
bestimmten Fluorkohlenwasserstoff-Lösungsmitteln löslich sind.
Die folgenden Beispiele dienen zur weiteren Erläuterung der Erfindung.
Herstellung der Ausgangsverbindungen für die
Gewinnung der beanspruchten Copolymeren
Gewinnung der beanspruchten Copolymeren
a) Herstellung von Poly-(dichlorphosphazen)
Das Trimere oder Tetramere oder andere niedrige
Polymere des Dichlorphosphazens wurden aus PCl5 und NH4Cl nach den üblichen Verfahren hergestellt.
Das [PNC12]3 wurde aus Hexan mit Aktivkohle zur
Entfernung von Spurenverunreinigungen umkristallisiert; Schmelzpunkt 112 bis 115" C.
Das Hexachlorphosphazen wurde durch übliche Verfahren im Vakuum bei 250 ± 0,50C polymerisiert,
bis eine geeignete Schmelzviskosität erreicht war. Nachdem die Probe abgekühlt war, wurde das
Polymerisationsrohr unter Stickstoff-Atmosphäre zerbrochen und die Polymermasse in einem Kolben,
welcher 500 ml trockenes Benzol enthielt, unter Schutz mit einer Stickstoff-Atmosphäre gegeben. Es dauerte
normalerweise etwa 24 Stunden, bis das gesamte lineare Poly-(dichlorphosphazen) gelöst war. Das
Polymere wurde in Abwesenheit von Feuchtigkeit gelagert und möglichst bald verwendet, da nach mehrtägigem
Stehenlassen das Material sich unter Bildung eines unlöslichen Gels vernetzte.
b) Natriumphenoxid wurde in 50 ml trockenem Tetrahydrofuran aus 0,062 Mol Phenol und 0,059 Mol
Natrium hergestellt. Natriumtrifluuräthoxid wurd~
aus 0,059 MolTrifluoräthanol und 0,057 Mol Natrium
hergestellt
c) 2,12MoI Natrium, 1,16 Mol Trifluoräthanol und
1,16MoI Phenol wurden in 150 ml trockenem Tetrahydrofuran
gegeben und am Rückfluß erhitzt, bis kein Natrium mehr sichtbar war.
d) Natriumphenoxid und Natriumheptafluorbutoxid wurden zusammen in 400 ml trockenem Tetrahydrofuran
aus jeweils 0,415 Mol der Alkohole und 0,761 Mol Natrium hergestellt.
Beispie! I
Herstellung von [NP(OCH2CF3), -NP(OC6H5)Jn
mit einem Substituentenverhältnis von etwa 1 : 5
0,52 Mol Natriumphenoxid und 0,52 Mol Natriumtrifluoräthoxid wurden in 300 ml trockenem Diglyme
durch Zusatz der Alkohole zu 0,95 Mol Natrium hergestellt. Wenn die Reaktion beendet war. wurde die
Lösung auf 125 C erhitzt und 50 g des [PNCl2L-Polymergemisches,
gelöst in etwa 275 ms Benzol. tropfenweise zugegeben. Die Reaktionstemperatur
fiel langsam auf 101 C ab. Es wurde am Rückfluß während einiger Stunden erhitzt, nachdem die Zugabe
beendet war. Dann wurde das Gemisch gekühlt und mit verdünnter Säure hydrolysiert. Die organische
Schicht wurde mit 31 Isopropanol behandelt und der
weiße, polymere Niederschlag isoliert und getrocknet. Das Polymere wurde in Benzol gelöst, mit Wasser
gewaschen und durch Zugabe zu Petroläther ausgefällt.
Analyse für [NP(OCH2CF,)2 —NP(OC(,H5)2]„-Copolymeres
mit einem Substituenten-Verhältnis von 1:5:
Berechnet ... C 54,9, H 3,8, N ' .0. F 8,2;
gefunden .... C 55.2, H 4,1, N 0.2, F 9.6. Cl 0.5.
Dieser faserartige Kunststoff hatte eine Eigenviskosität
von 3,51 dl/g in Benzol und zeigte einen Anfangszersetzungspunkt bei der thermogravimetrischen Analyse
(TGA) von 460 C.
Die nach b) hergestellte Natriumtrifluoräthoxidlösung wurde tropfenweise zu einer abgekühlten (0 bis
5° C) Lösung von gereinigtem Poly-(dichlorphosphazen) (0,056 Mol) in Benzol zugesetzt. Dann wurde
die Natriumphenoxidlösung tropfenweise zugegeben. Die Lösung wurde am Rückfluß über Nacht erhitzt,
abgekühlt und mit verdünnter Salzsäure hydrolysiert. Nach Einengung des Reaktionsgemisches durch Abdampfung
wurde das Polymere durch Ausfällung in Isopropanol erhalten.
Analyse für [NP(OCH2CFj)2-NP(OC6H5)Jn mit
einem Substituentenverhältnis von 1:1.
Berechnet ... C 40,5, H 3,0, N 5,9, F 24,1; gefunden .... C 39,8, H 2,9. N 6,1, F 22.9. Cl 0,3.
Das Copolymere beslantf aus einem weißen Elastomeren, welches in Benzol und Aceton löslich war und
eine Eigenviskosität von 3,26 dl/g in Aceton hatte. Das Polymere hatte einen Anfangszersetzungspunkt
auf der Thermowaage von etwa 425° C unter Stickstoff.
Eine Benzollösung von gereinigtem [PNClJx
(0,65 Mol) wurde tropfenweise zu dem nach c) hergestellten, am Rückfluß kochenden Alkoxid-Gemisch
gegeben und das Reaktionsgemisch weiterhin am Rückfluß erhitzt, hydrolysiert und gereinigt, wie im
Beispiel 1. Ein farbloses Elastomeres wurde mit ähnlichen Löslichkeiten wie das nach Beispiel 1 hergestellte
Copolymere erhalten.
Analyse für [NP(OCH2CFj)2-NP(OC6H5)Jn mit
einem Substituentenverhältnis von 3:1:
Berechnet ... C 30,0, H 2,3. N 5,8, F 35,7;
getunden .... C 29,3, H 2,4, N 5,9, F 37,5, Cl 0,1.
Dieses Copolymere hatte eine Eigenviskosität von 1,25 dl g in Aceton und zeigte einen Anfangszersetzungspunkt
von 375°C, bestimmt auf einer Thermowaage.
20
Eine Benzollösung des [PNCl2L-Polymergemisches
(0,346 Mol) wurde tropfenweise zu den nach d) hergestellten Alkoxiden zugesetzt, die am Rückfluß
gehalten wurden. Das Rückflußkochen wurde über Nacht fortgesetzt und das erhaltene sirupöse Gemisch
abgekühlt. Nach der Hydrolyse mit verdünnter Säure wurde das Gemisch durch Abdampfung eingeengt
und mit Wasser gewaschen. Das Copolymere wurde durch Ausfällung in Benzol gewonnen. Das Copolymere
wurde zweimal in einem Azeotrop aus Aceton und CCl2FCClF2 gelöst und in Benzol ausgefällt.
Das Copolymere hatte eine Eigenviskosität von 2,2 dl g in dem angegebenen Azeotrop.
Analyse für [NP(OCH2C3F7J2-NP(OC6H5)Jn mit
einem Substituenten-Verhältnis von 7:3:
Berechnet ... C 29,2, H 1,5, N 3,7, F 49,2;
gefunden .... C 28,0, H 1,8, N 3,8, F 48,7, Cl 0,04.
Das lederartige Elastomere hatte einen Anfangszersetzungspunkt von 400"C, bestimmt auf einer
Thermowaage.
Nach d) hergestelltes Natriumphenoxid und NaOCH2C5F10CF2H wurden in gleicher Weise und
den gleichen Mengen wie im Beispiel 4 umgesetzt. Nach der Hydrolyse und Konzentration des Reaktionsgemisches
wurde das Copolymere durch Ausfällung in Benzol gewonnen. Das getrocknete Material
wurde in Aceton zweimal gelöst und einmal in Benzol und einmal in Wasser umgefällt. Das weiße
Elastomere hatte eine Eigenviskosität von 2,16 dl g in Aceton.
Analyse für [NP(OCH2(CF2 )6H)2—NP(OC6H5)J,,
mit einem Substituenten-Verhällnis von 7:3:
Berechnet ... C 28,6, H 1,3, N 2,5, F 56,8;
gefunden .... C 28,2, H 1,3, N 2,4, F 55,5, Cl 0,05.
Der Anfangszersetzungspunkt, bestimmt auf einer Thermowaage, betrug 390" C.
| \ | Beispiel | η | A | 22 14923 | B | A | :B | 8 |
| 6 7 δ 9 10 11 |
F(CF2J3CH2O- H(CF2J6CH2O- H(CF2J6CH2O- F(CF2J3CH2O- F(CF2J3CH2O- H(CF2J6CH2O- |
Beispiele 6 bis 11 | C6H5O- QH5O- CH3OQH4O- (CH3J2NC6H4O- CF3C6H4O- C2H5C6H4O |
3 3 2 1 1 1 |
:7 :7 : 1 : 1 :4 :1 |
|||
| Bemerkung | ||||||||
| Plastisch TGA 4500C Elastomeres TGA 425° C Elastomeres TGA 3750C Elastomeres TGA 40O0C Plastisch TGA 465°C Elastomeres TGA 40O0C |
1 fi20
Claims (1)
1. Poly-(phosphazen)-Copolymeres von hohem
Molekulargewicht, gekeänzeichnetdurch wahllos verteilte Einheiten der Formeln
und
I
B
1
P =
i
15
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US12849671A | 1971-03-26 | 1971-03-26 | |
| US12849671 | 1971-03-26 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2214923A1 DE2214923A1 (de) | 1972-11-23 |
| DE2214923B2 true DE2214923B2 (de) | 1975-08-21 |
| DE2214923C3 DE2214923C3 (de) | 1976-04-01 |
Family
ID=
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2502333A1 (de) * | 1974-01-25 | 1975-07-31 | Horizons Research Inc | Polyphosphazenpolymerisate |
| DE3421060A1 (de) * | 1983-08-11 | 1985-02-28 | Nihon University, Tokio/Tokyo | Fuellungsmaterial |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2502333A1 (de) * | 1974-01-25 | 1975-07-31 | Horizons Research Inc | Polyphosphazenpolymerisate |
| DE3421060A1 (de) * | 1983-08-11 | 1985-02-28 | Nihon University, Tokio/Tokyo | Fuellungsmaterial |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL169888C (nl) | |
| JPS546600B1 (de) | 1979-03-29 |
| IT959575B (it) | 1973-11-10 |
| AU4034072A (en) | 1973-09-27 |
| AU459198B2 (en) | 1975-03-03 |
| BE781226A (fr) | 1972-09-25 |
| GB1355239A (en) | 1974-06-05 |
| FR2130701B1 (de) | 1976-08-06 |
| DE2214923A1 (de) | 1972-11-23 |
| ZA721850B (en) | 1972-12-27 |
| FR2130701A1 (de) | 1972-11-03 |
| NL169888B (nl) | 1982-04-01 |
| US3700629A (en) | 1972-10-24 |
| SE408902B (sv) | 1979-07-16 |
| BR7201733D0 (pt) | 1973-05-31 |
| NL7203858A (de) | 1972-09-28 |
| CA951847A (en) | 1974-07-23 |
| ES401194A1 (es) | 1975-04-16 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2839710C2 (de) | Selbstverlöschende, polymere Massen | |
| DE2427599A1 (de) | Poly-(alkoxyaryloxyphosphazen)-elastomere und verfahren zu deren herstellung | |
| DE2612312A1 (de) | Formmassen aus mischungen halogenhaltiger und halogenfreier, polyfunktioneller, aromatischer cyansaeureester | |
| DE2736846C2 (de) | Poly-di-(dialkylaminoaryloxy)-phosphazene | |
| DE2712542C2 (de) | Phosphazen-Copolymere | |
| DE2428124A1 (de) | Verfahren zur herstellung von poly(halogenaryloxyphosphazen)-homopolymeren | |
| DE1064039B (de) | Verfahren zur Herstellung von oeligen Phosphornitrilchloriden | |
| DE3112192A1 (de) | Verfahren zur herstellung von cyclischen phosphornitrilchlorid-oligomeren | |
| DE2214923C3 (de) | Poly-(phosphazen)-Copolymere | |
| DE2343164A1 (de) | Poly-(fluoralkoxyphosphazen)-homopolymere | |
| DE2214923B2 (de) | Poly- (phosphaten) -Copolymere | |
| DE2719738B2 (de) | Phosphonsäureesterderivate und diese enthaltende Polyurethanzubereitungen | |
| DE1645921C3 (de) | 2-Oxo-13,2-osazaphosphorinane, Verfahren zu ihrer Herstellung und diese enthaltende pharmazeutische Präparate | |
| DE1143027B (de) | Verfahren zur Herstellung von polymeren Phosphor-Stickstoff-Verbindungen | |
| DE2244543B2 (de) | Tri-(2,3-dibrompropyl)-isocy anurat, Verfahren zu dessen Herstellung sowie dessen Verwendung als flammhemmender Zusatz für Polymere | |
| DE2543915C2 (de) | Verfahren zur Polymerisation von Chlorcyclophosphazenen | |
| EP0103731B1 (de) | Phosphorhaltige Polyarylenester und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE1189276B (de) | Verfahren zur Herstellung linearer oder gegebenenfalls vernetzter phosphorhaltiger Polymerer | |
| DE1233871B (de) | Verfahren zur Herstellung neutraler Polyphosphorsaeureester-Derivate | |
| DE1233600B (de) | Verfahren zur Herstellung von stickstoffhaltigen Polyoxymethylenen | |
| DE3000221A1 (de) | Feuerhemmend ausgeruestete nylonzusammensetzung | |
| DE915939C (de) | Verfahren zur Herstellung von organischen Zinnverbindungen | |
| DE2016631A1 (en) | Polymeric thioesters | |
| DE3113779A1 (de) | Polymere methylphosphazene und verfahren zu ihrer herstellung | |
| DE2512319B2 (de) | Tribromphenoxymethylenbenzole, Verfahren zu deren Herstellung und ihre Verwendung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| EGA | New person/name/address of the applicant | ||
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: KOHLER, M., DIPL.-CHEM. DR.RER.NAT., 8000 MUENCHEN GLAESER, J., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 2000 HAMBURG |