DE2215879A1 - Wasserklosett - Google Patents

Wasserklosett

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Archie E Warnberg
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    • A—HUMAN NECESSITIES
    • A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47K—SANITARY EQUIPMENT; ACCESSORIES THEREFOR, e.g. TOILET ACCESSORIES
    • A47K13/00—Seats or covers for all kinds of closets
    • A47K13/12—Hinges

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Toilet Supplies (AREA)

Description

Ur. K * ill I'iiANKi-i
i \ . i - ί .ν ".-· \\Λ Beg.-Hr. P 97/
Γ> :,.\". :\'MiiS !>0 Dr.F/F
lüHLA/OMSTiUrvSE 54 29· 3· 1972
Archie E. Warnberg 2215879
Oklahoma City, Oklahoma (V.St.A.)
"Wasserklosett
Die Erfindung betrifft ein Wasserklosett mit einem Becken und einem daran mittels eines Scharniers angelenkten Sitz.
Die bisher übliche Praxis beim Bau von '."uasserklosetts besteht darin, daß auf der Oberseite des Beckens ein Scharnier angebracht wird, über das sich der Sitz und gewünschtenfalls auch ein Deckel so am Becken anlenken lassen, daß sie aus einer horizontalen Stellung in eine aufrechte Stellung geschwenkt werden können. Die für diesen Zweck gebräuchlichen Scharniere enthalten meist eine transversal zum Becken verlaufende und in auf dem Becken befestigten Pfosten gehaltene Stange, die als festes Schwenklager für Muffen oder Kappen dient, die an den freien hinteren Enden von Scharnierarmen sitzen, an denen der Sitz oder der Deckel befestigt ist. Für einen Austausch von Sitz oder Deckel zwecks Ersatz beschädigter Teile oder Änderung des' Toilettendekors ist es bei einer solchen Scharnierausführung erforderlich, Muttern zu lösen, die das untere Ende der Pfosten auf dem Becken festhalten, um diese Pfosten una mit ihnen das gesamte Scharnier abnehmen zu können. Da sich jedoch diese Muttern auf der Unterseite des oberen Beckenrandes befinden, sind sie nur schwer zugänglich, und ihr Lösen wird zu einer mühsamen und zeitraubenden Angelegenheit, wobei sogar außerdem noch Spezialwerkzeug erforderlich sein kann.
übliche Praxis ist es ferner, Sitze und Deckel mit den Becken über Scharniere zu verbinden, die ein Hochklappen von Sitz und Deckel allein von Hand gestatten, während keinerlei positive Kraft vorhanden ist, die Sitz und Deckel zuverlässig in aufrechter Stellung halten könnte. Dies führt bei der heute mehr und mehr um sich greifenden Gewohnheit, Sitze
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und Deckel aus ästhetischen Gründen mit Überzügen aus dickem und auftragenden Material zu verkleiden, vielfach dazu, daß mindestens die Sitze durch die Überzüge so weit von einem hinten auf dem Becken montierten Spülkasten weggedrängt werden, daß sie der Schwerkraft folgend ungewollt auf das Becken zurückklappen, anstatt die gewünschte aufrechte Stellung beizubehalten.
Störend wirkt in diesem Zusammenhang auch die vorherrschende Bauweise, bei der die Spülkästen unmittelbar auf einer horizontalen Fläche am rückwärtigen Teil der Becken abgestützt werden, Line solche Anordnung des Spülkastens macht es nämlich häufig schwierig, auf den Spülkasten einen flexiblen Überzug in ästhetisch ansprechender Weise aufzubringen, da sich dieser überzug dann nicht auch über die untere Vorderkante des Spülkastens ziehen läßt und damit ein Teilstück des Spülkastens unbedeckt bleibt und einen unschönen Anblick bietet.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Wasserklosett der eingangs erwähnten Art so auszubilden, daß die oben erwähnten Mangel der bekannten Ausführungen vermieden werden, also insbesondere eine Loslösung von Sitz und Deckel vom Becken ohne die Zuhilfenahme irgendwelcher Werkzeuge leicht und rasch von Hand vorgenommen werden kann, alle sichtbaren i'eile und insbesondere auch ein auf dem Becken montierter Spülkasten vollständig durch flexible Überzüge verkleidet werden können und auf Sitz und Deckel nach deren Hochklappen in aufrechte Stellung eine positive Haltekraft wirkt, die ein ungewolltes Zurückfallen von Sitz und Deckel in die Horizontale verhindert.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Scharnier mit dem Becken in von Hand trennbarer Verbindung steht.
Bei einer ersten Gruppe von Ausführungsformen der Erfindung liegt die Trennstelle zwischen Becken und Scharnier in dessen Schwenkachse, während bei einer zweiten Gruppe von Ausführungsformen Teile des Scharniers im normalen Gebrauch eine feste Lage relativ zum Becken behalten und nur zwecks Auetausches eines mit dem Scha--:1er verbundenen Sitzes oder Deckels eine Bewegung gegenüber dem Becken erfahren. Bei
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beiden Gruppen von Ausführungsformen lassen sich jedoch mit dem Becken über das Scharnier verbundene Sitze oder Deckel ohne weiteres und ohne lierkzeugbenutzung vom Becken lösen.
Bei den Ausführungsformen der ersten Gruppe weist das Scharnier Arme auf, die mit einem Ende an einem Sitz, einem Deckel oder auch einem Kindersitz befestigt und an ihrem freien Ende aneinander und/ oder am Becken baw. an beckenfesten Bauteilen, angelenkt'sind. Dabei weisen diese freien Enden der Arme Ansätze oder Öffnungen auf, die in gegenseitigem Zusammenwirken und/oder in Verbindung mit Pfosten, Zapfen, Buchsen oder Muffen am Becken Schwenklager für das Verschwenken von Sitz, Deckel und Kindersitz relativ zum Becken zwischen einer horizontalen Stellung und einer aufrechten Stellung bilden.
Bei den Ausführungsformen der zweiten Gruppe sind Teile der Scharniere an Sitzen, Deckeln oder Kindersitzen befestigt, während andere, damit über die jeweilige Schwenkachse verbundene Scharnierteile beim normalen Gebrauch fest auf dem Becken sitzen. Dabei sind diese zweiten Scharnierteile so auf das Becken aufgesetzt oder daran angebracht, daß sie sich ohne weiteres abnehmen lassen. Bevorzugt ist in dieser Hinsicht eine Art Preßverbindung, bei der VorSprünge an den Scharnierteilen in entsprechende Ausnehmungen am Becken eingreifen und darin unter Keibschluß festgehalten werden.
In Weiterbildung der Erfindung können mit den Scharnieren Spannoder Bastglieder gekoppelt oder darin eingebaut werden, die Spannbzw. Haltekräfte auf Sitze und Deckel ausüben, die diese in aufrechte Stellung zu bringen bzw. darin zu halten suchen.
Bei Ausstattung des Wasserklosetts mit einem auf dem Becken abgestützten Spülkasten besteht eine Weiterbildung der Erfindung auch darin, daß zwischen Spülkasten und Becken Abstandshalter angeordnet sind, die einen Abstand zwischen der unteren Vorderkante des Spülkastens und dem Becken entstehen lassen.
Zahlreiche vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in Unteransprüchen gekennzeichnet.
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In der Zeichnung ist die Erfindung anhand einiger bevorzugter Aueführungsbeispiele veranschaulicht; dabei zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus einer ersten Ausführungsform für ein erfindungsgemäß auegebildetes Wasserklosett,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Darstellung von Fig. 1 entlang der Schnittlinie 2 - 2 in Fig. 1,
Fig. 3 eine auseinandergezogene Darstellung einer Einzelheit für ein im Bahmen der Erfindung brauchbares Scharnier,
Fig. h eine Draufsicht auf einen Ausschnitt aus einer zweiten Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 5 eine Seitenansicht für das Wasserklosett nach Fig. k,
Fig. 6 eine Draufsicht auf wieder eine andere Aueführungsform der Erfindung,
Fig. 7 einen Schnitt durch die Darstellung von Fig. 6 entlang der Schnittlinie 7 - 7 in Fig. 6t
Fig. δ eine Draufsicht auf noch eine weitere Aueführungsform der Erfindung,
Fig. 9 einen Schnitt durch die Darstellung von Fig. 8 entlang der Schnittlinie 9 - 9 in Fig. 8,
Fig. 10 eine Seitenansicht für einen Ausschnitt aus einem itJasser-
klosett gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung,
Fig. 11 eine teilweise aufgeschnittene Draufsicht auf eine Einzelheit des Scharniers der Ausführungsform nach Fig. 10 in größerem Kiaßstab,
Fig. 12 eine Seitenansicht für einen Ausschnitt aus einem eine
weitere Aueführungsform der Erfindung verkörpernden Wasserklosett und
Fig. 13 eine Draufsicht auf das Scharnier der Aueführungeform von Fig. 12 in größerem Maßstab.
Das in Fig. 1 und 2 dargestellte iiiasserklosett besitzt ein Becken üblicher Ausführung, auf dessen Oberseite zum einen ein Sitz 12 gelenkig montiert und zum anderen im hinteren Teilbereich ein Spülkasten abgestützt ist. Der Sitz 12 ist am Becken 10 mittels eines Scharniers angelenkt, das zwei am Sitz 12 befestigte und davon nach hinten über-
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stehende Arme 16 und 18 und eine an beiden Enden unter Bildung von Buchsen offene Muffe 20 aufweist.
Die Muffe 20 ist durch Schweißung oder in sonstiger Weise mit den oberen Enden zweier Pfosten 22 und Zk verbunden, die in üblicher Weise am hinteren Teilbereich des Beckens 10 angeschraubt sind. An ihren hinteren freien Enden tragen die Arme 16 und 18 Ansätze 23 bzw. 30, die so bemessen sind, daß sie in den Buchsen an den offenen Enden der Muffe 20 Aufnahme finden können. Die Ansätze 28 und 30 verlaufen angenähert senkrecht zu ihren Armen 16 bzw. 18, und diese bestehen vorzugsweise aus einem federnden Metall, das hinreichend elastisch ist, damit sich die Arme 16 und 18 so weit nach außen biegen lassen, daß ihre Ansätze 28 und 30 von den Enden der Muffe 20 klarkommen und nach Freigabe der Arme 16 und 18 in diese Enden eintreten können. Auf diese Weise wird der Sitz 12 auf dem Becken 10 schwenkbar gehalten, und er läfit sich nach dem Eintreten der Ansätze 28 und 30 in die Muffe 20 um eine diese zentral durchquerende Achs·, verschwenken.
Zum Ausüben einer positiven Kraft zwecks Festhaltene des Sitzes 12 in aufrechter Stellung sind um beide Enden der Muffe 20 je eine Torsionsfeder 32 bzw. 3k herumgelegt, die jede mit einem Ende beispielsweise unter Einführung in eine entsprechend« Öffnung an der Muffe 20 befestigt sind, während ihre anderen Enden unter den jeweils zugehörigen Arm 16 bzw. 18 haken. Nach der Montage des Sitzes 12 auf dem Bekken 10 unter Einschnappen der Ansätze 28 und 30 in die offenen Enden der Muffe 20 oder besser während dieser Montage werden die Torsionsfedern 32 und Jk im jeweils gewünschten Maße gespannt, wobei sie eine elastische Verformung erfahren, bei der sie sich um die Muffe 20 zusammenziehen» Dies geschieht, bevor die Enden der Torsionsfedern 32 und 3k unter die Arme 16 bzw. 18 gehakt werden.
Nach dem Verbinden der Torsionsfedern 32 und 3k in der obigen Weise mit dem Scharnier 14 kann der Sitz 12 von Hand bis zu einer bestimmten Schräglage gegen die Horizontale angehoben werden, in der das den Toreionsfedern 32 und 3k entgegenwirkende Gewicht des Sitzes 12 durch die elastische Vorspannung der Torsionsfedern 32 und 3k gerade ausgeglichen
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wird, worauf die Torsionsfedern 32 und 34 den Sitz 12 dann automatisch in aufrechte Stellung bringen. Außerdem halten die Torsionβfedern 32 und 34 den Sitz 12 in dieser aufrechten Stellung so lange fest, bis er von Hand bis über den Gleichgewichtspunkt hinaus nach unten gesogen wird, jenseits dessen das abwärts wirkende Gewicht des Sitzes die BUckstellkraft der Torsionsfedern 32 und 34 überwindet.
Bei dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Beispiel wird der Aufbau durch einen Deckel 40 vervollständigt; das Vorhandensein eines solchen Deckels 40 ist jedoch nicht unbedingt notwendig, und er bleibt in der Praxis tatsächlich vielfach weg. In Hg. 1 und 2 ist der Deckel 40 über zwei hinten überstehende Arme 42 und 44 mit dem Scharnier Λh verbunden. Die Arme h2 und hh sind mittels Schrauben oder anderer geeigneter Befestigungselemente an der Unterseite des Deckels 40 angebracht, und sie tragen an ihren rückwärtigen freien Enden Ansätze 46 und 47, die senkrecht zu ihren jeweiligen Armen hZ bzw. hh aufeinander zu gerichtet sind. Die Ansätze h6 und h7 sind vorzugsweise massive Stäbe mit einem solchen Durchmesser, daß. sie sich gleitend in axiale Ausnehmungen 48 bzw. 49 in den Ansätzen 28 und 30 an den Enden der am Sitz 12 befestigten Arme 16 und 18 einführen lassen. Auch die Arme 42 und 44 bestehen vorzugsweise aus einem Material, dessen Elastizität ausreicht, um die hinteren Enden dieser Arme 42 und 44 so weit auseinander ziehen zu können, daß ihre Ansätze 46 und 47 in die Ausnehmungen 48 bzw. 49 in den Ansätzen 28 und 30 einschnappen. Dank dieser Schnappverbindung läßt sich auch der Deckel 40 schwenkbar mit dem Becken 10 verbinden, bleibt dabei aber ohne weiteres und zu jeder gewünschten Zeit ohne Werkzeug davon lösbar.
Zum Zwecke des Festhaltene des Deckels 40 in aufrechter Stellung sind einer oder beide der die Ansätze 46 und 47 bildenden Stäbe mit einer radialen Bohrung 50 versehen, in der gemäß Fig. 2 eine Feder 52 untergebracht ist. Die Bohrungen 50 gehen vorzugsweise vollständig durch die jeweiligen Ansätze 46 bzw. 4? hindurch und enthalten ein Gewinde, in das ein Stopfen 54 eingeschraubt ist, wie dies ebenfalls Fig. 2 erkennen läßt. In der Bohrung 50 befindet sich außerdem eine Kugel 56, deren Durchmesser kleiner ist als die lichte Weite der Bohrung 50 und die von der Feder 52 radial nach außen gedruckt wird.
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Nach dem Einsetzen der Ansätze 46 und 4? in di© Aus&ehmu&gen 48 bsw. wird die Kugel 56 von innen hei" an die Wandung der jeweiligen Ausnehmung 48 oder 49 angedrückt. Sie Ausnehmungen 48 und 49 sind im allgemeinen zylindrisch geformt, weißen jedoch an einer Stelle ihres Smfangs eine nockenartige Kerbe- 59 auf, in die bei der ia Fig. 2 dargestellten aufrechten Stellung des Deckels 40 die Feder 52 die Kugel 56 Mnsindrückt. Bei dieser Stellung der Kugel 56 relativ sur Korbe 59 wird der Sitz 40 in der in Fig. 1 und 2 gezeigten aufrechten Stellung gehalten, und er klappt nicht nach unten, wenn er nicht von Hand um.·! bemißt nach abwärts geführt wird, wobei die KiAgel 56 aus der Kerbe 59 herausgedrückt wird.
Wenn nun die Bohrung 50 über den jeweiligen Aneats 46 bzw· 4? hinaus nach einer Seite durch den umgebenden Aneata 28 bsi·;» 30 hindurch nach außen verlängert wird, vdLrd der Stopfen 54 von außen augänglich und läßt sich beispielsweise mit Hilfe eines Sehraufoesassieaers mehr oder weniger weit in das Gewinde in der Bohrung 50 hineinsehrauben, wodurch die auf die Kugel 56 wirkende Federkraft großer oder kleiner gemacht werden kann und damit die davon ausgehende Eastviirkung für den Deckel 40 einstellbar wird.
Fig. 3 veranschaulicht eine andere Möglichkeit zum lTasthaltsn des Sitzes 12 oder des 'Deckels 40 in aufrechter Stellung. Ia Fig. 3 bildet eine zylindrische Muffe 60 eine Buchse für die Aufnahme eines den Ansätzen 28 und 30 oder 46 und 47 entsprechenden Zapfens 61. Dabei gehört die Muffe 60 zu den auf einem Becken feststeheadsn Teilen eines Scharniers, während der Zapfen 61 ein bewegliches Scharnierteil bildet. Die Huffe 60 ist auf ihrer Innenseite mit parallel au ihrer Achse angeordneten, radial nach innen vorspringenden Buckeln 62 versehen, während der Zapfen 61 auf seinem Außenumfang eine radial nach außen gerichtete und schräg zur Umfangsrichtung verlaufende Eippe 63 trägt. Befindet sich ein mit dem Zapfen 61 verbundener Sits oder Deckel in _ seiner unteren horizontalen Stellung, so v/eist die Rippe 63 in Umfangsrichtung einen Abstand zu den Buckeln 62 auf, und es gibt fcei&en Eingriff und keinen ßeibschluß dazwischen» Wird der Sits oder Deckel dagegen angehoben, so kommt die abgewinkelte Sippe 63 der Reihe nach mit den Buckeln 62 in Berührung, und der sich als Folge davon einstellende
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Beibschluß hält ab einem bestimmten Punkt der Schwenkbewegung des Sitzes oder Deckels gegenüber dem Becken dem nach unten ziehenden Eigengewicht von Sitz oder Deckel die Waage, und diese behalten daher ' ohne das Einwirken weiterer äußerer Kräfte ihre nach oben zeigende Stellung bei. Das gleiche Ergebnis läßt sich im Übrigen auch dann erzielen, wenn der Zapfen 61 eine Serie kurzer Grate trägt und eine langgestreckte Rippe innerhalb der Muffe 60 radial nach innen vorspringt .
Die vorstehende Beschreibung zeigt,-daß sich der Sitz 12 und der Deckel 40 rasch und einfach am Becken 10 montieren lassen, ohne daß dazu an unzugänglichen Stellen sitzende Kuttern gelöst werden müßten. Es brauchen lediglich die Arme 16 und 18 bzw. 42 und 44 nach außen gedruckt zu werden, bis sich ihre Ansätze 2& und ^O bzw. 46 und 47 in die offenen Enden der Muffe 20 bzw. in die Ausnehmungen 48 und 49 einschnappen lassen. Außerdem ist erkennbar, daß das Scharnier 14 den Sitz 12 oder den Deckel 40 oder beide auch dann in aufrechter Stellung halten und ein unerwünschtes Zurückklappen verhindern kann, wenn sich durch dicke Textilüberzüge darauf oder eine fehlerhafte Ausrichtung gegenüber dem Spülkasten 13 die Tendenz dazu ergeben sollte.
Bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform besitzt das 'Wasserklosett ein Becken 64, auf dem über ein Scharnier 70 ein Sitz 66 und ein Deckel 68 angelenkt sind. Das Scharnier 70 enthält zwei Arme 72 und 7^1 die jeweils mit einem Ende auf der Unterseite des Sitzes 66 befestigt sind und an ihren freien Enden senkrecht dazu überstehende Ansätze 76 und 78 tragen. Der Deckel 68 ist auf dem Becken 64 mittels Armen 80 und 82 montiert, die ebenfalls einen Teil des Scharniers 70 bilden und jeweils mit einem Ende auf der Unterseite des Deckels 68 befestigt sind. An ihren nach hinten am Deckel 68 überstehenden freien Enden tragen die Arme 80 und 82 aufeinander ausgerichtete Ansätze 84 bzw. 86, die senkrecht zu den jeweiligen Armen 80 bzw. 82 aufeinander zu gerichtet sind.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 und 5 sind im hinteren Teil des Beckens 64 auf entgegengesetzten Seiten davon zylindrische Buchsen 90 für die Aufnahme der Ansätze 76 und 78 an den Armen 72 und lh ange-
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ordnet, in die sich die Ansätze 76 und 78 in ähnlicher itfeise einschnappen lassen, wie dies oben für die Ansätze 28 und 30 im Verhältnis zur Muffe 20 bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 beschrieben ist. Bamit läßt sich der Sitz 66 schwenkbar mit dem Becken 6*f verbinden und bleibt dennoch leicht davon lösbar. Die Ansätze 76 und 78 sind vorzugsweise Hohlrohre, oder sie sind mit nach innen gerichteten zylindrischen Ausnehmungen 92 bzw. 93 versehen, so daß sie die im Durchmesser kleineren Ansätze Sk und 86 an den den Deckel 68 tragenden Armen 80 und 82 in sich aufnehmen können. Für die Montage werden die Arme 80 und 82 auseinander gedruckt und ihre Ansätze Sk und 86 nach Ausrichten auf die Ausnehmungen 92 und 93 in diese eingeschnappt, worauf der Deckel 68 am Becken 6k angelenkt ist.
Eine Torsionsfeder 9*f sorgt bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. k und 5 dafür, daß der Sitz 66 nach seiner Überführung von Hand die dargestellte aufrechte Stellung beibehält. Dabei ist sowohl um den Ansatz 76 als auch um den Ansatz 78 je eine solche Torsionsfeder 9^ herumgeführt und mit einem Ende daran festgelegt, und die anderen Enden dieser Torsionsfedern 9k sind unter den Armen 72 und 7k zwischen deren Befestigungsstellen am Sitz 66 und den Ansätzen 76 bzw. 78 eingehakt. Die Torsionsfedern Sk üben auf diese Weise eine elastische Spannkraft auf den Sitz 66 aus, die ihn vom Becken Sk abzuheben sucht.
Zum Festhalten des Deckels 68 in aufrechter Stellung ist eine einfache Blattfeder 98 vorgesehen, die aus einem federnden Metall oder einem anderen elastischen Material besteht und in der Zeit, in der der Deckel 68 nach unten in die in Fig. 5 mit gestrichelten linien dargestellte horizontale Stellung geklappt ist, nicht mit dem Becken 6k in Berührung steht. Wird der deckel 68 jedoch nach oben geschwenkt, so wird diese Aufwärtsbewegung durch die Entspannung der Blattfeder unterstützt und gefördert, und die Blattfeder 98, deren unteres Ende dann an der Oberseite des Beckens 6*t anliegt, hält den Deckel 68 in der in EIg. 5 mit ausgezogenen Linien dargestellten nach oben zeigenden Stellung.
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Das Wasserklosett nach Fig. 4 und 5 besitzt einen Spülkasten 100, der rückwärts von Sitz 66 und Deckel 68 angeordnet ist, wie dies auch sonst üblich ist. Außerdem ist der Spülkasten 1üO in üblicher Art auf der Oberseite des Beckens 64 abgestützt. Dabei ist jedoch gemäß der Erfindung und im Gegensatz zur sonst üblichen Bauweise zwischen dem Becken 64 und dem Spülkasten 100 ein Abstandshalter 102 eingefügt, der rund um die Wasserleitung angeordnet sein kann, die den Spülkasten 100 mit dem Inneren des Beckens 64 verbindet. Der Abstandshalter 102 ist relativ zur unteren Vorderkante 100a des Spülkastens 100 nach hinten versetzt, so daß diese Vorderkante 100a freiliegt und zwischen ihr und der Oberseite des Beckens 64 ein Zwischenraum verbleibt. Dank dieser Hontage des Spülkastens 100 läßt sich dieser zu ästhetischen Zwecken mit einem Überzug aus Gewebe oder dergl. versehen, der über seine untere Vorderkante 100a hinweggeht und bis zu seiner Unterseite reicht, wodurch sich ein ansprechendes und ästhetisch befriedigendes Erscheinungsbild erhalten läßt.
Bei dem in Fig. 6 und 7 dargestellten Wasserklosett ist an der Bückseite eines Beckens 110 ein Spülkasten 112 montiert, wobei ein Abstandshalter 114 für einen freien Zwischenraum sorgt. Das Becken 110 enthält im rückwärtigen Teil seiner Oberseite zwischen seiner Öffnung und dem Spülkasten 112 einen langgestreckten rechteckigen Schlitz 116. Der Sitz 11δ besteht bei diesem Ausführungsbeispiel aus einem eigentlichen Sitz 120, der in einer Stellung auf der Oberseite des Beckens 110 ruht und bei einer bevorzugten Ausführung aus einem relativ steifen und den Belastungen im Gebrauch gewachsenen geschäumten Polystyrol besteht, und aus einem rückwärtig am Sitz 120 transversal entlang dessen Hinterkante angeformten zylindrischen Scharnierbett 122, das in eine zylindrische Buchse 124 in einer Befestigungsplatte 126 paßt, die zweckmäßig ebenfalls aus geschäumtem Polystyrol besteht und einen nach unten gerichteten rechteckigen Vorsprung 128 aufweist, der so bemessen ist, daß er sich in den Schlitz 116 eindrücken läßt und darin festen Halt findet.
In dieser Ausführung kann der gesamte Sitz 118 aus preisgünstigem Material hergestellt und daher ohne großen Verlust nach kurzem Gebrauch weggeworfen werden. Er ist außerdem leicht und rasch am Becken 110 anzubringen bzw. davon zu lösen und eignet sich daher insbesondere für eine
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Benutzung in Krankenhäusern, wo in bestimmten Säumen zahlreiche Patienten aus und ein gehen und die Sitze der Wasserklosetts aus hygienischen Gründen nach jeder Benutzung sterilisiert werden'müssen. Dabei sorgt der Vorsprung 128 an der -Befestigungsplatte 126, der genau in den Schlitz 116 am Becken 110 eingepaßt ist, für eine unverrückbare Lage des Sitzes 120 auf dem Becken 110 während des Gebrauchs, gestattet ' aber dennoch eine rasche und bequeme Entfernung des gesamten Sitzes 118 vom Becken 110 nach dem Gebrauch.
Auch das in Fig. 8 und 9 dargestellte Wasserklosett besitzt ein Becken 110 und einen darauf über einen Abstandshalter 11^ abgestützten Spülkasten 112. Die Sitzgarnitur 130 dieses Ausführungsbeispiels weicht geringfügig von der des Ausführungsbeispiels nach Fig. 6 und 7 ab. Sie besitzt einen eigentlichen Sitz 132» der sich zwischen, der in Fig. 9 mit ausgezogenen Linien dargestellten horizontalen Stellung und der mit gestrichelten Linien angedeuteten aufrechten Stellung um eine horizontale Achse schwenken läßt. Der Sitz 132 trägt transversal entlang seiner Hinterkante ein zylindrisches Scharnierbett 13^j das sich in eine halbzylindrische Buchse 136 in einer Befestigungsplatte 138 einschnappen läßt, die aus einem nachgiebigen läaterial wie Polystyrolschaum oder dergl. besteht. Die Befestigungsplatte 138 weist ein Paar an entgegengesetzten Seiten mit horizontalem Abstand voneinander angeordnete und nach unten gerichtete Zapfen 1*1-0 auf, die so bemessen sind, daß sie sich in bei üblicher Ausbildung des Beckens 110 auf dessen Oberseite angeordnete Öffnungen 142 eindrücken lassen, durch die sonst die Befestigungsschrauben hindurchgeführt werden, die bei bekannten Wasserklosetts Sitze und Deckel auf den Becken festhalten.
Die Ausbildung der Sitzgarnitur I30 nach Fig. δ und 9 bietet die gleichen Vorteile, wie sie oben in Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 und 7 beschrieben sind, gestattet aber außerdem noch die Anbringung der Sitzgarnitur 13Ο auf handelsüblichen Becken 110 nach Entfernen der sonst daran zur Befestigung von Sitz und Deckel angebrachten Befestigungsschrauben.
Auch bei dem in Fig. 10 und 11 dargestellten ««'asserklosett lassen
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Claims (35)

  1. sich ein Sitz i6*f und ein Deckel 171 leicht von einem Becken 150 ablösen, wie dies für die Erfindung kennzeichnend ist, sie sind jedoch außerdem so gestaltet, daß eich, gewünschtenfalls noch ein Kindersitz 170 rasch am Sitz i6k so anbringen läßt, daß er nach oben oder nach unten geschwenkt werden kann. Auf dem Becken 15O ist außerdem über einen Abstandshalter 15*f ein Spülkasten 152 abgestützt.
    Das Becken I50 ist an entgegengesetzten Seiten mit nach innen gerichteten und aufeinander ausgerichteten zylindrischen Buchsen 156 versehen, in die sich nach innen gerichtete Ansätze I58 an den Enden von einen Teil eines Scharniers 162 bildenden Armen I60 einführen lassen. Die Arme I60 sind in der in Fig. 10 gezeigten Weise an der Unterseite des Sitzes 164 befestigt und stehen darüber hinaus nach hinten über, so daß sich ihre Ansätze 158 in die zylindrischen Buchsen I56 am Becken 1j?Q einschnappen lassen. Die Ansätze 158 enthalten je eine zylindrische Bohrung I66, die an der Außenseite des zugehörigen Armes I60 nach außen ins Freie mündet. Außerdem enthält jeder Ansatz 158 noch eine axial auf seine Bohrung 166 ausgerichtete Einsenkung von größerem Innendurchmesser, die ebenfalls an der Außenseite des jeweiligen Armes I60 ins Freie mündet.
    Bei dieser Ausführung lassen sich auch der Deckel 171 und der Kindersitz 170 über eine Schnappverbindung in den Bohrungen 166 und/oder den Einsendungen I68 in den Ansätzen 158 schwenkbar auf dem Becken anbringen, wie dies in Fig. 10 und 11 gezeigt ist, wobei sich eine gemeinsame horizontale Schwenkachse für Sitz 16Ί-, Deckel 171 und Kindersitz 170 ergibt, die durch die Ansätze 158 bzw. die Buchsen I56 am Becken 150 festgelegt wird. Dabei sind an der Unterseite des Kindersitzes 170 zwei Arme 172 befestigt, die nach hinten und unten überstehen und an ihren freien Enden Ansätze 172* tragen, die in ihrer Länge jeweils so bemessen sind, daß sie bis zu den Schultern an den Schnittstellen zwischen den Bohrungen 166 und den Einsenkungen I68 in den Ansätzen 158 in diese hineinreichen. Die Ansätze 17^ an den Armen 172 lassen sich also zur schwenkbaren Montage des Kindersitzes 170 in der dargestellten Weise in die Einsenkungen 168 in den Ansätzen 158 einschnappen, und der Kindersitz 170 kann dann je nach Bedarf so umgeklappt werden, daß er oder der normale Sitz 164 benutzbar ist.
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    Auch der Deckel 1?1, der daran befestigte und überstehende Arme 175 trägt, läßt sich in ähnlicher Weise über eine Schnappverbindung montieren. Die Arme 175 tragen an ihren freien Enden nach innen aufeinander zu gerichtete Ansätze 176, die sich in axiale Bohrungen 177 in den Ansätzen 17^ an den Armen 172 für den Kindersitz 17O einschnappen lassen. Die Ansätze 176 sind vorzugsweise so lang, daß sie in die Bohrungen I66 in den Ansätzen 158 an den Armen 16O für den Sitz I6*f bis zu deren innerem Grunde hineinreichen. Dies ermöglicht eine schwenkbare Kontage des Deckels 171 am Becken 15O auch ohne den Einbau des Kindersitzes 17O.
    Bei dem in Fig. 12 und 13 veranschaulichten Ausführungsbeispiel trägt ein Becken 180 einen Spülkasten 182, der hinten darauf über einen Abstandshalter i8*t der oben beschriebenen Art abgestützt ist. Das becken I80 trägt auf einander gegenüberliegenden Außenseiten je einen horizontal nach außen überstehenden zylindrischen Zapfen 186, die beide gemeinsam eine Schwenkachse für einen Sitz 188 und einen Deckel 194 festlegen. Dabei sind an gegenüberliegenden Seiten des Sitzes 188 zwei Arme 190 befestigt, die an ihren freien äußeren Enden Löcher 192 aufweisen, mit denen sie sich nach entsprechender elastischer Spreizung auf die.Zapfen I86 aufstecken lassen. In entsprechender Weise sind am Deckel 19*t zwei Arme 196 befestigt, die sich nach der schwenkbaren Montage der Arme 190 für den Sitz 188 auf den Zapfen 186 in der oben beschriebenen Weise ebenfalls mit Löchern 198 an ihren freien äußeren Enden auf die Zapfen 186 aufschnappen lassen und dann ein Hochklappen des Deckels 19*t um die durch die Zapfen I86 festgelegte horizontale Schwenkachse für den Sitz 188 zulassen.
    Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß die Erfindung zu einem Wasserklosett führt, dessen Sitz und/oder Deckel sich jederzeit rasch und ' leicht ohne jedes Werkzeug auf das Becken aufsetzen bzw. davon ablösen lassen und nach ihrem Hochklappen in aufrechte Stellung in dieser Stellung verbleiben und nicht vor einem gewollten Zurückklappen von Hand unerwünscht in die Horizontale zurückfallen und dessen Spülkasten sich zur ästhetischen Verschönerung auf allen Sichtflächen mit einem flexiblen Überzug aus Textilgewebe oder dergl. verkleiden läßt.
    - Patentansprüche -
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    Patentansprüche
    /1J Wasserklosett mit einem Becken und einem daran mittels eines Schar-Miiers angelenkten Sitz, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (14; 70; 122, 124; 134, 136; 162; 190, I96) mit dem Becken (10; 64; 110; 150; 180) in von Hand trennbarer Verbindung steht.
  2. 2. Wasserklosett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (14; 70; 162) mit dem Sitz (12; 66; 164; I88) verbundene und davon ausgehende erste Arme (16, 18; 72, 74; 16O; 190) aufweist, deren gegenseitiger Abstand von Hand veränderbar ist.
  3. 3. Wasserklosett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Arme (16, 18; 72, 74; 16O; I90) mindestens im Bereich ihrer freien hinteren Enden aus federndem Metall bestehen.
  4. 4. Wasserklosett nach Anspruch 2 oder 3» dadurch gekennzeichnet, daß die ersten Arme (16, 18; 72, 74; I6O; 190) an ihren freien Enden Ansätze (28, JO; 76, 78; 158) tragen, die in auf dem Becken (1O; 64; 15ü) montierte Pfosten (22, 24, 20) oder in auf entgegengesetzten Seiten des Beckens darin vorgesehene Buchsen (90; I56) einführbar und darin drehbar sind.
  5. 5· Wasserklosett nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfosten (22, 24) nach oben über das Becken (10) hinausstehen und an ihren freien Enden einseitig offene Muffen (20) tragen, die Schwenklager für die Ansätze (28, 30) an den ersten Armen (16, 18) bilden.
  6. 6. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 2 bis 5 mit einem relativ zum Becken und zum Sitz verschwenkbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (14; 7O; 162) zusätzlich mit dem Deckel (40; 68; 171; 194) verbundene und um eine horizontale Achse schwenkbare zweite Arme (42, 44; 80, 82; 175; 196) aufweist.
  7. 7. Wasserklosett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Arme (42, 44; 80, 82; 175) mit ihren freien Enden an den ersten Armen (16, 18; 72, ?4; 16O) angelenkt sind.
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  8. S. Wasserklosett nach Anspruch 6 oder 7» dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Arme (42, 44; 80, 82; 175; 196) mindestens im Bereich .ihrer freien Enden aus federndem Metall bestehen.
  9. 9. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (28, 30.; 76, ?8; I58) an den ersten Armen (16, 18; 72, 74; 16O) Ausnehmungen (48, 49; 92, 93; 166, 168) aufweisen, in die Ansätze (46, k7; 84, 86; 176) an den freien Enden der zweiten Arme (42, 44; 8o, 82; 175) einführbar und darin drehbar sind.
  10. 10. Wasserklosett nach Anspruch 9, dadurch gekennzexchnet, daß die Ansätze (46, 47; 84, 86; 176) an den zweiten Armen (42, 44; 80, 82; 175) die gemeinsame Schwenkachse für Sitz (12; 66; 164) und Deckel (40; 68; 171) gegenüber dem Becken (10; 64; 15O) bilden.
  11. 11. Wasserklosett nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (48, 49) in den Ansätzen (28, JO) der ersten Arme (i6t 18) koaxial zu den Muffen (20) an den freien Enden der Pfosten (22, 24) auf dem Becken (10) oder (92, 93; 166, I68) zu den Buchsen (9O; I56) im Becken (64; 15O) liegen.
  12. 12. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten Arme (42, 44; So, 82; 175) mit ihren freien Enden auf oder in den Ansätzen (28, JQ; 76, 78; I58) an den ersten Armen (16, 18; 72, 74; 16O) schwenkbar gelagert sind.
  13. 13· Wasserklosett nach Anspruch 12, dadurch gekennzexchnet, daß die Ansätze (28, JO; 76, 7δ; 158) an den ersten Armen (16, 18; 72, 74; I60) die gemeinsame Schwenkachse für Sitz (12; 66; 164) und Deckel (40; 68; 171) gegenüber dem Becken (10; 64; 150) bilden.
  14. 14. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 2 bis 13, mit einem in die zentrale Sitzöffnung des Sitzes einsetzbaren Kindersitz, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (162) mit dem Kindersitz (170) verbundene dritte Arme (172) aufweist, die an ihren freien hinteren Enden um eine horizontale Achse schwenkbar gelagert sind.
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  15. 15· Wasserklosett nach Anspruch 1^, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Arme (172) mindestens im Bereich ihrer freien Enden aus federndem Metall bestehen.
  16. 16. Wasserklosett nach Anspruch 1^ oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die dritten Arme (1?2) an ihren freien Enden Öffnungen (177) enthalten, mit denen sie die Ansätze (176) an den ersten oder an den zweiten Armen (175) umgreifen.
  17. 17· Viasserklosett nach einem der Ansprüche 2 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten und/oder die zweiten und/oder die dritten Arme (19O, 196) an ihren freien Enden Öffnungen (192, 198) enthalten, mit denen sie auf Zapfen (186) an entgegengesetzten Seiten des Beckens (180) dagegen schwenkbar aufsetzbar sind.
  18. 18. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 1 bis 17* dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier ein auf das Becken (110) aufsetzbares Glied (126; 138) mit mindestens einem in eine nach außen offene Buchse (116; 1^2) am Becken einführbaren Vorsprung (128; 14O) aufweist.
  19. 19. V#asserklosett nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Buchsen (II6; 1*f2) am Becken (110) auf dessen Oberseite angeordnet und nach oben offen sind.
  20. 20. Wasserklosett nach Anspruch 18 oder 19i dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge nach abwärts gerichtete Zapfen (1^0) sind.
  21. 21. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der oder die Vorsprünge (128; 1^0) unter Heibschluß in die Buchsen (Ho; 1^2) am Becken (HO) einführbar sind.
  22. 22. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 18 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (128; HfO) unter elastischer Verformung in die Buchsen (Ho; 1^-2) am Becken (110) einpreßbar sind.
  23. 23. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 18 bis ZZ1 dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (128; 14O) aus einem gummielastischen Kunststoff bestehen. 3Q98A1/ni7Q
  24. 24. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 18 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Becken (110) aufsetzbare Glied (126; 138) samt Vorsprüngen (128; 14O) und/oder angelenktem Sitz (120; 132) bzw. Deckel aus Kunststoff, insbesondere aus vorzugsweise geschäumtem Polystyrol, besteht.
  25. 25. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 18 bis 24, dadurch gekennzechnet, daß die Vorsprünge (128) einen rechteckigen Außenquerschnitt und die Buchsen (Ho) am Becken (HO) einen ebenfalls rechteckigen innenquerschnitt aufweisen.
  26. 26. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 18 bis 25, dadurch gekennzeichnet, daß das auf das Becken (110) aufsetzbare Glied eine an einer Seite mit den Vorsprüngen (128) besetzte und längs einer horizontalen Eandkante gelenkig (122, 124; 134, I36) mit dem Sitz (120; 132) und/ oder dem Deckel verbundene Platte (126; I38) ist.
  27. 27. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß das Schanier (14; 70) mit Spanngliedern (32, 34; 9*0 gekoppelt ist, die den Sitz (12; 66) und/oder den Deckel (40; 68) mit einer elastischen Vorspannung beaufschlagen, die sich deren Drehung in Sichtung auf die Horizontale widersetzt.
  28. 28. Wasserklosett nach Anspruch 27« dadurch gekennzeichnet, daß die Spannglieder zur Schwenkachse für Sitz (12; 66) und/oder Deckel (4-0; 68) koaxiale und daran mit einem Ende angreifende Torsionsfedern (32, 34; 94) sind.
  29. 29« Wasserklosett nach Anspruch 28, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionsfedern (32, 34; 94) koaxial zu den Ansätzen (28, 3O; 76, 78 bzw. 46, 47; 84, 86) an den ersten und/oder zweiten Armen (16, 18; 72^ 74 bzw. 42, 44; 80, 82) angeordnet sind und jeweils mit einem ihrer Enden an diesen Armen angreifen.
  30. 30. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 1 bis 29« dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Scharnier (i4) elastische Bastglieder (56) gekoppelt sind, die sich einer Verschwenkung von Sitz. (12) und/oder
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    Deckel (A-O) aus einer aufrechten Stellung in eine horizontale Stellung widersetzen.
  31. 31· Wasserklosett nach Anspruch 30» dadurch gekennzeichnet, daß die Rastglieder federbelastete Kugeln (56) sind, die mit Ausnehmungen (59) in verschwenkbaren oder festen Scharnierteilen (28, 30) zum Eingriff kommen und ihrerseits in festen bzw. verschwenkbaren Scharnierteilen (46, V?) gehalten sind.
  32. 32. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier (14; 7O; 122, 124; 134, I36} 162; 190, 196) mindestens eine am Becken (1O; 64; 110; 15O; I80) befestigte Muffe (60) und mindestens einen darin unter Seibschluß drehbar gehaltenen Zapfen (61) aufweist, der mit Sitz (12; 66; 164; ΐδδ) und/oder Deckel (40; 68; 171; 194) verbunden ist.
  33. 33· Wasserklosett nach Anspruch 32, dadurch gekennzeichnet, daß Muffe (60) und Zapfen (61) nur dann in gegenseitigem Beibschluß stehen, wenn sich Sitz (12; 66; 164; 188) und/oder Deckel (40; 68; 17I; 194) in aufrechter Stellung befinden.
  34. 34. Wasserklosett nach Anspruch 32 oder 33* dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (60) auf ihrer den Zapfen (61) umgebenden Innenseite mehrere radial nach innen ragende Buckel (62) aufweist, denen auf dem Zapfen eine radial nach außen gerichtete B&ppe (63) gegentiberstellbar ist.
  35. 35. Wasserklosett nach einem der Ansprüche 1 bis 34, mit ein.em auf dem Becken montierten quaderförmigen Spülkasten, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Spülkasten (13; 100; 112; 152; 182) und Becken (10; 64; 110; 15Ο; 18Ο) Abstandshalter (102; 114; 154; 184) angeordnet sind, die einen Abstand zwischen der unteren Vorderkante (100a) des Spülkastens und dem Becken entstehen lassen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102010033469A1 (de) * 2010-05-31 2011-12-01 Dr. Saul Wc Futur Gmbh Toilettensitz- und/oder Toilettendeckelanhebe- und -absenkvorrichtung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE102010033469A1 (de) * 2010-05-31 2011-12-01 Dr. Saul Wc Futur Gmbh Toilettensitz- und/oder Toilettendeckelanhebe- und -absenkvorrichtung

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