DE69907855T2 - Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung eines Aussenrückblickspiegels an einer Kraftfahrzeugstruktur - Google Patents

Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung eines Aussenrückblickspiegels an einer Kraftfahrzeugstruktur Download PDF

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60RVEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung eines Außenrückblickspiegels an einer Kraftfahrzeugstruktur.
  • Vorrichtungen zur gelenkigen Befestigung von Rückblickspiegeln an einer Kraftfahrzeugstruktur sind bekannt. Diese Vorrichtungen sind im allgemeinen vom modularen Typ, d. h. besitzen auswechselbare Module und können für Rückblickspiegel unterschiedlicher Stile verwendet werden. Diese bekannten Vorrichtungen umfassen herkömmlicherweise ein festes Teil, welches mit der Struktur verbunden ist, und ein bewegliches Teil, welches mit dem Spiegel verbunden ist und um eine einzelne Rotationsachse in bezug auf das feste Teil gelenkig angebracht ist.
  • Im allgemeinen sind sowohl das feste Teil als auch das bewegliche Teil aus Druckgußmetall gebildet. Sie erfordern darüber hinaus weitere Komponenten wie elastische Elemente und Einstellelemente, die ebenso aus Metall sind. Diese bekannten Vorrichtungen sind letztlich relativ schwierig zusammenzubauen, und ihre Einstellung ist im allgemeinen problematisch. Diese bekannten Vorrichtungen sind deshalb stets ziemlich kompliziert und kostspielig.
  • Die DE 296 211 53 U1 als dem nächstliegenden Stand der Technik offenbart eine Verbindung, die ein Element, welches an einem Fahrzeug befestigt ist, und ein bewegliches Element, welches einen Außenrückblickspiegel trägt, umfaßt. Die befestigten und beweglichen Elemente sind mittels eines Pins gelenkig miteinander verbunden, welcher durch eine Getriebeübertragung in bezug auf das befestigte Element rotiert werden kann, während das bewegliche Element in einer Bezugsposition durch zwei elastische Arme mit dem Pin verbunden ist.
  • Die Aufgabe der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung eines Rückblickspiegels bereitzustellen, die es möglich macht, die Anzahl der Komponenten und die relativen Herstellungskosten zu vermindern.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe erzielt durch eine Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung eines Außenrückblickspiegels an eine Kraftfahrzeugstruktur gemäß Anspruch 1.
  • Die Erfindung wird unten detaillierter ausgeführt unter Bezugnahme auf eine Ausführungsform davon, die als Beispiel herangezogen wird und unter Bezugnahme auf die beigefügten Zeichnungen erfolgt, wobei:
  • 1 ist eine Seitenansicht einer Vorrichtung zur gelenkigen Befestigung eines Rückblickspiegels der Erfindung;
  • 2 ist eine Ansicht der Vorrichtung von 1 von oben;
  • 3 ist ein Schnitt entlang der Linie III-III von 1;
  • 4 ist eine Seitenansicht, teilweise im Querschnitt, eines ersten Details der Vorrichtung von 1;
  • 5 ist eine Ansicht des Details der 4 von unten;
  • 6 ist ein Querschnitt der 3 durch ein zweites Detail der Vorrichtung von 1 in einer anderen Betriebsposition;
  • 7 ist ein Querschnitt entlang der Linie VII-VII der 6.
  • In 1 ist insgesamt mit 5 eine Vorrichtung zum gelenkigen Befestigen eines Rückblickspiegels 4 an einer Kraftfahrzeugstruktur, zum Beispiel einem Träger 6, gezeigt. Der Spiegel 4 und der Träger 6 bilden kein Teil der Befestigungsvorrichtung 5 und werden in 1 diagrammäßig in gestrichelter Linie gezeigt. Die Befestigungsvorrichtung 5 umfaßt im wesentlichen ein festes röhrenförmiges Element 7, welches mit dem Träger 6 verbunden ist, und ein bewegliches Element 8, welches mit einem Abschnitt 9 eines Trägers für den Spiegel 4, der ebenso als gestrichelte Linie gezeigt ist, verbunden ist. Das bewegliche Element 8 ist um eine einzelne Rotationsachse 11 herum gelenkig mit dem festen Element 7 verbunden.
  • Gemäß der Erfindung sind die beiden Elemente 7 und 8 (2) jeweils in einem Stück gefertigt durch Einspritzen eines thermoplastischen Materials in eine entsprechende Form, wobei als einem Ergebnis davon ihr relatives Gewicht und ihre Herstellungskosten wesentlich vermindert sind. Darüber hinaus ist eines der beiden Elemente 7, 8 mit mindestens einem elastisch deformierbar gestalteten Element 12 versehen, welches so angepaßt ist, daß es in wenigstens einen Sitz 13 eingreift, der mit dem anderen der beiden Elemente 7, 8 zusammenhängt, um ei ne winklige Bezugsposition des Spiegels in bezug auf das feste Element 7 festzulegen.
  • Das feste Element 7 umfaßt insbesondere einen zylindrischen oberen Abschnitt 16 (4) und einen zylindrischen unteren Abschnitt 17, zwischen denen ein Zwischenabschnitt 18 kleineren Durchmessers angeordnet ist.
  • Der Abschnitt 18 trägt mindestens ein Paar von diametral gegenüberliegenden Sitzen 13 (3), von denen jeder durch eine axiale Rille gebildet wird, die zwischen zwei Rippen 19 (3) des Abschnitts 18 angeordnet ist. Das befestigte Element 7 ist ferner mit zwei Flanschen, jeweils einem oberen 20 und einem unteren 22, neben den beiden zylindrischen Abschnitten 16 und 17 und auf entgegengesetzten Seiten in bezug darauf versehen. Der obere Flansch 20 ist mit einer gerundeten Kante 21 versehen, während der untere Flansch 22 in bezug auf eine Verbindungsbasis 23 fest ist.
  • Die Basis 23 (5) besitzt eine im wesentlichen prismatische Form und ist im Querschnitt dreiecksförmig mit gerundeten Ecken. In jeder Ecke ist die Basis 23 mit einer relativen inneren radialen Vertiefung 26 und einem relativen Loch 24, parallel zur Achse 11, versehen, zum Verbinden mit dem Träger 6 auf eine Weise, die bekannt ist und nicht im Detail beschrieben wird.
  • Das bewegliche Element 8 (3 und 6) wird durch ein Rohr 27 gebildet, welches im Verlauf von dessen Generatrices offen ist, um einen Schlitz 28 zu bilden. Ein Paar radialer Arme 29 beginnen an beiden Enden des Schlitzes 28, um eine schließbare Klammer zu bilden. Das Rohr 27 ist oben und unten durch zwei vorstehende Kanten 30 eingegrenzt.
  • Die Arme 29 (1) sind nach oben abgeknickt und besitzen jeweils an ihrem Ende einen kastenförmigen Abschnitt 31. Die beiden Abschnitte 31 sind so angepaßt, daß sie sich ineinander greifen lassen, wenn die beiden Arme 29 aufeinander zu gezwungen werden. Einer der beiden Arme 29 ist ferner mit einem Loch 32 (1 und 2) versehen, in welches eine Verbindungsschraube 33 eingreifen kann, während der andere Arm 29 mit einem Loch 35 versehen ist, in welches die Schraube 33 eingeschraubt werden kann, um die Arme 29 zu verbinden und das sich bewegende Element 8 zu schließen.
  • Das bewegliche Element 8 der Befestigungsvorrichtung 5 ist ferner mit geformten Elementen 12 versehen, die ausgestattet sind, elastisch zu verbiegen, und werden fest mit dem Rohr 27 gehalten. Jedes geformte Element 12 ist insbesondere durch einen gebogenen, elastischen Arm 34 geformt, in einem Vorsprung 36 endend, welcher zum Eingriff im Sitz 13 angepaßt ist. Die beiden elastischen Arme 34 erstrecken sich peripher von einem Längsabschnitt 37 aus, dem Schlitz 28 gegenüberliegend, und sind symmetrisch zueinander in bezug auf eine mittlere Ebene, die durch die Achse 11 verläuft. Die beiden Vorsprünge 36 liegen in bezug auf die Achse 11 diametral gegenüber.
  • Jeder Arm 29 des beweglichen Elements 8 ist mit einer Vielzahl von Löchern zum Befestigen des Trägers 9 des Spiegels 4 auf eine bekannte Weise, die nicht im einzelnen beschrieben wird, versehen. Insbesondere ist jeder Arm 29 mit zwei Paaren horizontalen Löchern 38 und 39 (l) ausgestattet, die durch die kastenförmigen Abschnitte 31 bereitgestellt werden.
  • Das bewegliche Element 8 ist ebenso mit einem radialen Vorsprung 44 ausgestattet, angeordnet zwischen den beiden elasti schen Armen 34 und in bezug auf den Längsabschnitt 37 fest. Der Vorsprung 44 ist mit einem axialen Loch 46 versehen, welches mit Loch 38 oder 39 zum Befestigen des beweglichen Teils 8 am Körper des Rückblickspiegels verwendet wird.
  • Schließlich ist der längliche Abschnitt 37 mit zwei radialen Stiften 47 versehen, zum Positionieren einer möglichen Hilfsfeder 48 für die gebogenen elastischen Arme 34. Die Feder 48 – in 3 diagrammäßig und teilweise gezeigt - ist vorzugsweise aus Metall und vom Sternchen-Typ und besitzt ein Paar von aufeinanderzeigenden Abschnitten 49, von denen jeder als ein relativer, nach außen konisch erweiterter Hohlraum 51 des Vorsprungs 36 des jeweiligen elastischen Arms 34 wirkt.
  • Die Befestigungsvorrichtung 5 funktioniert wie folgt.
  • Um das bewegliche Element 8 der Vorrichtung 5 auf das befestigte Element 7 aufzubringen, wird das Rohr 27 weggenommen und mit seinen Kanten 30 (1) zwischen den beiden Flanschen 20 und 22 des befestigten Elements 7 eingeführt. Wenn die Arme 29 mittels der Schraube 33 geschlossen werden, wird das Rohr 27 zwischen den beiden Flanschen 20 und 22 axial angeschlossen, welche verhindern, daß es axial in bezug auf das befestigte Element 7 gleitet. Auf diese Weise greift das Rohr 27 in die beiden zylindrischen Abschnitte 16 und 17 ein, während die elastischen Arme 34 in den Zwischenabschnitt 18 eingreifen.
  • Das sich bewegende Element 8 wird auf dem festen Element 7 rotiert, bis die Vorsprünge 36 der elastischen Arme 34 des sich bewegenden Teils 8 auf den Sitzen 13 des festen Elements 7 schnappverschlossen werden. Die Biegefestigkeit der Arme 34 macht es möglich, eine winklige Bezugsposition des beweglichen Elements 8 und deshalb des Rückblickspiegels 4 in bezug auf das feste Element 7 der Gelenkrotationsachse 11 herum festzulegen.
  • Wenn der Spiegel 4 einen Stoß erleidet, der über die Widerstandskopplung der elastischen Arme 34 hinausgeht, treten die Vorsprünge 36 aus den Sitzen 13 hervor. Der Fahrer kann, indem er auf den Körper des Rückblickspiegels einwirkt, der mit dem Vorsprung 46 verbunden ist, das sich bewegende Element 8 auf dem festen Element 7 bewegen, bis die Vorsprünge 36 wieder in die Sitze 13 einschnappen.
  • Wenn die Festigkeit der Arme 34 nicht ausreicht, eine erwünschte Kopplung zu erhalten, die der Rotation des beweglichen Elements 8 widersteht, insbesondere nach einer gewissen Gebrauchsdauer, kann die Sternchen-förmige Feder 48 (3) zwischen den Stiften 47 des Längsabschnitts 37 gekoppelt werden. Die Feder 48 erhöht die Widerstandskopplung der Arme 34, indem ihre aufeinanderzeigenden Abschnitte 49 in den Hohräumen 51 der Vorsprünge 36 ineinander greifen.
  • Die Vorteile der Befestigungsvorrichtung 5 der Erfindung im Vergleich zu bekannten Vorrichtungen werden aus der obigen Beschreibung deutlich. An erster Stelle sind ihre Komponenten viel einfacher herzustellen und zusammenzubauen. Darüber hinaus können das feste Element 7 und das sich bewegende Element 8 mittels Formgebung eines thermoplastischen Materials jeweils als eine einzelne Komponente erhalten werden, wobei als einem Ergebnis davon die Vorrichtung 5 von geringerem Gewicht und geringeren Kosten ist. Dieses Material kann auch ohne weiteres im Fall der Entsorgung recycelt werden. Schließlich macht es die Befestigungsvorrichtung 5 möglich, zusätzliche elastische Elemente hinzuzufügen, um die gegenüber der Rotation des sich bewegenden Elements 8 resistente Kopplung zu steuern.
  • Es wird einleuchten, daß Modifikationen und Verbesserungen an der wie beschriebenen Befestigungsvorrichtung 5 gemacht werden können, ohne daß vom Umfang der Ansprüche abgewichen wird. Zum Beispiel könnten die Form der Arme 29 und die Position der verschiedenen Verbindungslöcher variiert werden. Darüber hinaus könnten zur Positionierung ein oder mehrere geformte Elemente 34, 36 bereitgestellt werden. Schließlich könnte für jedes geformte Element 34, 36 mehr als ein Sitz 13 bereitgestellt werden.

Claims (10)

  1. Vorrichtung (5) zum gelenkigen Befestigen eines Außenrückblickspiegels (4) an einer Struktur eines Kraftfahrzeugs, umfassend ein befestigtes Element (7), welches darauf angepaßt ist, an die Struktur (6) befestigt zu werden, und ein bewegliches Element (8), welches um eine vorbestimmte Rotationsachse (11) herum gelenkig mit dem befestigten Element (7) verbunden ist; wobei das bewegliche Element (8) so angepaßt ist, daß es den Spiegel (4) trägt, und welches zwei elastisch deformierbare, geformte Elemente (34, 36) trägt, von denen jedes einen gebogenen Arm (34) aufweist, welcher gegenüber dem beweglichen Element (8) fest ist und in einem relativen Vorsprung (36) endet, der wenigstens in einem entsprechenden Haltesitz (13) einschnappt, der im befestigten Element (7) ausgestaltet ist, um den Spiegel (4) in bezug auf das befestigte Element (7) in einer winkligen Bezugsposition zu halten; wobei die beiden gebogenen Arme (34) symmetrisch in bezug auf eine Ebene sind, die durch die Rotationsachse (11) läuft; dadurch gekennzeichnet, daß das bewegliche Element (8) ein Rohr (27) umfaßt, welches entlang eines seiner Generatrices offen ist und deformierbar ist, um sein Einführen um das befestigte Element (7) herum zu gestatten.
  2. Vorrichtung wie im Anspruch 1 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das befestigte Element (7) hohl ist und zwei zylindrische Abschnitte (16, 17) aufweist, zwischen denen ein Zwischenabschnitt (18) kleineren Durchmessers vorgesehen ist, wobei jeder der Haltesitze durch eine axiale Rille (13) gebildet ist, die zwischen zwei Rippen (19) dieses Zwischenabschnitts (18) ausgestaltet ist.
  3. Vorrichtung wie im Anspruch 2 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das befestigte Element (7) ferner eine im wesentlichen prismatische Basis (23) umfaßt, die mit einer Vielzahl von Durchgängen (24) zum Verbinden an die Struktur (6) ausgestattet ist, wobei jeder Durchgang (24) am Ort jeder Ecke dieser Basis (23) angeordnet ist.
  4. Vorrichtung wie im Anspruch 2 oder 3 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrischen Abschnitte (16, 17) das Rohr (27) des beweglichen Elements (8) rotierbar tragen.
  5. Vorrichtung wie im Anspruch 4 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Element (7) mit zwei Flanschen (20, 22) neben den zylindrischen Abschnitten (16, 17) ausgestattet ist, wobei das Rohr (27) mit zwei Kanten (30) gebildet ist, die so gepaßt sind, daß sie zwischen diesen Flanschen (20, 22) angeordnet sind, um das axiale Gleiten des beweglichen Elements (8) in bezug auf das feste Element (7) zu verhindern.
  6. Vorrichtung wie in irgendeinem der vorangehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (27), welches im Verlauf einer Generatrix offen ist, einen Schlitz (28) bildet, wobei zwei radiale Arme (29) am Ort dieses Schlitzes (28) fest mit dem Rohr (27) verbunden erhalten werden, um das Verschließen des Rohrs (27) zu gestatten.
  7. Vorrichtung wie im Anspruch 6 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden radialen Arme (29) mit zwei Enden (31) abschließen, die ineinandergreifen, wenn die beiden radialen Arme (29) aneinander gedrängt werden.
  8. Vorrichtung wie im Anspruch 6 oder 7 beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der radialen Arme (29) mit einer Vielzahl von Löchern (38, 39) ausgestattet ist zum Befestigen des beweglichen Elements (8) an einen Träger (9) des Spiegels (4).
  9. Vorrichtung wie in einem der vorangehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß das feste Element (7) und das bewegliche Element (8) jeweils aus einem einzelnen Stück eines thermoplastischen Materials gefertigt ist.
  10. Vorrichtung wie in irgendeinem der vorangehenden Ansprüche beansprucht, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Hilfsfeder (28) umfaßt, die mit den gebogenen Armen (34) gekoppelt ist.
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