DE2219963B2 - Verfahren zum verschweissen von mit isolation versehenen teilen - Google Patents

Verfahren zum verschweissen von mit isolation versehenen teilen

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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • B23K11/16Resistance welding; Severing by resistance heating taking account of the properties of the material to be welded
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Ein solches Verfahren ist aus der DL-PS 53 183 bekannt Dort wird ein mit Lack überzogenes Wicklungsende abgeschnitten und in eine Nut einer Lamelle eines Kollektors eingelegt Dann wird eine Schweißelektrode auf die Lamelle aufgesetzt und durch die vom Schweißstrom erzeugte hohe Wärme in der Lamelle der Lack gelöst und verteilt, so daß eine metallische Berührung zwischen Lamelle und Wicklungsende entsteht und die Verschweißung erfolgt Das Herstellen der Nuten sowie das gesonderte Abschneiden stellen aufwendige Verfahrensschritte dar.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein einfaches Verfahren aufzuzeigen, daß das Verschweißen von mit Isolation versehenen Teilen mit einem Metallteil ohne zusätzliche Mittel oder Arbeitsgänge auf sichere Weise zuläßt. Die Aufgabe wird gelöst durch eine Gestaltung nach dem kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1.
Je nach dem Durchmesser des zu verschweißenden Drahtes hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn die Schneide mit zur Längsachse der Schweißelektrode in einem Winkel von ca. 70 bis 80° geneigten Flächen ausgebildet ist Wird die Schneide mit einer geneigten Fläche ausgebildet so wird die Verschweißung weiter verbessert, da im Verhältnis zur stumpfwinkligen, d. h. auch symmetrischen Elektrode mehr Schmelze zur Verfügung steht. Endet die geneigte Fläche bei Aufliegen der Schneide auf dem Metallteil in einem Abstand vom Metallteil, der etwa dem Durchmesser des zu verschweißenden Drahtes entspricht, so ist ein sicheres Eindrücken des zu verschweißenden Teiles bzw. des Drahies in das Metallteil gewährleistet.
Als Material für die Schweißelektrode hat sich Wolfram alü besonders vorteilhaft erwiesen. Als Werkstoff für das Metallteil wird mit Vorteil eine Kupferlegierung und für das mit Isolation versehene Teil ein Kupferlackdraht gewählt
Anhand eier Zeichnung wird eine nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellte Schweißverbindung näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht auf die Schweißverbindung mit aufgesst2:«.er Elektrode und
F i g. 2 eine Querschnittsdarstellung gemäß der Linie 11-11 durch die Schweißverbindung nach F i g. 1.
Das Metallteil, im vorliegenden Fall eine Anschlußfahne aus einer Kupferlegierung, ist mit 1 bezeichnet und das mit Isolation versehene Teil, im vorliegenden Fall ein Draht, trägt das Bezugszeichen 2. Die Schweißelektrode 3 liegt mit der Schneide 4 auf dem Metallteil 1 auf und hat bereits ein Stück 5 vom mit Isolation versehenen Teil, im vorliegenden Fall einem Kupferlackdraht 2, abgeschnitten. Die geneigte Fläche 6 liegt am geschmolzenen Bereich 7 des Drahtes 2 an und drückt diesen in den ebenfalls weichgewordenen Bereich des Metallteils 1 hinein. Die geneigte Fläche 6 liegt zur Längsachse der Schweißelektrode 3 in einem Winkel von ca. 70 bis 80°, der entsprechend dem Drahtdurchmesser ausgewählt wird.
Der Gehweißvorgang wird wie folgt beschrieben: Die Schweißelektrode 3 quetscht zunächst den Draht 2 gegen das Metallteil 1 ab. Der Draht 2 bleibt durch die Schweißelektrode 3 bzw. die geneigte Fläche 6 festgeklemmt und sobald die Schweißelektrode 3 auf dem Metallteil 1 aufliegt wird der Schweißstrom eingeschaltet. Die Schweißelektrode 3 brennt in das Metallteil 1 ein und schiebt mit der geneigten Fläche 6 Schmelze zum Draht 2. Der Lack des Drahtes 2 verbrennt an der Schweißstelle und der Schweißstrom geht auch über den Draht 2. Die Schmelze hüllt den Draht ein und stellt eine zusätzliche Abstützung dar.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren lassen sich im Verhältnis zu einem Verfahren zur Verbindung von abisolierten Drähten gleichwertige Widerstandswerte der Schweißverbindung zwischen einem Lackdraht und einer Anschlußfahne erreichen, jedoch kann bei dem erfindungsgernftßcn Verfahren die Abisolatiors entfallen. Das erfindungsgemäßc Verfahren ist von besonderem Interesse bei der Verbindung von Spulenanschlüssen mit Steckanschlußfahnen, beispielsweise bei Magnetsystemen für Magnetventile.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    ί. Verfahren zum Verbinden von mit Isolation versehenen Teilen mit einem Metallteil mittels einer Schweißelektrode, die mit dem Metallteil zum Schmelzen des Metallteils und Lösen der Isolation sowie zum anschließenden Verschweißen in elektrisch leitende Berührung gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß mit einem als Schneide (4) ausgebildeten Ende der Elektrode (3) das mit Isolation versehene Teil (2) abgeschnitten und mit einer an die Schneide (4) anschließenden, gegenüber dem Metallteil (1) schräg verlaufenden Fläche (6) gehalten und von dieser in die Schmelze (7) des Metallteiis (1) hineingedruckt wird.
  2. 2. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide stumpfwinklig ausgebildet ist
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Schneide mit zur Längsachse der Schweißelektrode (3) in einem Winkel von ca. 70 bis 80° geneigten Fläche (6) ausgebildet ist
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet daß die Schneide einseitig miit einer geneigten Fläche (6) ausgebildet ist.
  5. 5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß die geneigte Fläche (6) bei Aufliegen der Schneide auf dem Metallteil (1) in einem Abstand vom Metallteil, der etwa dem Durchmesser eines zu verschweißenden Drahtes (2) entspricht endet
  6. 6. Anordnung zur Durchführung des Veriahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißelektrode (3) aus Wolfram ist
  7. 7. zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Metallteil (1) aus einer Kupferlegierung ist
  8. 8. Anordnung zur Durchführung des Veriahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit Isolation versehene Teil ein Kupferlackdraht (2) ist.
DE2219963A 1972-04-24 1972-04-24 Verfahren zum Verschweißen von mit Isolation versehenen Teilen Expired DE2219963C3 (de)

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IT7323172A IT983981B (it) 1972-04-24 1973-04-19 Dispositivo per saldare elementi provvisti di un isolamento
JP48044612A JPS4922357A (de) 1972-04-24 1973-04-19
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