DE2220002A1 - Wassserverdampfer für Luftbefeuchtung - Google Patents
Wassserverdampfer für LuftbefeuchtungInfo
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Description
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DIPL-(CH EM.) ING. W.D. O KDEKOVEN
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Telefon 0811-22 4ii 93
24.4.1972
DEi1ENSOR AG, Zürich, Schweiz
Wasserverdampfer für Luftbefeuchtung
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Wasserverdampfer
für die Luftbefeuchtung mit einem Wasserbehälter, in welchem mindestens ein elektrisches Tauch-Heizelement angeordnet
ist und wobei der Wasserbehälter mit einer Dampfaustrittsöffnung in Verbindung steht.
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Bei allen dampferzeugenden Luftbefeuchtern besteht das allgemein bekannte Problem der Ablagerung von Kesselstein im
Innern des Verdampfungsbehälters und insbesondere an den beheizten Flächen desselben. Trotz der sich mit der Zunahme
der Ablagerungen zusehends verschlechternden Wirtschaftlichkeit des Gerätes sowie der die Lebensdauer der Heizelemente
allenfalls verkürzenden Ueberhitzung derselben, werden diese Nachteile in Kauf genommen, auch wenn sich die Reinigung
bzw. Befreiung der Behälter von den Kesselsteinansätzen in vielen Fällen als unzumutbar erweist und jedenfalls zeitraubend
und mühsam ist.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun die Schaffung eines Wasserverdampfers, der in der Lage ist, sich vom anfallenden
Kesselstein weitgehend und selbsttätig zu befreien. Die Erfindung geht dabei von der Erkenntnis aus, dass die bekannte
Möglichkeit der Umwandlung von Kesselstein in Kalziumhydroxyd trotz der hierzu notwendigen, relativ hohen Temperatur
auch auf derartige Behälter anwendbar ist, wenn diese leicht entleerbar und kurzzeitig trockenbeheizbar gemacht
werden.
Dementsprechend zeichnet sich der erfindungsgemässe Wasserverdampfer
dadurch aus, dass der Wasserbehälter einen Ablauf aufweist, der durch ein servobetätigtes Absperrorgan be*-
herrscht ist, und dass eine in den Behälter mündende Speisewasserleitung einem Verteilorgan so zugeordnet ist, dass bei
offener Stellung des Absperrogans Speisewasser als Spülmedium im leeren Behälter verteilt werden kann.
Vorzugsweise ist eine zeitabhängige Steuerung für das Absperrorgan
vorgesehen, die gestattet, den Betrieb des Wasser-
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Verdampfers bzw. dessen Reinigung zu-automatisieren; das
Gerät bedarf deshalb praktisch keiner Wartung.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausführungsformen
des erfindungsgemässen Wasserverdampfers dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch das erste Ausführungsbeispiel und
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch das zweite Ausführungsbeispiel.
Der in Fig. 1 abgebildete Wasserverdampfer für die Luftbefeuchtung
besitzt einen etwa zylindrisch ausgebildeten Was-' serbehälter 2, dessen trichterförmig ausgebildeter Boden 4
einen zentralen Austrittsstutzen 6 besitzt. An den Austrittsstutzen 6 ist über ein Verbindungsstück 8 ein generell mit
10 bezeichnetes Absperrorgan angeschlossen, dessen ausstrittsseitiges Ende 12 mit einem nicht dargestellten Ablaufrohr in
Verbindung steht.
Ein auf den Wasserbehälter 2 aufgesetzter Deckelaufsatz 14 ist mit einem nach aufwärtsgerxchteten Dampfaustrittsstutzen
16 versehen und trägt Heizelemente 18 und 20, die sich in den Wasserbehälter erstrecken. Ueberdies ist am Teil 14 ein
Temperaturschutzschalter 22 vorgesehen, der in der Lage ist, die nicht dargestellte Verbindung zwischen den Heizelementen
und einer Stromquelle bei Ueberschreitung einer bestimmten Grenztemperatur zu unterbrechen. Mit 24 ist ein Ueberlaufrohr
bezeichnet, dessen eines Ende sich durch den Teil 14 hindurch in den Wasserbehälter 2 hineinerstreckt, während
dessen anderes Ende mit dem austrittsseitigen Ende 12 des
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Absperrorganes 10 in nicht dargestellter Weise in Verbindung steht. Ein weiteres durch den Deckelteil 14 hindurch- ·
ragendes Rohr 2 6 ist über ein Ventilelement 28 mit dem Wasserversorgungsnetz
verbunden. Das Ventilelement 28 enthält zwei nicht dargestellte Ventile von denen eines die Wasserleitung
26 beherrscht, während das andere eine Abzweigung 30 wahlweise mit der Zulaufseite verbindet oder drucklos
macht. Die Abzweigeleitung 30 ist an das Absperrorgan 10 bzw. einen in demselben vorgesehenen Ringraum 32 angeschlossen.
Die innere Begrenzung des Ringraumes 3 2 wird durch eine Hülse 34 aus nachgiebigem Material gebildet, deren Innendurchmesser
im drucklosen Zustand etwa dem Durchmesser des Teiles 12 entspricht. Steht der Ringraum 32 jedoch unter
Druck, in dem er über die Abzweigeleitung 30 und das entsprechende Ventil 28 mit der Speisewasserleitung 2 6 verbun-'
den ist, so legen sich die Innenwandflächen der Hülse 34
dichtend aneinander, wodurch der Austritt von Wasser aus dem Behälter 2 verunmöglicht wird.
Das Ventilelement 28 bzw. dessen die Leitung 2 6 beherrschender Teil, wird durch eine Niveauelektrode 36 gesteuert, die
am Deckelteil 14 befestigt ist und in den Behälter 2 eintaucht, um entsprechend dem Wasserstand in diesem Behälter
die Zufuhr von Speisewasser zu veranlassen oder diese zu unterbrechen. Eine weitere Elektrode 38, die ebenfalls am Dekkelteil
14 befestigt ist und sich parallel zur Niveauelektrode 36 und tiefer als diese in den Behälter 2 hineinerstreckt,
ist dem Heizstromkreis zugeordnet. Die Elektroden 36 und 38, wie auch die in den Wasserbehälter 2 ausmündenden Enden der
Leitungen 24 und 26, befinden sich in einem Ringraum 40, der zwischen der Behälterwand und einem am Behälter befestigten,
ringmantelförmigen Abschirmungseinsatz 4 2 gebildet ist. Der
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Abschirmungseinsatz "+2, der die Heizelemente 18 und 20 umgibt,
bildet mit einer kreisringförmigen Ueberlaufkante 44,
an seinem zylindrischen Aussenmantel 46, gleichzeitig ein Verteilorgan für das bei geöffnetem Ventilteil durch die
Leitung 2 6 einströmende Speisewasser. Dem Wasserverdampfer ist als Hauptsteuerelement ein für den Betrieb nicht dargestellter
Hygrostat zugeordnet, der die Ein- und Ausschaltung der Heizelemente 18 und 20 im Verdampfungsbetrieb bewirkt.
Für die Bereitstellung des Verdampfers für den Betrieb, bedarf es lediglich der Einschaltung des üblichen Hauptschalters,
wonach das Ventil 28 die Speisewasserleitung 2 6 freigibt, nachdem die Niveauelektrode 36 einen Wasserbedarf anzeigt.
Normalerweise ist dabei die Abzweigleitung 30 unter Druck, so dass das Absperrorgan 10 den Ablauf 6 des Behäl- ?
ters 2 absperrt. Hat sich der Behälter 2 bis zur nach unten gerichteten Spitze der Elektrode 38 mit Wasser gefüllt, so
schliesst diese den zugehörigen Schalter im Steuerstromkreis für die Heizelemente, Ist auch der Hygrostatschalter geschlossen,
so werden die Heizelemente 18 und 20 unter Strom gesetzt und beginnen das Wasser innerhalb des Abschirmungseinsatzes 42 zu erwärmen. Gleichzeitig füllt sich der Behälter
2 weiter mit Wasser auf, bis die Niveauelektrode 36 mit ihrer Spitze eintaucht und über das Ventil 28 den Zustrom
von Wasser unterbricht.
Im normalen Verdampfungsbetrieb unterbricht die Elektrode
38 den Heistromkreis dann, wenn der Wasserstand im Behälter 2 beispielsweise infolge Wassermangel im Wasserleitungsnetz
so weit gesunken ist, dass diese Elektrode freigegeben wird. Der Temperaturschutzschalter 22 wirkt in ähnlichem Sinn, d.h.
er stellt z.B. eine Sicherung für denjenigen Fall dar, in welchem die Elektrode 38 versagen sollte.
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In den normalen Verdampfungsbetrieb greift eine nicht dargestellte
Zeitsteuerschaltunp ein, die z.B. nach einer bestimmten Anzahl von effektiven.Betriebsstunden der Heizelemente
eine sogenannte Spülphase auslöst. Hierbei wird einerseits über das Ventilelement 28 der Ringraum 32 drucklos
gemacht, so dass der Ablauf des Behälters 2 durch das
Ventilelement 34 freigegeben wird. Andererseits wird beispielsweise
eines der Heizelemente 18, 20 ausgeschaltet, währenddem das andere eingeschaltet wird bzw. in Betrieb
bleibt. Obwohl über die Leitung 2 6 Speisewasser neu zufliesst, entleert sich der Behälter 2 praktisch vollständig.
Die eingeschalteten Heizelemente erhitzen sich in trockenem Zustand auf ca. 8000G. Nach einer kurzen Trockenheizperiode
wird nun das Absperrorgan 34 wieder geschlossen, so dass sich der Behälter 2 wiederum mit Wasser füllt.
Bei der Erhitzung der Heizelemente in trockenem Zustand und dem nachfolgenden Eintauchen derselben in das Wasser
löst sich der an diesen Heizelementen während der Verdampfungsphasen gebildete Kesselstein ab. Diese Ablösung ist
teilweise auf eine chemische Umwandlung des Kesselsteins in Kalziumhydroxyd und teilweise auf ein Absprengen durch
die Abschreckwirkung des Wassers zurückzuführen. Jedenfalls werden hierdurch die Oberflächen der Heizelemente von den
deren Wirksamkeit beeinträchtigenden Ablagerungen weitgehend befreit. Beim nächsten Spülvorgang werden die abgelösten
Kesselsteinrückstände, die sich auf dem Boden des Behälters 2 abgelagert hatten, weggeschwemmt. Um eine Verstopfung
beim Wegschwemmen dieser Partikel zu verhindern, ist der Auslassdurchmesser sowohl behälterseitig wie auch auf der
Seite des Absperror'ganes 10 besonders gross gewählt.
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Vorzugsweise werden während der Spülphasen zur Vermeidung
einer Ueberhitzung nicht sämtliche Heizelemente gleichzeitig-unter Strom gesetzt. Jedoch kann während
sich folgenden Spülphasen abwechslungsweise eine Gruppe von Heizelementen gereinigt werden.
Das Abschirmungselement U2 und insbesondere das an diesem
vorgesehene Verteilorgan in Form der Ueberlaufkante UU ist für den Wasserverdampfer von besonderer Bedeutung.
Das Verteilorgan gewährleistet, dass Speisewasser gleichzeitig über den ganzen Umfang zugeführt wird, womit eine
gleichmässige Kühlung sowohl der Abschirmung wie auch der
Behälterwand während des Spülbetriebes möglich ist. Da die Ueberlaufkante UU gegen den Ringraum UO gerichtet ist und
auch die Speisewasserzufuhr in den Ringraum erfolgt, wird ;'
verhindert, dass kaltes Wasser in den etwa Siedetemperatur aufweisenden, beheizten Innenraum unmittelbar eindringt.
Vielmehr erwärmt sich das Speisewasser vorerst im Abschirmungseinsatz U 2 und darauf im Raum UO, bevor es als Folge
eines Druckunterschiedes in den beheizten Innenraum gelangt. Damit wird eine die gleichmässige Verdampfung beeinträchtigende
Störung des Gleichgewichtes von Temperatur und Druck, wie sie durch den unmittelbaren Zustrom von
Kaltwasser in diesen eintreten würde, vermieden» Im übrigen tragen der Abschirmungseinsatz U2 und der Ringraum UO dazu
bei, die Wärmeverluste zu verringern, indem sowohl der
Zutritt von Dampf wie auch derjenige von auf Verdampfungstemperatur befindlichem Wasser an die Behälterwand 2 verhindert
wird. Schliesslich hat der Abschirmungseinsatz U2 auch die Funktion, einen Raum zu schaffen, in welchem die
Elektroden vor starker Kalk- bzw. Kesselsteinablagerung geschützt arbeiten können und wo.der Wasserspiegel relativ
unbewegt ist.
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Im Spülbetrieb wird durch den Abschirmungseinsatz 42 die
Strahlungswärme aus dem Innenraum an das Spülwasser übertragen Und mit diesem abgeführt. Damit wird eine Ueberhitzung
des Behälters 2 sowie allfälliger äusserer Gehäuseteile vermieden.
Während bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel die Zufuhr des Frischwassers in den doppelwandig ausgebildeten
Abschirraungseinsatz 42 hineinerfolgt und die Niveau-·
regulierung in dem zwischen Abschirmungseinsatz und Behälteraussenwand gebildeten Ringraum 40 stattfindet, ist im
Ausführungsbeispiel nach Fig. 2, bei dem für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichen verwendet sind wie in Fig. 1,
der Abschirmungseinsatζ als einfacher Zylinder ausgebildet.
Dieser zylindrische Abschirmungseinsatz erstreckt sich vom Behälterboden 4,mit welchem derselbe flüssigkeitsdicht
verbunden ist, bis an die Unterseite des Deckelaufsatzes und unterteilt dabei den Behälter 2 in einen Innenraum
und einen ringförmigen Aussenraum 54. Der ringförmige Aussenraum 54 steht mit dem Innenraum 52 über Durchtrittsöffnungen
56 im Einsatz 50 in Verbindung.
Die Niveauregulierung erfolgt innerhalb eines an der Aussenwand des Behälters 2 befestigten zylindrischen Einlaufgefässes
58, das mit den Niveauelektroden 36 und 38 ausgestattet ist. Eine Speisewasserleitung 60 mündet von unten her in
das Einlaufgefäss 58, das anderseits über eine kommunitierende
Leitung 62 mit dem Ringraum 54 in Verbindung steht. Die Niveauelektrode 38 verhindert, dass das Wasserniveau im
Einlaufgefäss 58 bzw. in dem mit diesem kommunitierenden Ringraum 54 auf ein Niveau absinken kann, welches unterhalb
der Durchtrittsöffnungen 56 liegt, wenn das Gerät im normalen Verdampferbetrieb arbeitet.
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An Stelle des im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 vorgeg^esehenen
Absperrorganes 10, das mit einem membranartigen Element arbeitet, ist im Ausführungsbeispiel nach Fig. 2
ein Absperrorgan 64 vorgesehen, das als Hubventil ausgestaltet ist. Der Ventilkörper 66 steht dabei über eine
Betätigungsstange 68 mit einem Kolben 70 in Verbindung, der in einem Zylinder 72 verschiebbar angeordnet ist.
Die beiden Kolbenseiten können dabei über Leitungen 74 bzw.
76 über das Ventilelement 28 mit Druckmedium beaufschlagt werden. .
Wird zu Beginn der Spülphase der Austrittsstutzen 6 durch das Ventilelement 66 frei gegeben, so strömt das im Innenraum
52 enthaltene Wasser durch den Stutzenteil 12 ab. Während der Erhitzung der Heizstäbe 18 und 20 fliesst
Wasser aus dem Ringraum 54 durch die Oeffnungen 56 im Einsatz 50, dabei wird die Innenwand des Einsatzes 50,
entlang welcher das Wasser abfliesst, gekühlt. Durch die Erhitzung der Heizstäbe auf etwa 800 C findet in der an
diesen niedergeschlagenen Kesselsteinschicht eine Reaktion statt: CaCO3—* CaO+CO. ..
Nach einer für die Erhitzung und Reaktion ausreichenden Zeit von etwa 5 Minuten, wird die Stromzufuhr zu den Heizstäben unterbrochen und es wird diesen gestattet, sich
abzukühlen. Daraufhin wird das Absperrorgan 64 wiederum geschlossen, sodass sich der Innenraum 52 wiederum mit Wasser
füllt, in welches die Heizstäbe eintauchen. Beim Eintauchen der Heizstäbe in das Wasser entsteht an diesen Heizstäben
Kalziumhydroxyd nach der Formel: CaO+HjO—^Ca(OH)2.'Dieses
Kalziumhydroxyd löst sich von den Heizstäben ab und sinkt auf den Boden 4 des Behälters ab. Bei der nächsten Spülphase
werden die abgelösten Bestandteile durch die Entleerung des Behälterinnenraumes weggespült.
Durch diese Betriebsweise, welche durch Vermeiden des Abschreckens
der Heizstäbe in ungekühltem Zustand die Heizstäbe
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thermisch weniger stark beansprucht, wird deren Lebensdauer verlängert. Die Anordnung der Niveauelektroden ausserhalb
des Behälters 2 in einem Einlaufgefäss sowie die Ausbildung der Leitung 62 als kommunitierende Röhre hat den
Vorteil, dass die Wärmeleitung in das die Elektroden enthaltende
Gefäss verringert wird. Dadurch und infolge der Tatsache,
dass die Niyeauelektroden mit kühlem Leitungswasser bespült werden, ist die Verkalkungsgefahr derselben noch
weiter verringert» Das Einlaufgefäss 58 kann aus durchsichtigem Material ausgebildet sein, so dass auch eine
visuelle Kontrolle des Wasserstandes im Behälter möglich ist.
Zwischen dem Einlaufgefäss 58 und dem Ringraum ist eine
oberhalb des Wasserniveaus liegende direkte Verbindung vorgesehen, die dem Druckausgleich zwischen den beiden
Räumen dient und die in Fig, 2 bei 78 schematisch angedeutet ist. Durch die Vermeidung von Druckunterschieden
zwischen den beiden Räumen stellt sich in beiden Räumen das gleiche Niveau ein.
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Claims (1)
- PATENTANSPRUECHE1.) Wasserverdampfer für die Luftbefeuchtung mit einem Wasserbehälter, in welchem mindestens ein elektrisches Tauch-Heizelement angeordnet ist, und wobei der Wasserbehälter mit einer Dampfaustrittsöffnung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserbehälter (2) einen Ablauf (6,12) aufweist, der durch ein servobetätigtes Absperrorgan (34) beherrscht ist, und dass eine in denBehälter (2) mündende Speisewasserleitung (26) einem Verteilorgan (44) zugeordnet ist, das bei offener Stellung des Absperrorganes (34) Speisewasser als Spülmedium im leeren Behälter (2) verteilt.Wasserverdampfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Tauch-Heizelement (18,20) umschliessende Abschirmung (42,50) innerhalb des Wasserbehälters (2), die den letzteren in einen inneren Verdampfungsraum (52) und einen diesen umgebenden Ringraum (40,58) unterteilt.3. Wasserverdampfer nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung (42) das Verteilorgan (44) trägt.4. Wasserverdampfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Abschirmung (42) mit dem Verteilorgan (44) einen Kühlwassermantel begrenzt, der nach oben offen ist.5. Wasserverdampfer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kühlwassermantel auf einem Niveau endet, das oberhalb des normalen Wasserniveaus im Behälter liegt.209845/08986, Wasserverdampfer nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass im äusseren Ringraum C+O) mindestens eine auf das Wasserniveau ansprechende Steuerelektrode (36) angeordnet ist.7, Wasserverdampfer nach Anspruch Ii dadurch gekennzeichnet, dass der kleinste lichte Querschnitt des Ablaufes (6,12) ein Vielfaches des lichten Querschnittes der Speisewasserleitung (26) ausmacht.8. Wasserverdampfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine zeitabhängige Steuerung für die periodische Umschaltung von Verdampfung auf Spülbetrieb,9. Wasserverdampfer nach Ansprüchen 1 und 2, mit mehreren Tauch-Heizelementen, gekennzeichnet durch Steuermittel für die wechselweise Einschaltung der Tauch-Heizelemente (18,20) während sich folgender Spülphasen.2098 4-5 /0898Leerseite
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