DE2232995C3 - Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen - Google Patents

Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen

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DE2232995C3
DE2232995C3 DE19722232995 DE2232995A DE2232995C3 DE 2232995 C3 DE2232995 C3 DE 2232995C3 DE 19722232995 DE19722232995 DE 19722232995 DE 2232995 A DE2232995 A DE 2232995A DE 2232995 C3 DE2232995 C3 DE 2232995C3
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DE
Germany
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channel
reticulated
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selective electroplating
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DE19722232995
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DE2232995A1 (de
DE2232995B2 (de
Inventor
Anmelder Gleich
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Isakow, Anatolij Filippowitsch; Kolomejtschuk, Alexandr Iwanowitsch; Monachowa geb. Tkatschjowa, Swetlana Petrowna; Rudakowa, Marija Alexandrowna; Rjaboj, Michail Jako wiewitsch; Ziopko, Wasilij Wasiljewitsch; Moskau; Ameltschaakow, Nikolaj Pawlowitsch, Selenograd; Malin, Boris Wladimirowitsch; Bajd
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung /.um selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen, mil einem Kanal zur Zu- und einem Kanal zur Ableitung des Elektrolyten.
r.ine solche Vorrichtung ist aus der US-PS Jl 62 589 bekannt. Bei dieser sind der Zu- und der Ableitkanal für den Flektrol\ien konzentrisch zueinander angeordnet und einseitig an das zu galvanisierende Teil herangeführt. Die bekannte Vorrichtung ist zwar /um Galvanisieren von Teilen mit einer geschlossenen Oberfläche vorgesehen: es können jedoch auch Teile mi! netzförmiger Oberfläche galvanisiert werden. Dabei ist jedoch die /u gakanisicrcndc Teuflische nicht genau bestimmbar, da der Elektrolyt durch die netzförmige Oberfläche hi ml u π hui π und somit die zu galvanisierende Fläche auf der von den Kanälen abgewandien Seite des Teils nicht genau bestimmbar ist.
Dies führt zu unnötig hohen Materialverlusten, die bei teuren Stoffen entsprechend kostspielig sind. Beispielsweise muß bei der Montage von integrierten Schaltungen der Kristall mit der Schaltung zusammengeschweißt werden, und /war an der vergoldeten Oberfläche des rechteckigen Rahmens, dessen Netzoberfläche um etwa das 40fache größer ist, als es /um Anschweißen des Kristalls erforderlich wäre.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung /um selektiven Galvanisieren von netzförmigen feilen zu schaffen, mit der diese selektiv, und /war beidseitig, galvanisierbar sind.
Diese Aufgabe wird durch die vom Patentanspruch I erfaßten Maßnahmen gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat nicht nur den Vorteil, daß mit ihr netzförmige Teile gleich/eilig auf beiden Seiten galvanisiert werden können. Hinzu kommt, daß, da der Zuleitungskanal koaxial /um Ableitungskanal angeordnet werden kann, die minimal heschichtbare [-"lache wesentlich kleiner gehalten werden kann. Hei tier bekannten Vorrichtung umschließt nainlich tier Ableitungskanal den Zuführungskanal. so daß die minimal beschichtbare Oberfläche bei der bekannten Vorrichtung um das mehr als 4fache größer ist al·. bei der erfindungsgemäßen.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der ertindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 und 3.
Bei vollständiger Beschichtung der Rahmen von integrierten Schaltungen werden durchschnittlich 80 g Gold für 1000 Rahmen verbraucht, die zu Millionen produziert werden. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung kann der Verbrauch an Gold um bis zu b g Gold pro 1000 Rahmen herabgesetzt werden. Demzufolge beträgt die Goldersparnis für nur 10 Millionen produzierter Geräte 740 kg Gold, was bei einem Rechnungspreis von 1500 Rubel pro 1 kg Gold eine F.rsparnis von 1 110 000 Rubel ausmacht.
An Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert, Es zeigt
F i g. 1 die /um Teil geschnittene perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen und
F i g. 2 die Vorderansicht mehrerer lokal beschichteter netzförmiger Teile.
Die Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren \on flachen retziörmigen Teilen besteht aus einem Hauptbehälter, hier einem Bad 1 (Fig. 1). einer Pumpe 2. einem Zwischenbehälter 3 mit einem Filier 4 und einem Arbeitsorgan 5 für die Beschichtung der Teile.
Das Arbeitsorgan 5 zur Beschichtung der Teile ist gesondert vom Haupibehälter angeordnet und in Form einer Mchrstellenkassette ausgeführt, die aus einem Körper 6 mit einem Überleitkanal 7 und einem S> stern von mehreren Zuleitungskanälen 8 (F i g. 1 zeigt einen Kanal) besteht. Im unteren Bereich der Zuleiiungskana-Ie 8 sind Düsen eingebaut, die aus Stutzen 9. Zw ischenlagen 10, Dichtungen Il und Muttern 12 bestehen. Der Unterteil der Kassette ist als bewegliche Andruckleiste 1} ausgeführt, auf welcher untere Dichtungsscheibe!!
14. bewegliche Buchsen 15 und Ausgleichsdusen lh montiert sind.
Zwischen der Dichtungsscheibe 14 und der Dichiung Il wird ein Teil 17 eingepreßt, das eine flache Netzoberfläche hat (F i g. 2).
Die lokale Beschichtung von flachen Net/teilen wird folgendermaßen durchgeführt. Der Elekirolu wird aus dem Bad 1 mit Hilfe einer Pumpe 2 in einen Zwischen behälter 3 geleitet, in dem die Anode 18 untergebracht ist. Nach Passieren des Filters 4 wird der Elektrolyt durch einen Schiit/ 19 in den Hauptraum der Mehrstel lenkassette geleitet.
Der überschüssige FJektrolyt im Zwischenbehälter 1 wird durch einen Kanal 20 in das Bad 1 abgeleitet. Aus tier Mchrsicllcnkasscttc wird der Elektrolyt durch die Kanäle 8. die Stutzen 9. die Dichtung 11. die mit Hilfe 5$ der Mutter 12 an den Stutzen angepreßt wird, aul die zu beschichtenden Stellen des Teiles 17 geleitet.
Die Abdichtung der Beschichtungszone, d. h. deren Isolation, w ird unter Zuhilfenahme der Dichiung 11 und der Dichtungsseheibe 14 erreicht.
Das Anpressen des Teiles 17 an die Dichtungen Il und 14 erfolgt mittels der in Vertikalrichtung beweglichen Leiste 13. Mit Hilfe einer flachen Feder 21 wird das negative Potential dem Teil 17 zugeführt.
Durch die Ausgleichsdüse 16 wird der Elektrolyt in das Bad 1 /urückgclcitct.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen, mit einem Kanal zur Zu- und einem Kanal zur Ableitung des Elektrolyten, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuleitungskanal (8) auf der einen und der Ableitungskanal auf der anderen Seite des zu beschichtenden netzförmigen Teiles (17) angeordnet ist, und an das Teil anpreßbare Dichtungen (11, 14) vorgesehen sind, die die zu beschichtende Zone begrenzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuleitungskanal (8) und ein Überlaufkanal (7) über den Hauptraum einer Mehrstellenkassette (6 bis 16) miteinander verbunden sind, und daß der Ableitungskanal mit einer Ausgleichsdüse (16) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zu- und Ableitungskanäle parallel zueinander geschaltet sind.
DE19722232995 1971-07-05 1972-07-05 Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen Expired DE2232995C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SU1670568 1971-07-05
SU1670569 1971-07-05
SU1670568A SU384436A1 (ru) 1971-07-05 1971-07-05 Устройство дл локальной электролитической обработки деталей
SU1670569A SU392152A1 (ru) 1971-07-05 1971-07-05 Устройство дл локальной электролитической обработки деталей

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2232995A1 DE2232995A1 (de) 1973-01-25
DE2232995B2 DE2232995B2 (de) 1975-12-04
DE2232995C3 true DE2232995C3 (de) 1976-07-22

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