DE2232995B2 - Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen - Google Patents

Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen

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DE2232995B2
DE2232995B2 DE19722232995 DE2232995A DE2232995B2 DE 2232995 B2 DE2232995 B2 DE 2232995B2 DE 19722232995 DE19722232995 DE 19722232995 DE 2232995 A DE2232995 A DE 2232995A DE 2232995 B2 DE2232995 B2 DE 2232995B2
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25DPROCESSES FOR THE ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PRODUCTION OF COATINGS; ELECTROFORMING; APPARATUS THEREFOR
    • C25D5/00Electroplating characterised by the process; Pretreatment or after-treatment of workpieces
    • C25D5/02Electroplating of selected surface areas

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen, mit einem Kanal zur Zu- und einem Kanal zur Ableitung des Elektrolyten.
Eine solche Vorrichtung ist aus der US-PS 31 52 589 bekannt. Bei dieser sind der Zu- und der Ableitkanal für den Elektrolyten konzentrisch zueinander angeordnet und einseitig an das zu galvanisierende Teil herangeführt. Die bekannte Vorrichtung ist zwar zum Galvanisieren von Teilen mit einer geschlossenen Oberfläche vorgesehen; es können jedoch auch Teil«; mit netzförmiger Oberfläche galvanisiert werden. Dabei ist jedoch die zu galvanisierende Teilfläche nicht genau bestimmbar, da der Elektrolyt durch die netzförmige Oberfläche hindurchtritt und somit die zu galvanisierende Fläche auf der von den Kanälen abgewandten Seite des Teils nicht genau bestimmbar ist.
Dies führt zu unnötig hohen Materialverlusten, die bei teuren Stoffen entsprechend kostspielig sind. Beispielsweise muß bei der Montage von integrierten Schaltungen der Kristall mit der Schaltung zusammengeschweißt werden, und zwar an der vergoldeten Oberfläche des rechteckigen Rahmens, dessen Netzoberfläche um etwa das 40fache größer ist, als es zum Anschweißen des Kristalls erforderlich wäre.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen zu schaffen, mit der diese selektiv, und /war beidseitig, galvanisierbar sind.
Diese Aufgabe wird durch die vom Patentanspruch i erfaßten Maßnahmen gelöst.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung hat nicht nur den Vorteil, daß mit ihr netzförmige Teile gleichzeitig auf beiden Seiten galvanisiert werden können. Hinzu kommt, daß, da der Zuleitungskanal koaxial zum Ableitungskanal angeordnet werden kann, die minimal beschichtbare Fläche wesentlich kleiner gehalten werden kann. Bei der bekannten Vorrichtung umschließt nämlich der Ableitungskanal den Zuführungskanal, so daß die minimal beschichtbare Oberfläche bei der bekannten Vorrichtung um das mehr als 4fache größer ist als bei der erfindungsgemäßen.
Bevorzugte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind Gegenstand der Unteransprüche 2 und 3.
Bei vollständiger Beschichtung der Rahmen von integrierten Schaltungen werden durchschnittlich 80 g Gold für 1000 Rahmen verbraucht, die zu Millionen produziert werden. Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung kann der Verbrauch an Gold um bis zu 6 g Gold pro 1000 Rahmen herabgesetzt werden. Demzufolge beträgt die Goldersparnis für nur 10 Millionen produzierter Geräte 740 kg Gold, was bei einem Rechnungspreis von 1500 Rubel pro 1 kg Gold eine Ersparnis von 1 110 000 Rubel ausmacht.
An Hand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die zum Teil geschnittene perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen und
F i g. 2 die Vorderansicht mehrerer lokal beschichteter netzförmiger Teile.
Die Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von flachen netzförmigen Teilen besteht aus einem Hauptbehälter, hier einem Bad 1 (Fig. 1), einer Pumpe 2, einem Zwischenbehälter 3 mit einem Filter 4 und einem Arbeitsorgan 5 für die Beschichtung der Teile.
Das Arbeitsorgan 5 zur Beschichtung der Teile ist gesondert vom Hauptbehälter angeordnet und in Form einer Mehrstellenkassette ausgeführt, die aus einem Körper 6 mit einem Überleitkanal 7 und einem System von mehreren Zuleitungskanälen 8 (F i g. 1 zeigt einen Kanal) besteht. Im unteren Bereich der Zuleitungskanä-Ie 8 sind Düsen eingebaut, die aus Stutzen 9, Zwischenlagen 10, Dichtungen 11 und Muttern 12 bestehen. Der Unterteil der Kassette ist als bewegliche Andruckleiste 13 ausgeführt, auf welcher untere Dichtungsscheiben 14, bewegliche Buchsen 15 und Ausgleichsdüsen 16 montiert sind.
Zwischen der Dichtungsscheibe 14 und der Dichtung U wird ein Teil 17 eingepreßt, das eine flache Netzoberfläche hat (F i g. 2).
Die lokale Beschichtung von flachen Netzteilen wird folgendermaßen durchgeführt. Der Elektrolyt wird aus dem Bad 1 mit Hilfe einer Pumpe 2 in einen Zwischenbehälter 3 geleitet, in dem die Anode 18 untergebracht ist. Nach Passieren des Filters 4 wird der Elektrolyt durch einen Schlitz 19 in den Hauptraum der Mehrstellenkassette geleitet.
Der überschüssige Elektrolyt im Zwischenbehälter 3 wird durch einen Kanal 20 in das Bad 1 abgeleitet. Aus der Mehrstellenkassette wird der Elektrolyt durch die Kanäle 8, die Stutzen 9, die Dichtung 11, die mit Hilfe der Mutter 12 an den Stutzen angepreßt wird, auf die zu beschichtenden Stellen des Teiles 17 geleitet.
Die Abdichtung der Beschichtungszone, d. h. deren Isolation, wird unter Zuhilfenahme der Dichtung 11 und der Dichtungsscheibe 14 erreicht.
Das Anpressen des Teiles 17 an uie Dichtungen 11 und 14 erfolgt mittels der in Vertikalrichtung beweglichen Leiste 13. Mit Hilfe einer flachen Feder 21 wird das negative Potential dem Teil 17 zugeführt.
Durch die Ausgleichsdüse 16 wird der Elektrolyt in das Bad 1 zurückgeleitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen, mit einem Kanal zur Zu- und einem Kanal zur Ableitung des Elektrolyten, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuleitungskanal (8) auf der einen und der Ableitungskanal auf der anderen Seile des zu beschichtenden netzförmigen Teiles (17) angeordnet ist, und an das Teil anpreßbare Dichtungen (11, 14) vorgesehen sind, die die zu beschichtende Zone begrenzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuleitungskanal (8) und ein Überlaufkanal (7) über den Hauptraum einer Mehrstellenkassette (6 bis 16) miteinander verbunden sind, und daß der Abieitungskanal mit einer Ausgleichsdüse (16) versehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Zu- und Ableitungskanäle parallel zueinander geschaltet sind.
DE19722232995 1971-07-05 1972-07-05 Vorrichtung zum selektiven Galvanisieren von netzförmigen Teilen Expired DE2232995C3 (de)

Applications Claiming Priority (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SU1670568 1971-07-05
SU1670569 1971-07-05
SU1670568A SU384436A1 (ru) 1971-07-05 1971-07-05 Устройство дл локальной электролитической обработки деталей
SU1670569A SU392152A1 (ru) 1971-07-05 1971-07-05 Устройство дл локальной электролитической обработки деталей

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2232995A1 DE2232995A1 (de) 1973-01-25
DE2232995B2 true DE2232995B2 (de) 1975-12-04
DE2232995C3 DE2232995C3 (de) 1976-07-22

Family

ID=

Also Published As

Publication number Publication date
IT973345B (it) 1974-06-10
DE2232995A1 (de) 1973-01-25
FR2144766A1 (en) 1973-02-16
FR2144766B1 (de) 1976-05-14
PL83007B1 (en) 1975-12-31
DD97441A1 (de) 1973-05-14
HU171455B (hu) 1978-01-28
NL7209403A (de) 1973-01-09
AT326440B (de) 1975-12-10
ATA577472A (de) 1975-02-15

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