DE223587C - - Google Patents

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DE223587C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B15/00Chemical features or treatment of tobacco; Tobacco substitutes, e.g. in liquid form
    • A24B15/18Treatment of tobacco products or tobacco substitutes
    • A24B15/24Treatment of tobacco products or tobacco substitutes by extraction; Tobacco extracts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacture Of Tobacco Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Veredelung geringwertiger Tabaksorten durch Imprägnation mit Dämpfen, die durch Erhitzen eines wässerigen Auszugs aus feinerem Tabak erzeugt werden.
Zur Ausführung dieses Verfahrens wird ein an sich bekannter, mit Heiz-, Füll- (14) und Abfluß Vorrichtung 12 versehener Dampfkessel 1 durch ein Dampfrohr 4 mit einem geschlossenen Raum 8 in Verbindung gebracht.
Dieser Raum enthält in seinem unteren Teil eine Kühlvorrichtung 5 und weiter oben ein zum Ablesen der Innentemperatur des Raumes bestimmtes Thermometer 10. Die Kühlvorrichtung dient dazu, die siedendheißen, aus dem Dampfapparat dem Präparationsraum zugeführten, im Kühlraum 5 mittels Schlangen- und Steigrohres 7 durch kaltes Wasser oder Eis geleiteten aromatischen Dämpfe so weit abzukühlen, daß sie dem zu veredelnden, auf durchbrochenen Horden 9 trocken aufgeschichteten Tabak bei einer ungefähr der Tropenwärme entsprechenden Temperatur zuströmen. Um zu verhüten, daß die im Apparat entwickelten mehr oder weniger giftigen Dämpfe in den Außenraum treten, ist der Apparat überall gut gedichtet.
Der Kessel ist mit Sicherheitsventil 2 und Manometer 3 ausgestattet, während der Präparationsraum links unten einen den Dampfzufluß regelnden Hahn 11 und rechts unten einen zum Ablassen der Abwässer des Kühlraumes dienenden Hahn 6 enthält. Endlich werden durch das während der Arbeit geschlossene Abzugsrohr 13 die im Präparationsraum angesammelten überschüssigen Dämpfe und Gase ins Freie oder nach einer Esse geleitet.
Durch die in vorstehender Weise erfolgende Imprägnierung mit den Dämpfen edler Tabaksorten kann nicht allein an sich geringer Tabak veredelt werden, sondern es können auch Rohtabake, die einen fehlerhaften Geschmack aufweisen oder beim Lagern stockig geworden sind, von solchen Mängeln befreit und damit im Wert erheblich gesteigert werden.
Das Verfahren ist endlich anwendbar auf bereits gefeuchtete und wieder halb oder ganz getrocknete Tabake in gerippter oder ungerippter Form.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur Veredelung geringwertigen Tabaks durch Imprägnation, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Erhitzen eines wässerigen Auszugs aus feinerem Tabak in bekannter Weise erzeugten Dämpfe über den auf Horden aufgeschichteten Tabak geringer Qualität geleitet, vorher aber mittels kalten Wassers oder Eis gekühlt werden.
2. Apparat zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit Heiz-, Füll- und Abflußvorrichtung versehener, zur Verdampfung der Tabaklauge bestimmter Kessel durch eine Rohrleitung mit einem mit Abzugsrohr versehenen geschlossenen Raum in Verbindung gebracht wird, dessen unterer Teil eine Kühlvorrichtung enthält, durch welche die heißen Dämpfe mittels eines Schlangen- und Steigrohres nach dem oberen Teil geleitet werden, der Horden enthält, auf denen der zu imprägnierende Tabak auflagert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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