DE224088C - - Google Patents

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DE224088C
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valve
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K15/00Check valves
    • F16K15/14Check valves with flexible valve members
    • F16K15/16Check valves with flexible valve members with tongue-shaped laminae

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf selbsttätig wirkende Plattenventile, bei welchen der Ventilkörper aus einer einfachen, gestreckt auf dem Ventilsitz aufliegenden, weder durch Löcher noch durch Schlitze geschwächten, streifenförmigen Blattfeder von überall gleichem Querschnitt besteht, welche durch das strömende Mittel aufgebogen wird. Bei den bekannten Ventilen dieser Art ist die streifen-'iörmige Platte an einem Ende fest eingespannt, während sie am anderen Ende in der Längsrichtung verschiebbar -gelagert ist, um ein Aufbiegen des Ventilkörpers zu ermöglichen. Die Anordnung hat den erheblichen Nachteil, daß an beiden Plattenenden durch die • Bewegung Biegungs- und Knickbeanspruchungen auftreten, welche die Haltbarkeit der Platte, besonders an der festen Einspannstelle, beeinträchtigen und unvermeidlich. Brüche der Platte zur Folge haben. Ferner wird infolge dieser Biegungen an den Plattenenden die leichte Beweglichkeit des Ventils beeinträchtigt.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Platten ventil, welches die vorstehend gekennzeichneten Übelstände nicht aufweist. Die Ventilplatte ist derart auf dem Ventilsitz gelagert, daß sie sich bis zu der ihr zugemessenen Hubhöhe aufbiegen kann, ohne daß an irgendeiner »Stelle die Streifenfasern der geringsten Knickbewegung oder Biegungsüberanstrengung ausgesetzt werden oder Abweichungen der gebogenen Fasern von der normalen Biegungslinie eintreten.
Die Erfindung ist in den Figuren 1 bis 4 dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch das geschlossene, Fig. 2 einen gleichen Schnitt durch das geöffnete Klappenventil. Fig. 3 gibt einen Querschnitt nach Mittellinie A-B. Fig. 4 veranschaulicht den Grundriß der Platte. Auf dem Ventilsitz a, der mit einem oder mehreren Ausschnitten b versehen ist, liegt ein federnder, dünner Metallstreifen c, der überall gleichen Querschnitt hat. Über dem Ventilsitz ist in bekannter Weise ein Fänger d angeordnet, welcher einen bogenförmigen Ausschnitt e besitzt, dessen Scheitelhöhe auf dem Mittel A-B liegt und welcher die Bogengestalt der durch das strömende Mittel aufgebogenen Klappe genau festlegt. Flache Ausnehmungen f, welche im Sitz oder Fänger angeordnet sein können, gewähren den Plattenenden das zur Bewegung nötige, sehr "geringe Spiel und sichern ihre Lage zum Sitz. Die Flächen g verhindern eine Hubbewegung des Streifens c parallel zur Sitzfläche. Die Ausnehmungen f erhalten nach den Streifenenden zu besondere Vertiefungen h von zweckmäßig dreieckiger Gestalt. Durch diese Anordnung wird in neuartiger Weise erzielt, daß der Streifen nach einer vollkommen gleichmäßig verlaufenden Biegungslinie durch das strömende Mittel aufgebogen wird, derart, daß an keiner Stelle des Streifens schädlich wirkende Knickungen oder Überanstrengungen durch Biegung auftreten. Die Erfindung unterscheidet sich demnach gegenüber dem Bekannten dadurch, daß die Federplatte c derart gelagert ist, daß sie sich bei der Ventilbewegung verhält wie ein auf zwei Stützen ruhender, · belasteter, elastischer Stab. Für besondere Fälle kann die Platte in der Mitte

Claims (1)

  1. breiter gehalten werden, falls bei gegebener Länge größere Ventil querschnitte benötigt werden; auch können mehrere Platten neben- oder übereinander angeordnet werden zur Erzielung größerer, zusammenhängender Ventilsysteme. Ferner kann durch eine leichte, konkave Krümmung der Sitzfläche dem durch die Fängerenden angedrückten Streifen in einfachster Weise eine gewisse Spannung gegeben
    ίο werden.
    Der Erfindungsgegenstand läßt sich sowohl als Druck- wie auch als Saugventil gleich-. mäßig gut verwenden. Das Wesen der Erfindung bleibt unberührt, wenn das Material der Klappe, je nach Beschaffenheit des geforderten Mittels, statt aus Metall, aus einem anderen elastischen Stoff gewählt wird, oder wenn der Erfindungsgegenstand zu irgendwelchen anderen Zwecken als für Gas- und Flüssigkeitspumpen Verwendung findet.
    ΡΆ τ E ν τ - A N s P R υ C H :
    Selbsttätiges Platten ventil für Gas- und Flüssigkeitspumpe^ dessen aus federndem Metall bestehende Ventilplatte durch das strömende Mittel aufgebogen und gegen einen über der Platte angeordneten Fänger gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte (c) derart gelagert ist, daß sie sich bei der Ventilbewegung wie ein auf zwei Stützen ruhender, belasteter, elastischer Stab verhält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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