DE224545C - - Google Patents

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DE224545C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/04Cooking-vessels for cooking food in steam; Devices for extracting fruit juice by means of steam ; Vacuum cooking vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Kochen von Äpfeln und ähnlichen großen Früchten durch unmittelbare Anwendung von Dampf auf das Innere der Frucht, sowie auf die Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar ist Fig. ι eine schaubildliche Ansicht der Kochvorrichtung, Fig. 2 eine Ansicht im Längsschnitt durch diese. Fig. 3 ist eine Einzelansicht des Dampferzeugers und Fig. 4 eine solche Ansicht der Dampfverteilungsleitung. Fig. 5 ist eine Ansicht in größerem Maßstab auf die Aussetzplatte. Fig. 6 zeigt eine Ansicht, zum Teil im Schnitt, einer abgeänderten Ausführungsform' des Kochers mit mehreren Dampfkammern und Kondensationsflächen sowie einer einzigen Dampferzeugungskammer.
Fig. 7 ist eine Oberansicht dieser Ausführungsform und Fig. 8 eine Einzelansicht einer durchlochten Platte für verschiedene Früchte. Fig. 9 ist eine Schnittansicht dieser Platte und Fig. 10 eine Oberansicht der Kondensationsplatte.
Fig. 11 ist eine Schnittansicht der Kondensationsplatte und Fig. 12 eine Ansicht in größerem Maßstab eines Verteilers, der Anwendung findet bei Früchten verschiedener Art. Bei der dargestellten Ausführungsform ist der Dampferzeuger 1 auf einem geeigneten Ständer 2 angeordnet, fertig zur Verwendung einer beliebigen Wärmequelle, wie z. B. einer Lampe 3, eines Gasbrenners oder einer elektrischen Heizquelle.
Der Dampferzeuger ist vorzugsweise kegelförmig ausgebildet mit einem Unterflansch 4, der mit Durchlochungen 5 versehen ist, durch welche die Hitze frei rund um die Seiten aufsteigen kann. Der Deckel 6 des Dampferzeugers ist mit einem tiefen, nach auswärts sich erstreckenden Flansch 7 versehen, der genau sich den schrägen Wandungen anpaßt und mit ihnen beispielsweise durch einen Stift 8 und einen L-förmigen Schlitz 9 verbunden werden kann, indem Stift und Schlitz einen Bajonettverschluß bilden. Ein schüsseiförmiger Rand 10 an der Platte dient zum Festhalten eines ringförmigen, vorzugsweise aus Glas hergestellten Gehäuses 11, das mittels eines Deckels 12, der abnehmbar auf seiner oberen Kante sitzt, eine Dampfkammer über dem Deckel 6 bildet. Letzterer ist in der Mitte mit einem Rohr 13 versehen, um das mehrere kleine Öffnungen 14 vorgesehen sind zum Ablassen der kondensierten Flüssigkeit. Eine aus durchlöchertem Metall oder Drahtgewebe hergestellte Scheibe 15 sitzt in einem gewissen Abstand über diesen Öffnungen mittels der gerollten Kante 16 oder einer anderen geeigneten Vorrichtung. Eine mittlere Öffnung in der Scheibe steht in Eingriff mit dem Rohr 13.
Ein Rohr 18 mit einem abgesetzten unteren Ende 19, das in dem Rohr 13 gleiten kann und durch dieses in aufrechter Stellung gehalten wird, ist auf dem größten Teil seiner Länge durchlocht und kann an seinem oberen Ende durch eine mit einem Flansch 21 ver-
sehene Kappe 20 verschlossen werden, die teleskopartig an dem Rohr angeordnet ist. Der ringförmige Rand 22 an dem Oberende des Rohres wird scharf ausgebildet.
Um die Leistungsfähigkeit des Kochers zu erhöhen und ein gleichzeitiges Kochen von verschiedenen Produkten zu gestatten und denselben ihren besonderen Geschmack zu erhalten, kann der Kocher, wie in den Fig. 6
ίο bis 12 dargestellt, ausgebildet werden. Bei dieser Ausführungsform ist der mit der kegelförmigen Wandung 24 versehene ringförmige Dampferzeuger 23 mittels eines Deckels 25 verschlossen, dessen Rand 26 ebenfalls kegelförmig ausgebildet ist und mit der Wandung 24 einen dampfdichten Verschluß bildet. Mehrere kegelförmige Rohre 27 sind symmetrisch an dem oberen Teil des Deckels angeordnet, und ein jedes derselben trägt einen Kondensator 28, der mit seinem mittleren kegelförmigen Teil sich auf das Rohr 27 aufsetzt und einen nach auswärts gebogenen Rand 30 besitzt, der ein Glasgehäuse oder eine Glocke 31 aufnehmen kann, die derjenigen der Einzelkammer 11 gleicht und mit einem Deckel 32 versehen ist. Ein Rohr 33, welches an der Mündung des kegelförmigen Mittelteiles sitzt, trägt ein durchlochtes Rohr 34, das in allen Punkten dem Rohr 1.8 ähnelt.
Soll die Kochvorrichtung für Speisen verwendet werden, die angehäuft werden können, wie z. B. Reis o. dgl., so wird das Rohr 18 oder die Leitung 34 durch eine durchlochte Kappe 35 ersetzt und eine Platte 36 aus Draht oder durchlöchertem Metall, die in der Mitte 37 nach oben gewölbt ist, um die Kappe und Arme 38 aufzunehmen, um sie mit Bezug auf das Gehäuse festzustellen, anstatt der Scheibe 15.
Ein Handgriff 39 ist vorgesehen, um die Kochvorrichtung tragen zu können. Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende:
Die zu kochende Frucht wird entweder entkernt, damit sie auf das durchlochte Mittelrohr paßt, oder letzteres kann als Entkerner verwendet werden, indem die Frucht unmittelbar auf dieses aufgesteckt wird. Das Rohr wird dann auf die betreffende Büchse aufgestellt und die Dampfkammer verschlossen.
Der erzeugte Dampf wird dann gleichmäßig durch die Frucht in ihrer ganzen Länge geführt, wobei der ausgetriebene Saft und das Kondensationswasser bei dem einfachen Kocher wieder in den Dampferzeuger abgelassen werden oder, wie bei dem Kocher nach den Fig. 6 bis 12, in den Kondensationsraum, wo sie abgekocht werden können, um als Ausschmückung für die Frucht zu dienen. Das Durchkochen der Frucht auf fliese Art erfolgt schnell und gleichmäßig, da die inneren älteren Gewebe, die das längste Kochen erfordern, zuerst gekocht werden und dann erst die jüngeren und weicheren äußeren Zellen. Der Dampf löst auch die Haut, so daß sie leicht entfernt werden kann. Der kondensierte Dampf und der Fruchtsaft halten die Abflußöffnungen in dem Deckel teilweise verschlossen und verengen diese, so daß der Dampf gezwungen ist, durch die öffnungen der Verteilerleitung unmittelbar in die Frucht zu dringen.
Die die Frucht umgebende Kammer ist nicht erforderlich, wenn sie nicht dazu dient, den Dampf niederzuschlagen und den Kocher zum Dämpfen zu verwenden, z. B. für Reis o. dgl., der gekocht werden soll durch Anwendung des Dampfes von außen. Wo Dampf in das Innere der Frucht eingeführt und durch dieselbe gedrückt wird, ist es nicht erforderlich, denselben beim Verlassen der Frucht in einem geschlossenen Raum festzuhalten, da das Kochen vom Inneren aus geschieht und der Erfolg derselbe ist, wenn die Kammer nicht vorgesehen ist und der Dampf beim Verlassen der Frucht entweichen kann.
Wenn es zweckmäßig erscheint, kann das Unterende des Dampfverteilungsrohres des einfachen Kochers unmittelbar mit einer Leitung verbunden werden, die an eine geeignete Dampfquelle angeschlossen ist. Der tragbare Dampferzeuger kann gleichfalls nur zum Gewinnen der Fruchtsäfte und des niedergeschlagenen Dampfes benutzt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zum Kochen von Friichten durch Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampf dem Inneren der Frucht zugeführt wird.
2. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i, bei der der Dampferzeuger von dem Kochraum abgetrennt ist, dadurch gekennzeichnet, daß im Kochraum mehrere durchlochte Rohre angebracht sind, die mit dem Dampferzeugungsraum in Verbindung stehen und auf die die Früchte aufgesteckt werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE224545C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2431274A1 (fr) * 1978-11-20 1980-02-15 Passera Jean Pierre Appareil menager pour confection de " hot-dog "

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2431274A1 (fr) * 1978-11-20 1980-02-15 Passera Jean Pierre Appareil menager pour confection de " hot-dog "

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