DE2247708B2 - Antrieb für eine Trommelwaschmaschine - Google Patents
Antrieb für eine TrommelwaschmaschineInfo
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- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F37/00—Details specific to washing machines covered by groups D06F21/00 - D06F25/00
- D06F37/20—Mountings, e.g. resilient mountings, for the rotary receptacle, motor, tub or casing; Preventing or damping vibrations
- D06F37/206—Mounting of motor
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Description
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für eine Trommelwaschmaschine
zum Waschen und Schleudern mit einem Keilriemenverstellgetriebe, mit einem quer zu
seiner Längsachse schwenkbar gelagerten Antriebsmotor und mit mindestens einer eine konstante Keilriemenspannung
bewirkenden Feder zwischen einem Gehäusefestpunkt und dem Antriebsmotor, wobei bei in
den Schwenkendstellungen (Waschen und Schleudern) im wesentlichen konstantem effektivem Hebelarm auf
der Keilriemenseite die Feder derart aufgehängt ist, daß die Verbindungslinie der beiden Aufhängepunkte
in der Mittellage zwischen den beiden Schwenkendstellungen parallel im Abstand zu der von der Längs- sowie
Schwenkachse des Antriebsmotors gebildeten Ebene liegt, wodurch die Wirkung einer der Federlängung
bei einer Zugfeder entsprechenden Federkraftzunahme durch Verkürzung des effektiven Hebelarms auf der
Federseite zumindest aufgehoben wird, nach Patent 21 21 018.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung nach dem Hauptpatent kompakter zu gestalten
und gegebenenfalls eine Berücksichtigung des größeren Umschlingungswinkels des Riemens um die verstellbare
Riemenscheibe des Riemenverstellgetriebes in der Schleudersfeilung durch Verringerung der Riemen
spannung zu ermöglichen.
Die Lösung ist bei einem Antrieb der eingangs genannten
Art erfindungsgemäß dadurch möglich, daß bei Verwendung einer Druckfeder diese zwischen dem
Keilriemenverstellgetriebe und dem gegenüberliegenden Lager des Antriebsmotors innerhalb des Lichtraumprofil·
des Gehäuses des Antriebsmotors angeordnet ist.
Da bei einem Antrieb der eingangs genannten Art wegen der einseitigen Schwenkbarkeit und zur Erzielung
möglichst einer genauen Schwerpunktlagerung aller schwingenden Teile vorzugsweise der Abstand zwischen
Verstellgetriebe und Antriebsmotor groß gehalten wird, was ein langes Wellenende zwischen Antriebsmotor
und Keilriemenverstellgetriebe bedingt, ist es vorteilhaft, wenn das das Keilriemenverstellgetriebe
tragende Wellenende in einem Langhalslager gelagert und die Druckfeder im Bereich dieses Langhalslagers
sich erstreckend zwischen einem mit dessen Stirnseite verbindbaren, insbesondere anschraubbaren. Widerlager
und einer für die Schwenklagerung des Antriebsmotors vorgesehenen, an dem Laugenbehälter der
Trommelwaschmaschine befestigten Traverse eingespannt ist. Die Anordnung der Druckfeder erfordert somit
praktisch keinen zusätzlichen, einer Kompaktheit des Trommelwaschmaschinen-Antriebs im Wege stehenden
Raum, so daß das Antriebsaggregat in dichtem Abstand zur Unterkante des Laugenbehälters angebracht
werden kann.
Die Erfindung sowie weitere vorteilhafte Ausgestaltungen werden im folgenden an Hand eines schematisch
dargestellten Ausführungsbeispiels in der Zeichnung näher erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 einen Riemenverstellantrieb in der Waschschwenkstellung (ausgezogene Kontur) und in der
Schleuderschwenkstellung (gestrichelte Kontur) in einer einzigen Seitenansicht,
F i g. 2 einen Ausschnitt aus F i g. I mit einer in der Schleuderstellung ausgeknickten Druckfeder.
Das aus einem Antriebsmotor 1 und einem Riemenverstellgetriebe 2 bestehende Antriebsaggregat der
Trommelwaschmaschine ist über am Gehäuse des Antriebsmotors 1 befestigte Halbschalen 8 auf Zapfen 9
schwenkbar zu seiner Längsachse (Wellenende 5) an einer Traverse 7 gelagert, die ihrerseits mit der Unterseite
eines Laugenbehälter 10 fest verbunden ist. Der Laugenbehälter 10 ist in hier nicht näher dargestellter
Weise mittels Federn elastisch gegenüber dem Gehäuse der Trommelwaschmaschine aufgehängt. In dem
Laugenbehälter 10 ist eine Wasch- und Schleudertrommel beispielsweise fliegend gelagert, deren aus dem
Laugenbehälter 10 herausragendes Wellenende eine Riemenscheibe mit unveränderlichem Durchmesser
trägt, die von einem Keilriemen angetrieben wird, der mit seinem anderen Ende eine verstellbare Keilriemenscheibe
11 des Keilriemenverstellgetriebes 2 umschlingt.
Das Keilriemenverstellgetriebe 2 ist im Abstand zum Ant.-iebsmotor 1 auf dessen, in einem Langhalslager 4
gelagerten Wellenende 5 angeordnet. Eine Druckfeder 3 ist zwischen der Traverse 7 und einem an der dem
Keilriemenverstellgetriebe 2 zugewandten Stirnseite des Langhalslagers 4 anschraubbaren Widerlager 6 eingespannt.
Die Druckfeder 3 erstreckt sich im wesentlichen parallel zum Wellenende 5 des Langhalslagets 4
und greift nicht über das Lichtraumprofil des eigentlichen Gehäuses des Antriebsmotc:s 1 in den beiden
SchwenksieUungen. Es ist ersieht/ich, daß eine derartige
Anordnung einer Druckfeder keinen zusätzlichen Einbauraum erfordert, vielmehr die Anordnung des Antriebsaggregats
in dichtem Abstand zur Unterkante des Laugenbehälters ermöglicht.
Eine Lagerung der Druckfeder 3 sowohl an der Traverse 7 wie an dem Widerlager 6 ist mit einfachen Mitteln
durch Spitzenlagerungen 12, 13 möglich. In der Zeichnung ist die Druckfeder 3 in ihrer Lage »Waschen«
(ausgezogene Kontur) als auch in ihrer Lage »Schleudern« (gestrichelte Kontur) dargestellt. In vorteilhafter
Weise ist dabei eine konstante Riemenspannung sowohl in der Wasch- wie in der Schleuderstellung
dadurch möglich, daß die Druckfeder derart angeordnet ist, daß einer Federkraftänderung eine entsprechende
Änderung des effektiven Hebelarms as bzw. aw zwischen Federkraft und Schwenklagerungs·
punkt des Antriebsmotors entspricht, aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß in der Stellung »Schleudern«
die verstärkte Kraft der gegenüber der Waschstellung stärker zusammengedrückten Druckfeder durch einen
gegenüber der Waschstellung kürzeren effektiven Hebeiarm as < aw) kompensierbar ist oder sogar in ihrer
Wirkung durch einen entsprechend kürzeren effektiven Hebelarm weiter verringert werden kann. Letzteres ist
dann von Vorteil, wenn der größere Umschlingungswinkel des Keilriemens um die verstellbare Keilriemenscheibe
U in der Schleuderstellung, der die gleiche Kraftübertragung bei kleinerem Riemenandruck erlaubt,
ausgenutzt werden soll, um Lager und Keilriemen zu schonen.
Die Anordnung der Druckfeder 3 gemäß F i g. 2 ist eine besonders vorteilhafte Lösung, wenn eine sehr
kurze und daher an sich steife Druckfeder 3 verwendet werden muß und auf einfache Weise trotzdem in der
Schleuderstellung (punktierte Kontur) ein gegenüber der Waschstellung konstant oder sogar degressiv wirkender
Druckfedereinfluß auf den Antriebsmotor erreicht werden soll. Beim Übergang von der Waschstellung
in die Schleuderstellung mit ihrem verkürzten Abstand zwischen den Lagerpunkten der beiden Druckfederenden
wird dazu die Druckfeder derart beeinflußt oder ihr dazu Gelegenheit gegeben, daß sie seillich ausbauchen
bzw. ausknicken kann, wenn sich beim Verschwenken des Antriebsaggregats in die Schleuderstellung
die beiden Lagerpunkte der Druckfeder — senkrecht zur Wirkungsrichtung der Federkraft gesehen —
gegeneinander verschieben und gleichzeitig — in Wirkungsrichtung der Federkraft gesehen — aufeinander
zu bewegen. Dadurch wird auch bei einer zuvor an sich steifen Druckfeder in der Schleuderstellung eine weichere
Federcharakteristik erreicht. Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist zu diesem Zweck vorgesehen,
daß die Druckfeder in zumindest einem Lagerungspunkt fest eingespannt ist.
in Verbindung mit der »Einhangung« des Motors mit
seinen zur Druckfeder 3 hin offenen Halbschalen 8 auf die mit der Traverse 7 verbundenen Zapfen 9 kann die
Druckfeder 3 dazu mitbenutzt werden, den Motor in dieser einfachen Schwenklageiung »eingedrückt« zu
halten. Insbesondere in Verbindung mit der Anschraubbarkeit des Widerlagers 6 an die dem Keilriemenverstellgetriebe
2 zugewandte Stirnseite des Langhalslagers 4 ergibt sich eine sehr einfache Einbau- und Ausbaumöglichkeit
des Antriebsaggregats: dazu wird das genannte Widerlager zunächst nur locker angeschraubt,
derart, daß in diesem Zustand der Antriebsmotor I mit dem Keilriemenverstellgctnebe 2 mit seinen
Halbschalen 8 über die Zapfen 9 gestülpt werden kann, ohne bereits die kurze und relativ steife Druckfeder
voll zusammendrücken zu müssen; andererseits kann der teilweise Druck jedoch bereits das Antriebsaggregat
in der schwenkbaren Lagerung sichern. Danach kann durch einfaches Festziehen der anschraubbaren
Verbindung das Widerlager in seine endgültige Lage gebracht und die Druckfeder 3 vollgespannt werden.
Da die erfindungsgemäß angeordnete Druckfeder einen an sich vorhandenen Einbauraum zwischen Motorgehäuse
und Keilriemenverstellgetriebe ausnutzt und somit eine kompakte Unterbringung des Antriebsaggregats erlaubt, ist es bei einer derartigen Konstruktion
besonders vorteilhaft, wenn der Antriebsmotor in an sich bekannter Weise im gemeinsamen Schwerpunkt
aller schwenkbaren Teile schwenkbar aufgehängt ist; dadurch kann die Bewegung des Antriebsmotors
so klein wie möglich gehalten und das Antriebsaggregat in dichtem Abstand zur Unterseite des Laugenbehälters
angebracht werden. Ferner werden durch die Schwerpunktlagerung die bei jeder Schwingung vom
Motor ausgehenden Massenkräfte nicht auf den Keilriemen übertragen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Antrieb für eine Trommelwaschmaschine zum Waschen und Schleudern mit einem Keilriemenver-Stellgetriebe,
mit einem quer zu seiner Längsachse schwenkbar gelagerten Antriebsmotor und mit mindestens
einer eine konstante Keilriemenspannung bewirkenden Feder zwischen einem Gehäusefestpunkt
und dem Antriebsmotor, wobei bei in den Schwenkendstellungen (Waschen und Schleudern)
im wesentlichen konstantem effektivem riebelarm auf der Keilriemenseite die Feder derart aufgehängt
ist, daß die Verbindungslinie der beiden Aufhängepunkte in der Mittellage zwischen den beiden
Schwenkendstellungen parallel im Abstand za der von der Längs- sowie Schwenkachse des Antriebsmotors gebildeten Ebene liegt, wodurch die Wirkung
einer der Federlängung bei einer Zugfeder entsprechenden Federkraftzunahme durch Verkürzung
des effektiven Hebelarms auf der Federseit? zumindest aufgehoben wird, nach Patent 21 21 018.
dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung einer Druckfeder (3) diese zwischen dem
Keilriemenverstellgetriebe (2) und dem gegenüberliegenden Lager des Antriebsmotors (1) innerhalb
des Lichtraumprofils des Gehäuses des Antriebsmotors (1) angeordnet ist.
2. Antrieb nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet,
daß das mit dem Keilriemenverstellgetriebe (2) verbundene Welienende (5) des Antriebsmotors
(1) in einem Langhaislager (4) gelagert und die Druckfeder (3) im Bereich dieses Langhalslagers (4)
sich erstreckend zwischen einem mit dessen Stirnseite verbindbaren, insbesondere anschraubbaren,
Widerlager (6) und einer für die Schwenklagerung des Antriebsmotors (!) vorgesehenen, an dem Laugenbehälter
(10) der Trommelwaschmaschine befestigten Traverse (7) eingespannt ist.
3. Antrieb nach Anspruch 1 oder 2. dadurch gekennzeichnet,
daß Lagerung und Bau der Druckfeder (3) so gewählt ist, daß beim Übergang von der
Wasch- in die Schleuderschwenkstellung ein seitliches Ausknicken der Druckfeder (3) zwischen ihren
Lagerungspunkten vorgesehen ist.
4. Antrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Lagerungspunkten
der Druckfeder Spitzenlagerungen (12, 13) vorgesehen sind.
5. Antrieb nach Anspruch 3, dadurch gekenn- so zeichnet, daß die Druckfeder (3) an zumindest
einem Lagerungspunkt fest eingespannt ist.
6. Antrieb nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
durch die Druckfeder (3) abgestützte Antriebsmotor (1) in an sich bekannter Weise im gemeinsamen
Schwerpunkt aller schwenkbaren Teile schwenkbar aufgehängt ist.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722247708 DE2247708C3 (de) | 1972-09-28 | Antrieb fUr eine Trommelwaschmaschine | |
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| GB4538973A GB1438397A (en) | 1972-09-28 | 1973-09-27 | Drive for a drum-type washing machine |
| GB4538873A GB1446476A (en) | 1972-09-28 | 1973-09-27 | Tensioning arrangements for drive belts and washing machines incorporating such arrangements valve |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19722247708 DE2247708C3 (de) | 1972-09-28 | Antrieb fUr eine Trommelwaschmaschine |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2247708A1 DE2247708A1 (de) | 1974-04-11 |
| DE2247708B2 true DE2247708B2 (de) | 1975-09-18 |
| DE2247708C3 DE2247708C3 (de) | 1976-04-22 |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2201365B1 (de) | 1976-10-01 |
| IT993412B (it) | 1975-09-30 |
| DE2247708A1 (de) | 1974-04-11 |
| GB1446476A (en) | 1976-08-18 |
| FR2201365A1 (de) | 1974-04-26 |
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Legal Events
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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