DE2249306C2 - Steuerungsvorrichtung zum schlagzahlabhängigen Dosieren der Füllmenge einer Form bei einem Hammer zum Verdichten körniger Substanz - Google Patents

Steuerungsvorrichtung zum schlagzahlabhängigen Dosieren der Füllmenge einer Form bei einem Hammer zum Verdichten körniger Substanz

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DE2249306C2
DE2249306C2 DE19722249306 DE2249306A DE2249306C2 DE 2249306 C2 DE2249306 C2 DE 2249306C2 DE 19722249306 DE19722249306 DE 19722249306 DE 2249306 A DE2249306 A DE 2249306A DE 2249306 C2 DE2249306 C2 DE 2249306C2
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Karl 8635 Doerfles Trissnak
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Langenstein & Schemann Ag 8630 Coburg
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Langenstein & Schemann Ag 8630 Coburg
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    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B13/00Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles; Discharging shaped articles from such moulds or apparatus
    • B28B13/02Feeding the unshaped material to moulds or apparatus for producing shaped articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
  • Control Of Presses (AREA)

Description

wähnte Schlagzahl-Spannung entsprechend der ge- Schaltungen, welche Spannungsimpulse zählen, die
messenen Schlagzahl und speichert die neue Einstel- im vorliegenden Fall pro Schlag des Oberstempels
lung, bis der Unterstempel nach dem Ausstoßvor- nuftreten, und eine der Zahl der gezählten Span-
gang wieder abwärts bewegt wird. Der Unterstempel nungsimpulse entsprechende Spannung abgeben, sind
wird sodann in Abhängigkeit von der erwähnten 5 an sich bekannt. Ein besonderer Vorteil der Erfin·
Schlagzahl-Spannung gestoppt, so daß die Stellung des dung besteht darin, daß man die Wirkung der
abgesenkten Unterstempels der vorher für den Ober- Schlagzahl-Spannung einfach an die jeweils zu verar-
stempel gemesseneu Schlagzahl entspricht. Da beim bettende Substanz anpassen kann. Hierzu ist vorgese-
If Formen die Höhe des herzustellenden Formkörpers hen, daß das Zählgerät einen Zählmagnet aufweist,
sowie die tiefste Stellung des schlagenden Oberstem- to der über Schalter mit Potentiometern verbunden ist,
pels vorgegeben sind, muß der Antrieb des Unter- an denen die Schlagzahl-Spannung abnehmbar ist,
stempeis zum Pressen nach oben geeignet ausgebildet wobei der Zählmagnet bei jedem der pro Schlag auf-
sein, damit trotz variierender Füllhöhe stets die ge- tretenden Spannungsimpulse eines der Potentiometer
wünschte Formkiirperhöhe erreicht svird. Es lassen zuschaltet. Wird der Hammer auf die Verarbeitung
* sich hierdurch Formkörper gleicher Enddichtc und 15 einer bestimmten Substanz eingestellt, so läßt sich gleicher Höhe herstellen. der Einfluß der Schlagzahl-Spannung auf das Stillset-ξ Bei der erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung zen des Unterstempels durch Einstellung des Poten- erfolgt die Korrektur der Unterstempelstellung nicht tiometers einstellen.
§ durch Verschieben eines Endschalters sondern durch In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführuncs-for-
Verstellen elektrischer Schaltelemente. Somit ist die 20 nien der Erfindunu dargestellt, und zwar zeigt
erfindungsgemäße Steuerungsvorrichtung störsicher. F i g. 1 schematise!! tv.en Hammer zum Verdich-
Die Korrektur erfolgt auch nicht unmittelbar nach ten körniger Substanz.
ί der Schlagzahlmessiing. Das Ergebnis der Schlag- F i g. 2 eine Schaltvorrichtung für den Hammer ge-
Ϊ Zahlmcssung svird vielmehr mittels elektrischer maß F i ti. 1 und
* Schaltelemente gespeichert und erst beim nachfol- *5 F i g. 3 eine weitere Schaltvorrichtung für den gjiiden Absvärtsfahren des Unterstempels vci wertet. Hammer gemäß F i g. 1.
ΐ so daß es z.B. möglich ist. die Einstellung des LIn- Bei einem Hammer gemäß Fig. 1 ist in einem ζ icistempcls nach einer Schlagzahlmessuim auf eine Rahmen 1 eine oben und unten offene Form 2 vorgeneue Fornikörperhöhc einzustellen. ^.'hen. die mit körniger Substanz. 3 gefüllt ist. Unten { Der Hammer kann ein normaler Fallhammer, ein 30 in der Form 2 befindet sich ein Unterstempel 4. der f Hammer mit Oberdruck oder eine Spindelschlag- mittels eines Kolbens 5 auf- und abbcsvcgbar ist, der presse sein. Der Hammer kann auch so ausgebildet in einem unter der Form angeordneten Zylinder 6 sein, daß er wahlweise pressen und schlagen kann. gleitet. Dem /sunder 6 wild für die Auf- und Abbcsvobci dann die erfindungsgemäße Steueriingssor- wcgimg des l.'nicrsiernpels 4 über zwei Leitungen 7 richtung nur in Funktion gesetzt svird. wenn der 35 Druckflüssigkeit zugeführt, die von einer Ventilein· Hammer schlägt. Die Schlagzahl läßt sich in jedem richtung 8 ausgehen. Oberhalb der Form ist ein Zy-FaIl messen, indem der Oberstempel pro Schlag linder 1J vorgesehen, der einen Kolben IO aufnimmt, ein η Schalter betätigt, der daraufhin ein Signal ab- der mit einem Oberstempel 11 .'erblinden ist. An gibt, das dem Zählgerät zugeführt svird. Das Zähige- dem Rahmen I ist ein Schalter 12 sorgesehen, der jerät svird nach der Auswertung, wenn der I nlerstem- 40 den Schlag registriert und über eine Leitung 13 mit pci abgesenkt ist, wieder auf NuI! gesetzt, indem z. B. einem Stcuerkrcis 14 verbunden ist. der über eine der Oberstempel bei dem ersten Schlag, den er für Leitung 15 die Venlilcinnehtung 8 betätigt. Schließdie Formung eines Formkörpers abgibt, einen Schal- lieh ist eine Weggeher-F'iirichtung 16 zur Feststeller betätigt, der ein entsprechendes Signal abgibt, lung der Stellung des abwärtsgcrienden Unterstem-Dcr Stcuerkrcis läßt sich in verschiedenster Weise 45 pels 4 vorgesehen. Diese Weggebcr-Einrichtung 16 auibauen, solange nur die Füllhöhe korrigierbar ist. svirkt über eine Leitung 17 auf den Steuerkreis 14.
Besonders interessant ist eine svegzeitabhängige Kor- Mit dem in F i g. 2 gezeigten Sleuerkreis erfolgt rektiir, die sie!) vorsehen läßt, wenn der vom Unter- eine rein wegabhängige Korrektur. Hs ist ein an stempel betäligharc Stcuerkrcis eine Schalteinrich- Gleichspannung liegender Analog-Wcggcbcr 16 sorting aufweist. Dieser Stcuerkrcis kann so ausgebildet 50 gesehen, de ι entsveder ortsfest angeordnet ist oder sein, daß mittels der Schalteinrichtung ein an/u.üsvrr- mit dem l'nterstcmpel 4 serbunden ist und gemäß zögertes Zeitgerät umschaltbar ist. dessen Anzugss er- F i g. 2 ein I'otenliomcter-I.ängssseggebcr ist. Am zögerung durch die von der Einstellung des Zählgc- Ausging, an einem Schleifer 18 gibt der Weggcbcr rates abhängige, über eine Leitimg zugeführtc 16 eine analoge Spannung ab. die der Hubstellung schlagzahlabhängige Spannung gesteuert ist. Hierbei 55 des Unlerstempels entspricht. Diese Spannung gesvird die gemessene Schlagzahl in eine Zeitspanne langt an den jeweils ersten Eingang von zsvci DiITeumgesetzt, die das Absenken des l'ntcrslempch re- rcnlialvcrstärkern 19. 20. die über ihre Ausgänge 17. gell. Die Schalteinrichtung kann z. U. eine Nocken- in weiter linien naher beschriebener Weise, den ab-Endschaltereinrichtung, ein !initiator oder ein End- wärtsgehenden Unterstempel 4 stillsetzen, indem sie schalter mit Fotozelle sein. 5o auf die Venlilcinrichtung 8 einwirken.
Selbstverständlich kann die Korrektur auch rein An den jeweils zweiten Eingang der Diffcrcnlial-
wegabhängig mit analogen Weggebern für die tat- verstätker I1'. 20 gelangt über eine Leitung 21 eine
sächliche Stellung des Unterstempels erfolgen. Hier- Spannung, dii.· einer vorgewählten Füllmcnge der
bei svird eine Islsvcrt-Spannung erzeugt, die der je- Form. d.h. einer zunächst als richtig empfundenen
weiligen Stellung des Unterstempels entspricht und 65 Endstellung des abgesenkten Unterstempels ent-
mit der niiticls des Zählgerätes erzeugten Schlagzahl- spricht. Die Füllmengcn-Vorsvahl erfolgt, indem an
Spannung verglichen svird. Der Vergleich kann über einem an der Gleichspannung liegenden Potentiome-
Brückcn oder Differenzialverstärker erfolucn. tcr 22 der Schleifer 23 verstellt svird. Ist nur die bis-
her beschriebene Schaltung vorgesehen, so bleibt der abwartsgehende Unlerstenipel 4 stehen, wenn seine Stellung der Vorwahl entspricht. Dabei erfolgt die Abschaltung in zwei Stufen, Zunächst wird der schnell abwärtsgehende Unlcrslempel über den DiI-ferentialverstiirkcr 19 abgebremst und aiii .Schleichgang geschaltet. [Der Differcntialveisiiirker 20 schaltet später, da ihm ein einstellbares Potentiometer 24 vorgeschaltet ist, und setzt den Uniersiempel still. Wenn die Spannung am Schleifer 18 beim Abwärtsgang des Unterstcmpcls fällt, schaltet zuerst der Differenlialverslärker 19 und dann der Differenlialvcrstärker 20, dem das Potentiometer 24 vorgeschaltet ist.
Die den Differentialvcrstärkern 19, 20 über die Leitung 21 zugefiihrtc Sollwertspannung ist nun abhängig gemacht von einer Schlagzahlspannung. die über parallclgcschaltetc Potentiometer /M). /1I bis Pn abfällt. Die Potentiometer werden über Schalter SO, Sl bis Sn an Gleichspannung gelegt. Die Schalter werden mittels eines Zählmagneten 25 nacheinander betätigt. Bei jedem Spannungsimpuls, der durch den Schalter 12 nach jedem Schlag ausgelost wird, legt der Zählmagnct 25 nacheinander jeweils nur ein Potentiometer an Spannung und speichert somit für die nächste Formung. Nach Auswertung bei der nächsten Formung wird der Zählmagnet 25 mittels l.öschimpulses wieder in seine Ausgangstage zurückgestellt, d. h. die durch das Potentiometer 22 bestimmte Sollwerlspanniing wird eingestellt. Der l.öschimpuls wird mittels eines Schalters 26 erzeugt. Der Zählmagnet 25. die Potentiometer und die Schalter stellen ein speicherndes Zählgerät 27 dar.
Bei der Schaltvorrichtung gemäß E i g. 3 ist das Zählgeiät 27 wie bei der Schaltvorrichtung gemäß I- i g. 2 ausgebildet. Die Schlagzahlspannung wird jedoch einem anzugsverzögerten Zeitgerät 28 zugeführt, das in Serie mit einem Endschalter 29 und mit diesem an der Gleichspannung liegt. Der Endschalter 29 wird von einem mit dem Unterstempel verbundenen länglichen Nocken 30 betätigt und öffnet sich wieder, wenn der Unterstempcl aufwärts fährt. Der Nocken 30 schließt den Endschalter 29 bei abwärtsgehendem Unterstempel und hält ihn geschlossen, bis der Unterstempcl stillsteht und wieder aufwärts fährt.
Sobald der Endschalter 29 geschlossen wird, wird der Untcrslempcl über eine der beiden Leitungen 17 auf Schicichgang geschaltet. Nach Ablauf der durch die Potentiometer /Ό, /' 1 bis /'/1 vorgewählten, d. h. der Sollwertspannung entsprechenden Zeit wird der Untrrstcmpcl beim Erreichen der Füllstellung gestoppt. Wenn man auf ein genaues Einfahren des Unterstempcls verzichten will, so entfällt der Sciileichgang.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Bei einem derartigen Hammer wird die Füllmenge
    Patentansprüche: in der Praxis volumetrisch dosiert, indem ein Füllwagen körnige Substanz mit Überschuß in die Form
    1. Steuerungsvorrichtung zum sehlagzahlab- füllt und beim Zurückfahren die überschüssige hängigen Dosieren der Füllmenge einnr Form bei 5 Menge abstreift. Die Füllmengen-Dosierung erfolgt einem Hammer zum Verdichten körniger Sub- nach der Stellung des Unterstempels, der auch die stanz mit einem die Substanz in der Form von Funktion eines Auswerfers hat, indem der Unteroben durch mehrere Schläge verdichtenden Ober- stempel mehr oder weniger tief abgesenkt wird. Hat stempel und einem in der Form auf- und abbe- der Unterstempel einen geschlagenen Formkörper wegbaren, entsprechend der einzufüllenden Füll- io ausgestoßen, so wird er wieder abwärts bewegt um menge einstellbaren Unterstempel, der bei seiner die körnige Substanz für den nächsten Formkörper Abwärtsbewegung einen elektrischen Steuerkreis einfüllen zu können. Hierzu kann man vorsehen, daß betätigt, welcher seine Abwärtsbewegung been- der abwärtsgehende Unterstempel dort, wo er stehendet, dadurch gekennzeichnet, daß die bleiben soll, einen Steuerkreis, der z.B. einen End-Reaktion des Steuerkreises (14) von einer schlag- 15 schi 'ier umfaßt, betätigt, der daraufhin den abwärtszahlabbängigen elektrischen Spannung abhängt, gehenden Unterstempel stillsetzt, indem er z. B. ein deren wirksame Größe auf Grund der für eine Ventil an einer den Unterstempel bewegenden KoI-Formung abgegebenen und von einem Zählgerät ben-Zylinder-Einrichlung schließt.
    (27) gemessenen Schlagzahl einstellbar ist, das Beim Verfestigen der Formkörper duuii "Jknlagen
    die Zahl der f^r die Formung abgegebenen 20 mittels des Oberstempels und gegebenenfalls nach
    Schläge bis zum Ende der darauffolgenden Ab- oben gerichteten Drücken des Unterstempels darf die
    wärtsbewegung des Untersiempels (4) speichert. Höhe der Formkörper nicht von Formkörper zu
    2. Steuerungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei Formkörper differieren. Letzteres erreicht man. inwelcher der vom Unlersiempel betätigbare Steu- dem der schlagende Oberstempel wegabhängig beim erkreis eine Schalteinrichtung aufweist, dadurch 25 Erreichen der Sollhöhe ohne Berücksichtigung der gekennzeichnet, daß mittels der Schalteinrichtung erzielten Enddichte des Formkörpers umgesteuert. (29) ein anzugsverzögertes Zeitgerät (28) ein- d.h., daß er slillgcsetz; wird, wobei er im abgesenkschaltbar ist, dessen Anzugsverzögerung durch ten Zustand vom Unterstempel einen der gcwünschdie von der Einstellung des Zahlgeräts (27) ab- ten Formkörperhöhe entsprechenden Abstand aiifhängige, über ein Leitung zugeführte schlagzahl- 30 weist. Das Füllgut, die körnige Substanz, ist jedoch abhängige Spannung gesteuert ist. nicht homogen und in der Dichte oft von Füllung zu
    3. Steuerungsvorrichtung na Ί Anspruch 1 Füllung Streuungen unterworfen. Zum Beispiel kann cccr2, dadurch gekennzeichnet, d.°ß das Zählgc- der Wassergehalt der Füllung, nachdem er für eine rät (27) einen Zählmagnct ί 25) aufweist, der über Reihe von Füllungen konstant war, sich plötzlich än-Schalter (50, 51 bis Sn) mit Potentiometern 35 dem. Wenn die Fornikörperhöhe und die Füllmenge (PO, Pl bis Pn) verbunden ist, an denen die konstant bleiben, so wird sich bei sich ändernder schlagzahlabhängige Spannung abnehmbar ist. Füllmcngcndichte die Schlagzahl, mit der der Formwobei der Zählmagnet (25) bei jedem der pro körper geformt ist. ändern. Da eine bestimmte End-Schlag auftretenden Spannungsimpulse eines der dichte des Formkörpers erwünscht ist. muß die Füll-Potentiometcr (PO, P 1 bis P/1) zuschaltet. 40 menge angepaßt werden. Unter Umständen muß die
    Füllmenge bei jeder Formung, d. h. für jeden Form-
    körper korrigiert werden.
    Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Stcue-
    Die Erfindung bezieht sich auf eine Steucrungsvor- rungsvorrichtung der eingangs genannten Art zu richtung zum schlagzahlabhängigen Dosieren der 45 schaffen, die bei störungssichcrcr Ausbildung den Füllmenge einer Form bei einem Hammer zum Ver- abgesenkten Unterstempel in Abhängigkeit von der dichten körniger Substanz, mit einem die Substanz in bei der vorhergehenden Formung aufgetretenen der Form von oben durch mehrere Schläge verdien- Schlagzahl derart einstellt, daß Formkörper mit tenden Oberstempel und einem in der Form auf- und gleichmäßiger Enddichte herstellbar sind.
    abbewegbaren, entsprechend der einzufüllenden 50 Es soll also der Unterstempel. wenn bei der vor-Füllmenge einstellbaren Unterstempel, der bei seiner hergehenden Formung eine zu hohe Schlagzahl aufAbwärtsbewegung einen elektrischen Steuerkreis bc- tritt, weniger weit abgesenkt werden, und wenn bei tätigt, welcher seine Abwärtsbewegung beendet. der vorhergehenden Formung eine zu geringe Schlag-
    Eine bekannte (deutsche Offenlcgungsschrift zahl auftritt, weiter abgesenkt werden, als es der
    404) Maschine kann körnige Substanz wahl- 55 Sollhöhc des herzustellenden Formkörpers ent-
    wcisc durch Pressen oder Schlagen verdichten. Im spricht.
    vorliegenden Fall ist nur die Verdichtung durch Nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch Schlagen von Interesse. Die körnige Substanz, die zu gelöst, daß die Reaktion des Stcucrkreiscs von einer verschiedcnformatigen Formkörpern verdichtet wer- schlagzahlabhängigen elektrischen Spannung abdcn soll, ist z. B. Kalk-Quarzsand-Massc, Beton- 60 hängt, deren wirksame Größe auf Grund der für eine masse, Feuerfestmasse oder eine Sintermasse. Die Formung abgegebenen und von einem Zählgerät gebekannte Maschine ist somit ein Hammer zum Vcr- messcncn Schlagzahl einstellbar ist, das die Zahl der dichten körniger Substanz mit die Substanz in einer für die Formung abgegebenen Schläge bis zum Ende Form bzw. einem Rahmen verdichtenden Oberstem- der darauffolgenden Abwärtsbewegung des Unterpein bzw. einem Obergesenk und einem in der Form 65 Stempels speichert.
    auf- und abbewegbarcn, entsprechend der einzufül- Bic der erfindungsgemäßen Steuerungsvorrichtung
    !enden Füllmenge einstellbaren Unterstempel bzw. mißt das Zählgerät bei jeder Formung die Schlagzahl
    Untcmescnkbodcn. des Oberstempels. Das Zählgerät verstellt die er-
DE19722249306 1972-10-07 1972-10-07 Steuerungsvorrichtung zum schlagzahlabhängigen Dosieren der Füllmenge einer Form bei einem Hammer zum Verdichten körniger Substanz Expired DE2249306C2 (de)

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