DE225856C - - Google Patents

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DE225856C
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DE
Germany
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frame
drawing board
desk
drawing table
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DENDAT225856D
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Publication of DE225856C publication Critical patent/DE225856C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
    • A47B27/00Drawing desks or tables; Carriers for drawing-boards
    • A47B27/04Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board
    • A47B27/06Adjustable drawing-board carriers with balancing means for the board balancing by means of springs

Landscapes

  • Tables And Desks Characterized By Structural Shape (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ju 225856 KLASSE-34 f. GRUPPE
FRANZ SLADEK in WIEN.
Die Erfindung betrifft eine in beliebige Schräg- und Höhenlage einstellbare Zeichenplatte, welche in Verbindung mit einem Schreibtisch über dessen Platte benutzt und an dessen Rückwand entlang versenkt werden kann.
Bei den bekannten Tischen mit einer zweiten, versenkbaren Platte ist eine größere Schrägstellung der oberen Platte nicht möglich, weil
ίο sie alsdann mit ihrem vorderen Rande auf der unteren Platte zurückgleiten würde, so daß eine Benutzung ausgeschlossen wäre. Ein Schrägstellen der dicht über der unteren eingestellten oberen Platte ist bei den bekannten Tischen mit zweiter, versenkbarer Platte überhaupt nicht möglich.
Diesen Übelständen wird durch den Erfindungsgegenstand dadurch abgeholfen, daß die obere Arbeitsplatte an einem an der Rückwand entlang durch eine Zugvorrichtung bekannter Art auf- und abwärts beweglichen Rahmen mittels zweier Lenkerpaare nach vorn schwenkbar sowie beliebig schräg und hoch einstellbar angebracht ist, so daß sie zum Gebrauch über der stets freibleibenden Schreibtischplatte zu liegen kommt, wobei ihre Drehachse so weit nach vorn liegt, daß sie von der wagerechten bis zur senkrechten Lage eingestellt und benutzt werden kann. Die mittels Lenkerpaare beliebig einstellbare Zeichenplatte läßt sich auch in Verbindung mit einem an der Wand befestigten Rahmen verwenden.-
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Fig. ι eine Seitenansicht des Schreibtisches mit zum Teil entfernter Seitenwand, so daß die versenkte Oberplatte sichtbar ist,
Fig. 2 eine abgebrochen gedachte Rückansieht des verschiebbaren Rahmens mit den Verbindungsarmen zwischen Oberplatte und Rahmen,
Fig. 3 die obere Platte in herausgeschwenkter oder Gebrauchsstellung und '
Fig. 4 und 5 in Oberansicht bzw. im Horizontalschnitt die gegenseitige Lage der einzelnen Teile der Einstellvorrichtung in größerem Maßstabe.
Fig. 6 zeigt die Anordnung der versenkbaren,: als Zeichentisch verwendbaren Platte in einem festen. Wandrahmen.
An einem Schreibtisch 3 bekannter Art ist ein Rahmen 2 in zweckmäßig durch U-Eisen ausgebildeten Führungsnuten 4 zwischen Rückwand 5 und den Schreibtischladen auf- und abwärts verschiebbar angeordnet.
Das Verschieben des Rahmens 2 wird in bekannter Weise dadurch bewirkt, daß ein über die im Schreibtischaufsatz untergebrachte Rolle 8 laufendes und am unteren Ende des Rahmens befestigtes Drahtseil 9 .0. dgl. durch Drehen einer Kurbel 6 auf- bzw. abgewickelt wird. Die Feststellung in der erforderlichen Höhe erfolgt durch eine geeignete Sperrvorrichtung 10.
Mit dem Rahmen 2 ist die als Zeichentisch ausgebildete obere Platte 1 durch zwei Lenkerpaare 11 und 12 sowie durch Federn 13 verbunden, welche mit dem Zeichentisch zum Versenken angeklappt und zum Gebrauch des letzteren niedergeklappt werden. Die oberen
Lenker 11 sind einerseits an den Seitenflächen des Rahmenausschnittes 15 drehbar befestigt und andererseits mit den oberen Kanten des Zeichentisches durch Drehbolzen 14 verbunden. Die hinteren Enden der durch sich kreuzende Flacheisen 12 1 (Fig. 2 und 3) versteiften Lenker 12 sind an einem am unteren Rahmenrand angebrachten Winkeleisen 17 drehbar befestigt, während ihre vorderen Enden mit Lagern 16 versehen sind, welche die horizontale Mittelachse des Zeichentisches 1 aufnehmen. An den unteren Lenkerarmen greifen die Zugfedern 13 an, welche mit ihrem oberen Ende am Rahmen 2 eingehängt sind und in der eingeklappten Lage des Zeichentisches mit den Oberarmen und dem unteren Teil der abgebogenen Unterarme im Ausschnitt 15 versenkt werden. Die Federn 13 werden beim Niederklappen der .. Arme 12 gespannt und dienen zur Entlastung der Unterarme und zur Erleichterung der Höhenverstellung des um die Zapfen 18 drehbaren Zeichentisches.
Um dem Zeichentisch eine beliebige Nei-. gung geben zu können, sind die oberen Lenker 11 aus zwei scharnierartig miteinander verbundenen Teilen 11 a und 11* hergestellt, so daß durch Knicken derselben die Schräglage des Zeichentisches geändert werden kann (Fig. 3). Die Steifheit des Oberarmes 11 in gestreckter Stellung wird hierbei dadurch herbeigeführt, daß ein Stift 19 am Teil 11 a in . einen; Einschnitt 20 im Teil iiÄ eingreift. Die an den Lagerzapfen 14 befestigten Schienen 21 greifen mit ihren Kerben 22 über je einen an den unteren Lenkern 12 angebrachten Bolzen 23 und stellen dadurch den Zeichentisch in der eingestellten Schräglage fest. Durch Anziehen der Lagerzapfenmuttern 24 kann ein unbeabsichtigtes Verstellen . der Schräglage des Zeichentisches verhindert werden.
Zum Feststellen des Zeichentisches in der gewünschten Höhenlage können in der Seitenwand des Schreibtischaufsatzes Einsteckbolzen 25 vorgesehen sein, auf welche sich die unteren Lenker 12 auflegen und welche durch Höher- oder Tieferstecken eine Änderung der Höhenlage des Zeichentisches herbeiführen.
An Stelle von zweiteiligen oberen Lenkern 11 können auch aus einem Flacheisenstab hergestellte Lenker Verwendung finden, die an den dem Rahmen 2 zugekehrten Enden Löcher besitzen zum Aufstecken auf die an dem Rahmen vorgesehenen Bolzen, so daß durch Verlängern oder Verkürzen der oberen Lenker die Schräglage des Zeichentisches geändert werden kann.
Da an der oberen und Vorderfläche des Schreibtischaufsatzes zum Durchlassen des versenkbaren Zeichentisches bzw. der Unterarme Schlitze vorgesehen sein müssen, so bildet man zweckmäßig den oberen Abschluß des Schreibtischaufsatzes zu einem aufklappbaren Deckel 40 aus, während die verhältnismäßig schmalen Schlitze in der Vorderseite nicht störend wirken oder durch unter dem Druck der niedergehenden Arme herunterklappbare, um ein Federscharnier drehbare Zungen verdeckt werden können.
Wie in Fig. 6 dargestellt ist, kann der Rahmen 2 mitsamt der durch zwei Lenkerpaare 11, 12 nach vorn schwenkbaren Zeichenplatte auch ohne Schreibtisch, an der: Wand befestigt, Verwendung finden. Hier dient die Einhängeschiene 26 zum Feststellen der Höhenlage der Zeichenplatte.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. In beliebige Schräg- und Höhenlage einstellbare, versenkbare Zeichenplatte, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeichenplatte (1) mittels zweier Lenkerpaare (11, 12) nach vorn schwenkbar, sowie in beliebige Schräg- und Höhenlage einstellbar mit einem Rahmen (2) verbunden ist, wobei der Rahmen (2) gegebenenfalls an der Rückwand eines Schreibtisches entlang in bekannter Weise durch eine Zugvorrichtung (6, 7, 8, 9, 10) auf- und abwärts bewegt werden kann. .
2. Zeichenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Verstellen durch Knicken oder Strecken der aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Teilen (ιιλ, ii*,) bestehenden oberen Lenker (11) bewirkt wird.
3. In einen Schreibtisch eingebaute Zeichenplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Zeichen platte (1) tragenden Arme in der Gebrauchsstellung durch in Löchern (25) der Aufsatzseitenwände einsteckbare Bolzen gestützt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE225856C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101714B (de) * 1953-10-16 1961-03-09 Deutsche Telephonwerk Kabel Kombinierter Schreib- und Zeichentisch

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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