DE2260102A1 - Einrichtung zum kombinierten umfangsund stirnschliff - Google Patents

Einrichtung zum kombinierten umfangsund stirnschliff

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DE2260102A1
DE2260102A1 DE19722260102 DE2260102A DE2260102A1 DE 2260102 A1 DE2260102 A1 DE 2260102A1 DE 19722260102 DE19722260102 DE 19722260102 DE 2260102 A DE2260102 A DE 2260102A DE 2260102 A1 DE2260102 A1 DE 2260102A1
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grinding
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Karl-Heinz Beyer
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Werkzeugmaschinenkombinat 7 Oktober VEB
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Werkzeugmaschinenkombinat 7 Oktober VEB
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B49/00Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
    • B24B49/18Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the presence of dressing tools
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B5/00Machines or devices designed for grinding surfaces of revolution on work, including those which also grind adjacent plane surfaces; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B53/00Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces
    • B24B53/06Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels
    • B24B53/08Devices or means for dressing or conditioning abrasive surfaces of profiled abrasive wheels controlled by information means, e.g. patterns, templets, punched tapes or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Einrichtung zum kombinierten Umfangs- und Stirnschliff Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum komb. Umfangs-u.
  • Stirnschliff, insbesondere an spitzenlosen Äüßenrundschleifmaschinen, mittels derer ein einmal durch Einrichten hergestelltes Verhältnis zwischen der Zerspanung#im Umfangsschliff und der Zerspanung im Stirnschliff ohne Zutun des Bedienungsmannes und abhängig von Anzahl und Größe der Abrichtzustellungen während der Nutzungsdauer eines Schleifkörpers konstant gehalten wird.
  • Es ist bekannt, auf spitzenlosen Außenrundschleifmaschinen Werkstücke im komimierten Umfangs-und Stirnschliff zu bearbeiten.
  • Bei einem bekannten Verfahren steht die Achse der Schleifspindel in einem Winkel zur Achse des Werkstückes. Bei #arallelverschiebung der Schleifspindelachse auf das Werkstück zu werden im Schrägeinstechverfahren sowohl der Umfang als auch eine Stirnfläche des Werkatückes bearbeitet. Dabei ist nachteilig, daß das Verfahren eine -Sondermaschine voraussetzt, die für die üblicherweise am spitzenlosen Außenrundschleifmaschinen anfallenden Schleifaufgaben nicht eingesetzt wird.
  • Ein anderes bekanntes Verfahren sieht eine Schleifspindel mit axial verschiebbarem Schleifkörper vor. Die Axialverschiebung erfolgt, während mit einem zweiten oder demselben Schleifkörper das Werkstück am Umfang bearbeitet wird. Dafür ist eine Sonderschleifspindel notwendig, die außerdem mit einer Sonderabrichteinrichtung für den Schleifkörper kombiniert sein muß. Die axiale Schleifkörper-Abnutzung durch natürlichen Verschleiß und Abrichten muß vom Bedienungsmann kontrolliert und kompensiert werden.
  • Nachteilig ist, daß es wegen der#Sondereinrichtungen nicht möglich ist, eine für normalen Umfangsschliff gelieferte Maschine nachträgliche für den kombinierten Umfangs-u. Stirsnschliff brauchbar zu machen.
  • Bei einem weiteren bekannten Verfahren wird während des Einstechhubes des Schleifkörpers zwecks Bearbeitung des Werkstückumfangs von einer Stirnseite des Schleifkörpers eine Planfläche des Werkstückes mit bearbeitet.
  • Das Verfahren hat verschiedene Nachteile. Die Bearbeitung des Werkstückes beginnt mit den Stirnschliff. Bei noch fehlender Bremswirkung des Regelkörpers kann das Werkstück die Umfangsgeschwindigkeit des Schleifkörpers annehmen. Unfallgefahr entsteht, weil die zuerst an der Stirnfläche angreifende Schleifkraft das Werkstück durch Hebelwirkung aus seiner Sollage werfen kann. Wegen des aus ökonomischen Gründen begrenzten Einstechweges kann nur eine schmale stirnseitige Ringfläche geschliffen werden. Ein Nachschärfen der den Stirnschliff ausführenden Schleifkdrperpartie hat ein Nachjustieren des Werkstückanschlages bzw. der Werkstückauflageschiene zur Folge.
  • Ein viertes Verfahren sieht einen axial verschiebbaren Werkstück bock vor. Nachteilig ist hierbei, daß infolge der dazu notwendigen Führungen Auflageschiene und Werkstückbock unter dem Einfluß der Schleifkräfte verstärkt zu Schwingungen neigen.
  • Alle genannten Verfahren haben den gemeinsamen Nachteil, daß der Bedienungsmann den Verschleß der den Stirnschliff ausführenden Schleifkörperpartie überwachen und bei Bedarf kompensieren muß.
  • Zweck der Erfindung ist es, die genannten Mängel wie Einsatz von Sondermaschinen, Unfallgefahr usw. zu beseitigen und eine Ein# richtung zu schaffen, bei deren Anwendung eine für normalen Umfangsschliff gelieferte Maschine nachträglich für kombilllerten Umfangs-und Stirnschliff verwendbar wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum kombinierten Umfangs-u. Stirnschliff zu schaffen, mittels derer ein einmal durch Einrichten hergestelltes Verhältnis zwischen der Zerspanung im Umfangsschliff und der Zerspanung im Stirnschliff ohne Zutun des Bedienungsrnannes und abhängig von Anzahl und Größe der Abrichtzustellungen während der Nutzungsdauer eines Schleifkörpers konstant gehalten wird, wobei der kombinierte Umfangs-u. Stirnschliff an einer ungerichteten Liaschine für normalen Umfangsschliff möglich sein soll und die den Stirnschliff ausführende Schleiflcibrl,erpartie zur Aufrechterhaltung klarer Schnittverhältnisse durch wiederholtes Abrichten schneidfähig gehalten werden soll.
  • Brfidungsgemäß wird die Aufgabe gelöst, indem die an einer lmilaschine für normalen UmCangsschlwff parallel zur Schleifkörpèrdrehachse stehende Abrichteinrichtung schräggestellt ist, das Abrichtwerkzeug mittels Kopierliüeal zum Abrichten von Umfang und Stirnseite des Schleifkörpers bekannterweise geführt wird, ein axial verschiebbarer und steuerbarer, an der im Stirnschliff zu bearbeitenden Fläche des Werkstückes angreifender Längsanschlag für das Werkstück vorgesehen ist, der das durch Abrichtschnitte bedingte Zurückweichen der Schleifkörperstirnseite mittels Steuermittel kompensiert.
  • Zur Lösung der Aufgabe gehört weiterhin, daß zur Einhaltung des Verhältnisses zwischen Zustellbetrag des abrichtwerkzeuges Nachstellbetrag des Werkstücklängsanschlages die Größe der jeweiligen Zustellbewegung des Abrichtwerkzeuges in Form insbesondere elektrischer Impulse die Größe der Verschiebung des Werkstücklängsanschlages bewirkt, und daß die bekannterweise mit Zustell-, Klinken- oder Handrad versehene Zustelleinrichtung für das Abrichtwerkzeug mit einer Scheibe verbunden ist, die, am Umfang mit Aussparungen versehen, von einem Kontaktgeber abgetastet wird und bei jeder Kontaktgabe bei Verdrehung des Zustellrades die Nachführung des -Werks;tücklängsanschlages beispielsweise mittels Klinkenrad und Klinke, ausgelöst wird.
  • Die Lösung sieht weiterhin vor, daß eine Einrichtung für das automatische Verschieben des Werkstücklängsanschlages vorgesehen ist, die aus einem Vertikalschieber und einer mit ihm verbundenen Hülse besteht, in deren Bohrung ein Führungebolzen verstellbar angeordnet und mit einer Platte verschraubt ist, die eine Kolbenstangenführung, einen Nachstellzylinder, einen elektr.
  • Kontakt und ein Klinkenrad trägt, die Kolbenstangenführung mit einem Zylinder verschraubt ist, in dem ein Kolben unter dem Einfluß einer Kraftquelle sich auf- und abbewegen kann, und eine mit dem Kolben verbundene Kolbenstange ihre senkrechte Bewegung über eine Keilfläche, eine Tastrolle, ein Führungsstück, einen Bolzen und einen Anschlaghalter in eine waagerechte Bewegung des Werkstücklängsanschlages übertiagt und Druckelemente, beispielsweise Tellerfedern, für den ständigen Kontakt zwischen Tastrolle und Keilfläche vorgesehen sind, die Kolbenstange mit einem Schaltkontakt in Verbindung steht und der Nachstellzylinder mittels Kolben und Schaltklinke mit dem #inY##nrad iv' Wi v rbindung steht, das sich zwischen mit der Platte fest verbundenen Führungen auf einem Gewindebolzen bewegt, der mit dem Vertikalschieber fest verbunden ist.
  • Die erfindungsgemäße Lösung besteht weiterhin darin, daß eine Einrichtung für das automatische Verschieben des Werkstücklängsanschlages vorgesehen ist, die aus einer mit den Werkstücklängsanschlag verschraubten, im Werkstückbock verschiebbar gelagerten und gegen Drehung gesicherten Schubstange besteht, die über ein Verbindungsteil mit einer über Nachführzylinder, Kolben, Schaltklinke, Klinkenrad und Gewindespindel axial in einer Pinolenhülse beweglichen Pinole verbunden ist, wobei die Pinolenhülse über Druckmittel stets gegen die Bolzen eines Hebels gedrückt wird und bei Bewegung des Hebels, bedingt durch Axialverschiebung der Kolben und des Verbindungsbolzens, eine Axialbewegung ausführt, und daß der Werkstücklängsanschlag mit einem verstellbaren Zwischenglied verbunden ist, das mit der Pinole in Wirkverbindung steht und das Zwischenglied mittels bekannter Steuermittel Relativbewegungen zur Pinole ausführen kann.
  • Die Erfindung soll an Ausführungsbeispielen näher erläutert werden.
  • Es zeigen: Fig. 1: eine Draufsicht auf die Schleifkörperabrichteinrichtung Fig. 2: eine Ansicht in Richtung Z an die Schleifkörperabrichteinrichtung nach Fig. 1 Fig. 3: die Ansicht eines steuerbaren Längsanschlages (teilweise aufgebrochen) Fig. 4: einen Schnitt entlang der Linie A-A durch den Längsanschlag nach Fig. 3 Fig. 5: eine weitere Ausführungsart eines steuerbaren Längsanschlages Fig. 6: einen Schnitt entlang der Linie B-S durch den Längsanschlug nach Fig. 5 Fig. 7: eine spezielle Verbindungsart Schubstange/Pinole.
  • Auf dem Maschinenrahmen 1 einer spitzenlosen Außenrundschleifmaschine ist unter einem unveränderlichen Winkel zur Drehachse 43 des Schleifkörpers 2 eine Abrichteinrichtung, bestehend aus P~uhrungsbett 3, Kreuzschlitten 4, PinolenschfltteQ 5 und Abrichtpinole 6 befestigt. Das am Zührungsbett 3 angebrachte Kopierlineal wird von einer am Pinolensch3#Üten 5 ångebrachten Tastnase abgetastet und sein Profil durch das Abrichtwerkieug 9 auf den Schleifkörper 2 überträgen. Auf Grund der Schrägstellung des Führungsbettes 3 zur Schleifkörperdrehachse 43 können beim Abfahren des Kopierlineales 7 von rechts nach links sowohl der Mantel als auch eine Stirnfläche des Schleifkörpers 2 abgerichtet werden.
  • Beim Abfahren des Kopierlineals 7 von links nach rechts wird zwecks Überwindung der steilen Partien des Kopierlineals 7 die Tastnase 8 mittels eines von einem nicht gezeigten Hydrauliksystem gespeisten Hydraulikzylinders 10 vom Kopierlineal abgehoben. Die Zustellung des Abrichtwerkzeuges 9 geschieht durch Verdrehen des Zustellrades 11.
  • Nach einer gewissen Zahl von Abrichtschnitten wird die ursprüngliche Wirkfläche X des Schleifkörpers# in die mit X' gekennzeichnete Position gewandert sein. Dabei ist bei feststehendem Winkel zwischen P~uhrungsbett 3 und Drehachse 43 des Schleifkörpers 2 der von der Ausgangsstellung gerechnete Verdrehwinkel des Zustellrades 11 ein indirektes Maß für die Versetzung der Wirkfläche des Schleifkörpers 2. Der radiale Vorsatz wird in bekannter Weise durch den Zustellmechanismus der Schleifmaschine kompensierts Der axiale Vorsatz der Wirkfläche macht eine Nachstellung des Werkstücklängsans-chlages 12 erforderlich Die Nachstel -lung erfolgt, indem eine mit dem Zustellrad 11 für das Abrichtwerkzeug 9 verbundene und mit Aussparungen 44 versehene Scheibe 13 von einem Kontaktgeber 14 abgetastet wird, der bei jeder Kontaktgabe bei Verdrehung des Zustellrades 11 auf den Nachstellmechanismus des steuerbaren Werkstücklängsanschlages 12 einwirkt.
  • Der steuerbare Werkstücklängsanschlag 12 ist an einer Stirnseite des Werkstückbockes 16 angeschraubt. Zum Ausrichten auf des Werkstück 18 ist er nach Lösen der Muttern 17 horizontal und vertikal verstellbar. Mit dem Vertikalschieber 19 ist eine Hülse 20 fest verbunden, in deren Bohrung ein Führungsbolzen 21 verschiebbar angeordnet ist. Er ist mit Platte 22 verschraubt, die die Kolbenstangenführung 23, den Nachstellzylinder 24, den elektrischen Kontakt 25 und die Führungen 26 und 27 für das Klinkenrad 28 trägt.
  • Die Führung 27 ist über nicht gezeigte Stehbolzen mit der Platte 22 verbunden, Mit Kolbenstangenführung 23 ist Zylinder 29 verschraubt, in dem Kolben 30 mit Kolbenstange 31 unter dem Einfluß einer Kraftquelle auf und ab bewegt werden kann. Die Kolbenstange 31 übertragt ihre senkrechte Bewegung über Keilfläche 32, Tastrolle 33, Führungsstück 34, Bolzen 35 und Anschlaghalter 36 in eine horizontale Bewegung des Werkstücklängsanschlages 12. Druckelemente 37 sorgen für stängigen Kontakt zwischen Tastrolle 33 und Keilfläche 32.
  • Die Druckkraft ist so bemessen, daß die beim Schleifprozeß auf das Werkstück 18 einwirkende Axialkraft mit Sicherheit überwunden wird.
  • Paßfeder 38 bewirkt die Drehsicherung des Anschlaghalters 36.
  • Die untere Stellung der Kolbenstange 31, die der am weitesten linken Stellung des Werkstücklängsanschlages 12 entspricht, wird über Nocken 40 und Schalterkontakt 39 gemeldet. In dieser Stellung kann ein Werkstück in den Schleifspalt eingelegt werden.
  • Die Nachstellung des Werkstücklängsanschlages 12 hinter der durch Abrichten zurückweichenden Wirkfläche für den Stirnschliff des Schleifkörpers 2 erfolgt, indem auf eine Kontaktgabe des Kontaktgebere 14 ein Kolben 41 unter dem Einfluß einer Kraftquelle einen Doppelhub ausführt, an dessen Ende die federnde Schaltklinke 15 das Klinkenrad 28 um einen bestimmten Drehwinkel verdreht. Dabei wird das radial und axial in den Führungen 26 und 27 gehaltene und mit Innbngewinde versehene Klinkenrad 28 auf das Außengewinde des fest mit dem Vertikalschieber 19 verbundenen Gewindebolzen 42 hinaufgeschraubt und damit eine Axialverschiebung des Führungsbolzens 21 und der mit ihm fest verbundenen Teile bewirkt.
  • Der Arbeitsablauf beim Schleifen ist wie folgt: Durch Einrichten ist sichergestellt, daß sowohl im Umfang als auch im Stirnschliff die gewünschte Zerspanung erfolgt. Der Schleifspalt der Maschine ist zunächst leer. Der Kolben 30 ist in der unteren Endstellung, der Werkstücklängsanschlag 12 unter Wirkung der Druckelemente 37 ganz nach links geschoben, die Stellung durch Schaltkontakt 39 gemeldet.
  • Ein Werkstück wird so in den Schleifspalt gebracht, daß die zu schleifende Stirnfläche hinter dem Werkstücklängsanschlag 12 liegt. Die Anschlagfläche des Anschlages liegt dabei vor der stirnseitigen Wirkfläche des Schleifkörpers. Der Schleifprozeß beginnt, indem durch Nähern von Schleif-- und Regelkörper zunächst der Umfang des Werkstückes geschliffen wird. Unter der Wirkung des leicht geneigten Reg#lkörpers wird dabei das Werkstück 18 gegen den Werkstücklängsansch# 12 gezogen. Nach Beginn des Umfangsschliffes und dadurch bedingtes Einspannen des Werkstückes 18 fährt Kolben 30 nach oben bzw. Werkstücklängsanschlag 12 nach rechts. Das Werkstück folgt unter der Einwirkung des Regelkörpers der Verschiebung des Werkstücklängsanschlages 12. Der Stirnschliff erfolgt.
  • Nach Beendigung von Umfangs- und Stirnschliff wird der Schleifapalt geöffnet, Werkstücklängsanschlag 12 und Werkstück 18 werden beim Absenken des Kolbens 30 unter Wirkung der Druckelemente 37 nach links gezogen, das Werkstück 18 wird aus dem Schleif spalt entnommen. Beim Abrichten des Schleifkörpers 2 wird nach einem bestimmten Drehwinkel des Zustellrades 11 der Kontaktgeber 14 betätigt und infolge seiner Einwirkung auf den Nachstellzylinder 24 wird der Ftilirungsbolzen 21 einschließlich der mit ihm festverbundenen Teile der zurückweichenden stirnseitigen Wirkfläche den Schleifkörpers 2 nachgeführt.
  • Bei einer weiteren Ausführungsart des steuerbaren Längsanschlages (Fig.5) ist der Werkstücklängsanschlag 45, an dem das Werkstück 46 mit seiner zu schleifenden Stirnfläche anliegt, an einer im Werkstückbock 47 verschiebbar angebrachten und durch Paßfeder 48 gegen Drehung gesicherten Schubstange 49 befestigt, die ihrerseits über ein Verbindungsteil 50 mit Pinole 51 verbunden ist. Die Pinole 51 kann über eine Gewindespindel 52 axial verschoben werden. Die Verschiebung dient der Nachführung des Werkstücklängsanschlages 45 hinter der durch Abrichten zurückweichenden, den Stirnschliff ausführende Partie des Schleifkörpers. Die Drehung der Gewindespindel 52 besorgt ein Nachführzylinder 53 über den Kolben 54. Federnde Schaltklinke 55 und Klinkenrad 56, wobei die Steuerung des Nachführzylinders 53 - wie im Ausführungsbeispiel 1 beschrieben -über einen am Zustellrad für das Abrichtwerkzeug angebrachten Kontaktgeber erfolgt. Die Pinolenhülse 63 ist in einem Gehäuse 57 axial verschiebbar und durch Paßfeder 58 gegen Drehung gesichert gelagert und wird durch ein Druckmittel 59 stets soweit nach rechts gedrückt, wie es der auf Achse 60 drehbar gelagerte Hebel 61, der durch die Bolzen 62 mit Pinolenhülse 63 in Wirkverbindung steht, zuläßt. Hebel 61 ist in Fig. 5 in der Stellung gezeichnet, die er beim Einlegen des Werkstückes 46 in den Schleifspalt hat.
  • Er liegt in der linken Endstellung mit seinem oberen Teil an der Schraube 64 an und wird dort entgegen der Einwirkung des Druckmittels 59 durch den rechts beaufschlagten Kolben 65 gehalten.
  • Der Kolben 66 - rechts beaufschlagt - liegt ebenfalls in der linken Endstellung, der Verbindungsbolzen 67 liegt am Kolben 66 an.
  • Nachdem der Schleifspalt geschlossen wurde und der Umfangsschliff am Werkstück begonnen hat, werden Kolben 65 und 66 links besufschlagt. Der Kolben 66 läuft langsam in seine rechte, durch Bolzen 68 markierte Stellung, weil das rechts vom Kolben befindliche Oel über eine nicht dargestellte regelbare Drossel gedrückt wird. Der Kolben 65 dagegen läuft, da das rechts im Zylinder befindffiche Oel drucklos abfließen kann, schnell bis an den Verbindungsbolzen 67, der sich seinerseits am Kolben 66 abstützt.
  • Nachdem sich Kolben 65, Verbindungsbolzen 67 und Kolben 66 aneinander gelegt haben, kann sich der Kolben 65 nur noch mit der vom Kolben 66 vorgegebenen Geschwindigkeit nach rechts bewegen.
  • Auf diese Weise wird auch dem Hebel 61, der Pinolenhülse 63 und schließlich dem Werkatücklängsanschlag 45 unter dem Einfluß des Druckmittels 59 eine unterschiedlich schnelle Bewegung nach rechts ermöglicht. Der erste größere Wegabschnitt wird schnell durchfahren, das Werkstück 46 kann dabei unter dem Einfluß des Regelkörpers bis dicht an die den Stirnschliff ausführende Schleifkörperpartie heranwandern. Der zweite Wegabschnitt wird langsam durchfahren, das Werkstück 46 wird dabei stirnseitig bearbeitet. Nach Beendigung des Schleifprozesses wird das Werkstück 46 in umgekehrter Weise schnell von der Schleifkörperstirnseite entfernt.
  • Bei einer speziellen Ausführungsform, dargestellt in Fig. 7, ist das Verbindungsteil 50 nicht direkt mit der Pinole 51 verbunden. Vielmehr ist das Verbindungsteil 50 mit einem als Kolben ausgebildeten Zwischenglied 69 verschraubt, das in der im vorderem Teil zylinderförmig ausgefühJen Pinole*51 axial verschiebbar angeordnet ist. Während der Beschickung des Schleifapaltes und während der Bearbeitung des Werkstückes 46 ist das Zwischenglied 69 links mit Druck beaufschlagt, liegt in der rechten Endstellung und folgt allen Bewegungen der Pinole 51. Nach Beendigung des Schleifprozesses führt das Zwischenglied 69, nachdem es von rechts mit Druck beaufschlagt wurde, eine Relativbewegung zur Pinole 51 aus. Dadurch wird das Werkstück 46 aus dem Schleifspalt ausgeschoben. Alle anderen Bewegungen werden parallel dazu, wie anhand Fig. 7 beschrieben1 ebenfalls ausgeführt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche
    Einrichtung zum kombinierten Umfangs-u.Stirnschliff, insbesondere an spitzenlosen Außenrundschleifmaschinen, mittels der ein einmal hergestell Verhältnis zwischen der Zerspanung im Umfangsschliff und der Zerspanung im Stirnschliff ohne Zutun des Bedienungemannes und abhängig von Anzahl und Größe der Abrichtschnitte während der Nutzungsdauer eines Schleifkörpers konstant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine bekannte Abrichtvorrichtung (3,4,5,6) zur Schleifkörperachse (45) schräggestellt iat, das Abrichtwerkzeug (9) zum Abrichten von Umfang und Stirnseite des Schleifkörpers (2) mittels Kopierlineal (7) bekannterweise geführt wird, ein axial verschiebbarer und steuerbarer, an der im Stirnschliff zu bearbeitenden Fläche eines Werkstückes (18) angreifender Werkstllcklängsanschlag (12) für das Werkstück (18) vorgesehen ist, der das durch Abrichtachnitte bedingte Zurückweichen der Schleifkörperstirnseite mittels Steuermittel Kompensiert.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß zur Einhaltung des Verhältnisses zwischen Zustellbetrag des Abrichtwerkzeuges (9) und Nachstellbetrag des WerkstUcklängsanschlages (12) die Größe der jeweiligen Zustellbewegung des Abrichtwerkzeuges (9) in Form insbesondere elektrischer Impulse die Größe der Verschiebung des Werkstücklängsanschlages (12) bewirkt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 2 dadurch gekennzeichnet, daß die bekannterweise mit Zustell-, Klinken- oder Handrad versehene Zustelleinrichtung für das Abrichtwerkzeug (9) mit einer Scheibe (13) verbunden ist, die, am Umfang mit Aussparungen (44) versehen, von einem Kontaktgeber (14) abgetastet wird und bei jeder Kontaktgabe bei Verdrehung des Zustellrades (11) die Nachführung des Werkstücklängsanschlages (12), beispiels weise mittels Klinkenrad und Klinke, ausgelöst wird.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung für das automatische Verschieben des Werkstücklängsanschlages (12) vorgesehen ist, die aus einen Vertikalschieber (19) und einer mit ihm verbundenen Hülse (20)' besteht, in deren Bohrung ein Führungsbolzen (21) verstellbar angeordnet und mit einer Platte (22) verschraubt ist, die eine Kolbenstangenführung (23), einen Nachstellzylinder (24), einen elektrischen Kontakt (25) und ein Klinkenrad (28) trägt, die Kolbenstangenführung (23) mit einem Zylinder (29) verschraubt ist, in dem ein Kolben (30) unter dem Einfluß einer Kraft quelle sich auf-# und abbewegen kann, und eine mit den Kolben (30) verbundene Kolbenstange (31) ihre senkrechte Bewegung über eine Keilfläche (32), eine Tastrolle (33), ein Führungsstück (34), einen Bolzen (35) und einen Anschlaghalter (36) in eine waagerechte Bewegung des Werkstücklängsanschlages (12) überträgt, und Druckelemente (37), beispielsweise Tellerfedern, für den ständigen Kontakt zwischen tastrolle .(33)#undKeilfläphe (32) vorgesehen sind, die Kolbenstange (31) mit einen Schaltkontakt (39) in Verbindung steht und der Nachstellzylinder (24) mittels Kolben (41) und Schaltklinke (15)«mit dem Klinkenrad (28) in Wirkverbindung steht, das sich zwischen mit der Platte (22) festverbundenen Führungen (26) und(27) auf einen Gewindebolzen (42) bewegt, der mit Vertikalschieber (19) festverbunden ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3 dadurch gekenazeichnet, daß eine Einrichtung für das automatische Verschieben des Werksiil,cklän'gsanschlages (45) vorgesehen ist, die aus einer mit Werkstücklängsanschlag (45) verschraubten, i Werkstück bock (47) verschiebbar gelagerten und gegen Drehung gesicherten Schubstange (49)'besteht, die über ein Verbindungsteil (50) mit einer über Nachführzylinder (53),,Kolben (54), Schaltklinke (55), Klinkenrad (56) und Gewindespindel (52) axial in einer Pinolenhülse (63) beweglichen. Pinole (51) verbunden ist, wobei die Pinolenhülse (63) über Druckmittel (59) stets gegen Bolzen (62) eines Hebels (61) gedrückt wird und bei Bewegung des Hebels (61), bedingt durch Axialverschiebung der Kolben (65,66) und des Verbindungsbolzens (67), eine liialbewegung ausführt.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstücklängsanschlag (45) mit einem verstellbaren Zwischenglied (69) verbunden ist, das mit Pinole (51) in Wirkverbindung steht und das Zwischenglied (69) mittels bekannter Steuermittel Relativbewegungen zur Pinole (51) ausführen kann.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1493533A1 (de) * 2003-07-04 2005-01-05 Agathon AG Maschinenfabrik Spitzenlose Rundschleifmaschine
DE102023000321A1 (de) * 2023-02-02 2024-08-08 Günther Zimmer Getaktete Verstelleinheit

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