DE227033C - - Google Patents
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- DE227033C DE227033C DENDAT227033D DE227033DA DE227033C DE 227033 C DE227033 C DE 227033C DE NDAT227033 D DENDAT227033 D DE NDAT227033D DE 227033D A DE227033D A DE 227033DA DE 227033 C DE227033 C DE 227033C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F3/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
- G04F3/02—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
- G04F3/04—Additional arrangements in connection with ordinary non-electric clocks for this purpose
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
PAUL SCHRÖDER in STUTTGART.
Hemmwerk verzögert wird.
Es ist· bekannt, Treppenhausanlagen während der Dauer der Abendzeit, etwa von 6 bis
io^'Uhr, dauernd elektrisch zu beleuchten und das Ein- und Ausschalten dieser Abendbeleuchtung
selbsttätig zu bewirken. Nach dieser Zeit wird die Beleuchtung durch Druckknöpfe,
welche in den verschiedenen Stockwerken angebracht sind, periodisch eingeschaltet, und
zwar etwa für die Dauer von je 3 Minuten.
Das ist während der ganzen Nacht möglich, etwa von abends 10 bis morgens 5 Uhr. Bei
Tage ist die Benutzung der Beleuchtung vollständig ausgeschlossen.
Die Erfindung betrifft nun einen für den genannten Zweck besonders zweckmäßigen und
dabei einfachen Zeitschalter, von dem auf der Zeichnung eine Ausführungsform dargestellt ist.
Für den Apparat wird. irgendein bekanntes,
Uhrwerk mit etwa 45 tägiger Gangzeit benutzt,
ao durch welches mit Hilfe einer. Klinkvorrichtung
ein Schaltstern gedreht wird, wie in Fig. 1 schematisch dargestellt ist.
An einer Scheibe α des Zifferblattes sind in
bestimmten Abständen Stifte J1, b2 und bs
eingeschraubt. Durch diese wird die Klinke c bewegt und damit der Schaltstern d gedreht.
Das Klinkwerk ist der Einfachheit halber in der Zeichnung weggelassen. Auf dem Schaltstern
d liegen drei Kontaktfedern S1, e2 und e,
auf. Der Schaltstern ist in Fig. 2 im abgewickelten Zustande gezeichnet. Er besitzt
sechs Flächen A, N, T, A11N1^T1. Bei der
Stellung A, Abendstellung, sind die Federn e3
und e% durch die Kontaktfläche f1 miteinander
leitend verbunden, während die Feder ex auf einer Isolierfläche aufliegt. Bei der Stellung N,
Nachtstellung, sind die Federn ex und e2 miteinander leitend verbunden, während die Feder
es auf einer Isolierfläche aufliegt. Bei der
Stellung T, Tagesstellung, sind alle Kontaktfedern isoliert. Die Stellungen A1, N1, T1 entsprechen den Stellungen A, N, T. Die Stellung A
erreicht der Schaltstern d bei Eintritt der Dunkelheit in dem Beispiel, also etwa um 6 Uhr abends.
Er wird bei Eintritt der Nachtzeit in die Stellung N kommen, im Beispiel um 10 Uhr abends.
Die sämtlichen Kontaktfedern werden bei der Stellung T auf einer Isolierfläche aufliegen, welches
der Zeit von 5 Uhr morgens entspricht.
Mit der Achse des Schaltsternes d ist eine Scheibe g mit zwei Segmenten gekuppelt. Diese
Segmente stoßen bei den Stellungen A und A1
des Schaltsterns an einen Sperrhebel h, welcher sich um den Punkt i dreht, und drücken den
an seinem anderen Ende angebrachten Sperrzahn in das Zahnrad m eines Hemmwerkes k
für den eigentlichen Hauptschalter, wodurch das Hemmwerk gesperrt wird. Der Hauptschalter hat folgende Bauart (vgl. auch Fig. 3):
In dem Solenoid s bewegt sich ein Kern I, der an seinem unteren Ende durch ein magnetisierbares
Stück 0 belastet ist. Am oberen Teile des Kernes I ist ein Anschlagstift ν und eine nur
nach unten ausweichende Klinke p angebracht. Diese übt also beim Einziehen des Kernstückes 0
in das Solenoid s auf die Stifte tv tz, ts.... des
Hemmwerkes keine Wirkung aus, fängt sich aber beim Niedergang des Kernes an einem
derselben. Der Anschlagstift ν drückt beim Heben des Kernes auf die Arme ^1, q2 zweier
Wirikelhebel u, die an ihren aufrecht stehenden
Schenkeln Kontakte r tragen, die sich im Ruhezustande
des Solenoids berühren und den Stromschluß für dessen Erregung vermitteln. Die Kontakte werden durch eine Feder w gegeneinander
gezogen. Das Kernstück ο wirkt in seiner tiefsten Stellung auf -.einen Stromschlußhebel
n, der einerseits mit einem Kontaktmesser W1, anderseits mit einem magnetisierbaren
Klotz H2 ausgerüstet ist.
Bei Erregung des Solenoids wird das1 Kernstück
0 magnetisch und nimmt den Klotz n2 mit, so daß der Schalter nx geschlossen wird.
Sobald der Stift ν die Arme qv q2 nach oben
gedrängt und die Kontakte r voneinander getrennt hat, ist das Solenoid ausgeschaltet und
das Kerngewicht vom Schalthebel η getrennt. Ein sofortiges Zurückfallen des Kernes ist aber
nicht möglich, weil die Klinke p von einem der Stifte t zurückgehalten und die Drehung des
Hemmwerkes k durch irgendeine bekannte Vorrichtung verzögert oder auch ganz verhindert
wird, wie oben beschrieben wurde.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende:
Beim Eintritt der Dunkelheit löst der Stift δχ
das Klinkwerk c aus, der Schaltstern d wird in die Stellung A gedreht, und das Segment der
Scheibe g drückt den Sperrhebel h herunter und sperrt das Zahnrad m. Kurze Zeit darauf werden
die Kontaktfedern e2 und e3, welche bisher
auf einer Isolierfläche auflagen, auf die Kontaktfläche
f1 gebracht; hierdurch wird der Strom
über es, fx, C2, Kontakte r und Spule s geschlossen.
Der Solenoidkern 0 bewegt sich daher nach oben und wird durch die einseitig
ausweichende Klinke fi an dem Stift Ji1 gefangen.
Der .Stromkreis durch das Solenoid ist wieder unterbrochen, da sich die ,Kontakte r durch
den Einfluß des Stiftes ν voneinander getrennt haben. Der Solenoidkern kann aber nicht in
seine Ruhelage zurückfallen, da das Hemmwerk k am Zahnrade m gesperrt ist. Der Hauptschalter
η ist beim Aufwärtsgehen des Solenoidkernes geschlossen worden. Die Lampen L
brennen nun dauernd, bis. durch den Stift b2 eine weitere Auslösung des Klinkwerkes c erfolgt,
etwa um 10 Uhr abends. Hierdurch gelangt der Schaltstem d in die Stellung N, so
daß die Kontaktfeder e3 auf einer Isolierfläche,
die Kontaktfedern e2 und ^1 auf der Kontaktfläche
f2 ruhen. Jetzt gibt das Segment der Scheibe g den Sperrhebel h und dieser das
Hemmwerk k frei. Der Solenoidkern sinkt langsam herab, bis die Klinke p von dem nach
unten bewegten Stift ^1 abgleitet, fällt dann
schnell herab und schlägt den Schalthebel η heraus. Die Lampen L erlöschen.
. Durch die vorerwähnte Stellung der Kontaktfedern ex und e% ist der Stromkreis für die Druckknopfleitung bereitgestellt; erfolgt eine Kontaktgabe mittels eines der Druckknöpfe D, so wird der Stromkreis durch diesen Druckknopf über ev f2, e2, r und Spule s geschlossen. Der Solenoidkern wird nach oben gezogen, und die Lampen L werden durch den Schalter η eingeschaltet. Sie brennen einige Minuten, bis der Solenoidkern, von der Klinke freigegeben, herabfällt und den Schalter wieder öffnet. Diese Beleuchtung kann beliebig oft während der Nachtzeit benutzt werden. Sobald der Stift bs das Klinkwerk c nochmals auslöst, werden die sämtlichen Kont'aktfedern auf die Isolierfläche T, d. i. in die Tagesstellung gebracht. Die Beleuchtung kann von diesem Zeitpunkt ab nicht mehr benutzt werden. Erst 80 ' durch weitere Auslösung seitens* des Stiftes O1 beginnt das Spiel von neuem.
. Durch die vorerwähnte Stellung der Kontaktfedern ex und e% ist der Stromkreis für die Druckknopfleitung bereitgestellt; erfolgt eine Kontaktgabe mittels eines der Druckknöpfe D, so wird der Stromkreis durch diesen Druckknopf über ev f2, e2, r und Spule s geschlossen. Der Solenoidkern wird nach oben gezogen, und die Lampen L werden durch den Schalter η eingeschaltet. Sie brennen einige Minuten, bis der Solenoidkern, von der Klinke freigegeben, herabfällt und den Schalter wieder öffnet. Diese Beleuchtung kann beliebig oft während der Nachtzeit benutzt werden. Sobald der Stift bs das Klinkwerk c nochmals auslöst, werden die sämtlichen Kont'aktfedern auf die Isolierfläche T, d. i. in die Tagesstellung gebracht. Die Beleuchtung kann von diesem Zeitpunkt ab nicht mehr benutzt werden. Erst 80 ' durch weitere Auslösung seitens* des Stiftes O1 beginnt das Spiel von neuem.
Claims (1)
- Patent-Anspruch,· ,Zeitschalter, bei welchem der Kern eines Solenoids während des Aufwärtsganges den Hauptschalter schließt und am Ende des Rückganges wieder öffnet, während des letzteren aber durch ein von ihm. angetriebenes Hemmwerk verzögert wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem Uhrwerk (a) gesteuerter Schaltstern (d) den Stromscliluß des Solenoids fs) für die Dauerbeleuchtung (über e2, ß3) herstellt und während dieser Zeit das Hemmwerk (k) . mechanisch (mittels g, k, m) sperrt, für die periodische Beleuchtung (über ev e2) vorbereitet und für eine bestimmte Zeit (z. B. bei Tage) ganz verhindert.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE227033C true DE227033C (de) |
Family
ID=487526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT227033D Active DE227033C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE227033C (de) |
-
0
- DE DENDAT227033D patent/DE227033C/de active Active
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