DE249953C - - Google Patents

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DE249953C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/04Additional arrangements in connection with ordinary non-electric clocks for this purpose
    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/26Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Gegenstand der Erfindung ist ein Zeitschalter mit Uhrwerk, welcher z. B. in Mietshäusern angebracht wird und nicht nur die Aufgabe hat, die Zeit anzugeben, sondern auch selbsttätig die Regelung der Treppen- und Flurbeleuchtung, d. h. das Anzünden und Auslöschen der Gasflammen oder das Einschalten und Ausschalten elektrischer Lichtquellen zu übernehmen. Hiermit ist auch die Einrichtung
1P einer Treppenbeleuchtung für kürzere Zeit verbunden, um mit Hilfe eines Druckknopfes des Nachts die Treppenbeleuchtung so lange wirken zu lassen, wie man Zeit bedarf, bis zur höchsten Etage des betreffenden Hauses hinaufzusteigen.
X5 In diesem Falle werden die Lampen der einzelnen Stockwerke nacheinander eingeschaltet, und dann erlischt die Beleuchtung wieder absatzweise. Die Schaltuhr soll ferner noch das Schließen der Haustür zu einer bestimmten Stunde am Abend und das Aufschließen am frühen Morgen veranlassen, wodurch aber die sonstige Benutzung des Schlosses in keiner Weise gehindert wird.
Die Erfindung besteht nun im wesentlichen in folgendem: Ein Kontaktarm, der von einem Laufwerk über eine Anzahl von kreisförmig angeordneten Kontakten geführt werden kann, wird bei der Auslösung des Laufwerks durch das Uhrwerk nach je einer Teildrehung wieder angehalten, nach der er die beabsichtigten Arbeitsleistungen herbeigeführt oder eine Stellung zur Verhinderung jeder Arbeitsleistung erreicht hat. In einer seiner Stellungen bereitet er die elektromagnetische Auslösung vor und wird bei deren Anwendung, wie auch bei anderen Zeitschaltern üblich, erst nach 'einer vollen Umdrehung wieder angehalten, bei der er sämtliche vorgesehenen Arbeitsleistungen nacheinander herbeiführt.
Die Zeichnung zeigt die für die genannten Zwecke in Frage kommenden Teile einer solchen Schaltuhr in einer beispielsweisen Ausführungsform in schematischer Darstellung, und zwar in fünf verschiedenen Stellungen.
Fig. ι zeigt das Werk in derjenigen Stellung, bei der das Ingangsetzen der Beleuchtung, etwa um 5χ/2 Uhr des Abends, eingeleitet ist.
Fig. 2 zeigt das Werk in der Stellung, in der das Löschen der Beleuchtung, gegebenenfalls auch das Schließen der Haustür, etwa um 10 Uhr abends, veranlaßt werden soll.
Fig. 3 ist die Stellung des Werkes während der Nachtstunden; in dieser Stellung kann die elektromagnetische Auslösung des Werkes durch einen Kontaktschluß stattfinden, wenn der nach Türschluß Heimkehrende Treppenbeleuchtung wünscht.
Fig. 4 stellt das Werk während der stattfindenden Nachtbeleuchtung dar.
Fig. 5 zeigt die Einstellung des Werkes am Tage, wenn es früh die Haustür geöffnet hat und keine Beleuchtung usw. gebraucht wird.
Durch das im folgenden zu beschreibende Werk wird ein Schleifkontakt über eine oder über eine Reihe von Kontaktstellen elektrischer Leitungen hinweggeführt. Die Leitungen führen teils zu dem die Nachtbeleuchtung ermöglichenden Elektromagneten, teils zu elektro-
magnetischen Einrichtungen, mit denen Gashähne oder elektrische Schalter so bewegt werden können, daß eine An- oder Abstellung der Beleuchtung stattfindet. (Das Entzünden des Gases erfolgt dabei in bekannter Weise durch Zündflammen, Platinschwammzünder o. dgl.)
Das Uhrwerk, das von der Federtrommel ι aus bewegt wird, ist in üblicher Weise eingerichtet, z. B. mit Pendelhemmung usw., und
ίο treibt außer den Zeigern noch eine Welle 2, auf der mehrere Kurven- oder Daumenscheiben 3, z. B. drei, derart angeordnet sind, daß ihre Erhöhungen zu den gegebenen Zeiten für das Anzünden und Auslöschen der Beleuchtung ihre Wirkung auf Hebel 4 ausüben, deren Enden auf ihnen gleiten. Diese Hebel 4 haben die Aufgabe, die Auslösung eines Laufwerkes zu bewirken, das von einer Federtrommel 5 seinen Antrieb erhält und einen Schleifkontaktarm 6 über eine Anzahl von Kontaktstellen ya bis 7' führt.
Der Kontaktarm 6 ist an den einen Pol einer Stromquelle (Batterie) angeschlossen. Die Kontaktstellen ya bis 7' sind beispielsweise an folgende Stromleitungen angeschaltet: Kontakt ya steht mit dem Elektromagneten 8 und über einen im Treppenhause angebrachten Druckknopfkontakt mit dem anderen Pol der Batterie in Verbindung. 'Die Kontaktstelle yb gehört zu einer Stromleitung, welche das Anzünden der Lichtquelle für das Parterre besorgen soll, die Kontaktstelle ye ebenso zu einer Stromleitung nach der Lichtquelle für die erste Etage, die Kontaktstellen yd und yc ebenso zu Stromleitungen nach dem zweiten und dritten Stockwerke.
Die Kontaktstelle 7/ gehört zu einer Stromleitung, welche das Auslöschen für das Erdgeschoß veranlassen soll; die Kontaktstellen y£, 7Λ, 7' gehören ebenso zu Stromleitungen nach der ersten, zweiten und dritten Etage bzw. nach den entsprechenden Treppenabsätzen.
Natürlich können noch mehr Kontakte für weitere Stromleitungen und auch zu anderen Zwecken vorgesehen sein. Es können aber auch Kontaktstellen zu gleicher Zeit zwei verschiedenen Stromleitungen angehören. Beispielsweise kann die Kontaktstelle yf auch für eine Stromleitung dienen, die zu der elektromagnetischen Einrichtung zum Schließen der Haustür gehört. Eine solche Mitbenutzung der Kontaktstellen ist möglich, weil gewöhnlich die Zeiten des Türschlusses und des Erlöschens der Beleuchtung (10 Uhr abends) zusammenfallen.
Damit ein sicherer Stromschluß, der an sich nur ganz kurze Zeit zu dauern braucht, erfolgen kann, sind die Kontaktstellen (mit Ausnahme des Kontaktes ya) doppelt oder mehrfach ausgebildet. Der durch die Leitungen gehende Stromstoß erfolgt also zwei oder mehrere Male. Bei dem Kontakt ya ist diese Ausbildung nicht angebracht, da hier ein dauernder Kontakt stattfinden soll und deshalb die Schleiffeder 6 mit möglichst großer Fläche aufliegen muß.
Von der Federtrommel 5 wird eine Hemmscheibe 9 angetrieben, welche verschiedene Einkerbungen besitzt und auf deren Rand ein Sperrhebel 10 schleift; dieser hat eine seitliche Umbiegung, welche gegebenenfalls in eine der Kerben hineinfallen und damit die Scheibe 9 und das Laufwerk anhalten kann. Der Sperrhebel 10 sitzt fest auf einer Welle 11, mit der noch z\vei andere Hebel 12 und 19 fest verbunden sind. Der Hebel 10 muß sich demnach mit den Hebeln 12 und 19 gleichzeitig bewegen, kann aber außerdem noch mit Hilfe seiner Verlängerung, an der ein Ankerstück 13 hängt, bewegt werden, wenn der Anker 13 vom Magneten 8 angezogen wird. Die Bewegung des Sperrhebels 10 bewirkt die Freigabe der Hemmscheibe 9, so daß diese umgetrieben werden kann.
Von der Feder 5 wird noch ein Rad 14 angetrieben, das einen seitlichen Stift 15 hat. Dieser wird durch das Ende des Hebels 12 in dessen Ruhelage gesperrt (siehe die Stellung in Fig. 3 und 5). Um also die Feder 5 auf die Schleiffeder 6 wirken zu lassen, muß der Sperrhebel 10 aus der Kerbe der Scheibe 9, in der er liegt, ausgehoben und der Stift 15 freigegeben werden. Dies geschieht gleichzeitig, da die beiden Hebel 10 und 12 miteinander gekuppelt sind. Der Hebel 12 wird nun mit Hilfe eines Hebels 16, der entweder um einen besonderen Zapfen oder lose um die Welle 11 drehbar ist, entsprechend bewegt, damit die Freigabe des Stiftes 15 und'der Scheibe 9 erfolgen kann. An dem Hebel 16 sitzt ein Stift 17, der über sämtliche Kurvenscheibenhebel 4 hinüberragt und demgemäß von jedem sich anhebenden Hebel 4 gehoben werden muß. Nachdem der Auflauf des betreffenden Kurvenscheibenhebels 4 auf die Nase der zugehörigen Scheibe 3 fast vollendet ist, drückt der Stift 17 gegen einen kurzen Hebel 18, der mit der Welle 11 fest verbunden ist. Wenn demnach dieser Hebel 18 bewegt wird, erfolgt die Drehung der Welle 11 und mit ihr die Hebung der Hebel 10, 12 und 19.
Zunächst wird also der Hebel 16 gehoben, und zwar um so viel, daß die Umbiegung an seinem Ende in die Laufbahn des Stiftes 15 tritt. Alsdann werden die Hebel 10, 12 und 19 gehoben; der Hebel 12 gibt den Stift 15 und der Hebel 10 die Scheibe 9 frei. (Der Zweck des Hebels 19 wird später erläutert werden.) Das Federwerk kann nun in Lauf kommen, aber nur so lange, bis der Stift 15 gegen das Ende des Hebels 16 trifft — also etwa während einer halben Umdrehung der Scheibe 14. Dann wird der Lauf wieder durch diesen Hebel 16 gehemmt. Sobald aber das Ende des Kurvenscheibenhebels 4 von dem höchsten Punkt der Nase der

Claims (2)

  1. Scheibe 3 heruntergleitet, bewegt sich der Hebel 16 in seiner Ruhestellung zurück und gibt den Stift 15 frei. Das Werk kann nunmehr ungehindert laufen, da besonders infolge der noch zu beschreibenden Wirkung des Hebels 19 das Sperrhebelende 10 jetzt auf dem Rande der Scheibe 9 gleitet und der Hebel 12 daher gehoben bleibt.
    Der erwähnte Hebel 19 ist ebenfalls mit der Welle 11 fest verbunden und liegt in der Ruhelage mit seinem Ende in der Vertiefung einer Kurvenscheibe 20, die von dem Federwerk mitgedreht wird. Die Scheibe 20 ist so geformt, daß ihr hoher Teil sich unter dem Hebel 19 befindet, wenn das Federwerk nach kurzem Lauf durch den Hebel 16 wieder angehalten wird. Zu diesem Zweck ist die Übersetzung zwischen dem Rade 14 und der Welle für die Kurvenscheibe 20 in geeigneter Weise gewählt.
    Geht nun der Hebel 16, wie beschrieben, in seine Ruhestellung zurück und gibt dadurch das Laufwerk gänzlich frei, dann kann ihm der Sperrhebel 10 nicht sofort folgen, sondern erst, nachdem die Vertiefung der Kurvenscheibe 20 nnter dem Hebel 19 angelangt ist. Hierdurch wird eine Sicherheit dafür geschaffen, daß der Sperrhebel Io nicht in die Ke'rbe der Scheibe 9 zurückfallen kann, die er vorher verlassen hatte. Nach Beginn des eigentlichen Laufes des Feder-
    .3° Werkes hebt die Kurvenscheibe 20 den Hebel 19 bei jeder ihrer Umdrehungen einmal an und läßt ihn wieder fallen, aber er schleift dann das Hebelende 10 auf dem Rande der Scheibe 9, bis wieder eine Kerbe erscheint, in die es hineingreifen kann, wenn die Kurvenscheibe 20 eine Senkung des Hebels 19 veranlaßt. Die Kerben sind nun so breit und derart angebracht, daß sie sich in richtiger Lage unter dem Hebelende 10 befinden, wenn diese Senkung des Hebels 19 und damit des Hebels 10 eintritt. Die eigentliche Hemmung des Federwerkes erfolgt dann aber nicht durch den Eingriff des Hebels 10 in eine Kerbe, sondern durch den Stift 15, wenn er sich gegen den nun ebenfalls genügend tief gesenkten Hebel .12 anlegt, um eine Reibung zwischen den Rändern der Kerben und dem Hebel 10 bei der nächsten Auslösung zu vermeiden.
    Die Kerben in der Scheibe 9 sind so angeordnet, daß etwa eine halbe Umdrehung der Schleiffeder 6 für den Zweck der Lampenanzündung (Fig. 5 und 2) und wieder etwa eine halbe Umdrehung für die Auslöschung der Lampen (Fig. 2 und 3) stattfindet. Ist letztere erfolgt, dann ist die periodische Nachtbeleuchtung vorbereitet, der Kontaktarm 6 berührt den Kontakt ya (Fig. 3). Dicht neben dieser Stellung ist noch eine weitere vorgesehen, die Tagesstellung, in welcher sich der Kontaktafm 6 zwischen den Kontakten ηα und yb befindet (s. Fig. 5), damit während des Tages nicht die Nachtbeleuchtung durch die elektromagnetische Auslösung (Magnet 8) in Tätigkeit gesetzt werden kann. Im ganzen sind also drei Kerben erforderlich, zwei dicht nebeneinander und die dritte ihnen ungefähr diametral gegenüber.
    Nun muß aber bei der Nachtbeleuchtung dafür gesorgt werden, daß die Schleiffeder 6 eine volle Umdrehung über sämtliche Kontaktstellen von ya über jb bis 7' auf ja zurück macht, damit ein Anzünden und Auslöschen der Beleuchtung beliebig oft stattfinden kann. Um eine volle Umdrehung der Schleiffeder 6 trotz der verschiedenen Kerben der Scheibe 9 zu ermöglichen, ist ein Fanghebel 22 vorgesehen, dessen Ende gegen den Sperrhebel 10 federnd anliegt und eine Ausklinkung besitzt. Wenn bei den Auslösungen durch das Uhrwerk (Kurvenscheiben 3) ein Anheben des Hebels 10 bewirkt wird, so geschieht dies mit einem so kleinen Hube, daß der Fanghebel 22 unwirksam bleibt. Wenn aber die Auslösung des Sperrhebels 10 durch den Elektromagneten 8 erfolgt, dann ist sein Hub größer, so daß nunmehr (s. Fig. 4) der Hebel 22 sich unter das Ende des Hebels 10 setzt und diesen am Zurückfallen hindert. Der Hebel 10 hebt auch die Hebel 12 und 19 an, während der Hebel 16 in seiner Ruhelage bleibt. Das Laufwerk ist also freigegeben, Bewegungen der Hebel 10, 12 und 19 finden aber nicht statt. Das Wiederfreimachen des Sperrhebels 10 von dem Fanghebel 22 erfolgt durch den Stift 21 an der Hemmscheibe 9, der den Hebel 22 nach Vollendung einer Umdrehung der Scheibe 9 seitlich fortdrückt. Der Sperrhebel 10 fällt dann wieder in die Kerbe, und das Werk steht still, bis eine erneute Auslösung auf elektromagnetischem Wege oder durch das Uhrwerk bei Beendigung der Nachtbeleuchtung erfolgt.
    Paτ ε ν τ -A ν s ρrü c η ε:
    ι. Zeitschalter mit einem einen Kontaktarm über eine Anzahl von kreisförmig angeordneten Kontakten führenden Laufwerk, dessen Hemmscheibe durch Auslösung eines Sperrhebels mittels Uhrwerk oder elektromagnetischer Fernschaltung freigegeben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktarm (6) bei Uhrwerksauslösung (mittels 3, 4) infolge mehrerer auf dem Umfange der Hemmscheibe (9) angeordneter Kerben für den Sperrhebel (10) nach je einer Teildrehung angehalten wird, nach der er (6) die beabsichtigten Arbeitsleistungen herbeigeführt oder eine Stellung zur Verhinderung jeder Arbeitsleistung (Fig. 5) erreicht hat, in einer seiner Stellungen (Fig. 3) aber die elektromagnetische Auslösung (mittels 8, 13) vorbereitet und bei deren Anwendung in an sich bekannter Weise infolge zeitweise!· Festhaltung des Sperrhebels (10) durch einen
    Fanghebel (22) erst nach einer vollen Umdrehung angehalten wird, bei der er (6) sämtliche vorgesehenen Arbeitsleistungen nacheinander herbeiführt.
  2. 2. Zeitschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Sperrhebel
    (10) fest verbundener Hebel (19) von einer durch das Laufwerk gedrehten Kurvenscheibe (20) derart beeinflußt wird, daß der . angehobene Sperrhebel (10) nur nach einer Drehung der Hejnmscheibe (9) in eine von deren Kerben einfallen kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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