DE227352C - - Google Patents

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DE227352C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21LMAKING METAL CHAINS
    • B21L11/00Making chains or chain links of special shape
    • B21L11/005Making ornamental chains

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
gewundenen Draht.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Herstellung von Anker- und Panzerketten aus einer für die entsprechende Form vorgeformten Gliedern bestehenden Drahtschraube.
Es sind zwar Maschinen bekannt, bei denen das letzte Glied aus einer in das fertig geformte Glied hineingeschobenen Drahtschraube besteht, die durch entsprechende Zangen erfaßt und abgeschnitten wird; jedoch besteht der Erfindung gemäß das Neuartige darin, daß jeweils der vordere Teil der Schraube bzw. das vorgeformte Glied von zwei Bolzen, Zangen o. dgl. erfaßt und abgeschnitten wird, danach sich diese Bolzen so weit um ihre Achsen entgegengesetzt zueinander drehen, bis die Enden des Gliedes gegeneinanderstoßen, um dann nach einer weiteren gleichgerichteten Drehung um etwa 90 ° dem fertigen Glied die für die Aufnahme des nächsten vorgeformten Gliedes der Schraube geeignete Stellung zu geben, worauf das vorgeformte Glied in bekannter Weise aufgenommen wird, die Bolzen auseinandergehen, das abgeschnittene Glied freigeben und den vorderen Teil bzw. das nächst vorgeformte Glied der Schraube samt dem eingehängten Glied erfassen, worauf der Arbeitsgang sich wiederholt.
Es wird durch die Vorrichtung erreicht, daß sie in ihren Mitteln gegenüber anderen Maschinen bedeutend einfacher ist und auf derselben je nach Art der Spirale verschiedenartige Ketten, wie Anker-, Panzerketten u. dgl., hergestellt werden können.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. ι eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Grundriß und Fig. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung, während Fig. 4 bis 10 Einzelheiten darstellen.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus der Grundplatte 1 mit senkrecht geführtem Schieber 2, der mit Lagerungen 3 . versehen ist zur Aufnahme der Bolzen 4. Mittels der Zahnräder 5 und der Zahnstange 6 erhalten die Bolzen (Zangen o. dgl.) 4 drehende Bewegung, während sie durch die Hebel 7 und Federn 14 in achsialer Richtung gegen- oder voneinander geschoben werden. Die Hebel 7 sind daher in ihren Lagern 8 drehbar, während die Zahnstangen 6 in den Lagern 9 geführt sind; sowohl Hebel und Zahnstange werden von einer Welle α mittels Daumen und Hebel in bekannter Weise angetrieben.
Der Arbeitsgang vollzieht sich in folgender Weise.
Schraube 15, die aus einer Anzahl für die Anker- oder Panzerform vorgeformten Gliedern besteht, wird in bekannter Weise gegen die Bolzen (Zangen o. dgl.) 4 vorgeschoben oder gedreht; dann wird der vordere Teil der Schraube, also das vorgeformte Glied, von den Bolzen erfaßt (Fig. 4) und mittels Säge 12 (Fig. ι und 2) abgeschnitten. Danach drehen sich die Bolzen entgegengesetzt
zueinander um ihre Achsen, bis die Enden des Gliedes 15° (Fig. 5) gegeneinanderstoßen. Diese entgegengesetzte Drehung der Haltebolzen 4 wird dadurch herbeigeführt, daß die Zahnstangen 6 in Verbindung mit je einem drehbaren Winkelhebel 17 (Fig. 8 und 9) stehen, die in einem Schlitz 176 der senkrechten Schenkel gelagert sind, und die durch je eine am Lagerdeckel 2a befestigte Feder 18, dagegen die wagerecht liegenden Schenkel durch einen Daumen 19 bzw. 20 beeinflußt werden, derart, daß beim Verlassen der Rolle 21 vom höchsten Punkt zga des Daumens 19, Feder 18 den senkrechten Schenkel des Winkelhebels 17 anzieht, infolgedessen Zahnstange 6 den Zahntrieb 5 mit Bolzen 4 in Pfeilrichtung b dreht. In dem Augenblick, da die Rolle 21 den höchsten Punkt 19^ des Daumens 19 verläßt, gelangt die Rolle 22 auf den höchsten Punkt 2oa des Daumens 20, der senkrechte Schenkel dieses Winkelhebels 17 spannt die Feder, und die entsprechende Zahnstange dreht den entsprechenden Zahntrieb mit Bolzen 4 in Pfeilrichtung c. Anschließend erfolgt durch die Daumenerhöhungen 19* bzw. 20* die gleichgerichtete Drehung der Haltebolzen in Pfeilrichtung c, indem gleichzeitig und gleichmäßig beide senkrechte Schenkel der Winkelhebel 17 nach einer Richtung sich bewegen. Soll die gleichgerichtete Drehrichtung dagegen in Pfeil richtung b erfolgen, so kommen die Daumenerhöhungen 19* und 20* in Wegfall und erhalten die Daumen entsprechende Einschnitte.
Nach jeder gleichgerichteten Drehung gehen die senkrechten Schenkel wieder in ihre alte Lage zurück.
Statt der Bolzen 4 können auch entsprechende Zangen angeordnet sein. Nach einer weiteren gleichgerichteten Drehung des abgeschnittenen Gliedes um etwa 90 ° (Fig. 6). windet sich das nächste vorgeformte Glied der Schraube in das abgeschnittene ein, während gleichzeitig die Bolzen 4 auseinanderj gehen und das bis jetzt gehaltene, abgeschnittene Glied i5a freigeben, das nunmehr an dem vorderen Teil bzw. in dem nächsten vorgeformten Glied der Schraube hängt. Die Bolzen erfassen wieder den vorderen Teil der Schraube samt dem eingehängten Glied 15", und der Arbeitsgang wiederholt sich wie vorbeschrieben.
Je nach der Form der Schraube erhält man eine Ankerkette mit gewöhnlichen oder eine Panzerkette (Fig. 7) mit den ihr eigentümlichen Gliedern 16.
Auf der Achse 11, die in dem Lager 10 drehbar ist, befinden sich die Säge 12 sowie die Antriebsrolle 13. Durch zeitweiliges Auf- und Niedergehen des Schiebers 2 erfolgt in den entsprechenden Zeitabschnitten das Absägen des vorgeformten Gliedes von der Schraube 15.

Claims (1)

  1. Paten t-An s PRU c η :
    Vorrichtung zur Herstellung von Ankerund Panzerketten aus einem schraubenförmig gewundenen Draht, dessen vorderer Teil von zwei Bolzen oder Zangen erfaßt und abgeschnitten wird, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Bolzen (4) zunächst um ihre Achsen entgegengesetzt zueinander drehen, bis die Enden des von ihnen gehaltenen Gliedes gegeneinanderstoßen und diese Bolzen (4) dem Gliede dann durch eine weitere, jedoch gleichgerichtete Drehung eine solche Stellung geben, daß die Drahtschraube mit ihrem Ende in die Öffnung des Gliedes eingreift, worauf das fertige Glied von der Drahtschraube aufgenommen wird, die Bolzen auseinandergehen und das zuletzt gebildete Glied freigeben.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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