DE228691C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE228691C DE228691C DENDAT228691D DE228691DA DE228691C DE 228691 C DE228691 C DE 228691C DE NDAT228691 D DENDAT228691 D DE NDAT228691D DE 228691D A DE228691D A DE 228691DA DE 228691 C DE228691 C DE 228691C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- feed
- grooves
- roller
- edges
- tips
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 6
- 230000001427 coherent effect Effects 0.000 claims 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000005253 cladding Methods 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000007812 deficiency Effects 0.000 description 1
- 238000009826 distribution Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 1
- 239000000203 mixture Substances 0.000 description 1
- 238000003892 spreading Methods 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
- B03C1/02—Magnetic separation acting directly on the substance being separated
- B03C1/10—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
- B03C1/14—Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets
Landscapes
- Magnetic Treatment Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Xb. GRUPPE
F. O. SCHNELLE in VELTEN i. d. Mark.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausgestaltung der bekannten Scheideverfahren, bei
denen die Scheidung durch walzenförmige — beispielsweise nach Art von Dynamoankern im
Felde eines feststehenden Magnetsystems—, um ihre wagerechte Achse sich drehende Scheidekörper
bewirkt wird. Voraussetzung ist für die Ausführung des Verfahrens eine ring- oder
scheibenartige Unterteilung der magnetisch wirsamen Walzenoberfläche, derart, daß kreisförmige
Konzentrationszonen, Zacken- oder Gratringe gebildet werden, die im wesentlichen in
parallelen, senkrecht zur Walzenachse stehenden Ebenen verlaufen. Dies ist beispielsweise
der Fall, wenn die Scheidewalze aus einzelnen, auf einen gemeinsamen Kern aufgesteckten
Scheiben oder Ringen zusammengesetzt ist, deren Ränder scharfkantig oder keilförmig ausgebildet
sind.
Man pflegte derartigen Scheidewalzen bisher das Scheidegut auf geneigten, oberflächlich glatten
Verteilern, Schüttelherden, Lutten, Bändern, Trommeln usw. in möglichst gleichmäßig
ausgebreiteter Schicht zuzuführen. Wenn es an sich schon Schwierigkeiten bietet, diese
gleichmäßige Verteilung des Gutes über ausgedehnte Arbeitsflächen zu erzielen und bis in
den Scheidebereich der Walzen beizubehalten, so hat sich dabei noch ein grundsätzlicher, die
Scheidung erheblich beeinträchtigender Mangel herausgestellt. Handelt es sich beispielsweise
darum, ganz schwachmagnetisches Gut aus dem zugeführten Gemische herauszuziehen oder gröbere
Körnungen zu verarbeiten, so sind zur Erzielung der erforderlichen Feldkonzentrationen
kräftige Keile oder Zacken erforderlich, die wiederum entsprechende seitliche Abstände voneinander
bedingen. Die Folge davon ist, daß eine verschieden starke Beeinflussung der unmittelbar
an oder unter einem Gratring vorbeigeführten und der die Zwischenräume zwischen zwei Scheideringen durchlaufenden Gutteilchen
eintritt, so daß ein Teil der letzteren unbeeinflußt bleibt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil durch ein einfaches und wirksames Mittel zu
beseitigen, indem das Scheidegut den parallelen Grat- oder Zackenringen in gesonderten Strähnen
zugeführt wird. Bei geringer Anzahl und entsprechend großem seitlichen Abstande werden
hierfür zweckmäßig der Form der Rippen oder Zacken angepaßte schmalspurige Rinnen
oder Lutten benutzt. Bei einer größeren Anzahl dicht nebeneinanderliegender Scheideelemente
gestaltet sich die Zuführung noch wesentlich einfacher, wenn die einzelnen Zufülrrungsrinnen
unter sich verbunden und zu einer gemeinschaftlichen Zuführung (Platte, Band, Trommel, Lutte o. dgl.) mit gerippter
— gewellter — Oberfläche ausgestaltet werden, die eine beliebige Anzahl gesonderter Zuführungskanäle
entsprechend der Zahl der Scheidezonen enthalten kann.
Eine derartige Vorrichtung ist in der Zeichnung (Fig. 1) schematisch dargestellt. Z deutet
einen Schnitt durch die Zuführungsrinne an,
die in den Feldspalt zwischen dem feststehenden Magnetpol S und der um die Achse X
drehbaren Scheidewalze W hineinragt oder durch denselben hindurchgeht. Durch die dreikantigen
Eisenringe rv r2, r%, r4 und Nuten
W1, n%, ns erhält die Scheidewalze ein zackenförmiges
Profil, dem das Zuführungsorgan mit seiner gerippten Oberfläche angepaßt ist. Durch
die verschiedenen Kantenformen der Scheideelemente rv r2, r3, ri soll angedeutet werden,
daß die induzierten Ankerpolspitzen je nach der Natur und Korngröße des zu behandelnden
Gutes verschiedenartig ausgestaltet sein können. In der Figur ist ferner angegeben,
daß auch die der Scheidewalze zugekehrten Polschuhflächen oder Kanten der »Gegenpole« N
und 5 zweckmäßig dem Walzenprofil und der Zuführungsfläche entsprechend mit Rillen oder
Nuten versehen werden. Die gewellte Zuführungsfläche Z könnte auch als isolierende Bekleidung
des Zutragepoles S — so,beispielsweise bei gegeneinander rotierenden Walzen —
dienen, oder sie kann bei feststehendem Pol als dünnwandige Trommel um diesen rotieren
und das Scheidegut so in den Feldspalt hineintragen. Demselben Zwecke können auch Zutragebänder,
Bleche oder Lutten mit gewellter Oberfläche dienen, z. B. Wellglasplatten.
Die Erfindung ist nicht an die hier beispielsweise angeführten baulichen Einzelheiten induzierter
Ankerwalzen gebunden.
Ihr Wesen besteht vielmehr darin, daß in beliebiger Weise magnetisch erregten, um ihre
wagerechte Achse rotierenden Scheidewalzen mit ringförmigen Feldverdichtungszonen das
Scheidegut in einzelnen Strähnen zugeführt wird. Dieser Bedingung wird auch genügt,
wenn das Zuführungsorgan nur bis kurz vor die Scheidewalze geriffelt oder gewellt ist und das
Gut von dieser Zuführung freifallend oder auf ebener Zunge noch eine Strecke weitergleitend
an die Scheidekanten herangeführt wird. Auch genügt es, beispielsweise bei naßmagnetischer
Scheidung, wenn erst die Auslaufsöffnungen einer im übrigen beliebig gestalteten Zuführung
den Gutzufluß in einzelne Strahlen auflösen und so den wirksamen Kanten der Scheideelemente
zuführen.
Es ist für das Wesen der Erfindung auch belanglos, ob das Zackenprofil der magnetisch
wirksamen Walzenoberfläche durch Ausfüllen der seitlichen Abstände zwischen den Zackenoder
Scheibenrändern mit anderem — nichtmagnetischem ·— Stoffe als Luft ganz oder teilweise
verdeckt wird, wie z. B., wenn die Scheidewalze aus abwechselnd magnetischen und unmagnetischen
Ringen oder Scheiben zusammengesetzt ist.
Claims (3)
1. Verfahren zur magnetischen Aufbereitung unter Verwendung walzenförmiger,
um ihre wagerechte Achse sich drehender Scheidekörper mit ring- oder scheibenartiger
Unterteilung der magnetisch wirksamen Walzenoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheidegut den durch die Unterteilung
gebildeten Kanten und Spitzen der Scheideelemente gesondert zugeführt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutzufuhr zu den Kanten
oder Spitzen der Scheideelemente durch zusammenhängende Zuführungsmittel —
Platten, Lutten, Bänder, Trommeln o. dgl. — mit gerippter (gewellter) Oberfläche oder mit
reihenweise nebeneinanderliegenden Auslaufsöffnungen bewirkt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ausgestaltung der Scheidewalzen und der Zuführungsmittel entsprechend die »Gegenpole« mit Rillen oder
Nuten versehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228691C true DE228691C (de) |
Family
ID=489065
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228691D Active DE228691C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228691C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974685C (de) * | 1952-07-15 | 1961-03-30 | Licentia Gmbh | Magnetscheider |
| FR2539649A1 (fr) * | 1983-01-20 | 1984-07-27 | Fives Cail Babcock | Separateur magnetique a rotor induit pour le traitement de produits grenus en voie humide |
-
0
- DE DENDAT228691D patent/DE228691C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE974685C (de) * | 1952-07-15 | 1961-03-30 | Licentia Gmbh | Magnetscheider |
| FR2539649A1 (fr) * | 1983-01-20 | 1984-07-27 | Fives Cail Babcock | Separateur magnetique a rotor induit pour le traitement de produits grenus en voie humide |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE68911604T3 (de) | Rotor für die magnetische Sortierung von verschiedenen Metallen. | |
| DE2539873A1 (de) | Sicherheitseinrichtung an einem foerderband | |
| DE2659254A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum trennen von teilchen unterschiedlicher dichte mit magnetischen fluiden | |
| DE8002678U1 (de) | Metallsortiervorrichtung | |
| DE2540372B2 (de) | Vorrichtung zum Aussortieren elektrisch leitfähiger Materialstiicke aus einem Gemisch oder Gemenge verschiedener, nicht ferromaghetischer Stoffe | |
| DE2307273A1 (de) | Supraleitender magnetausscheider | |
| DE228691C (de) | ||
| EP0158358A3 (de) | Vorrichtung zum Dispergieren bzw. Emulgieren einer aus wenigstens zwei Produkten bestehenden Menge | |
| DE3303518A1 (de) | Elektromagnetisches filter | |
| DE1964659C3 (de) | Verfahren zum Orientieren von elektrisch leitenden, vorzugsweise unmagnetischen Körpern | |
| DE2509638A1 (de) | Abtrennungsverfahren und vorrichtung zur durchfuehrung | |
| DE112016005750T5 (de) | Magnetische matrix, starkfeldmagnetabscheider und verfahren zum einstellen des innerhalb solch einen abscheiders erzeugten magnetfeldes | |
| DE2713294C2 (de) | Magnetscheider mit induzierten Sekundärpolplatten | |
| DE3312586C2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Feststellen einer charakteristischen Eigenschaft | |
| DE3618050C2 (de) | ||
| DE1288865B (de) | Bremsvorrichtung fuer mehrere nebeneinanderlaufende Baender aus elektrisch leitendemMaterial | |
| DE1964660C3 (de) | Verfahren zum Trennen und Orientieren von elektrisch leitenden Körpern | |
| DE128304C (de) | ||
| DE174349C (de) | ||
| DE129852C (de) | ||
| DE2660210C2 (de) | Anwendung eines unabgeschirmten dauermagnetischen Doppeljochsystems für Separierzwecke | |
| DE465225C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur magnetischen Scheidung | |
| DE109233C (de) | ||
| DE268370C (de) | ||
| DE275006C (de) |