DE228691C - - Google Patents

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DE228691C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C1/00Magnetic separation
    • B03C1/02Magnetic separation acting directly on the substance being separated
    • B03C1/10Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers
    • B03C1/14Magnetic separation acting directly on the substance being separated with cylindrical material carriers with non-movable magnets

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  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Xb. GRUPPE
F. O. SCHNELLE in VELTEN i. d. Mark.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Dezember 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Ausgestaltung der bekannten Scheideverfahren, bei denen die Scheidung durch walzenförmige — beispielsweise nach Art von Dynamoankern im Felde eines feststehenden Magnetsystems—, um ihre wagerechte Achse sich drehende Scheidekörper bewirkt wird. Voraussetzung ist für die Ausführung des Verfahrens eine ring- oder scheibenartige Unterteilung der magnetisch wirsamen Walzenoberfläche, derart, daß kreisförmige Konzentrationszonen, Zacken- oder Gratringe gebildet werden, die im wesentlichen in parallelen, senkrecht zur Walzenachse stehenden Ebenen verlaufen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn die Scheidewalze aus einzelnen, auf einen gemeinsamen Kern aufgesteckten Scheiben oder Ringen zusammengesetzt ist, deren Ränder scharfkantig oder keilförmig ausgebildet sind.
Man pflegte derartigen Scheidewalzen bisher das Scheidegut auf geneigten, oberflächlich glatten Verteilern, Schüttelherden, Lutten, Bändern, Trommeln usw. in möglichst gleichmäßig ausgebreiteter Schicht zuzuführen. Wenn es an sich schon Schwierigkeiten bietet, diese gleichmäßige Verteilung des Gutes über ausgedehnte Arbeitsflächen zu erzielen und bis in den Scheidebereich der Walzen beizubehalten, so hat sich dabei noch ein grundsätzlicher, die Scheidung erheblich beeinträchtigender Mangel herausgestellt. Handelt es sich beispielsweise darum, ganz schwachmagnetisches Gut aus dem zugeführten Gemische herauszuziehen oder gröbere Körnungen zu verarbeiten, so sind zur Erzielung der erforderlichen Feldkonzentrationen kräftige Keile oder Zacken erforderlich, die wiederum entsprechende seitliche Abstände voneinander bedingen. Die Folge davon ist, daß eine verschieden starke Beeinflussung der unmittelbar an oder unter einem Gratring vorbeigeführten und der die Zwischenräume zwischen zwei Scheideringen durchlaufenden Gutteilchen eintritt, so daß ein Teil der letzteren unbeeinflußt bleibt.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil durch ein einfaches und wirksames Mittel zu beseitigen, indem das Scheidegut den parallelen Grat- oder Zackenringen in gesonderten Strähnen zugeführt wird. Bei geringer Anzahl und entsprechend großem seitlichen Abstande werden hierfür zweckmäßig der Form der Rippen oder Zacken angepaßte schmalspurige Rinnen oder Lutten benutzt. Bei einer größeren Anzahl dicht nebeneinanderliegender Scheideelemente gestaltet sich die Zuführung noch wesentlich einfacher, wenn die einzelnen Zufülrrungsrinnen unter sich verbunden und zu einer gemeinschaftlichen Zuführung (Platte, Band, Trommel, Lutte o. dgl.) mit gerippter — gewellter — Oberfläche ausgestaltet werden, die eine beliebige Anzahl gesonderter Zuführungskanäle entsprechend der Zahl der Scheidezonen enthalten kann.
Eine derartige Vorrichtung ist in der Zeichnung (Fig. 1) schematisch dargestellt. Z deutet einen Schnitt durch die Zuführungsrinne an,
die in den Feldspalt zwischen dem feststehenden Magnetpol S und der um die Achse X drehbaren Scheidewalze W hineinragt oder durch denselben hindurchgeht. Durch die dreikantigen Eisenringe rv r2, r%, r4 und Nuten W1, n%, ns erhält die Scheidewalze ein zackenförmiges Profil, dem das Zuführungsorgan mit seiner gerippten Oberfläche angepaßt ist. Durch die verschiedenen Kantenformen der Scheideelemente rv r2, r3, ri soll angedeutet werden, daß die induzierten Ankerpolspitzen je nach der Natur und Korngröße des zu behandelnden Gutes verschiedenartig ausgestaltet sein können. In der Figur ist ferner angegeben, daß auch die der Scheidewalze zugekehrten Polschuhflächen oder Kanten der »Gegenpole« N und 5 zweckmäßig dem Walzenprofil und der Zuführungsfläche entsprechend mit Rillen oder Nuten versehen werden. Die gewellte Zuführungsfläche Z könnte auch als isolierende Bekleidung des Zutragepoles S — so,beispielsweise bei gegeneinander rotierenden Walzen — dienen, oder sie kann bei feststehendem Pol als dünnwandige Trommel um diesen rotieren und das Scheidegut so in den Feldspalt hineintragen. Demselben Zwecke können auch Zutragebänder, Bleche oder Lutten mit gewellter Oberfläche dienen, z. B. Wellglasplatten.
Die Erfindung ist nicht an die hier beispielsweise angeführten baulichen Einzelheiten induzierter Ankerwalzen gebunden.
Ihr Wesen besteht vielmehr darin, daß in beliebiger Weise magnetisch erregten, um ihre wagerechte Achse rotierenden Scheidewalzen mit ringförmigen Feldverdichtungszonen das Scheidegut in einzelnen Strähnen zugeführt wird. Dieser Bedingung wird auch genügt, wenn das Zuführungsorgan nur bis kurz vor die Scheidewalze geriffelt oder gewellt ist und das Gut von dieser Zuführung freifallend oder auf ebener Zunge noch eine Strecke weitergleitend an die Scheidekanten herangeführt wird. Auch genügt es, beispielsweise bei naßmagnetischer Scheidung, wenn erst die Auslaufsöffnungen einer im übrigen beliebig gestalteten Zuführung den Gutzufluß in einzelne Strahlen auflösen und so den wirksamen Kanten der Scheideelemente zuführen.
Es ist für das Wesen der Erfindung auch belanglos, ob das Zackenprofil der magnetisch wirksamen Walzenoberfläche durch Ausfüllen der seitlichen Abstände zwischen den Zackenoder Scheibenrändern mit anderem — nichtmagnetischem ·— Stoffe als Luft ganz oder teilweise verdeckt wird, wie z. B., wenn die Scheidewalze aus abwechselnd magnetischen und unmagnetischen Ringen oder Scheiben zusammengesetzt ist.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Verfahren zur magnetischen Aufbereitung unter Verwendung walzenförmiger, um ihre wagerechte Achse sich drehender Scheidekörper mit ring- oder scheibenartiger Unterteilung der magnetisch wirksamen Walzenoberfläche, dadurch gekennzeichnet, daß das Scheidegut den durch die Unterteilung gebildeten Kanten und Spitzen der Scheideelemente gesondert zugeführt wird.
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gutzufuhr zu den Kanten oder Spitzen der Scheideelemente durch zusammenhängende Zuführungsmittel — Platten, Lutten, Bänder, Trommeln o. dgl. — mit gerippter (gewellter) Oberfläche oder mit reihenweise nebeneinanderliegenden Auslaufsöffnungen bewirkt wird.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgestaltung der Scheidewalzen und der Zuführungsmittel entsprechend die »Gegenpole« mit Rillen oder Nuten versehen sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE228691C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974685C (de) * 1952-07-15 1961-03-30 Licentia Gmbh Magnetscheider
FR2539649A1 (fr) * 1983-01-20 1984-07-27 Fives Cail Babcock Separateur magnetique a rotor induit pour le traitement de produits grenus en voie humide

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE974685C (de) * 1952-07-15 1961-03-30 Licentia Gmbh Magnetscheider
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