DE2300202C2 - Plattenförmiges Förderglied - Google Patents

Plattenförmiges Förderglied

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DE2300202C2 DE19732300202 DE2300202A DE2300202C2 DE 2300202 C2 DE2300202 C2 DE 2300202C2 DE 19732300202 DE19732300202 DE 19732300202 DE 2300202 A DE2300202 A DE 2300202A DE 2300202 C2 DE2300202 C2 DE 2300202C2
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein mit Kupplungs- und Aufnahmegliedern versehenes plattenförmiges Förderglied, das mit identischen Fördergliedern zur Bildung eines Gliedertransportbandes verbindbar ist. wobei die über den vorderen und hinteren Rand der Förderglieder hinausragenden Kupplungsglieder in den Aufnahmegliedern des benachbarten Fördergliedes unter Formschluß mit Spiel gehalten sind.
Ein derartiges Förderglied ist aus der DE-OS 44 026 bekannt. Dabei sind die über den Plattenrand hinausragenden Kupplungsglieder im wesentlichen T-förmig nach Art eines Knebels ausgebildet, dessen den Halt in der Verbindung vermittelnder zylindrischer Zapfen sich im wesentlichen quer /ur Förderrichtung erstreckt. Auf der Unterseite jedes plattenförmigen Fördergliedes sind Aufnahmeglieder vorgesehen, die relativ kompliziert ausgebildet sind. Je ein für ein Kupplungsglied bestimmtes Aufnahmeglied besteht aus zwei schlaufenförmigen Gebilden, die sich im wesentlichen parallel zur Förderrichtung erstrecken. Eines dieser schlaufenförmigen Gebilde ist geschlossen ausgebildet, während das andere sehlaufenförmige Gebilde offen ausgebildet ist, damit der Hals des Kupplungsgliedes an dieser Stelle hindurchgeführt werden kann. Die beiden Aufnahmeglieder sind nicht symmetrisch, sondern identisch ausgebildet. Dies ist erforderlich, um zwei Förderglieder miteinander in Verbindung bringen zu können. Diese verbindungsmontage macht zwei Bewegungen erforderlich. Zwei plattenförmige Förderglieder, die etwa in rechtwinkliger Lage zueinander positioniert werden, müssen zunächst einer Schiebebewegung quer zur Förderrichtung und sodann einer Drehbewegung um die Schiebeachse unterzogen werden. Bei der Demontage laufen die beiden Schritte in umgekehrter Reihenfolge ab. Schwierigkeiten bei der Montage und Demontage treten also beispielsweise dann auf, wenn das Gliedertransportband innerhalb ortsfester Seitenwände läuft. so daß die Verschiebebewegung senkrecht zur FörderrichtüRg nicht möglich ist. Oft wird das Förderglied mit seinen Kupplungs- und Aufnahmegliedern einstückig als Kunststofformteil hergestellt Die bekannte Ausbildung der Kupplungs- und Aufnahmeglieder ist nicht optimal, 2S so daß die Gefahr des Ausbrechens der Aufnahmeglieder oder des Abbrechens des zapfenförmigen Teils der Kupplungsgliedar besteht. Zusätzlich zu den Kupplungs- und Aufnahmegliedern sind noch gesonderte Vertiefungen zum Angriff eines Zahnes eines Zahnrades vorgesehen, welches den Transport des Gliedertransportbandes übernimmt. Diese Vertiefungen sind am Beginn des Halses der Kupplungsglieder angeordnet, so daß sie den Querschnitt an dieser Stelle nachteilig schwächen.
Die DE-PS 12 06 794 zeigt eine Plattenbefestigung an einem Förderband, wobei je zwei benachbarte Platten zwecks Bildung einer ununterbrochenen Schüttgntebe· ne über ihre ganze Breite ineinandergreifen. Zu diesem Zweck sind an der VonierkaiK _r der Platte und an der Hinterkante jeweils Profilleisten angeordnet, die kammartig ineinandergreifende Vorsprünge und Aussparungen aufweisen. Diese Vorsprünge sind abgewinkelt, teilweise sogar rechtwinklig abgewinkelt ausgebildet, so daß auch bei einem Aufwölben des Plattenbandes die *5 geschlossene Oberfläche nicht verlorengeht, was für den Transport von Schüttgütern besondere Bedeutung hat. Die Antriebskräfte werden jedoch nicht über die Platten übertragen, sondern es sind endlose umlaufende Ketten^ mit Haltern und Zentrier- und Schnellspannvorrichtungen zu diesem Zweck vorgesehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein plattenförmiges Förderglied der eingangs beschriebenen Art dahingehend weiterzubilden, daß bei vereinfachter Montage und Demontage der Fördergheder diese beanspruchungsgerechter ausgebildet sind, so daß die Gefahr des Ausbrechens bzw. Abbrechens der Aufnahmeglieder und der Kupplungsglieder reduziert wird.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Kupplungsglieder sich im wesentlichen in Förderrichtung erstrecken und in je einem rechtwinklig zur Ebene der Förderglieder abstehenden Kupplungshaken endenj und daß die Aufnahmeglieder aus je einem geschlossen ausgebildeten und mit einer Öffnung für die Kupplungshaken versehenen sich im wesentlichen quer zu Förderrichtung erstreckenden Haltebiigel bestehen Damit ist die Möglichkeit geschaffen, daß die Kupp lungsglieder zumindest in dem von der Platte wegragen-J
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den Teil einen konstanten, nicht durch Querschnittsänderungen anfällig gestalteten Querschnitt aufweisen. Auch die Haltebügel sind infolge ihrer geschlossenen brückenartigen Gestalt robuster ausgebildet, so daß Spannungsspitzen bei Belastung weniger gefährlich sind. Durch die besondere Ausbildung und Ar.c-rdrwg der Haltebügel quer zur Förderrichtung ergibt sich die Möglichkeit der Doppelfunktion. Die Haltebügel können nicht nur zu Verbindungszwecken, sondern auch zu Antriebszwecken des Gliedertransportbandes herangezogen werden, indem an dem Haltebügel ein Antriebsrad angreift Aber auch die Montage und Demontage ist wesentlich vereinfacht, weil es ausschließlich einer Drehbewegung von zwei benachbarten Fördergliedern gegeneinander um eine quer zur Förderrichtung liegende Achse bedarf, um die Teile — selbst bei Anordnung ortsfester Begrenzungswände — auseinanderzunehmen bzw. miteinander zu verbinden. Eine besonders robuste Gestaltung ergibt sich dann, wenn die Haltebügel zusätzlich durch sich im wesentlichen in Förderrichtung erstreckende Rippen abgestützt sind, die zwischen sich eine Aussparung zur Aufnahm» des Kupplungshakens aufweisen. Auf diese Weise wird gleichsam ein Gehäuse zur Aufnahme des KupplLiigshakens mit dem entsprechenden Spiel geschaffen. Das Verbindungsstück zwischen den beiden Füßen wird nicht nur über die Füße, sondern auch zusätzlich über die beiden Rippen abgestützt. Das Verbindungsstück zwischen den beiden Füßen jedes Haltebügels kann zumindest teilweise zylindrische Form mit einem Durchmesser aufweisen, der dem Krümmungsradius der Kupplungshaken entspricht. Auf diese Weise erfolgt eine bessere Anlage der Teile aneinander, ohne daß die Montierbarkeit und Demontierbarkeit beeinträchtigt wird.
Mit besonderem Vorteil bildet das die beiden Füße eines jeden Haltebügels überbrückende Verbindungsstück einen, in die Aussparungen eines Kettenrades eingreifenden Mitnehmerzapfen. Die Ausbildung kann dann so getroffen sein, daß das Kettenrad seitlich und zylindrisch unmittelbar über einem Fuß zum Einsatz kommt, so daß die Antriebskräfte unmittelbar in die Platte des Fördergliedes eingeleitet werden.
Je zwei einen Haltebügel abstützende Rippen gehen in einen Kupplungshaken über, so daß eine durchgehende Verbindung zwischen den Aufnahmegliedern und den Kupplungsgliedern jedes Fördergliedes geschaffen ist. so dab an jeder Stelle ein ausreichender Querschnitt zur Übertragung der Kraue vorhanden ist. Eine Schwächung durch die Anordnung einer Vertiefung innerhalb der Kupplungsglieder findet nicht mehr statt. Mindestens eine der Rippen — vorzugsweise jedoch zwei in symmetrischer Anordnung — trägt eine Führungsplatte zum Entlanggleiten auf einer Schiene. Führung od. dgl. Auch hier ist diese Führungsplatte an der sich in Förderrichtung erstreckenden Rippe besonders beanspruchungsgerecht ausgebildet und vorgesehen.
Der einfache Zusammenbau und die leichte Demontage des Gliedertransportbandes ergeben einen Vorteil. der besonders wichtig ist. da Transportbänder dieser Art zur Reinigung, zum Austausch einzelner Glieder und zur Wartung demontiert werden müssen.
Ein weiterer Vorteil der Förderglieder liegt in der besseren Stabilität der Verbindungsteile. Dies wird dadurch erreicht, daß die Kupplungshaken vollständig in die Aufnahmeglieder eingreifen, was bei bisher bekannten Vorrichtungen dieser Art nicht der Fall ist.
Aufgrund der besonderen Gestaltung der Verbindungsglieder können diese leicht gegossen werden. Die überall im wesentlichen gleichbleibende Stärke der Teile im Querschnitt ermöglicht es, sie leicht und fehlerlos zu gießen und dabei robust auszubilden.
Die Verbindungsglieder ermöglichen den einzelnen Fördergliedern ein ausreichendes Bewegungsspiel, was beim Arbeiten des Transportbandes erforderlich ist
Die einzelnen Förderglieder des Bandes haben Spiel in Längsrichtung und quer zur Bewegungsrichtung, so daß es auf Zug und Druck beansprucht und duich Krümmungen sowohl in der waagerechten als auch in der senkrechten Ebene geführt werden kann. Die verschiedenen Bewegungsmöglichkeiten der Förderglieder untereinander lassen sich auch miteinander kombinieren. Das Transportband kann daher verhältnismäßig schwierigen Bahnen folgen, so wie herkömmliche Bänder die aus einem umlaufenden, zusammenhängenden Band gebildet sind. Mit dem Transportband lassen sich beispielweise auch spiralförmige Bahnen nach oben und auch nach unten bewältigen.
Die Erfindung ist im folgenden at hand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt
F i g. 1 eine von oben betrachtete perspektivische Ansicht ei.-.es aus mehreren zusammengesetzten Fördergliedern gebildeten gradlinig verlaufenden Gliedertransportbandteiles.
F i g. 2 eine entsprechende perspektivische Ansicht auf die Unterseite des gleichen Gliedertraniportbandteilesgemäß Fig. 1.
F i g. 3 eine Draufsicht auf einen durch eine Kurve laufenden Gliedertransportbandteil.
Fig.4 eine Ansicht von unten auf denselben Gliedertransportbandteil gemäß F i g. 3,
Fig. 5 und 6 Längsschnitte durch einige Förderglieder, einmal beim Ziehen der Glieder und einmal beim Stoßen.
F i g. 7 einen Längsschnitt durch zwei Föraergliuier beim Zusammenfügen des Gliedertransportbandes und Fig.8 einen Längsschnitt durch ein auf einer Antrifcostrommel liegenden Teil des Gliedertransportbandes.
Bei der in den F i g. 1 bis 8 dargestellten Ausführungsform weist jedes der Förderglieder 1 eine Platte aus Metall oder auch aus Kunststoff auf. Die plattenförmigen Förderglieder können dabei gepreßt oder gegossen sein und jeweils aus einem Stück bestehen.
Die einzelnen Förderglieder I sind wie die Glieder einer Kette ineinandergehängt und bilden so mit ihren Oberflächen 2 ein trarrportbandähnliches Fördermittel, welches dazu bestimmt ist. die zu transportierenden Güter aufzunehmen und zu 'ordern.
Dis .* ö: derglied 1 steht mit anderen identischen Fördergliedern Xa. Xb, Xc. Ic/usw. in Verbindung. Die entsprechenden Vorder- und Hinterkanten der einzelnen Förderglieder überlappen sich dabei teilweise, wie es aus den Zeichnungen ersichtlich ist. Aus diesem Grund ist jede Pl&tte jedes Fördergliedes 1 in zwei verschiedene Flächen 3 und 4 unterteilt, die in verschiedenen Ebenen liegen. Der Höhenunterschied der beiden Ebenen ergibt sich aus der Dicke der Piatte. So liegt die vordere Fläche 3 des Fördergliedes Xa auf der hinteren Fläche 4 des vorhergehenden Fördergliedes 1, wobei sich die beiden Oberflächen 2 der beiden Förderglieder in gleicher Höhe befinden.
Eine Kante 5 zwischen den Flächen 3 und 4 jedes Fördergliedes 1 bildet in Draufsicht einen schwach
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keilförmigen Winkel. Auf diese Weise ist es möglich, das aus den einzelnen Fördergliedern gebildete Gliedertransportband in einer Ebene durch eine Kurve zu führen, wie es in den F i g. 3 und 4 dargestellt ist, wobei sich das Band um die senkrecht zur Bandebene verlaufende Hochachse verschwenken kann.
Jedes Förderglied 1 des Gliedertransportbandes ist mit Verbindungsmitteln, nämlich mit Kupplungsgliedern und Aufnahmegliedern, ausgestattet. Auf der Unterseite jedes Fördergliedes sind somit zwei Kupplungsglieder vorgesehen, die über den Rand der Platten hinausreichen und sich parallel zueinander in Richtung der Längsachse XY in Fig. 2. also in Förderrichtung, erstrecken. Die Kupplungsglieder enden in Kupplungshaken 6, die zu einem Viertelkreis abgebogen sind, so daß sie insgesamt einen rechten Winkel zur Oberfläche 2 der Platten bilden. Die Kupplungsglieder weisen in Förderrichtung konstanten Querschnitt auf.
Außerdem sind am gegenüberliegenden P'aitcnrarid zwei Haltebügel 15 vorgesehen, die quer zur Längsachse XY des Gliedertransportbandes verlaufen. Die Haltebügel 15 sind vollständig geschlossen und brückenartig ausgebildet. Sie weisen jeweils zwei Fußteile 7 auf, die durch ein Verbindungsstück 8 miteinander verbunden sind.
Die Größe einer durch die Fußteile 7 und das Verbindungsstück 8 in den Haltebügeln 15 gebildeten Öffnung 9 ist so bemessen, daß die Kupplungshaken 6 eines benachbarten Fördergliedes 1 in sie eingeführt werden können, wobei jedoch ein gewisses Spiel verbleibt, damit sich die Förderglieder gegeneinander verschwenken können. Das Verbindungsstück 8 des Haltebügels 15 hat zylindrischen Querschnitt, so daß die vierteilkreisförmig aufgebogenen Kupplungshaken 6 auf ihnen aufliegen und gleiten können.
Die Verbindungsstücke 8 dienen gleichzeitig als Mitnehmer für den Bandtransport. Sie greifen in entsprechende Aussparungen 11 einer in Fig. 8 dargestellten Antriebstrommel 10 ein. Die Verbindungsstücke 8 der Haltebügd 15 haben deshalb vorteilhafterweise auf ihrer ganzen Länge eine zylindrische Oberfläche. Wenn zwei aufeinanderfolgende Förderglieder miteinander verbunden sind, sind die Kupplungshaken 6 in die Haltebüge! 15 eingeschwenkt und liegen dabei in Aussparungen 12, die zwischen je zwei Rippen 13 auf der Unterseite der Förderglieder 1 vorgesehen sind.
|ede der beiden Rippen 13 geht einerseits in das Kupplungsglied bzw. den Kupplungshaken 6 und andererseits in das Fußteil 7 über. Sie sind vorzugsweise aus einem ehizigen Stück mit den Platten gefertigt.
Es ist hier zu bemerken, daß die Kupplungshaken 6 ein gewisses Spiel im Innern der Aussparungen 12 haben, so daß die Förderglieder untereinander Quer- und Längsverschiebungen ausführen und Kurven durchlaufen können.
Die beiden Rippen 13 tragen dabei Führungsplatten 14, die einen Gleitschuh bilden, der auf einer Schiene oder einem anderen, in den Zeichnungen nicht dargestellten Führungselement gleiten kann.
Um zwei aufeinanderfolgende Förderglieder ineinander einzuhängen, ist es erforderlich, die Oberfläche 2 des einen Fördergliedes 1 senkrecht zu der Oberfläche des benachbarten Fördergliedes la zu stellen. Die Kupplungshaken 6 können dann in die Öffnungen 9 an den Haltebügeln 15 eingeführt werden, wie es in Fig. 7 dargestellt ist. Das Förderg'ied 1 wird dann in Richtung des Pfeiles Fl verschwenkt, so daß die Oberflächen 2 der Förderglieder \a und 1 in eine Ebene zu liegen kommen. Die hochgebogenen Enden der Kupplungshaken 6 befinden sich dann hinter dem Haltebügel 15 des Fördergliedes la und innerhalb der Aussparung 12.
Auf diese Weise sind die beiden Forderglieder 1 und la sicher miteinander verbunden, ohne daß die Gefahr einer versehentlichen Trennung besteht, weil die dazu erforderliche Relativbewegung der beiden Fördcrglieder zueinander etwa 90' beträgt. Auf andere Weise lassen sich die Kupplungshaken 6 nicht aus den Haltebügeln 15 herausheben.
Dic3r Rcis'ivbcvvCu'ri" der Teile zueinander ·ς|. flpr einzige Vorgang beim Zusammenbau oder bei der Demontage des Bandes im Gegensatz zu herkömmlichen Fördergütern, bei denen der Zusammenbau oder die Demontage erheblich schwieriger und zeitraubender ist. Die Demontage des Gliedertransportbandes erfordert ebenfalls nur eine Relativbewegung um 90". so daß die Kupplungshaken 6 aus den Haltebügeln 15 herausgeklinkt werden können.
„>ie einzelnen Förderglieder 1 des Bandes haben Spiel in der Längsrichtung, so daß sie zwei verschiedene
Extremstellungen einnehmen können, wobei die Stellung mit dem größten Spielraum in F i g. 5 dargestellt ist und die mit dem geringsten in F i g. 6. Die hier gezeigten Extremstellungen hängen davon ab. ob das Gliedertransportband in Richtung des Pfeiles Fl gezogen wird,
wie es in F i g. 5 dargestellt ist oder ob es in Richtung des Pfeiles FZ gedrückt wird, wie es in der F i g. 6 dargestellt ist. Im ersten Fall üben die Kupplungshaken 6 jedes Fördergliedes 1 einen Zug auf das unmittelbar dahintergelegene Förderglied aus. Im zweiten Fall
*° dagegen wird durch die Aussparungen 12 ein Druck auf die Kupplungshaken 6 des davorliegenden Fördergliedes 1 ausgeübt.
Wie in den Fig.3 und 4 dargestellt, haben die einzelnen Förderglieder 1 auch genügend Spiel quer zur
Bewegungsrichtung. Die Förderglieder 1 können auf diese Weise auch durch Krümmungen geführt werden. Die dabei auftretende fächerförmige Ausbreitung der einzelnen Förderglieder 1 wird durch die gewinkelte Kante 5 ermöglicht, welche das Förderglied in eine
so vordere Fläche 3 und in eine hintere Fläche 4 aufteilt.
Das Gliedertransportband kann auch Bev. .gungen in senkrechter Richtung zur Bandfläche, d. h. also nach oben oder auch nach unten, durchführen. Es kann, wie in F i g. 8 dargestellt, nach unten um eine Antriebstrommel
herumgelegt oder so geführt werden, daß die Höhe der Transport ebene verändert wird.
Die Transportkette kann selbstverständlich auch nach oben geführt werden, wobei dann die einzelnen Förderglieder 1 sowohl in der in t-ig. 5 gezeigten
Extremstellung als auch in der in Fig.6 gezeigten Extremstellung sein können.
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche: 23 OO 202
1. Mit Kupplung*- und Aufnahmeglieder versehenes plattenförmiges Förderglied, das mit identischen Fördergliedern zur Bildung eines Gliedertransportbandes verbindbar ist, wobei die über den vorderen oder hinteren Rand der Förderglieder hinausragenden Kupplungsglieder in den Aufnahmegliedern des benachbarten Fördergliedes unter Formschluß mit Spiel gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsglieder sich im wesentlichen in Förderrichtung erstrecken und in je einem rechtwinklig zur Ebene der Förderglieder abstehenden Kupplungshaken (6) enden und daß die Aufnahmeglieder aus je einem geschlossen ausgebildeten und mit einer Öffnung (9) für die Kupplungshaken (6) versehenen sich im wesentlichen quer zur Förderrichtung erstreckenden Haltebügel (15) bestehen.
2. Förderglied nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Haltsbüge! (15) zusätzlich durch sich im wesentlichen in Förderrichtung erstreckende Rippen (13) abgestützt sind, die zwischen sich eine Aussparung (12) zur Aufnahme des Kupplungshakens (6) aufweisen.
3. Förderglied nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei den aus jeweils zwei Fußteilen (7) und einem diese überbrückende Verbindungsstück (8) bestehenden Haltebügeln (15) das Verbindungsstück zwischen den Fußteilen jedes Haltebi'^els zumindest teilweise zylindrische Form mit einem Durchmesser aufweist, der dem Krümmungsradius der Kupplungshaken (6) entspricht
4. Fördergfied nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (8) zugleich einen, in Aussparungen (11) einer Antriebstrommel (10) eingreifenden Mitnehmerzapfen bildet.
5. Förderglied nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei einen Haltebügel (15) abstützende Rippen (13) in einen Kupplungshaken (6) übergehen.
6. Förderglied nach Anspruch 2 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Rippen (13) eine Führungsplatte (14) zum Entlanggleiten auf einer Schiene. Führung od. dgl. trägt.
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