DE2305461C2 - Von Hand geführte optische Abtastvorrichtung - Google Patents
Von Hand geführte optische AbtastvorrichtungInfo
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Description
a) auf der einen Stirnfläche des Glasfaserbündels (70). die der Lichtquelle (100) und dem
photoempfindlichen Element (114) zugekehrt
• ist. eine Blendenöffnung (90) angebracht ist und ι.
b) die andere Stirnfläche des Glasfaserbündels (70) an der Spitze (80) der Abtastvorrichtung (10)
gegenüber der ersten Stirnfläche senkrecht zur — Längsachse (78) der Abtastvorrichtung (10) in
etwa parallel versetzt in einem nasenförmigen Teil^io) angeordnet ist.
2. Abtastvorrichtung nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Fasern des
Glasfaserbündels (70) von der Blenden-Stirnfläche zur Spitze (80) hin in ihrem Durchmesser konisch
verjüngt sind und daß das gesamte Glasfaserbündel (70) ebenfalls zur Spitze (80) hin verjüngt ist.
3. Abtastvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Glas- ju
faserbündel (70) mit der Blendenöffnung (90) um die Längsachse i78) der Abtastvorrichtung (10) drehbar
ist.
4. Abtastvorrichtung nacfi einem der vorigen
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenöffnung
(90) in einer separaten festen oder austauschbaren Blendenplatte (84) vorgesehen ist.
5. Abtastvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Blendenöffnung
(90) längliche Form aufweist und beim Abtasten parallel zu der Strichcodierung (121 bis 124)
ausgerichtet ist.
6. Abtastvorrichtung nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Glasfaserbündel
(70) mit seiner Halterung (20, 67, 22) a zusammen bei Aufsetzen auf den Aufzeichnungsträger
in Richtung der Längsachse (78) der Abtastvorrichtung (10) zur tictätigung einer Schalteranordnung
(40). welche die Abtastvorrichtung (10) betriebsbereit macht, verschiebbar ist.
Die Erfindung betrifft eine von Hand geführte optische Abtastvorrichtung, insbesondere für Strichcodicrungen
auf Aufzeichnungsträgern, wobei Glasfaserbündel zum Belichten und Abtasten der Strichcodierungen
verwende! werden.
Eine Vorrichtung zum optischen Abtasten eines Aufzeichnungsträgers ist beispielsweise in der Literauirstelle
»IBM Technical Disclosure Bulletin«. Vol. 8. Nr. 11. April 1966. Seite 1580 beschrieben. Bei dieser
Vorrichtung wird das von einer Lichtquelle ausgehende Licht über als Lichtleiter dienende Glasfaserbündel /u
den abzutastenden Bereichen eines Aufzeichnungsträgers übertragen. Das in Abhängigkeit von der
Obcrflächenbcschaffenheit der ein/einen Bereiche des Aufzeichnungsträgers reflektierte oder gestreute Licht
gelangt über andere Glasfaserbündel zu einer Reihe von lichtempfindlichen Elementen, die an ihren Ausgängen
für die abgetasteten Aufzeichnungen charakteristische elektrische Signale erzeugen. Von Hand geführte
optische Abtastvorrichtungen der eingangs genannten Art sind weiterhin aus einer Reihe von Patentschriften,
wie beispielsweise den US-PS 24 06 299. 24 10 104. 24 20 716. 32 29 075. 32 78 754. 33 27 584. 33 59 405,
34 17 234 und 35 09 353 bekannt. Insbesondere ist in der US-PS 34 17 234 eine solche Abtasteinrichtung beschrieben,
bei der Glasfaserbündel zusammen mit einer Lichtquelle und einem die reflektierten Lichtanteile
aufnehmenden photoempfindlichen Element zum Belichten und Abtasten einer Strichcodierung verwendet
werden. Alle diese bekannten Anordnungen sind in ihrer Herstellung sehr aufwendig und besonders schwierig in
richtiger Weise gegenüber Strichcodierungen auszurichten, so daß die Bedienung sehr schwierig ist.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer von Hand geführten optischen Abtastvorrichtung,
die wenig toieranzempfindiich und daher einfacher herstellbar ist und die durch einfache und selbsttätige
Ausrichtung des Belichtungs- und Abtasifensters eine
sichere Abtastung gewährleistet sowie die Bedienung wesentlich vereinfacht.
Diese Aufgabe wird bei der Abtastvorrichtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, düß auf der
einen Stirnfläche des Glasfaserbündels, die einer Lichtquelle und einem die reflektierten Lichtanteile
aufnehmenden photoempfindlichen Element zugekehrt ist. eine Blendenöffnung angebracht ist und daß die
andere Stirnfläche des Glasfaserbündels an der Spitze der Abtastvorrichtung gegenüber der ersten senkrecht
zur Längsachse der Abtastvorrichtung in etwa parallel versetzt in einem nasenförmigen Teil angeordnet ist.
Eine besonders zweckmäßige und vorteilhafte Ausgestaltungsform der Erfindung sieht vor. daß die einzelnen
Fasern des Glasfaserbündels sowie das gesamte Glasfaserbündel zur Abtastspitze h'n verjüngt sind.
Dadurch ist die Spitze der Abtastvorrichtung im allgemeinen nicht sehr viel gröber als eine normale
abgestumpfte Bleistiftspitze. Die Blendenöffnung am größeren Teil des Glasfaserbündels kann jedoch mit
einfacheren Mitteln hergestellt werden, weil dort die Fläche wesentlich größer ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltungsform, die das
Ausrichten der Beleuchtungs- und Abiastpjpille parallel
zu den Strichcodierungen auf dem Aufzeichnungsträger quasi automatisch durchführt, besteht darin, daß die
ganze Spitze mit dem Glasfaserbündel drehbar um die Mittelachse der Abtastvorrichtung gelagert ist, und daß
bei Bewegung des / btaststiftes. wenn dieser auf den
Aufzeichnungsträger aufgesetzt ist und in Abtastrichtung bewegt wird, automatisch richtig ausgerichtet wird.
Dadurch können auch Ungeübte ohne Schwierigkeiten und ohne die Möglichkeit der Falschbedienung mit
dieser Abtastvorrichtung einwandfrei umgehen. Die Spitze mit der Abtasipupille im nasenförmigen Teil folgt
der Bewegungsrichtung, die der Abtastrichtung entspricht, der Abtastvorrichtung in der Art einer
Nachlaufrollc nach, so daß die Ausrichtung immer
korrekt ist. Weitere vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen sind den l'nteransprüchen /u entnehmen.
Im lolgencicn wird anhand des ir den Figuren
dargestellten Ausführungsbeispiels Aufbau und Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Abtastvorrichtung
naher erläutert. Die Figuren zeigen im einzelnen
F i g. 1 einen Querschnitt des Handabtasters für Strichcodierungen entsprechend der Erfindung, wobei
der untere Teil vergrößert dargestellt ist;
F i g. 2 eine Draufsicht auf die Blende, die oberhalb der Abtastspitze gemäß der Erfindung angeordnet ist:
F i g. 3 eine graphische Darstellung einer Strichcodierung sowie verschiedene Formen der Beleuchtungs- und
Abtastpupille der Abtastvorrichtung gemäß der Erfindung.
Eine von Hand geführte Abtastvorrichtung 10 wird mit der Spitze auf den abzutastenden Aufzeichnungsträger
aufgesetzt. Durch das Aufsetzen wird ein Betätigungsschalter geschlossen, der später noch näher
beschrieben wird, um den Abtaster arbeitsbereit zu machen. Der Abtaster 10 enthält ein nasenförmiges
Stück 20. das an einem zylindrischen Rohr 22 befestigt ist. Das obere Ende des Rohrs 22 hat eine Endverbindung
24. Um das Rohr 22 ist ein rohrförmiger Fuhrungskörper 26 angeordnet, der von dem den
Abtaster Bedienenden von Hand erfaßt wird. Eine Feder 28 ist in dem Endverbindungsstück 24 angeordnet
und drückt in einer Richtung gegen das Verbindungsstück 24 mit dem dsran befestigten Rohr 22 und
andererseits gegen einen Schalterbetätigungsstift 30. Dieser ist an einem Ring 32 befestigt, der das Rohr 22
umschließt und durch einen Schütz 34 im Rohr 22 hindurchgreift. Das obere Ende des Schlitzes 34
bestimmt die normale Lage des Rohres 22 und des Führungskörpers 26. Der Schlitz 34 begrenzt weiterhin jn
die Bewegung des Stiftes 30 in vertikaler Richtung, während der Führungskörper 26 und der Ring 32 sich
völlig frei in vertikaler Richtung und in Drehrichtung um das Rohr 22 bewegen können. Innerhalb des Rohres 22
ist an einer Seite des Schlitzes 34 eine Schaltkarte 36 s;
bekannter Form angeordnet. Eine elektrische Schaltanordnung'40 arbeitet mit dem Stift 30 zusammen. Wenn
der Bedienende bei Benutzung des Abiaststiftes 10 das nasenförmige .Stück 20 gegen den abzutastenden
Aufzeichnungsträger drückt, wird durch die Bewegung des Fiihrungskörpers 26 der Schalter-Betäiigungsstift
30 nach unten im Schlitz 34 verschoben. Diese Relativbewegung wird zur Betätigung der elektrischen
Schallanordnung 40 benutzt.
Die elektrische Schaltanordnung 40 enthält einen ->">
magnetisch betätigbaren Schutzrohrkontakt 42. Der Schutzrohrkontakt 42 enthält eine Glasumhülliing 44
mit einem Paar elektrischer Zuleitungen 46 und 43 in
den Wanden. Diese elektrischen Leitungen 46 und 48 sind mit einem Paar magnetischer Kontaktzungen im ">"
Inneren der Glashülle 44 verbunden. Ein Paar ringförmiger Magnete 62 und 64 ist um die Glasumhülliing
44 verschiebbar angeordnet. Die gegenüberliegenden Ringflächen dsr ringförmigen Magnete sind
gleichpolig. Die Magnete 62 und 64 stoßen einander ab. >". so daß in der unbctätigten Position diese Magnete
gegen den Schalter-Betätigungsstift 30 einerseits und
einen Anschlag 66 andererseits gedrückt werden. Wenn der Stift 30 relativ nach unten bewegt wird, wird der
Magnet 62 auf die Mitte des ,Sdnnzrohres 44 &r>
\ erschoben und das magnetische Feld bring! die magnetisch betätigbaren Kontakte im Scluitzrohrkon
i.ikt zusammen, wodurch die elektrische Verbindung
hergestellt und der Abtaststift IGarbeiisbereil ist,
line Halterung in i-'crm '.'inei' rohrförmigen Fassung r',
h7 isi am Rohr 22 und am unleren linde lies \buiwsiiftes
III ,iiigeordiK·!. i)ie roiirlonniire Fassung b7 ist
k. ii-,ze;iinsc'n um il.is Kohl- 22 angeordnet, und t.il'I eine
metallische Schutzhülse 68 und ein Glasfaserbündel 70. Dieses wird innerhalb der Halterung 67 mittels einer
Zementanordnung 72 gehalten. Die Halterung 67 selbst ist durch ein Paar herkömmlicher Kugellauf ringe 74 und
76 auf dem Rohr 22 gehalten, womit die gesamte Anordnung der Halterung 67, der Schutzhülse 68 und
des Glasfaserbündels 70 in axialer Richtung festgehalten wird, wobei gleichzeitig eine Drehbewegung von 360°
um die mittlere Längsachse 78 erlaubt ist. Die untere Spitze 80 des Glasfaserbündels 70 ist senkrecht zur
Längsachse 78 um einen Abstand D versetzt, wie dies zwischen den strichpunktierten Linien 78 und 82
angedeutet ist. Bei Betrieb wird die Fläche der Abtastspitze 80 fest auf den abzutastenden Aufzeichnungsträger
gedrückt, wobei genügend Druck auf den Führungskörper 26 ausgeübt werden muß, um die
Schaltanordnung 40 gegen die Spannung der Feder 28 zu betätigen. Diese Feder 28 bewirkt weiterhin eine
Reibungshemmung zwischen der Spitze 80 und dem darunterliegenden Aufzeichnungsträge· die groß genug
ist, damit die Spitze 80 des Glasfaserbünd.js 7ö hinter
dem Abtaster 10 herläuft, nach Art einer N achlauf rolle,
wenn der Abtaster 10 in Abtastrichtung 91 (F i g. 2) über den Aufzeichnungsträger bewegt wird.
Oberhalb des Glasfaserbündels 70 ist eine Blendenplatte 84 angebracht. Diese Platte 84 wird durch
geeignete Mittel, wie beispielsweise drei Federn, von denen eine. 86. gezeigt ist. festgehalten sowie durch
einen Anschlag 88 in seiner Lage orientiert. Eine längliche Blendenöffnung 90 ist zentral in der
Blendenplatte 84 angeordnet. Wie besser aus der Draufsicht in F i g. 2 zu ersehen, verläuft die Längsachse
der rechteckigen Blendenöffnung 90 in einer Richtung,
die senkrecht zur Linie 9t steht, welche zwischen der
Spitze des Giasfascrbündcls 70 und der Mitte der Blendenplatte 84 gezogen ist. Diese Linie 91 stellt auch
die Abtastrichtung dar. sobald die Spitze dem Abtaststift nachfolgt. Die Blendenplatte 84 kann bei der
dargestellten Ausführungsform des Abtaststiftes auf einfache Weise ausgetauscht werden, so daß in
gewünschter Weise andere Blendenplatten verwendet werden können. Die Flächen der Blendenplatte 84. die
dem Licht ausgesetzt sind, sind liclitabsorbierend beschichtet. Wenn keine Austauschbarkeit der Blenden
erforderlich ist. kann die obere Fläche des Glasfaserbündels 70 mit einer lichtabsorbierenden Beschichtung
versehen werden, mit Ausnahme der' gewünschten Blende. Auf jeden Fall ist es günstig, wenn die obere
Fläche des Glasfaserbündels 70 mit antireflekticrendein Material beschichtet sind, um den Lichtverlust durch
innere Reflexion verursacht, zu reduzieren.
Ein zylindrischer Teil ?2 ist im unteren Ende des Roh'es 1?, für die Aufnahme eines ersten optischen
Systems angeordnet. Das untere Ende des zylindrischen Teils 92 weist eine Ausnehmung 94 für die Aufnahme
eines halbdurchlässigen Spiegels 96 unter einem Winkel von im wesentlichen 45" zur Längsachse 78 auf. Der
Spiegel 96 ist durch geeignete Mittel, wie beispielsweise
eine Feder 98. fest verankert. Eine Lichtquelle, hier als lichtiuissende-nde- Diode 100 dargestellt, ist in der
Ausnehmung 94 auf einer Tragplatte 102 befestig;. Als Lichtquelle kann an dieser Stelle auch das linde eines
w eueren langen Glasfaserbündel verwendet werden,
womit unter Vermeidung erhöhter Wärinebelastung die Lichtintensität erhöht werden kann. In den zylindrischen
Teil 92 ist eine Vertiefung eingearbeitet, die für die -Mitnahme elektrischer Leiter 104 und 106 dient, die
mim der Sch.ilikarlc 56 zu der lichtemittierende!! Diode
100 führen. Licht von der Diode 100 wird durch den
halbverspicgciten Spiegel 96 über die Blendenöffnung
90 in das Glasfaserbündel 70 gelenkt, um den abzutastenden Aufzeichnungsträger zu beleuchten. Der
zylindrische Teil 92 weist eine zentrale Bohrung 108 auf, durch die reflektiertes Licht von der Blendenöffnung 90
durch den halbvcrspiegelten Spiegel 96 zu einem optischen Linsensystem HO gelangen kann. Ein
zylindrischer Einschub 112 mit einem photoempfindlichen
Element 1 14. die elektrische Leitungen 116 und 118
aufweist, die mit entsprechenden Kontakten auf der Schaltkarte 36 verbunden sind, ist in den zylindrischen
Teil 92 eingebaut. Auf dieser Sehaltkarte 36 können günstigerweise Vorverstärker-Schaltkreise angeordnet
sein. Der zylindrische Teil 92 und der Einschub 112 ιϊ
weisen zweckmäßigerweise einen Schlitz auf. in dem die Schaltkarte 36 mit ihrem unteren Ende innerhalb des
Rohres 22 befestigt ist. und womit auch die Kontakte und Anschlüsse der elektrischen Leitungen 104. 106
sowie 116 und 118 fest angeordnet sind und keine Möglichkeit der Verwirrung besteht.
Das Glasfaserbündel 70 kann aus einzelnen diskreten optischen Glasfasern hergestellt sein, die einen gleichförmigen
Querschnitt aufweisen. Zweckmäßig ist jedoch das Glasfaserbündel 70 aus einer Anzahl
diskreter optischer Glasfasern hergestellt, die in ihrer Langserstreckung eine konisch verlaufende erhebliche
Verringerung ihres Querschnitts aufweisen. Wenn das Glasfaserbündel 70 aus diesen in sich einzeln schon
zugespitzten Glasfasern zusammengesetzt wird, wird es jo weiterhin insgesamt im letzten Ziehvorgang bei
gesteuerter Wärmeeinwirkung nach vorne zur Spitze 80 hin zugespitzt und mit der in Fig. 1 gezeigten
Versetzung versehen. Diese Versetzung wird auch bei einem Glasfaserbündel vorgenommen, das aus einzelnen
Fasern mit gleichem Querschnitt besteht. Die im dargestellten Ausführungsbeispiel verwendeten Fasern
des Bündels haben am größeren Ende einen Durchmesser von je etwa O,OO127cm und an der Spitze einen
Durchmesser von etwa 0.00042 cm. Dies entspricht einer Durchmesserreduktion von Ende zu Ende von
4:1. Obwohl nur das zentrale Mittelstück des Bündels 70 für die Lichtführiing bcnui/t wird, wird durch den
Rest des Bündels die notwendige Festigkeit er/ieli. um
Schock- und Vibrationseinflüsse aus/uhaltcn. Durch diese Konstruktion werden an die Toleranzen bei der
Formung des Lichtführungskanals keine so hohen Anforderungen gestellt, weil die Abiv.ossungstolcranzen
der Blendenöffnung 90 durch den Vergrößerungs- bzw.
Verkleinerungsfaktor des zulaufenden Bündels 70 vermindert werden. Durch die Blendenöffnung 90 erhalt
der Lichtkanal im Glasfaserbündel 70 eine rechtwinklige Form, die in einer Pupille 90' an der Spitze 80
erscheint (Fig. 3). An der Spitze 80 wird Licht von dem
Aufzeichnungsträger entsprechend dem Vorhandensein oder der Abwesenheit von Markierungen reflektiert.
Aus der in Fi g. 3 gezeigten Darstellung wird klar, dal)
ein Tintenfleck oder eine andere große Verschmutzung 120 auf dem Aufzeichnungsträger, die einen wesentlichen
Bereich der Pupille 90' bedeckt, toleriert werden kann, ohne daß ein Falschlesen auftritt. Die Strichcodierung
ist durch die Striche 121, 122, 123 und 124 in sehr
vergrößertem Maßstab dargestellt. Der Verunreinigungsfleck j20 ist groß in bezug auf die Striche und die
Zwischenräume zwischen den Strichen dargestellt, was normalerweise Falschlesungen mit einer runden Pupille
verursachen würde. Durch die längliche Pupille 90'. die sich über den Verunreinigungsfleck 120 weit genug
erstarkt, wird ein fehlerfreies Lesen ermöglicht. Dieses
fehlerfreie Lesen wird weiterhin ganz wesentlich durch das Schwenkvermögen des Nasenstückes 20 des
Abtasters 10 verbessert, weil erfindungsgemäß die Pupille 90' parallel zu den Strichen der Sirichcodierung
verläuft, wenn der Abtaster in Abtastrichtung senkrecht zu den Strichen über den Aufzeichnungsträger geführt
wird.
Eine andere Blcndenform. nämlich beispielsweise die
eines Rhombus in der Blendenplatte 84. kann eine Pupille 90" auf dem Aufzeichnungsträger generieren.
was insbesondere dann von Vorteil ist. wenn die
Schwenkbewegung bei der anfänglichen Tastbewegung langsam ist und somit die Ausrichtung der Pupille
parallel zur Strichcodierung längere Zeit in Anspruch nimmt.
Claims (1)
1. Von Hand geführte optische Abtastvorrichtung, insbesondere für Strichcodierungen auf Aufzeichnungsträgern,
wobei Glasfaserbündel zusammen mit einer Lichtquelle und einem die reflektierten
Lichtanteile aufnehmenden photoempfindlichen Element zum Belichten und Abtasten der Strichcodierung
verwendet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß
IO
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