DE2331069A1 - Automatische abnutzungs-zustellung an schleif- bzw. polier-maschinen - Google Patents
Automatische abnutzungs-zustellung an schleif- bzw. polier-maschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24B—MACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
- B24B49/00—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation
- B24B49/16—Measuring or gauging equipment for controlling the feed movement of the grinding tool or work; Arrangements of indicating or measuring equipment, e.g. for indicating the start of the grinding operation taking regard of the load
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Anm: areif-»Yerk GmbTT für Schleif- und Poliermaschinen Clausen & Peternann,
50OO Ha^en-Haspe
Bez: Automatische Abnutzunge-Zustellung an Schleif- bzw. Poliermaschinen
Die Erfindung bzieht sich auf Polier- oder Schleifmaschinen-Automaten,
bei denen in bek. Weise di-e Polier- oder Schleifköpfe einzeln oder gemeinsam
über eine Schnecke oder ein Schneckenrad höhenverstellt werden. Solche Automaten besitzen auswechselbare, meist stärkerer Abnützung unterliegende
Polier- bzw. Schleifscheiben oder Schleifbänder. Bei Verringerung ^es Scheibendurchmessers ändert sich der Schleif- bzw. Polierdruck. Bei abgenutzten
Bändern muß der Schleifdruck unter Umständen vergrößert werden,
damit der spez. Abrieb erhalten bleibt. Bisher wurden die sich unter den
einzelnen Stellen befindlichen Handnachstellungen bei Abnutzung der Scheiben oder Vergrößerung des Schleifdruckes in Anspruch genommen. Dieses ist
aber bei den Automaten mit vielen Stellen nicht mehr tragbar.
So ergab sich die Aufgabenstellung der selbsttätigen Nachstellung. Die
Voraussetzung wurde durch die unabhängige Aufhängung von Polier- bzw. Schleifkopf- und Andruckrollen-Halterung an den Führungen der Polier- und
Schleifstation geschaffen.
Selbstverständlich ist es auch möglich, bei getrennter Bauweise, zum Beispiel
bei Andruckrollen an einer Brücke, eine Automatik zu schaffen. Doch ist der konstruktive Aufwand erheblich größer. Dieses ergibt sich schon aus
der Tatsache, daß eine gew. Höhenverstellung an den Andruckrollen bei Anordnung am Schleif- bzw. Polierkopf entfällt, da bei Höhenverstellung des
Kopfes die Andruckrollen mit verstellt werden.
Die Höhenverstellung des Schleif- oder Polierkopfes bewegt damit gleichzeitig
die Andruckrollen. Im Sinne der Nachstellung wegen der Abnutzung
der Scheiben aber, wird normalerweise die Andruckrolle weiter auf das
Werkstück gefahren, was über die Federkonstante der Andruckrollen-Belastung gleichbedeutend ist mit Vergrößerung der Andruckkräfte der Rollen und entsprechend
Verkleinerung des Polier- bzw. Schleifdruckes..
Um dieses Zusammenwirken weitgehendst zu unterbinden, wurde die Arrdruck-
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rollenbefestigung von dem eigentlichen Schleif- bzw. Polierkopf getrennt, jedoch über ein Bewegungsspiel mitnahmefähig angeordnet.
Die Fachstellmöglichkeit von Polier-Scheiben kann beträchtlich •sein. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit,bei gelöster Anbau_
weise der Kontaktrollen dafür Sorge zu tragen, daß die Andruckrollen bei einer Werkstückfluß-Unterbrechung nicht dem Abnutzungshub entsprechend durchsacken. Hierdurch ergäbe sich die Gefahr der
Zerstörung der Andruckrollen bei dem nächsten Durchgang eines Werkstückes. Die Durchfall-Sicherung, die an sich schon einstellbar
sein mußte, ist aufgrund der hier besprochenen Trennung zwischen Kopfbewegung und Andruckrollen laufend bei Zustellung für Abnutzung
entsprechend entgegengesetzt zu betätigen. Trotzdem irerbleibt ein
größerer'Durchfallwegι er ist letzten Endes über die Federkonstante
maßgebend für den Andruck der Rollen und wird dazu benutzt, die Motor-Entlastung
aufgrund der Werkstückfluß-Unterbrechung nicht als Anpreßdruck-Minderung aufgrund von Abnutzung, die Nachstellung
durch die Automatik zu erwirken.
Beim Durchfallen der Rollen wird ein Endschalter geöffnet oder geschlossen,
der über ein Relais für dier Strom-Unterbrechung zum
Sttllmotor führt, damit die Wahrnehmung der Meßschaltung nicht wirksam wird.
Auf der anderen Seite muß aber auch die Durchfall-Möglichkeit der Andruckrollen, d.h. bei Polier- bzw. Schleif-Andruck an den Rollen
sich erhalten. Dies kontrollieren zwei Leuchten für zu geringen und zu hohen Andruck. Innerhalb dieser Grenzen kann die Automatik eben
nur die Minderung oder Vergrößerung des Schleif- bzw. Polier-Andruckes zur Verstellung verarbeiten.
Zur Einrichtung ist der Stellmotor von der Höhenverstellschnecke üter
eine Kupplung zu trennen, so daß entweder nur die Durchfall-Sicherung betätigt oder eben diese gemeinsam mit der Höhenverstellung des
Schleif- bzw. Polierkopfes betätigt werden.
409883/003A
Die Vollautomatik besteht nun darin, daß einerseits bei Entlastung
des Motors die Stromaufnahme durch die jeweilige Höhen-Erniedrigung der Polierscheibe wieder auf einen hohen Wert gebracht
wird, andererseits die Verringerung der Höhe einen höheren Druck an den Andruckrollen ergibt, da die Durchfallsicherung mit
dem Kopf zurückgenommen wird, diese so nachgestellt wird, daß der Andruck wieder erniedrigt wird, was die Leuchten anzeigen. Beim
Herabfahren geht die grüne Lampe aus; die rote Lampe beginnt über eine Endschaltwahrnehmung zu leuchten, jetzt wird der Stellmotor
betrieben, bis die grüne Lampe wieder angeht und die rote Lampe erlischt.
Zum Einrichten wird dieser Zustand von Hand an der Handfeineinstellung
mittels Abstimmung über Verfahren des Kopfes mit der Koppelung "Ein oder entsprechend Aus1* erreicht. Desgleichen im
Betrieb bei Halbautomatik.
Zur automatischen Verstellung, sowohl in der Höhe als auch in der Tiefe, wird eine belastungsabhängige Wechsel-Steuerspannung des jeweiligen
Antriebs-Motors einer Polierscheibe oder eines Schleifbandes einer vorgegebenen konstanten Steuerspannung entgegengestellt
und bei Überschreitung eines über ein Potentiometer einzustellenden Schleifdruckes ein Schalter oder Transistor durchlässig.
Für den Fall, daß eine Unebenheit nachgefahren werden soll - Schleifen
oder Polieren nicht ebener Flächen - sind zwei solcher getrennt arbeitender Steuerschältungen notwendig. Dabei wird die Umkehrung
des Vorganges über Umkehrungen der Potentiale von Steuerspannung und Konstantspannung erreicht.
Die Nachstellungs-Einrichtung für die Durchfall-Begrenzung und damit
die Erhaltung oder Veränderung der Andruckkräfte unter den Rollen kann entweder über ein Hubgetriebe mit biegsamer Drehwelle oder
über ein ölhydraulisches Gestänge mit Geber- und Nehmer-Zylinder
(Hubzylinder) geschehen, wobei in beiden Fällen der Stellmotor über Spindel und Mutter die Hubbewegung erreichen läßt bzw. Schraube und
Rad oder Schnecke und Rad.
409883/0034 " 4"
Nach Abbildung 1 arbeitet erfindungsgemäß die Automatik wie folgt:
Das Werkstück (i) wird über einen nicht dargestellten Transport unter
die Polier- bzw. Kontaktscheibe (2) einer Arbeitsspindel gefahren. Der Schleif- bzw. Polierdruck wurde über die Handspindel (3)
bzw. über den Höhenverstellmotor (4) eingestellt und über den Stromerzeuger
(5) nach Einschaltung (6) der Automatik kontrolliert.
Nach Abnutzung der Polierscheibe (Erklärung des Vorganges in der Folge am Beispiel des Polierens) sinkt die Antriebs-Belastung. Der
Stromanzeiger (5) fällt; das führt über die Wahrnehmung (7) zur Schaltung in (8) und (9) über die Steuerung (1O) zur Höhenverstellung
an (11) des Kopfes (12). Gleichseitig fährt der Kolben des
Zylinders (13) so weit ein, daß das verdrängte Öl im Hubzylinder
(14) die Hubstange (i4a) so weit ausfährt, daß die Andruckrolle
(15) mit etwa dem gleichen Andruck wie zuvor das Werkstück (1) festhält, was gleichzeitig bedeutet, daß der Durchfall nach Ende,
eines Werkstückes nicht größer als gewollt sein wird.
Zur Überwachung der Andruck-Vorgänge und einer evtl. Korrektur durch nicht absoluten Synchronlauf des Stellmotors bei (9) und Antriebes
bei (4) oder Leckverluste in (13) oder (14) ist die Doppelleuchten-Schaltung
(16) und(i7) auf den Stellmotor (9) wirksam. Die Kupplung (18) läßt eine Korrektur von Hand zu und ermöglicht außerdem
die Feinstzustellung für den Schleifdruck beim Bandschleifen oder den Andruck beim Polieren.
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Claims (11)
1. Automatische Abnutzungs-Zusteilung bzw. Werkstück-Andruck-Regulierung
an Schleif- bzw. Polier- und Polier-Schleif-Maschinen, bei denen in bekannter Weise die Polierköpfe einzeln oder gemeinsam
über Schnecke oder Schneckenrad oder Kugelspindel-Antriebe höhenverstellt werden und mit erfindungsgemäßer Einrichtung zur
Korrektur der Abnutzung der Polierscheiben und Bänder und zur Aufrechterhaltung oder Vergrößerung des erforderlichen Schleifbzw.
Polierscheibenandruckes ausgerüstet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Handfeineinstellung (3) eines Höhenverstellelementes
(11) ein Stellmotor (9) zugeordnet ist, der in Abhängigkeit von der Polier- oder Schleifmotor-Antriebs-Belastung (5)
jeweils der Veränderung der Belastung, um einen über ein Potentiometer (bei 10) vorgegebenen Wert, die Polierscheibenhöhe verringert
bzw. vergrößert bzw. den Schleifband-Andruck erhöht oder verändert und bei Unterbrechungen des Werkstückflusses über einen
Endschalter (18) an den Andruckrollen diese Zustellung unterbricht
und für die getrennt angeordneten Andruckrollen jeweils die Durchfall-Begrenzung
mittels eines Stellgliedes (14) über das Stellgetriebe (13) mit nachstellt.
2. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Höhenverstellschnecke
für die Wachstellung sowohl vom vorgeschalteten Antriebsmotor (4) wie auch von einem zusätzlichen Stellmotor (9) erfolgen
kann.
3. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Stellmotor über eine schaltbare
Kupplung (18) mit der Schneckenwelle verbunden ist.
4. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß die belastungsabhängige Wechselst
euer spannung des Antriebsmotors der Polier- bzw. Schleifscheibe einer vorgegebenen positiven, konstanten Steuerepannung entgegensteht
und bei Überschreitung eines über das Andruck-Potentiometer einzustellenden Höchstwertes das Schaltglied oder der Schalt-Transistor
(1O) durchlässig sind.
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5. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß dieser Schalter oder Transistor
(1O) das Relais für die Ein- bzw. Ausschaltung der Stellmotore
(9, 4) darstellt.
6. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Werkstück-Anpassungs-Zustellung
zwei solcher unabhängig voneinander für die Höhenerniedrigung und Höhenvergroßerung notwendigen Schalter-Steuerungen
(1O) angeordnet sein können.
7. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (13>
14) aus Geber- und Hubzylinder eines Ölgestänges oder eines mechanischen
Hubgetriebes bestehen kann.
8. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben im Geber-Zylinder (-f3/
oder Hubantrieb eines mechanischen Hubgetriebes über eine Zweipunkt-Schaltung durch einen eigenen Stellmotor mit Spindel und
Mutter angetrieben wird.
9. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (14) der Durchfall-Sicherung
zwischen Schleif- bzw. Polierkopfträger (12) und
Schutzhaube (19) bzw. Andruckrollen-Träger angeordnet ist.
10. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß der Schleif- bzw. Polierkopf
u'·
zur Andruckrollen-Halterung sich um den Abnutzungsweg einer Polierscheibe
oder Schleifscheibe gegeneinander bewegen lassen.
11. Zu 1 dadurch gekennzeichnet, daß die zulässigen Andruckrollenkräfte
über zwei Anzeigeleuchten einer oberen (17) und unteren
(16) Grenze angezeigt werden.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732331069 DE2331069A1 (de) | 1973-06-19 | 1973-06-19 | Automatische abnutzungs-zustellung an schleif- bzw. polier-maschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732331069 DE2331069A1 (de) | 1973-06-19 | 1973-06-19 | Automatische abnutzungs-zustellung an schleif- bzw. polier-maschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2331069A1 true DE2331069A1 (de) | 1975-01-16 |
Family
ID=5884389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732331069 Pending DE2331069A1 (de) | 1973-06-19 | 1973-06-19 | Automatische abnutzungs-zustellung an schleif- bzw. polier-maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2331069A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2511286A1 (fr) * | 1981-08-12 | 1983-02-18 | Niederberger & Co Ag | Dispositif pour le meulage et le polissage, notamment d'objets metalliques, avec un outil flexible et procede pour la manoeuvre de ce dispositif |
| CN111230661A (zh) * | 2020-04-13 | 2020-06-05 | 天津市纺织机械器材研究所有限公司 | 一种喷气织机用异形钢筘气流修整仪自动控制系统 |
-
1973
- 1973-06-19 DE DE19732331069 patent/DE2331069A1/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2511286A1 (fr) * | 1981-08-12 | 1983-02-18 | Niederberger & Co Ag | Dispositif pour le meulage et le polissage, notamment d'objets metalliques, avec un outil flexible et procede pour la manoeuvre de ce dispositif |
| CN111230661A (zh) * | 2020-04-13 | 2020-06-05 | 天津市纺织机械器材研究所有限公司 | 一种喷气织机用异形钢筘气流修整仪自动控制系统 |
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