DE2341908B2 - Schalldaemmende mehrscheibenisolierglas-anordnung mit einem stegfoermigen innenabstandselement - Google Patents

Schalldaemmende mehrscheibenisolierglas-anordnung mit einem stegfoermigen innenabstandselement

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DE2341908B2 DE19732341908 DE2341908A DE2341908B2 DE 2341908 B2 DE2341908 B2 DE 2341908B2 DE 19732341908 DE19732341908 DE 19732341908 DE 2341908 A DE2341908 A DE 2341908A DE 2341908 B2 DE2341908 B2 DE 2341908B2
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    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/66Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together
    • E06B3/67Units comprising two or more parallel glass or like panes permanently secured together characterised by additional arrangements or devices for heat or sound insulation or for controlled passage of light
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Description

Die Erfindung betrifft eine schalldämmende Mehrscheibenisolierglas-Anordnung mit zwei durch ein umlaufendes Außenabstandselement in Abstand voneinander gehaltenen äußeren Glasscheiben und einer dazwischen angeordneten Glasscheibe, die von einem stegförmigen Innenabstandselement gehalten ist, wobei zwischen den Kanten der inneren Glasscheibe, dem Innenabstandselement und einer gegen den Steg des Innenabstandselement nach außen versetzten Längsstufe ein Raum besteht.
Eine Anordnung dieser Art ist in der älteren DT-OS 2152 071 beschrieben. Dort ist zwischen der innen angeordneten Glasscheibe und der ihr dicht benachbarten äußeren Glasscheibe eine Abstandsleiste vorgesehen, die über die Längsstufe einstückig mit dem übrigen stegförmigen elastischen Innenabstandselement ausgebildet ist. Das umlaufende Außenabstandselement ist kastenförmig ausgebildet; die äußeren Glasscheiben liegen an dessen Seitenflanken an, während die Gesamtheit des Innenabstandselements mit der von diesem gehaltenen inneren Glasscheibe auf der Deckfläche des kastenförmigen Außenabstandselements ruht. Die dritte, innen angeordnete Glasscheibe wird dabei dadurch in Abstand oberhalb der Längsstufe am Innenabstandselement zwischen der Abstandsleiste einerseits und einer Seitenflanke andererseits eingeklemmt, daß letztere leicht geneigt verläuft und gegen die innere untere Berandungskante der inneren Glasscheibe elastisch andrückt. Insbesondere durch derartige Einspannung großer Glasscheiben treten an den tragenden Kanten dann aber ganz erhebliche lokale Drücke auf, die leicht zu Beschädigungen führen können. Die Montage einer derartigen Mehrscheibenisolierglas-Anordnung ist darüber hinaus deshalb sehr kompliziert, weil die elastische Einspannung der inneren Glasscheibe im Innenabstandselement verlangt, die äußeren Glasscheiben gegen die seitlichen Bcrandungen des Innenabstandselements anzudrücken, bis sie gegen die Seitenflanken des kastenförmigen Außenabstandselements zu liegen kommen und hier, unter Aufrechterhaltung des Druckes auf das Innenabstandselement. miteinander verklebt werden können. Dieses Erfordernis der Druckbeaufschlagung des Innenabstandselements stellt aber eine in der Praxis erhebliche Erschwerung der Montage solcher Anordnungen dar. In der DT-AS 23 18 220 wurde bereits vorgeschlagen, die dritte, also innere Glasscheibe entweder unmittelbar oder über einen abgewinkelten Profilabschnitt einer dort stets vorhandenen Abstandsleiste auf die Längsstufe aufzuhetzen, jene Anordnung hat zur Folge, daß es nicht möglich ist, das umlaufende Außenabstandsele-
ment vor dem Einsetzen der inneren Glasscheibe zu einem starren Rahmen derart zusammenzufügen, daß die Eckstöße luftdicht miteinander verbunden sind, beispielsweise verlötet. Denn gerade die Eckstöße solcher Abstandselemente sind besonders kritisch hinsichtlich der Gefahr, daß Wasserdampf in den Innenraum zwischen den beiden äußeren Glasscheiben eindiifundieren kann, was aber im Interesse langer Nutzungsdauer derartiger schalldämmender Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen unbedingt verhindert werden mu3. Darüber hinaus ist eine solche Anordnung deshalb kritisch, weil bei Dickglas der hier in Betracht kommenden Art ganz erhebliche Dicken- wie auch Zuschnittstoleranzen vorkommen und nach der Norm auch vorkommen dürfen. Angesichts solcher Zuschnittstoleranzen ist eine sichere Fixierung der inneren Glasscheibe zwischen den beiden äußeren Glasscheiben, wie es insbesondere bei Kipp- und Schwenkfenstern zwingend erforderlich ist, nicht gewährleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrscheibenisolierglas-Anordnung eingangs genannter Art derart auszugestalten, daß die Fixierung der Lage der innen anzuordnenden Glasscheibe ohne Druckeinwirkung und unabhängig von den aktuell vorliegenden Dicken- und Zuschnittoleranzen gewährleistet ist, wobei bevorzugt der Einbau der innen anzuordnenden Glasscheibe erst erfolgen soll, wenn die Außenabstandselemente zu einem starren, umlaufenden Rahmen zusammengefügt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch die Merkmale des Kennzeichens des Patentanspruch 1 gelöst.
Nach der Erfindung ist es möglich, auf einen zuvor fertig montierten Rahmen aus umlaufenden Innenabstandselementen außen die dritte Glasscheibe aufzulegen und durch Einführung einer Versiegelungsmasse durch die öffnungen sowohl an den Abstandselementen selbst als auch an der dicht benachbarten äußeren Glasscheibe festzulegen, ohne daß währenddessen Druckkräfte auf die Abstandselemente oder die Scheiben auszuüben sind oder bei der fertigmontierten Anordnung unter Federspannung stehende Konstruktionselemente für die gegenseitige Fixierung der Glasscheiben untereinander benötigt werden. Vielmehr wird durch die durch die öffnungen in der Längsstufe eingebrachte Versiegelungsmasse die innen angeordnete Glasscheibe fest zwischen den äußeren Glasscheiben verankert, wobei zugleich Dicken- i<nd Zuschnittstoleranzen hinsichtlich dieser Festlegung von selbst ausgeglichen werden.
Die Längsstufe ist bevorzugt als nach unten abgewinkelter Seitensteg am Innenabstandselement ausgebildet. Zweckmäßig ist es, wenn diejenigen Seitenflächen der Abstandselemente, an denen die äußeren Glasscheiben anliegen, wenigstens je eine Längsrille aufweisen, in die eine Butylmasse zum Verbinden der äußeren Glasscheiben mit den Abstandselementen eingebracht werden kann.
Die Längsstufe kann vorteilhaft durch einen Seitenfalz dargestellt sein, also durch eine Materialverdoppelung. Es kann aber auch vorteilhaft sein, die Grundfläche des als Kastenprofil ausgebildeten lnnenabstandselements mit einer seitlichen Verlängerung zu versehen, die U-förmig abgewinkelt verläuft, derart, daß sich ein freier Schenkel etwa in halber Höhe des Kastenprofils gegen dessen angrenzende Seitenwand abstützt.
Die Zentrierung der innen anzuordnenden Scheibe wird besonders erleichtert, wenn die diese: inneren Glasscheibe zugewandte Fläche der Längsstufe geneigt ausgebildet ist.
Es ist bekannt, bei Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen der vorliegenden Gattung in einem Hohlprofi! ein Trocknungsmittel anzuordnen. Bei der erfindungsgemäßen Lösung weist das als Innenabstandselement dienende Kastenprofil zweckmäßigerweise eine schlitzförmige durchgehende oder eine unterbrochene öffnung als Verbindung vom Luftraum zwischen den äußeren Glasscheiben zum Innern des Kastenprofils auf, in dem das Trocknungsmittel angeordnet ist.
Die öffnungen in der Längsstufe, durch die Versiegelungsmasse zur Festlegung der inneren Glasscheibe in den Raum oberhalb der Längsstufe eingeführt wird, sind vorzugsweise kreisförmig ausgebildet-, sie können aber auch schlitzförmig gestaltet sein. Im Interesse der Luftzirkulation können Luftöffnungen als Ausnehmungen an der Kante der Längsstufe angeordnet sein.
Die Quererstreckung der Längsstufe beträgt im allgemeinen etwa 1/3 des Abstandes zwischen den beiden äußeren Glasscheiben.
Die Erfindung ist aber nicht auf aus drei Glasscheiben bestehende Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen beschränkt. Für Vierscheiben-Anordnungen sind zweckmäßigerweise symmetrisch zum das Innenabstandselement darstellenden Kastenprofil zwei Längsstufen angeordnet, von denen jede eine der inneren Glasscheiben über die durch die öffnungen eingeführte Versiegelungsmasse hält. Bei solcher symmetrischen Anordnung von zwei innen angeordneten Glasscheiben können die Längsstufen als beiderseits des Kastenprofil angeordnete Seiten-Stufen durch ein U-Profil gebildet sein, das zwischen seinen Schenkeln sowohl die inneren Glasscheiben als auch das Kastenprofil aufnimmt.
Die Montage der erfindungsgemäßen Anordnung wird noch dadurch erleichtert, daß, gemäß einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung, die Seitenflächen des als Innenabstandselement wirkenden Kastenprofils geneigt zu seiner Grund- und/oder Deckfläche verlaufen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch bevorzugte Ausführungsbeispiele darstellt. Dabei zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt,
F i g. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel,
F i g. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel,
F i g. 4 eine vorteilhafte Abwandlung,
F i g. 5 eine Draufsicht auf das Profil des Ausführungsbeispiels nach F i g. 2,
Fig.6 ein Ausführungsbeispiel mit zwei symmetrischen Stegen,
Fig. 7 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit zwei Innenscheiben, und
Fig.8 eine teilweise Schrägansicht des Profils nach Fig. 7.
Die Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Randbereich einer erfindungsgemäß ausgebildeten schalldämmenden Mehrscheibenisolierglas-Anordnung. Dabei ist zwischen äußeren Glasscheiben 1, 2 ein l.nnenahstnndselement in Form eines Kastenprofil 4 angeordnet, das erfindungsgsmäß eine l.ängsstule 5 aufweist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist diese als nach unten abgewinkelter Seitensteg 9 ausgebildet. Der Seitensteg 9 weist in Abständen öffnungen 7 auf. Bei der Montage wird eine zusätzliche
Glasscheibe 6 an das Kastenprofil 4 angelegt. Anschließend wird in an sich bekannter Weise eine Versiegelungsmasse 8 eingebracht, beispielsweise eingespritzt. Diese Versiegelungsmasse 8 dringt durch die Öffnungen 7 der Längsstufe 5 in den Raum zwischen Kastenprofil 4 und Glasscheibe 1. Die Versiegelungsmasse 8 umgibt auf diese Weise die Kante der inneren Glasscheibe 6. Nach dem Erstarren ist die Glasscheibe 6 sowohl in Bezug zur äußeren Glasscheibe 1 als auch in Bezug zur Längsstufe 5 festgelegt.
Es ist zweckmäßig, wenn das Kastenprofil 4 geneigte Seitenwände 4a und Ab aufweist. Zum Zusammenhalt der Anordnung während des Zusammenbaus wird in an sich bekannter Weise zwischen Kastenprofil 4 und Glasscheibe 2 bzw. Seitensteg 9 und Glasscheibe 1 Butylkautschukmasse 12 eingebracht. Zur Vergrößerung der Haftung ist es vorteilhaft, wenn die Seitenwand 4b und der Seitensteg 9 eine oder mehrere Längsrillen 10 bzw. 11 aufweisen. Im Innenraum des Kastenprofils 4 ist in an sich bekannter Weise die Trocknungsmasse 21 untergebracht. Schlitzförmige, durchlaufende oder unterbrochene Öffnungen 22 dienen zum Luftaustausch mit dem Luftraum 3 zwischen den Glasscheiben 2 und 6 bzw. 1. Vom Zwischenraum zwischen den Glasscheiben 1 und 6 ist eine Luftzirkulation zum Raum 3 dadurch möglich, daß die Versiegelungsmasse 8 nicht durchlaufend, sondern nur jeweils in der Umgebung der öffnungen 7 angebracht ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist das Kastenprofil 4 und die Längsstufe 5 aus einem einheitlichen Profil gebildet, wobei die Längsstufe 5 durch einen Seitenfalz 14 des Profils erzeugt ist. In diesem Fall durchdringen die öffnungen 7 beide Wände des Seitenfalzes 14.
Die erfindungsgemäßen Profile können entweder kalt gewalzt oder im Strangpreßverfahren hergestellt sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 weist das Profil einen ersten U-förmigen Teil auf, der das Kastenprofil 4 bildet. Die untere oder Grundfläche 15 geht als Verlängerung 16 in einen zweiten, zweifach U-förmig gebogenen Teil über, dessen freier Schenkel 17 sich gegen die entsprechende Seitenwand 18 des Kastenprofils 4 legt.
Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß bei dem Seitenfalz 14 in Abständen am oberen Teil des Falzes öffnungen 20 zur Luftzirkulation vorgesehen sind, und zwar in dem Teil, der zwischen den öffnungen 7 liegt. Diese öffnungen 7 können dabei, wie in F i g. 5 schematisch gezeigt, kreisartig T oder schlitzförmig 7" ausgebildet sein.
In den Fig.6 und 7 sind Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Profils dargestellt, wobei jeweils symmetrisch zum Kastenprofil 4 zusätzliche Scheiben 6a und 6b vorgesehen sind. Die Längsstufen 5 sind auf beiden Seiten des Kastenprofils 4 angebracht.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Dabei sind symmetrische Stufen 23' und 23" vorgesehen, auf denen zusätzliche Scheiben 6a und 6b aufruhen. Die übrige Ausbildung der Stufen des Kastenprofils 4 entspricht dem des Ausführungsbeispiels nach F i g. 1.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 weicht vom Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 dahingehend ab, daß Kastenprofil 4 und Stufenprofil getrennt ausgebildet sind. Das Stufenprofil ist als U-Profil 24 ausgebildet, dessen Schenkel nochmals einwärts gebogen sind. In den Längskanten der Schenkel sind öffnungen 20 angebracht und im Steg des U-Profils 24 öffnungen T".
Fig.8 zeigt in Schrägansicht das U-Profil 24 des Ausführungsbeispieles nach F i g. 7. Daraus ist ersichtlich, daß die Versiegelungsmasse 8 durch die in Abständen angeordneten öffnungen T" eintritt und in einem bestimmten Bereich die zusätzlichen Scheiben 6a und 6b umfaßt. Für die Luftzirkulation dienen wiederum im Randbereich angeordnete Ausnehmungen 20.
Bei der Montage einer erfindungsgemäßen schalldämmenden Mehrscheibenisolierglas-Anordnung wird zunächst auf eine liegende Scheibe 2 ein Rahmen aus Kastenprofil 4 aufgelegt. Sodann wird auf eine Seitenwand, z. B. 4a, die innere Glasscheibe 6 aufgelegt. Anschließend wird die äußere Scheibe 1 auf die Längsstufe 5 aufgelegt. Zur Erleichterung der Montage ist in den Längsrillen 10 und 11 eine Butylkautschukmasse 12 mit einer entsprechenden Haftfestigkeit angebracht. Anschließend wird rundum der Rand zwischen Unterfläche des Kastenprofils 4 und Unterkante der äußeren Glasscheiben 1 und 2 mit einer Versiegelungsmasse ausgespritzt.
Die Versiegelungsmasse 8 dringt durch die öffnungen 7 hindurch in den Raum zwischen Seitenwand 4a des Kastenprofils 4 und der äußeren Glasscheibe 1 und umhüllt in Abständen die Unterkante der zusätzlichen inneren Glasscheibe 6. Während des Zusammenbaus und auch während des Einspritzens der Versiegelungsmasse 8 und ihres Aushärtens braucht auf die Isolierglas-Anordnung keinerlei Druck ausgeübt zu werden.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, können durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Abstandselemente auch Abmessungs-Toleranzen der zusätzlichen inneren Glasscheibe 6 ohne weiteres ausgeglichen werden.
Die Erfindung umfaßt sowohl die neuen Profile der Abstandselemente als auch die damit hergestellten vollständigen Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie umfaßt alle fachmännischen Abwandlungen und Weiter bildungen sowie alle Teil- und Unterkombinationen dei beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale unc Maßnahmen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Schalldämmende Mehrscheibenisolierglas-Anordnung mit zwei durch ein umlaufendes Außenab-Standselement in Abstand voneinander gehaltenen äußeren Glasscheiben und einer dazwischen angeordneten Glasscheibe, die von einem stegförmigen Innenabstandselement gehalten ist, wobei zwischen den Kanten der inneren Glasscheibe, dem Innenabstandselement und einer gegen den Steg des Innenabstandselements nach außen versetzten Längsstufe ein Raum besteht, dadurch gekennzeichnet, daß das Innenabstandselement die Form eines Kastenprofils hat, die Längsstufe (5) mit öffnungen (7) versehen und der Raum im ι· Bereich der öffnungen (7) mit einer Versiegelungsmasse (8) gefüllt ist, die zugleich Abstandshalterung zwischen der inneren Glasscheibe (6) und der ihr dicht benachbarten äußeren Glasscheibe (1) ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ." zeichnet, daß die Längsstufe (5) als nach unten abgewinkelter Seitensteg (9) ausgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil (4) und/oder die Längsstufe (5) an den den Glasscheiben (1, 2) ->> zugewandten Flächen eine oder mehrere Längsrillen (10, 11) zur Aufnahme einer Butylmasse (12) aufweisen.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil (4) und die Längsstufe in (5) aus einem einheitlichen Profil gebildet sind.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstufe (5) durch einen Seitenfalz (14) gebildet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- r> zeichnet, daß die Grundfläche (15) des Kastenprofils (4) eine seitliche Verlängerung (16) aufweist, die U-förmig geknickt ist, derart, daß sich ein freier Schenkel (17) etwa in halber Höhe des Kastenprofils (4) gegen dessen Seitenwand (18) stützt. -to
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der inneren Glasscheibe (6) zugewandte Fläche (19) der Längsstufe (5) geneigt ausgebildet ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, -r> dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil (4) eine schlitzförmige, durchgehende oder unterbrochene öffnung (22) als Verbindung vom Luftraum (3) zwischen den äußeren Glasscheiben (1, 2) zum Inneren des Kastenprofils (4) aufweist, in dem ->o Trocknungsmittel (21) angeordnet ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (7') für die Versiegelungsmasse (8) in der Längsstufe (5) kreisförmig sind. ■-,·-,
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (7") für die Versiegelungsmasse (8) schlitzförmig ausgebildet sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, ho dadurch gekennzeichnet, daß Luftöffnungen als Ausnehmungen (20) an der Kante der Längsstufe (5) angeordnet sind.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Quererstreckung b> der Längsstufe (5) etwa 1/3 des Abstandes der äußeren Glasscheiben (1,2) beträgt.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zum Kastenprofil (4) zwei Stufen (23', 23") angeordnet sind, die jede eine zusätzliche Scheibe (6a, 6b) abstützen.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten-Stufen (23', 23") durch ein U-Profil (24) gebildet sind und zwischen ihren Schenkeln die Glasscheiben (6a, 6b) und das Kastenprofil (4) aufnehmen.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen des lnnenabstandselementes geneigt zur Längsstufe (5) verlaufen.
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