DE2341908B2 - Schalldaemmende mehrscheibenisolierglas-anordnung mit einem stegfoermigen innenabstandselement - Google Patents
Schalldaemmende mehrscheibenisolierglas-anordnung mit einem stegfoermigen innenabstandselementInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine schalldämmende Mehrscheibenisolierglas-Anordnung
mit zwei durch ein umlaufendes Außenabstandselement in Abstand voneinander gehaltenen äußeren Glasscheiben und einer
dazwischen angeordneten Glasscheibe, die von einem stegförmigen Innenabstandselement gehalten ist, wobei
zwischen den Kanten der inneren Glasscheibe, dem Innenabstandselement und einer gegen den Steg des
Innenabstandselement nach außen versetzten Längsstufe ein Raum besteht.
Eine Anordnung dieser Art ist in der älteren DT-OS 2152 071 beschrieben. Dort ist zwischen der innen
angeordneten Glasscheibe und der ihr dicht benachbarten äußeren Glasscheibe eine Abstandsleiste vorgesehen,
die über die Längsstufe einstückig mit dem übrigen stegförmigen elastischen Innenabstandselement ausgebildet
ist. Das umlaufende Außenabstandselement ist kastenförmig ausgebildet; die äußeren Glasscheiben
liegen an dessen Seitenflanken an, während die Gesamtheit des Innenabstandselements mit der von
diesem gehaltenen inneren Glasscheibe auf der Deckfläche des kastenförmigen Außenabstandselements
ruht. Die dritte, innen angeordnete Glasscheibe wird dabei dadurch in Abstand oberhalb der Längsstufe
am Innenabstandselement zwischen der Abstandsleiste einerseits und einer Seitenflanke andererseits eingeklemmt,
daß letztere leicht geneigt verläuft und gegen die innere untere Berandungskante der inneren
Glasscheibe elastisch andrückt. Insbesondere durch derartige Einspannung großer Glasscheiben treten an
den tragenden Kanten dann aber ganz erhebliche lokale Drücke auf, die leicht zu Beschädigungen führen
können. Die Montage einer derartigen Mehrscheibenisolierglas-Anordnung
ist darüber hinaus deshalb sehr kompliziert, weil die elastische Einspannung der inneren
Glasscheibe im Innenabstandselement verlangt, die äußeren Glasscheiben gegen die seitlichen Bcrandungen
des Innenabstandselements anzudrücken, bis sie gegen die Seitenflanken des kastenförmigen Außenabstandselements
zu liegen kommen und hier, unter Aufrechterhaltung des Druckes auf das Innenabstandselement.
miteinander verklebt werden können. Dieses Erfordernis der Druckbeaufschlagung des Innenabstandselements
stellt aber eine in der Praxis erhebliche Erschwerung der Montage solcher Anordnungen dar. In
der DT-AS 23 18 220 wurde bereits vorgeschlagen, die
dritte, also innere Glasscheibe entweder unmittelbar oder über einen abgewinkelten Profilabschnitt einer
dort stets vorhandenen Abstandsleiste auf die Längsstufe aufzuhetzen, jene Anordnung hat zur Folge, daß es
nicht möglich ist, das umlaufende Außenabstandsele-
ment vor dem Einsetzen der inneren Glasscheibe zu einem starren Rahmen derart zusammenzufügen, daß
die Eckstöße luftdicht miteinander verbunden sind, beispielsweise verlötet. Denn gerade die Eckstöße
solcher Abstandselemente sind besonders kritisch hinsichtlich der Gefahr, daß Wasserdampf in den
Innenraum zwischen den beiden äußeren Glasscheiben eindiifundieren kann, was aber im Interesse langer
Nutzungsdauer derartiger schalldämmender Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen unbedingt verhindert
werden mu3. Darüber hinaus ist eine solche Anordnung deshalb kritisch, weil bei Dickglas der hier in Betracht
kommenden Art ganz erhebliche Dicken- wie auch Zuschnittstoleranzen vorkommen und nach der Norm
auch vorkommen dürfen. Angesichts solcher Zuschnittstoleranzen ist eine sichere Fixierung der inneren
Glasscheibe zwischen den beiden äußeren Glasscheiben, wie es insbesondere bei Kipp- und Schwenkfenstern
zwingend erforderlich ist, nicht gewährleistet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Mehrscheibenisolierglas-Anordnung eingangs genannter
Art derart auszugestalten, daß die Fixierung der Lage der innen anzuordnenden Glasscheibe ohne
Druckeinwirkung und unabhängig von den aktuell vorliegenden Dicken- und Zuschnittoleranzen gewährleistet
ist, wobei bevorzugt der Einbau der innen anzuordnenden Glasscheibe erst erfolgen soll, wenn die
Außenabstandselemente zu einem starren, umlaufenden Rahmen zusammengefügt sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß im wesentlichen durch die Merkmale des Kennzeichens des
Patentanspruch 1 gelöst.
Nach der Erfindung ist es möglich, auf einen zuvor fertig montierten Rahmen aus umlaufenden Innenabstandselementen
außen die dritte Glasscheibe aufzulegen und durch Einführung einer Versiegelungsmasse
durch die öffnungen sowohl an den Abstandselementen selbst als auch an der dicht benachbarten äußeren
Glasscheibe festzulegen, ohne daß währenddessen Druckkräfte auf die Abstandselemente oder die
Scheiben auszuüben sind oder bei der fertigmontierten Anordnung unter Federspannung stehende Konstruktionselemente
für die gegenseitige Fixierung der Glasscheiben untereinander benötigt werden. Vielmehr
wird durch die durch die öffnungen in der Längsstufe eingebrachte Versiegelungsmasse die innen angeordnete
Glasscheibe fest zwischen den äußeren Glasscheiben verankert, wobei zugleich Dicken- i<nd Zuschnittstoleranzen
hinsichtlich dieser Festlegung von selbst ausgeglichen werden.
Die Längsstufe ist bevorzugt als nach unten abgewinkelter Seitensteg am Innenabstandselement
ausgebildet. Zweckmäßig ist es, wenn diejenigen Seitenflächen der Abstandselemente, an denen die
äußeren Glasscheiben anliegen, wenigstens je eine Längsrille aufweisen, in die eine Butylmasse zum
Verbinden der äußeren Glasscheiben mit den Abstandselementen eingebracht werden kann.
Die Längsstufe kann vorteilhaft durch einen Seitenfalz dargestellt sein, also durch eine Materialverdoppelung.
Es kann aber auch vorteilhaft sein, die Grundfläche des als Kastenprofil ausgebildeten lnnenabstandselements
mit einer seitlichen Verlängerung zu versehen, die U-förmig abgewinkelt verläuft, derart, daß sich ein
freier Schenkel etwa in halber Höhe des Kastenprofils gegen dessen angrenzende Seitenwand abstützt.
Die Zentrierung der innen anzuordnenden Scheibe wird besonders erleichtert, wenn die diese: inneren
Glasscheibe zugewandte Fläche der Längsstufe geneigt ausgebildet ist.
Es ist bekannt, bei Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen
der vorliegenden Gattung in einem Hohlprofi! ein Trocknungsmittel anzuordnen. Bei der erfindungsgemäßen
Lösung weist das als Innenabstandselement dienende Kastenprofil zweckmäßigerweise eine schlitzförmige
durchgehende oder eine unterbrochene öffnung als Verbindung vom Luftraum zwischen den
äußeren Glasscheiben zum Innern des Kastenprofils auf, in dem das Trocknungsmittel angeordnet ist.
Die öffnungen in der Längsstufe, durch die Versiegelungsmasse zur Festlegung der inneren Glasscheibe
in den Raum oberhalb der Längsstufe eingeführt wird, sind vorzugsweise kreisförmig ausgebildet-, sie
können aber auch schlitzförmig gestaltet sein. Im Interesse der Luftzirkulation können Luftöffnungen als
Ausnehmungen an der Kante der Längsstufe angeordnet sein.
Die Quererstreckung der Längsstufe beträgt im allgemeinen etwa 1/3 des Abstandes zwischen den
beiden äußeren Glasscheiben.
Die Erfindung ist aber nicht auf aus drei Glasscheiben bestehende Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen beschränkt.
Für Vierscheiben-Anordnungen sind zweckmäßigerweise symmetrisch zum das Innenabstandselement
darstellenden Kastenprofil zwei Längsstufen angeordnet, von denen jede eine der inneren Glasscheiben
über die durch die öffnungen eingeführte Versiegelungsmasse hält. Bei solcher symmetrischen
Anordnung von zwei innen angeordneten Glasscheiben können die Längsstufen als beiderseits des Kastenprofil
angeordnete Seiten-Stufen durch ein U-Profil gebildet sein, das zwischen seinen Schenkeln sowohl die inneren
Glasscheiben als auch das Kastenprofil aufnimmt.
Die Montage der erfindungsgemäßen Anordnung wird noch dadurch erleichtert, daß, gemäß einer
zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung, die Seitenflächen des als Innenabstandselement wirkenden
Kastenprofils geneigt zu seiner Grund- und/oder Deckfläche verlaufen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung werden anhand der Zeichnung näher erläutert, die
schematisch bevorzugte Ausführungsbeispiele darstellt. Dabei zeigt
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung
im Schnitt,
F i g. 2 ein weiteres Ausführungsbeispiel,
F i g. 3 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel,
F i g. 4 eine vorteilhafte Abwandlung,
F i g. 5 eine Draufsicht auf das Profil des Ausführungsbeispiels nach F i g. 2,
Fig.6 ein Ausführungsbeispiel mit zwei symmetrischen
Stegen,
Fig. 7 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel mit zwei Innenscheiben, und
Fig.8 eine teilweise Schrägansicht des Profils nach
Fig. 7.
Die Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch einen Randbereich einer erfindungsgemäß ausgebildeten
schalldämmenden Mehrscheibenisolierglas-Anordnung. Dabei ist zwischen äußeren Glasscheiben 1, 2 ein
l.nnenahstnndselement in Form eines Kastenprofil 4
angeordnet, das erfindungsgsmäß eine l.ängsstule 5 aufweist. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist
diese als nach unten abgewinkelter Seitensteg 9 ausgebildet. Der Seitensteg 9 weist in Abständen
öffnungen 7 auf. Bei der Montage wird eine zusätzliche
Glasscheibe 6 an das Kastenprofil 4 angelegt. Anschließend wird in an sich bekannter Weise eine
Versiegelungsmasse 8 eingebracht, beispielsweise eingespritzt. Diese Versiegelungsmasse 8 dringt durch die
Öffnungen 7 der Längsstufe 5 in den Raum zwischen Kastenprofil 4 und Glasscheibe 1. Die Versiegelungsmasse 8 umgibt auf diese Weise die Kante der inneren
Glasscheibe 6. Nach dem Erstarren ist die Glasscheibe 6
sowohl in Bezug zur äußeren Glasscheibe 1 als auch in Bezug zur Längsstufe 5 festgelegt.
Es ist zweckmäßig, wenn das Kastenprofil 4 geneigte Seitenwände 4a und Ab aufweist. Zum Zusammenhalt
der Anordnung während des Zusammenbaus wird in an sich bekannter Weise zwischen Kastenprofil 4 und
Glasscheibe 2 bzw. Seitensteg 9 und Glasscheibe 1 Butylkautschukmasse 12 eingebracht. Zur Vergrößerung
der Haftung ist es vorteilhaft, wenn die Seitenwand 4b und der Seitensteg 9 eine oder mehrere Längsrillen
10 bzw. 11 aufweisen. Im Innenraum des Kastenprofils 4
ist in an sich bekannter Weise die Trocknungsmasse 21 untergebracht. Schlitzförmige, durchlaufende oder unterbrochene
Öffnungen 22 dienen zum Luftaustausch mit dem Luftraum 3 zwischen den Glasscheiben 2 und 6
bzw. 1. Vom Zwischenraum zwischen den Glasscheiben 1 und 6 ist eine Luftzirkulation zum Raum 3 dadurch
möglich, daß die Versiegelungsmasse 8 nicht durchlaufend, sondern nur jeweils in der Umgebung der
öffnungen 7 angebracht ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist das Kastenprofil 4 und die Längsstufe 5 aus einem
einheitlichen Profil gebildet, wobei die Längsstufe 5 durch einen Seitenfalz 14 des Profils erzeugt ist. In
diesem Fall durchdringen die öffnungen 7 beide Wände des Seitenfalzes 14.
Die erfindungsgemäßen Profile können entweder kalt gewalzt oder im Strangpreßverfahren hergestellt sein.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 weist das Profil einen ersten U-förmigen Teil auf, der das
Kastenprofil 4 bildet. Die untere oder Grundfläche 15 geht als Verlängerung 16 in einen zweiten, zweifach
U-förmig gebogenen Teil über, dessen freier Schenkel 17 sich gegen die entsprechende Seitenwand 18 des
Kastenprofils 4 legt.
Aus F i g. 5 ist ersichtlich, daß bei dem Seitenfalz 14 in Abständen am oberen Teil des Falzes öffnungen 20 zur
Luftzirkulation vorgesehen sind, und zwar in dem Teil, der zwischen den öffnungen 7 liegt. Diese öffnungen 7
können dabei, wie in F i g. 5 schematisch gezeigt, kreisartig T oder schlitzförmig 7" ausgebildet sein.
In den Fig.6 und 7 sind Weiterbildungen des
erfindungsgemäßen Profils dargestellt, wobei jeweils symmetrisch zum Kastenprofil 4 zusätzliche Scheiben
6a und 6b vorgesehen sind. Die Längsstufen 5 sind auf
beiden Seiten des Kastenprofils 4 angebracht.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 entspricht im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1.
Dabei sind symmetrische Stufen 23' und 23" vorgesehen, auf denen zusätzliche Scheiben 6a und 6b
aufruhen. Die übrige Ausbildung der Stufen des Kastenprofils 4 entspricht dem des Ausführungsbeispiels
nach F i g. 1.
Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 7 weicht vom Ausführungsbeispiel nach F i g. 6 dahingehend ab, daß
Kastenprofil 4 und Stufenprofil getrennt ausgebildet sind. Das Stufenprofil ist als U-Profil 24 ausgebildet,
dessen Schenkel nochmals einwärts gebogen sind. In den Längskanten der Schenkel sind öffnungen 20
angebracht und im Steg des U-Profils 24 öffnungen T".
Fig.8 zeigt in Schrägansicht das U-Profil 24 des Ausführungsbeispieles nach F i g. 7. Daraus ist ersichtlich,
daß die Versiegelungsmasse 8 durch die in Abständen angeordneten öffnungen T" eintritt und in
einem bestimmten Bereich die zusätzlichen Scheiben 6a und 6b umfaßt. Für die Luftzirkulation dienen wiederum
im Randbereich angeordnete Ausnehmungen 20.
Bei der Montage einer erfindungsgemäßen schalldämmenden Mehrscheibenisolierglas-Anordnung wird
zunächst auf eine liegende Scheibe 2 ein Rahmen aus Kastenprofil 4 aufgelegt. Sodann wird auf eine
Seitenwand, z. B. 4a, die innere Glasscheibe 6 aufgelegt. Anschließend wird die äußere Scheibe 1 auf die
Längsstufe 5 aufgelegt. Zur Erleichterung der Montage ist in den Längsrillen 10 und 11 eine Butylkautschukmasse
12 mit einer entsprechenden Haftfestigkeit angebracht. Anschließend wird rundum der Rand zwischen
Unterfläche des Kastenprofils 4 und Unterkante der äußeren Glasscheiben 1 und 2 mit einer Versiegelungsmasse ausgespritzt.
Die Versiegelungsmasse 8 dringt durch die öffnungen 7 hindurch in den Raum zwischen Seitenwand 4a des
Kastenprofils 4 und der äußeren Glasscheibe 1 und umhüllt in Abständen die Unterkante der zusätzlichen
inneren Glasscheibe 6. Während des Zusammenbaus und auch während des Einspritzens der Versiegelungsmasse 8 und ihres Aushärtens braucht auf die
Isolierglas-Anordnung keinerlei Druck ausgeübt zu werden.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, können durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Abstandselemente
auch Abmessungs-Toleranzen der zusätzlichen inneren Glasscheibe 6 ohne weiteres ausgeglichen werden.
Die Erfindung umfaßt sowohl die neuen Profile der Abstandselemente als auch die damit hergestellten
vollständigen Mehrscheibenisolierglas-Anordnungen.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Sie
umfaßt alle fachmännischen Abwandlungen und Weiter bildungen sowie alle Teil- und Unterkombinationen dei
beschriebenen und/oder dargestellten Merkmale unc Maßnahmen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (15)
1. Schalldämmende Mehrscheibenisolierglas-Anordnung mit zwei durch ein umlaufendes Außenab-Standselement
in Abstand voneinander gehaltenen äußeren Glasscheiben und einer dazwischen angeordneten
Glasscheibe, die von einem stegförmigen Innenabstandselement gehalten ist, wobei
zwischen den Kanten der inneren Glasscheibe, dem Innenabstandselement und einer gegen den Steg des
Innenabstandselements nach außen versetzten Längsstufe ein Raum besteht, dadurch gekennzeichnet,
daß das Innenabstandselement die Form eines Kastenprofils hat, die Längsstufe (5)
mit öffnungen (7) versehen und der Raum im ι· Bereich der öffnungen (7) mit einer Versiegelungsmasse (8) gefüllt ist, die zugleich Abstandshalterung
zwischen der inneren Glasscheibe (6) und der ihr dicht benachbarten äußeren Glasscheibe (1) ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ."
zeichnet, daß die Längsstufe (5) als nach unten abgewinkelter Seitensteg (9) ausgebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil (4) und/oder
die Längsstufe (5) an den den Glasscheiben (1, 2) ->>
zugewandten Flächen eine oder mehrere Längsrillen (10, 11) zur Aufnahme einer Butylmasse (12)
aufweisen.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil (4) und die Längsstufe in
(5) aus einem einheitlichen Profil gebildet sind.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstufe (5)
durch einen Seitenfalz (14) gebildet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekenn- r> zeichnet, daß die Grundfläche (15) des Kastenprofils
(4) eine seitliche Verlängerung (16) aufweist, die U-förmig geknickt ist, derart, daß sich ein freier
Schenkel (17) etwa in halber Höhe des Kastenprofils (4) gegen dessen Seitenwand (18) stützt. -to
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die der inneren
Glasscheibe (6) zugewandte Fläche (19) der Längsstufe (5) geneigt ausgebildet ist.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 7, -r>
dadurch gekennzeichnet, daß das Kastenprofil (4) eine schlitzförmige, durchgehende oder unterbrochene
öffnung (22) als Verbindung vom Luftraum (3) zwischen den äußeren Glasscheiben (1, 2) zum
Inneren des Kastenprofils (4) aufweist, in dem ->o
Trocknungsmittel (21) angeordnet ist.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (7') für
die Versiegelungsmasse (8) in der Längsstufe (5) kreisförmig sind. ■-,·-,
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die öffnungen (7") für die Versiegelungsmasse (8) schlitzförmig ausgebildet
sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, ho
dadurch gekennzeichnet, daß Luftöffnungen als Ausnehmungen (20) an der Kante der Längsstufe (5)
angeordnet sind.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Quererstreckung b>
der Längsstufe (5) etwa 1/3 des Abstandes der äußeren Glasscheiben (1,2) beträgt.
13. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, daß symmetrisch zum Kastenprofil (4) zwei Stufen (23', 23") angeordnet
sind, die jede eine zusätzliche Scheibe (6a, 6b) abstützen.
14. Anordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Seiten-Stufen (23', 23") durch
ein U-Profil (24) gebildet sind und zwischen ihren Schenkeln die Glasscheiben (6a, 6b) und das
Kastenprofil (4) aufnehmen.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenflächen des
lnnenabstandselementes geneigt zur Längsstufe (5) verlaufen.
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| DE2341908A DE2341908C3 (de) | 1973-08-18 | 1973-08-18 | Schalldämmende Mehrscheibenisolierglas-Anordnung mit einem stegförmigen Innenabstandselement |
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|---|---|
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