DE2355877B2 - Zeitanzeige für eine Digitaluhr - Google Patents
Zeitanzeige für eine DigitaluhrInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zeitanzeige für eine Digitaluhr mit einem Rahmen, einer vom Ranmen getragenen Hauptwelle, einer Anzahl von auf dieser Welle
drehbar angeordneten Zeitanzeigetrommeln, einer Antriebsquelle, einer Kupplungsanordnung zur Kupplung
der Antriebsquelle mit der Zeitanzeigetrommel niederster Ordnung, wobei die übrigen Zeitanzeigetrommeln
jeweils von der Zeitanzeigetrommel niedrigerer Ordnung mittels eines Doppelprofilzahnrades absatzweise
angetrieben werden.
Es ist eine Digitaluhr bekannt, bei der auf einer Hauptwelle eine Anzahl von Zeitanzeigetrommeln angeordnet sind, von denen jede von der Zeitanzeigetrommel niedrigerer Ordnung absatzweise mittels je
eines Doppelprofilzahnrades angetrieben wird, das auf
einer außerhalb der Zeitanzeigetrommeln gelegenen Welle drehbar gelagert ist, US-Patentschrift 34 95 396.
Bei diesem Antriebsmechanismus ist der Platzbedarf für die Doppelprofilzahnräder und deren Wellen ein
großer und die Digitaluhr wird sperrig und unhandlich. Des weiteren hat der Spalt zwischen den benachbarten
Zeitanzeigetrommeln, besonders der zwischen der Zehnminutenanzeigetrommel und der Einzehninutenanzeigetrommel eine Schwierigkeit bei der Zeitablesung zur Folge.
Bei einer anderen bekannten Digitaluhr enthält der Zeiteinstellmechanismus besondere Kupplungsvorrichtungen, die zwischen einem Antriebsmotor und einer
Zeitanzeigetrommel oder zwischen benachbarten Zeitanzeigetrommeln angeordnet sind (US-Patentschrift
36 90 063). Es wurde jedoch gefunden, daß die Zeitanzeigetrommeln wegen ihrer komplizierten Gestalt infolge der in ihrem Innern angeordneten Kupplungsvorrichtungen und Zahnradgetriebe nur schwer durch
Spritzguß hergestellt werden können.
Des weiteren ist eine Digitaluhr bekannt bei der in den einander zugekehrten Hohlräumen der Zeitanzeigetrommeln Kupplungszahnräder untergebracht sind,
durch die die Zeitanzeigetrommeln für Stunden und 10 Minuten von der Zeitanzeigetrommel nächst niedrigerer Ordnung angetrieben werden. Das zwischen der
Minutenanzeigetrommel und der Zehnminutenanzeigetrommel gelegene Kupplungszahnrad arbeitet mit
einem Zahnpaar zusammen, das an der inneren Oberfläche einer sich axial erstreckenden, ringförmigen Rippe der Minutenanzeigetrommel ausgeht. Das Kupplungszahnrad wird während einer Umdrehung dieser
Trommel durch den Eingriff in deren beide Zähne um die Entfernung von zwei Zähnen gedreht. Während des
Restes der Umdrehung der Minutenanzeigetrommel ist das Kupplungszahnrad von einem Eingriff in die Zähne
dieser Trommel befreit. Während dieses Zeitraumes wird die Trommel höherer Ordnung durch einen flexiblen, radialen Arm festgehalten, der mit geneigten Flächen in den Zwischenraum zwischen ihren Zähnen eingreift. Das Kupplungszahnrad ist nicht als Doppelprofilzahnrad ausgebildet. Der als Festhaltevorrichtung
wirksame, flexible Arm hat den Nachteil, daß er eine zusätzliche zu überwindende Arretierkraft hervorruft
(französische Patentschrift 20 79 168).
Bei einer üblichen Digitaluhr kann eine Wochentagsanzeigetrommel zu einer Reihe von Zeitanzeigetrommeln hinzugefügt werden, wobei die Wochentaganzeigetrommel so einstellbar ist, daß die Umdrehung eines
Einstellrades für eine Einzelminutenanzeigetrommel oder für eine Zehnminutenanzeigetrommel zusätzlich
eine Zehnminutenanzeigetrommel und/oder Stundenanzeigetrommel und schließlich die Wochentaganzeigetrommel in eine gewünschte Anzeigelage bringt.
Aber die Einstellung der Wochenanzeigetrommel erfordert viele Umdrehungen des Einstellrades, wozu viel
Zeit erforderlich ist. Es ist auch vorgeschlagen worden, ein besonderes Einstellrad für die Wochentaganzeigetrommel vorzusehen, aber dies führt zu einem komplizierten Aufbau der Uhr.
Ein bekannter, in einer Digitaluhr verwendeter. Zeitgeber enthält eine Nockenscheibe mit außen gelegener
Zähnen für den Eingriff in ein im Gleichgang mit der Zeitanzeigetrommeln angetriebenes Zahnradgetriebe
An der Nockenscheibe ist mindestens ein Vorsprung angeformt und an dem Zeiteinstellrad ist mindesten;
eine entsprechend ausgeschnittene Stelle vorhander
und dabei ist ein Zeitgeberschalter ausgebildet, so daß ein Schalter betätigt wird, wenn der Vorsprung der
Nockenscheibe in die entsprechend ausgeschnittene Stelle des Zeiteinstellrades gelangt. Die Konstruktion
eines solchen Zeitgebers erfordert nicht nur einen beträchtlichen Raum im Innern einer Digitaluhr, sondern
auch ein verhältnismäßig kompliziertes Montageverfahren.
Bei einer üblichen Digitaluhr treibt ein Antriebsmotor unmittelbar eine Sekundenanzeigetrommel oder
Einzelminutenanzeigetrommel an, die am rechten Ende einer Reihe von Zeitanzeigetrommeln angeordnet sind.
Daher sind ein Zeiteinstellrad und/oder ein Zeitgebereinstellrad üblicherweise getrennt voneinander angeordnet,
was zu Schwierigkeiten in der Handhabung ,5 und zu einem komplizierten Aufbau der Uhr führt.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe ist die Schaffung einer verbesserten Anzeige einer Digitaluhr,
die die obengenannten Mangel der gebräuchlichen Digitaluhren
nicht aufweist. Die Aufgabe ist insbesondere in der Schaffung eines verbesserten Mechanismus zum
aufeinanderfolgenden Antrieb der einzelnen Zeitanzeigetrommeln und eines verbesserten Einstellmechanismus
für die Zeitanzeigetrommeln einer Digitaluhr zu sehen; dabei ist ein schnell arbeitender Verstellmechanismus
für die Wochentaganzeigetrommel und ein verbesserter Zeitgebermechanismus für die Betätigung
eines Schalters einer Alarmvorrichtung sowie ein verbesserter Mechanismus zum leichten Einstellen der
Zeitanzeigetrommeln und des Zeitnehmers bei einer Digitaluhr von Bedeutung.
Der Gegenstand der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelprofilzahnräder in den einander
zugekehrten Hohlräumen je zweier benachbarter Zeitanzeigetrommeln untergebracht sind.
Diese Doppelprofilzahnräder werden von Wellen getragen, die an Tragplatten befestigt sind, die zwischen
benachbarten Zeitanzeigetrommeln vorgesehen sind und von einer Hauptwelle getragen werden. Gegebenenfalls
können die Doppelprofilzahnräder aus zwei nachgiebig miteinander gekuppelten, aber bei Anwendung
eines Drehmoments vorbestimmter Stärke, um die Anzeige der Zeit oder des Wochentags zu berichtigen,
relativ zueinander gleitbaren Teilen bestehen.
Ein weiterer Vorschlag der Erfindung betrifft einen verbesserten, schnell arbeitenden Mechanismus für die
Einstellung der Anzeige des Wochentags einer Digitaluhr mit einer Wochentaganzeigetrommel, die absatzweise
von einer Stundenanzeigetrommel mittels eines Doppelprofilzahnrades, einer Klinkenanordnung mit an so
der Wochentaganzeigetrommel angeordneten Klinkenanschlägen und einer von dem Rahmen getragenen
Klinke eingestellt werden kann. Das Doppelprofilzahnrad besieht dabei aas zwei aufeinander gleitbaren Teilen, wie oben beschrieben worden ist, wobei die Wo-
chentaganzeigetrommel nur fat einer Richtung drehbar ist. während «Se Stundenanzeigetrommel nach beiden
Richtungen gedreht werden kann. Daher kann die Wochenanzeigetrommel leicht durch Hin- und Herdrehen
der Stundenanzeigetrommel in zwei Richtungen eingestellt werden.
Ba weiterer Vorschlag der vorliegenden Erfindung
betrifft eräen verbesserten Zeitnehmermechani^mus für
Digitaluhren, bestehend aus einer von einer WeHe getragenen Zeitdauerfestsetztrommel, eine innerhalb die-
ser Trommel angeordneten Nockemrommel, die auf ihren inneren Umfang eine Innenverzahnung aufweist
deren Zähne mit einem Zahnrad im Eingriff stehen, das
über ein Zahnradgetriebe von einer Welle angetrieben wird. Auf der Nockentrommel sind Vorsprünge vorgesehen,
die in Ausschnitte der Zeitdauerfestsetztrommel hineinpassen. Wenn ein Vorsprung in einen Ausschnitt
eintritt, wird ein Schalter betätigt.
Ein weiterer Vorschlag der vorliegenden Erfindung betrifft einen leicht zu handhabenden Einstellmechanismus
für die Zeitanzeigetrommeln und den Zeitgeber einer Digitaluhr, deren Zeitanzeigetrommeln von einer
Hauptwelle drehbar getragen werden. Eine Zeitdauereinstelltrommel ist am linken Ende der Hauptwelle befestigt,
an derem rechten Ende ein Zeitdauereinstellrad befestigt ist. Die Einzelminutenanzeigetrommel ist mit
dem linken Ende einer hohlen Außenwelle, durch die sich die Hauptwelle erstreckt, fest verbunden und mit
dem rechten Ende der Außenwelle ist ein Zeiteinstellrad fest verbunden. Auf diese Weise liegen die beiden
Einstellräder nahe beieinander auf der rechten Seite der Uhr.
Im folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In diesen stellen dar
F i g. 1 eine Teilansicht, teilweise im Schnitt des üblichen
Antriebsmechanismus einer Digitaluhr,
F i g. 2 den Axialschnitt durch den verbesserten Antriebsmechanismus
und Zeiteinstellmechanismus nach der Erfindung,
F i g. 3 die auseinandergezogene perspektivische Ansicht eines Paares aufeinanderfolgender Zeitanzeigetrommeln
nach der F i g. 2,
F i g. 4 die Seitenansicht des Gesperres nach der F i g. 2, eingebaut in den Schnelleinstellmechanismus
für die Anzeige des Wochentages,
F i g. 5 im vergrößerten Maßstab den Schnitt durch ein abgewandeltes Doppelprofilzahnrad nach der Erfindung,
F i g. 6 im vergrößerten Maßstab den Schnitt durch ein anderes abgewandeltes Doppelprofilzahnrad.
F i g. 7 im vergrößerten Maßstab den Schnitt durch ein weiteres abgewandeltes Doppelprofilzahnrad.
F i g. 8 im noch mehr vergrößerten Maßstab die Ansicht auf die linke Seite der F i g. 7,
F i g. 9 den teilweisen Schnitt durch einen gebräuchlichen
Zeitgebermechanismus für eine Digitaluhr,
Fig. 10 den teil weisen Schnitt durch einen verbesserten
Zeitgebermechanismus für eine Digitaluhr nach der Erfindung.
F i g. 11 die teilweise aufgebrochene perspektivische
Ansicht des Zeitgebermechanismus nach der Fig. 10, eingebaut in eine Digitaluhr und
F i g. 12 die teilweise geschnittene Ansicht einer verbesserten
Anordnung der Einstellräder für die Zeitanzeigetrommeln und den Zeitgeber.
Die F i g. 1 zeigt den üblichen Antriebsmechanismus einer Digitaluhr, bei dem eine Zeitanzeigetrommel t
niedrigerer Ordnung und eine Zeitanzeigetrommel 2 höherer Ordnung auf einer durch sie hindurchgehenden, gemeinsamen Hauptwelle 3 drehbar gelagert sind.
Ein Zahnrad 4 mit zwei Profilen, das auf einer außerhalb der Zeitanzeigetrommeln 1 und 2 gelegenen WeSe
5 drehbar gelagert ist, steht im Eingriff mit dent Antriebszahn 6 der Zertanzejgetrommei 1 niedrigerer
Ordnung und roh der Umfangsverzahntmg 7 der Zeitanzeigetrommel 2 höherer Ordnung, so daß durch das
zwischen den beiden Trommeln gelegene Doppelpronizahnrad 4 absatzweise ein Drehmoment üe
wird.
In den Fig.2 end 11 ist ein verbesserter Uhrantriebsmechamsmus nach der Erfindung dargestellt. Eaie
U W Wf
Sekundenanzeigetrommel 11 ist auf ihrem Außenmanlel
von 0 bis 55 mit jeweils dazwischenliegenden fünf Strichen numeriert; eine Einzelminutenanzeigetrommel
12 ist auf ihrem Außenmantel von 0 bis 9 numeriert, eine Zehnminuten-Anzeigetrommel 13 trägt auf ihrem
Außenmantel hintereinander zwei Zahlenreihen 0 bis 5, eine Stunden-Anzeigetrommel 14 ist auf ihrem Außenmantel
von 1 bis 12 numeriert und eine Wochentag-Anzeigetrommel 15 trägt auf ihrem Außenmantel die Bezeichnungen
Sonntag-Vormittag bis Samstag-Nachmittag. Auf einer sich durch zwei Wände des Rahmens 20
erstreckenden Hauptwelle 10 sind die Sekundentrommel 11, die Einzelminutentrommel 12, die Zehnminutentrommel
13, die Stundentrommel 14 und die Wochentagtrommel 15 drehbar gelagert. Zwischen je zwei
einander benachbarten Trommeln sind kreisförmige Tragplatten 16,17,18 und 19 vorgesehen, durch die die
Hauptwelle 10 hindurchgeht. An den Tragplatten sind Doppelprofilzahnräder 21-22. 23. 24 und 25-26 so gelagert,
daß sie innerhalb von je zwei benachbarten Zeitanzeigetrommeln liegen. Die äußere Begrenzung der
Tragplatten 16, 17. 18 und 19 verläuft im wesentlichen in der Flucht der Mantelfläche der anliegenden Zeitanzeigetrommeln,
aber einige (nicht dargestellte) Nocken können an den Tragplatten zu deren Befestigung an
dem Rahmen 20 vorgesehen sein.
In der Nähe der Sekundentrommel 11 ist an dem
Rahmen ein Elektromotor 27 angebracht, der auf die Sekundentrommel U ein Drehmoment ausübt. Auf der
Antriebswelle 28 des Elektromotors 27 ist innerhalb des Rahmens 20 ein Zahnrad 29 angeordnet, das mit
einer Innenverzahnung 31 im Eingriff steht, die auf der Innenfläche einer auf der rechten Seite der Sekundentrommel
gelegenen konzentrischen Ringwand 30 vorgesehen ist. Die mit dem Zahnrad 29 des Elektromotors
im Eingriff stehende Innenverzahnung 31 kann bei entsprechender Lage des Elektromotors und seiner Antriebswelle
auch auf der Außenfläche der Sekundentrommel U angeordnet sein. Auf dem linken, inneren
Umfang der Sekundentrommel 11 sind ein Paar von Antriebszähnen und eine Zahnradumsehließungsfläche
32 vorgesehen.
Die Beziehung zwischen den Antriebszähnen der Zahnradumsehließungsfläche und dem Doppelprofilzahnrad
wird im folgenden in Verbindung mit der Einzelminutentrommel 12, der Zehnminutentrommel 13
und dem Doppelprofilzahnrad 23. welche Teile in der F i g. 3 dargestellt sind, beschrieben. Auf dem linken inneren
Umfang der Einzelminutentrommel 12 sind zwei Antriebszähne 40 und 41 und eine an dem Doppelprofilzahnrad
23 anliegende Umschließungsfläche 33 vorgesehen, die in der axialen Richtung der Einzelminutentrommel
12 etwas kürzer ist, als die Antriebszähne 40 und 41. Die Tragplatte 17 hat eine exzentrisch gelegene
Vertiefung 42, durch die eine das Duppelprofilzahnrad
23 drehbar tragende Wefle 43 hindurchgeht. Dieses Zahnrad feat den gleichen Aafbau, wie die bekannten
Doppetprofilzahiiräder fir einen Digitalzähiapparat
and ist neenzahnig so konstruiert, daß sch drei Zähne
von seiner linken Seite auch über seine rechte Sehe te
erstrecken, während sich die übrigen sechs Zähne nur
aaf der linken Seite des Zahnrades befinden. Das Dopoetrer
;> «Bi»ad 23 ist aof der WeHe 43 so angeordnet,
öttb sesnc Seite mit den drei Zähnen dem ausgeschnitten
neu Teil 44 der Vertiefung 42 der Tragplatte 17 vor
steht so daß die Seite mk den drei Zähnen nut den
Antriebszähften 40 und 41 ra Eingriff gelangen kann.
Oa die Zähne des Zahnrades 23 karz genug sind, am
nicht an der Umschließungsfläche 33 der Einzelminutentrommel 22 anzustoßen und andererseits lang genug
sind, um mit den Treibzähnen 40, 41 in Berührung zu kommen, wird das Zahnrad 23 weich von den Antriebszähnen in Umdrehung versetzt. Die Seile des Doppelprofilzahnrades
23 mit den 9 Zähnen greift in die mit 36 Zähnen ausgestattete Innenverzahnung der Zehnminutentrommel
13 ein.
Beim Betrieb bewirkt eine Umdrehung der Einzelminutentrommel 12, daß die beiden Antriebszähne 40 und
41 die aus nur drei Zähnen bestehende Verzahnung auf der rechten Seite des Doppelprofilzahnrades 23 vorwärts
dreht und nachfolgend hält die Zahnradumsehließungsfläche 33 die rotierende Bewegung des Zahnrades
23 auf seiner Seite mit den drei Zähnen an, bis die beiden Antriebszähne 40 und 41 von neuem in die Verzahnung
mit den drei Zähnen eingreifen. Somit verursacht eine Umdrehung der Einzelminutentrommel 12
nur V12 einer Umdrehung der Zehnminutentrommel 13.
In der gleichen Weise, wie eben dargestellt worden ist, greift ein Paar von Antriebszähnen (nicht gezeichnet)
und eine Zahnradumsehließungsfläche 32 der Sekundentrommel 11 in die rechte Seite des Doppelprofilzahnrades
21-22 ein, dessen linke Seite mit der 30 Zähne aufweisenden Innenverzahnung 36 der Minutentrommel
12 im Eingriff steht. Das Zahnrad 21-22 ist drehbar auf einer Welle 45 der Tragplatte 16 gelagert
und besteht aus zwei Teilen 21 und 22, die später beschrieben werden.
Zwei diametral zueinander gelegene Paare von Antriebszähnen und zwei Zahnradumschließungsflächen
34 auf der linken Seite der Zehnminutentrommel 13 gelangen in Eingriff mit der rechten Seite des Doppelprofilzahnrades
24, dessen linke Seite mit der 36 Zähne aufweisenden Innenverzahnung 38 der Stundentrommel
14 im Eingriff steht. Das Doppelprofilzahnrad 24 ist drehbar auf einer Welle 46 der Tragplatte 18 gelagert.
Ein Paar von Antriebszähnen (nicht gezeichnet) und eine Zahnradumsehließungsfläche 35 auf der linken
Seite der Stundentrommel 14 gelangen in Eingriff mit der rechten Seite 25 des Doppelprofilzahnrades 25-26,
dessen linke Seite mit der 42 Zähne aufweisenden Innenverzahnung 39 der Wochentagtrommel 15 in Eingriff
steht.
Das Zahnrad 25-26 ist auf der Welle 47 der Tragplatte
19 drehbar gelagert und besteht aus zwei Teilen 25 und 26 wie nachfolgend beschrieben wird. Alle Doppelprofilzahnräder
21-22, 23, 24 und 25-26 haben auf ihrer rechten Seite drei Zahnräder und auf ihrer linken Seite
neun Zahnräder. Die Tragplatten 16 und 18 zwischen der Sekundentrommel 11 und der Einzelminutentrommel
12 bzw. zwischen der Zehnminutentrommel 13 und der Stundentrommel 14 sind dicker geformt als die anderen
Tragplatten 17 und 19, so daß die benachbarten Trommeln 11 und 12 oder 13 und 14 zwecks leichtem
Ablesen der Zeit hinreichend weit atBeinanderitegen
Für den gleichen Zweck kann auf der Tragplatte If eine Doppelpnnktmarke angebracht sein. Ferner kam
eine Neonlampe (nicht gezeichnet^ im Hohlraum de Tragplatte 18 ond/oder t& vorgesehen sein, die dh
Zertanzeigetronnnek» von nuten erleochtet. wenn diest
aus einem durchscheinenden oder durchsichtigen Mate rial wie z. B. einem synthetischen KenststofC. bestehen.
Hiernach bewirkt eine Umdrehung der Sekunden
trommel II eine Vm Umdrehung der EffizelniisateE
trommel 12. von der eine Umdreheng eine Vu OmSm.
hung der ZehnnöiBtentroaBnel U bewirkt Eine IM
drehung der Zehrnninatentronimd bewirkt one Vi
5B9536/2Ü
Umdrehung der Stundentrommel 14, von der eine Umdrehung
eine '/u Umdrehung der Wochentagtrornmel 15 bewirkt. Daraus resultiert, daß jede Trommel Minuten,
Stunden und Wochentag anzeigt.
Das zwischen der Sekundentrommel 11 und der Einzelminutentrommel
12 gelegene Doppelprofilzahnrad 21-22 besteht aus zwei Teilen 21 und 22. Das eine Teil
21 ist auf seiner dem anderen Teil 22 gegenüberliegenden Seite mit mindestens einer und höchstens drei Erhebungen
48 versehen, während das andere Teil 22 auf seiner dem Teil 21 gegenüberliegenden Seite drei Vertiefungen
49 aufweist, in die die Erhebungen 48 hineinpassen. Die beiden Teile 21 und 22 sind auf der Welle
45 so angeordnet, daß das Teil 22 durch eine die Welle 45 umgebende Schraubenfeder 50, die sich gegen eine
auf der Welle 45 befestigte Unterlegescheibe 51 abstützt, gegen das Teil 21 gedrückt wird.
Auf diese Weise werden die beiden Teile gegeneinander in antreibender, aber gegebenenfalls gleitender
Weise gegeneinandergedrückt. Das Teil 22 hat eine zentrale, die Feder 50 zum Teil aufnehmende Ausnehmung.
Die Büchse 52 der Einzelminutentrommel 12 ist abnehmbar auf dem einen Ende einer ersten hohlen
Außenwelle 53 befestigt, durch die sich die Hauptwelle 10 drehbar erstreckt. Am anderen Ende der hohlen
Außenwelle 53 ist ein Zeiteinstellrad 54 für die Minu
tentrommel 12 befestigt.
Im Betrieb verdreht das Zeiteinstellrad 54 mittels der
ersten hohlen Außenwelle 53 die Ein/elminutentrom mel 12, zusammen mit dem linken Teil 22 des Doppelprofilzahnrades.
Das Te'l 22 kann entgegen dem Druck der Feder 50 relativ zum Teil 21 im Kreis gleiten, das
durch die Zahnradumschließungsfläche 32 der Sekundentrommel 11 angehalten wird. Auf diese Weise kann
die angezeigte Zeit durch Drehen des Zeiteinstellrades 54, welches Drehen auf die Einzelminutentrommel 12,
die Zehnminutentrommel 13, die Stundentrommel 14 und schließlich die Wochentagtrommel 15 übertragen
wird, eingestellt werden.
Das zwischen der Stundentrommel 14 und der Wo chentagtrommel 15 gelegene Doppelprofilzahnrad
25-26 ist in der gleichen Weise konstruiert, wie das oben beschriebene Doppelprofilzahnrad 21-22. Auf der
linken Seite der Wochentagtrommel 15 sind konzen trisch zur Trommel Klinkenanschläge 55 (F i g. 4) vorgesehen.
Der Querschnitt dieser Klinkenanschläge ist halbkreisförmig und an ihrer ebenen Begrenzungsfläche
liegt die Stirnfläche einer Klinke 56 an. die um einen am Rahmen 20 befestigten Zapfen 57 ver
schwenkbar ist. Um den Zapfen 57 ist eine Feder 58 gewunden, deren eines Ende am Rahmen 20 anliegt und
deren anderes Ende auf die Klinke 56 drückt, so daß diese zur Anlage an einem Klinkenanschlag 55 gelangt.
Wie aus der F i g. 4 ersichtlich ist, kann die Wochemagtrommel
nur vorwärts in der Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht werden.
Wenn die Stondentrommel 14. die Zehnmmutentromtnel 13 und die Einzelmmutentrommel 12 durch
das Zeitemstellrad 54 zwischen den zwei Lagen
»!1 :59« trod »12 :00« zurück und vorwärts verdreht
werden, gelangt die Wochentagtrommel 15 leicht in die
gewönschte Lage, weil die Gruppe der Stundentrom
rad 14, der Zehmromrtentrommel 13 and der Einzehninatentroniinei 12 «tit HSe der gfeäfearen Zahnräder
21-22 and 25-26 nach jeder Richtung verdreht werden
die WecfeestsgiHäaBiBEi IS wegen des
Die F i g. 5 zeigt eine andere Ausführungsform des Doppelprofilzahnrades der oben beschriebenen Bauart,
bei der das erste Teil 59 an dem dem zweiten Teil 60 gegenüberliegenden Ende mit einer Anzahl von Erhebungen
61 und 62 ausgestattet ist. Das erste Teil weist eine zentrale Büchse 63 mit einem erweiterten Kopfstück
64 und einem oder mehreren Schlitzen 65 auf. Die zentrale Büchse 63 geht durch das zweite Teil 60 hindurch,
auf dem sie in Querrichtung elastisch aufliegt, so daß es möglich wird, daß das zweite Teil 60 beim Betrieb
auf der Büchse 63 gleitet. Zwischen dem zweiten Teil 60 und einem am Kopfstück 64 der zentralen Büchse
63 anliegenden Auflagerring 67 ist eine Schraubenfeder 66 vorgesehen, durch die das zweite Teil 60 gegen
das erste Teil 59 gedrückt wird. Dabei dringen die Erhebungen 61 und 62 des ersten Teils 59 in passende
Vertiefungen 68,69 des zweiten Teils 60 ein.
Die F i g. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform des Doppelprofilzahnrades, bei der das erste Teil 70 wiederum
mit einer zentralen Büchse 71 ausgestattet ist, deren äußeres Ende nunmehr im Kreis eine Anzahl von
Vertiefungen 72 und 73 aufweist. Diese Vertiefungen können entsprechende Vorsprünge 74 und 75 aufnehmen,
die in elastischen Zungen 76 und 77 vorgesehen sind, die sich auf dem zweiten Teil 78 rings um die zentrale
Büchse 71 des ersten Teils erstrecken. Somit kann das zweite Teil 78 bei Anwendung eines vorbestimmten
Drehmoments gegenüber dem ersten Teil 70 verdreht werden. Dabei gelangt z. B. die Erhebung 75 auf der
elastischen Zunge 77 in die nächstgelegene Vertiefung (nicht gezeichnet) in der zentralen Büchse 71. Die zentrale
Büchse kann eine über die elastischen Zungen 76 und 77 hinausragende Erstreckung (nicht gezeichnet)
aufweisen, auf der ein einer Unterlagscheibe ähnliches Zurückhalteteil befestigt werden kann, durch das verhindert
wird, daß sich das zweite Teil 78 von der zentralen Büchse 71 des ersten Teils löst.
Die F i g. 7 und 8 zeigen eine weitere Ausführungsform des Doppelprofilzahnrades, bei der das erste Teil
79 mit einer zentralen, im Querschnitt quadratischen Büchse 80 ausgestattet ist, die sich im zylindrischen Innenraum
81 des zweiten Teils 82 befindet. Die quadratische Büchse 80 liegt mit einer Seitenfläche an einer
gebogenen Blattfeder 83 an, deren beide Enden von Abstufungen 84 und 85 auf der Innenfläche des zweiten
Teils 82 getragen werden. Das zweite Teil 82 kann durch die Ausübung eines Drehmoments vorbestimmter
Größe relativ zum ersten Teil 79 verdreht werden, wobei die Blattfeder 83 über die Kanten 86 der zentralen
Büchse 80 verschoben wird.
Die in den F i g. 5 bis 8 dargestellten Doppelprofilzahnräder haben auf der rechten Seite vier Zähne und
auf der linken Seite acht Zähne. Es ist klar, daß die Anzahl der Zähne auf jeder Seite des Doppelprofil-Zahnrades
für den Zweck der vorliegenden Erfindung innerhalb des Schutzbereiches der Erfindung geändert
werden kana Es ist vorteilhaft, wenn die Zahnräder aus
mus. bei dem auf einer Weile 86 eine Zeitfestsetztrom
mel 87 drehbar gelagert ist. Die Seitenfläche der Trom
mel hat eine oder niiie Vertiefungen oder Ausschnitte 89. die entsprechende Vorspränge 90 und 91
auf der der Trommel zugewendeten Seitenfläche eines
6S Nockenscbe&e 92 arfnebwea könsea, «Se seitlich de
Trommel 87 auf der gddres Hfeffle 85 wie diese dreh
bar gelagert ist Die Aaeenwensabam^ 93 der Hocken
1
ζ. B. von der Zehnminutentrommel 13 (F i g. 2) angetrieben wird. Auf diese Weise kommt die Nockenscheibe 92 zur Rotation, wodurch ihre Vorsprünge 90 und 91
in die entsprechenden Vertiefungen 89 auf der Zeitfestsetztrommel gelangen. Dabei wird die Nockenscheibe
92 durch eine unter dem Einfluß der Feder % stehende Platte 95 gegen die Zeitfestsetztrommel 87 gedrückt.
Bei einem Einrasten der Vorsprünge 90, 91 in die Vertiefungen 89 bewegt sich die Nockenscheibe 92 und mit
ihr die Platte 95 nach links, wodurch der an der Platte anliegende Schalter 97 betätigt wird.
In den F i g. 10 und 11 ist ein Zeitgeber nach der vorliegenden Erfindung dargestellt, bei dem eine Zeitfestsetztrommel 98 auf der Hauptwelle 10 befestigt ist. Innerhalb der Trommel 98 befindet sich eine Nocken-
trommel 102 von kleinerem Durchmesser, die um eine Büchse 103 der Zeitfestsetztrommel 98 rotieren kann.
Die Nockentrommel 102 wird durch eine Feder 104 gegen die Zeitfestsetztrommel 98 gedrückt. Die Feder
104 befindet sich zwischen der Nockentrommel 102 und einem einer Unterlegscheibe ähnlichen Rückhalteteil 105, das am äußeren Ende der Büchse 103 befestigt
ist. Die Nockentrommel 102 weist einen oder mehrere Vorspränge 100 und 101 auf, die bei der Betätigung des
Zeitgebers von entsprechenden Schlitzen oder Ausschnitten 99 der Zeitfestsetztrommel 98 aufgenommen
werden. Die Zeitfestsetztrommel 98 wird zusammen mit der Nockentrommel 102 durch eine zwischen den
Rahmen 20 und der Zeitfestsetztrommel 98 gelegene Feder 120 in Richtung gegen die Zeitanzeigetrommeln
gedrückt, so daß das äußere Ende der Büchse 103 an der Seitenfläche eines Zahnrades 109 der zweiten hohlen Außenwelle 110 anliegt.
Auf der am Rahmen 20 befestigten Welle 108 ist ein Reduktionszahnradgetriebe 107 drehbar gelagert. Dieses besteht aus einem mit der Innenverzahnung 106 der
Nockentrommel im Eingriff stehenden Ritzelteil 1076 und einem Zahnradteil 107a, das mit dem am Ende der
die Hauptwelle 10 umgebenden hohlen Außenwelle 110 angeordneten Zahnrad 109 im Eingriff steht. Das Zahnrad 109 besteht mit der hohlen Außenwelle UO, die die
Drehbewegung der Zehnminutentrommel 13 überträgt, aus einem Stück. Die Zehnminutentrommel 13 ist mit
dem anderen Ende der Außenwelle 110 unlösbar verbunden (F i g. 2 oder 12).
Am Rahmen 20 ist ein Schalter 111, z. B. ein Mikroschalter angebracht, der durch die horizontale, axiale
Bewegung der Nockentrommel 102 entlang der Büchse 103 der Zeitfestsetzcrommel 98 betätigt wird. Die Vorsprünge 100 und 101 der Nockentrommel 102 halten in
der unwirksamen Lage des Zeitgebers die Nockentrommel 102 im Abstand von der Zeitfestserarommel
98. Diese Vorsprünge liegen in verschiedenen radialen Entfernungen auf der Seitenfläche der Nockentrommel
102, so daß sie bei jeder Umdrehung der Nockentrommel nur ein einziges Mal in die entsprechend angeordneten Schlitze oder Ausschnitte 99 der Zeitfestsetztrommel 98 eindringen können. Auf diese Weise bewirkt eine vollständige Umdrehung der Nockentrommel 102 eine einzige Betätigung des Schalters Ul.
Die Zeitfestsetztrommel 98 ist auf ihrem Außenmantel von I bis 12 oder 24 numeriert und weist an ihrer
seitlichen Umfangskante eine Verklinkungsverzahnung 112 auf, in die unter Federdruck eine Klinke 114 eingreift, die durch einen Zapfen 115 an dem Rahmen 20
festgehalten wird. So verbleibt die Zeitfestsetztrommel 98 in der Festsetzlage und kann zum Schutz anderer
Mechanismen der Digitaluhr nur in einer Richtung verdreht werden. Die Zeitfestsetztrommel 98 kann von
außen mittels der Hauptwelle 10 eingestellt werden. An dem einen Ende der Hauptwelle 10 ist die Zeitfestsetztrommel 98 und an ihrem anderen Ende ist das Zeitgebereinstellrad 113 befestigt. Dieses liegt neben dem
Zeiteinstellrad 54 auf der rechten Seite der Digitaluhr, wie dies aus den F i g. 11 und 12 ersichtlich ist.
Claims (26)
1. Zeitanzeige für eine Digitaluhr mit einem Rahmen,
einer vom Rahmen getragenen Hauptwelle, einer Anzahl von auf dieser Welle drehbar angeordneten
Zeitanzeigetrommeln, einer Antriebsquelle, einer Kupplungsanordnung zur Kupplung der Antriebsquelle
mit der Zeitanzeigetrommel niederster Ordnung, wobei die übrigen Zeitanzeigetrommeln
jeweils von der Zeitanzeigetrommel niedrigerer Ordnung mittels eines Doppelprofilzahnrades absatzweise
angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelprofilzahnräder
(21-2Z 23, 24, 25-26) in den einander zugekehrten
Hohlräumen je zweier benachbarter Zeitanzeigetrommeln (ti. 12,13,14, IS) untergebracht sind.
2. Zeitanzeige nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitanzeigetrommeln (Ii, 12, 13,
14/ auf ihrer einen Seite einen nach innen gerichteten Antriebszahn (40, 41) und eine Zahnradumschließungsfläche
(32.33, 34,35) und auf ihrer anderen
Seite eine Innenverzahnung (30, 36, 37, 38) aufweisen
und daß der Antriebszahn auf die eine Seite des benachbarten Doppelprofilzahnrades (21-22,23,
24, 25-26) eingreift, dessen andere Seite mit der Innenverzahnung
der folgenden Zeitanzeigetrommel im Eingriff steht.
3. Zeitanzeige nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen benachbarten Zeitanzeigetrommeln (U, 12, 13, 14. 15) Tragplatten (16. 17. 18.
19) für die drehbare Lagerung der Doppelprofil· Zahnräder (21-22.23,24.25-26) vorgesehen sind.
4. Zeitanzeige nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hauptwelle (10) durch alle Tragplatten (16. 17. 18. 19) hindurchgeht und daß jede
Tragplatte eine Welle (45. 43. 46, 47) aufweist, auf
die je eines der Doppelprofilzahnräder (21-22, 23. 24, 25-26) innerhalb zweier benachbarter Zeitanzeigetrommeln
(11,12.13.14.15) drehbar gelagert ist.
5. Zeitanzeige nach Anspruch 4, didurch gekennzeichnet,
daß jede Tragplatte (16, 17, 18, 19) eine
Vertiefung (42) aufweist, innerhalb der ein Doppelprofilrad (21-22. 23. 24, 25-26) von seiner Welle (45,
43, 46. 47) getragen wird, wobei die Vertiefung einen ausgeschnittenen Teil (44) hat. der es ermöglicht,
daß das Doppelprofilrad zum Eingriff mit dem Antriebszahn (40, 41) und zur Berührung mit der
Zahnradumschließungsfläche (32,33,34.35) gelangt.
b. Zeitanzeige nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß die äußere Umfangsfläche jeder Tragplatte (16, 17. 18, 19) mit den äußeren Umfangsflächen
der anliegenden Zeitanzeigetrommeln (11, 12, 13.14.15) riuchtet.
7. Zeitanzeige nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsquelle (28) die Sekundenanzeigetrommel
(11) über eine an dieser vorgesehene Innenverzahnung (31) antreibt.
8. Zeitanzeige nach Anspruch 1. dadurch gekenn-
,- ichnet. daß mindestens eines der Doppelprofil- (>o
zahnräder aus zwei Teilen (21 und 22 bzw. 25 und 26) besteht, die bei Ausübung eines Drehmoments
vorbeslimmter Größe aufeinander gleiten können.
9. Zeitanzeige nach Anspruch 8. dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile (21 und 22 bzw. 25 ft5
und 26) der Doppelprofilzahnräder drehbar auf einer gemeinsamen Welle (45, 47) gelagert sind und
daß das eine Teil (21) mindestens eine Erhebung (48,
61. 62) und das andere Teil mit mindestens einer Vertiefung (49.68,69) für die Aufnahme einer Erhöhung
aufweist und daß mindestens eine Erhöhung durch eine Feder (50, 66) elastisch gegen eine Vertiefung
gedrückt wird.
10. Zeitanzeige nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Teil (59) des Doppelprofilzahnrades eine zentrale Buchse (63) aufweist,
auf der das zweite Teil (60) des Doppelzahnrades drehbar gelagert ist, wobei sich die Büchse über das
zweite Teil hinaus erstreckt und zwischen dem äußeren Ende der Büchse und dem zweiten Teil eine
Feder (66) vorgesehen ist, die die beiden Teile elastisch gegeneinander drückt.
11. Zeitanzeige nach Anspruch 9. dadurch gekennzeichnet,
daß das erste Teil (70) des Doppelprofilzahnrades eine zentrale Büchse (71) aufweist,
auf der das zweite Teil (78) des Doppelprofilzahnrades drehbar gelagert ist, wobei das zweite Teil eine
sich axial erstreckende, elastische Verlängerung (76, 77) aufweist, die die zentrale Büchse gleitbar umgibt
und von den Erhebungen (74,75) ausgehen, die von dem einen Teil von Vertiefungen in der Büchse aufgenommen
werden.
12. Zeitanzeige nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Teil (99) des Doppelprofilzahnrades
eine zentrale Büchse (80) mit einem polygonalen Querschnitt aufweist, die von dem
zweiten Teil (82) des Doppelprofilzahnrades allseitig umgeben ist, wobei das zweite Teil in seinem das
erste Teil umgebenden Hohlraum (81) ein an der Büchse des ersten Teils anliegendes federndes Element
(83) enthält.
13. Zeitanzeige nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß das federnde Element aus einer im Hohlraum des zweiten Teils (82) festgehaltenen
Blattfeder (83) besteht.
14. Zeitanzeige nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sekundenanzeigetrommel
(11) und der Einzelminutenanzeigetrommel (12) ein aus zwei aufeinander gleitbaren Teilen
bestehendes Doppelprofilzahnrad (21-22) vorgesehen ist.
15. Zeitanzeige nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Stundenanzeigetrommel (14) und der Wochentaganzeigetrommel (15) ein aus zwei aufeinander gleitbaren Teilen bestehende
Doppelprofilzahnrad (25-26) vorgesehen ist.
16. Zeitanzeige nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Sekundenanzeigetrommel
(11) und der Einzelminutenanzeigetrommel (12) und zwischen der Stundenanzeigetrommel
(14) und der Wocher.taganzeigetrommel (15) je ein aus zwei aufeinander gleitbaren Teilen bestehendes
Doppelprofilzahnrad (21-22 und 25-26) vorgesehen ist.
17. Zeitanzeige nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wochentaganzeigetrommel
(15) mit einem Klinkengesperre (55-57) ausgestattet ist, das eine Drehung der Trommel nur in einer
Richtung zuläßt.
18. Zeitanzeige nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß auf der eine Mehrzahl von Zeitanzeigetrommeln
tragenden Hauptwelle (10) eine erste hohle Außenwelle (53) drehbar ist, mit deren
einem Ende die Minutenanzeigetrommel (12) und mit deren anderem Ende ein Zeiteinstellrad (54)
verbunden ist
19. Zeitanzeige nach Anspruch 1. gekennzeichnet durch einen Zeitgebermechanismus mit einer drehbar gelagerten Zeitdauerfestsetztrommel (98), innerhalb der eine Nockentrommel (102) drehbar an-
geordnet ist, wobei der Innendurchmesser der Zeitfestsetztrommel größer ist als der Außendurchmesser der Nockentrommel.
20. Zeitanzeige nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockentrommel (102) auf
einer zentralen Büchse (iO3) der ZeitdauerfestsetztrommeJ (98) drehbar gelagert ist unrt durch eine
Feder (104) gegen die Zeitfestsetztrommel gedrückt wird.
21. Zeitanzeige nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet daß die Feder (104) um die Büchse
(103) der Zeitfestsetztrommel gewunden ist und zwischen der Nockentrommel (102) und einem einer
Unterlegscheibe ähnlichen Abstützelement (105) Hegt
22. Zeitanzeige nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptwelle (10) mit ihrem
einen Ende mit der Zeitdauerfestsetztrommel (98) und mit ihrem anderen Ende mit einem Zeitgebereinstellrad (113) fest verbunden ist.
23. Zeitanzeige nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Hauptwelle (10) eine
zweite hohle Außenwelle (110) drehbar angeordnet
ist, durch die die Nockentrommel (102) von einer der Zeitanzeigetrommeln (11, 12, 13, 14, 15) angetrieben wird.
24. Zeitanzeige nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der zweiten hohlen
Außenwelle (110) mit der Zehnminutenanzeigetrommel (13) verbunden ist und ihr zweites Ende ein
die Nockentrommel (102) antreibendes Zahnradgetriebe (109) trägt.
25. Zeitanzeige nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockentrommel (102) eine
Innenverzahnung (106) aufweist, die mit dem auf der zweiten hohlen Außenwelle (110) angeordneten
Zahnradgetriebe (109) im Eingriff steht.
26. Zeitanzeige nach Anspruch 18 und 22, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der
Hauptwelle (10) über das Ende der ersten hohlen Außenwelle (53) hinausragt und daß das an diesem
Ende der Hauptwelle befestigte Zeitgebereinstellrad (113) neben und außerhalb des auf der ersten
hohlen Außenwelle befestigten Zeiteinstellrades (54) liegt. 5"
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