DE2358043A1 - Holzgittertraeger fuer betonschalungen - Google Patents
Holzgittertraeger fuer betonschalungenInfo
- Publication number
- DE2358043A1 DE2358043A1 DE2358043A DE2358043A DE2358043A1 DE 2358043 A1 DE2358043 A1 DE 2358043A1 DE 2358043 A DE2358043 A DE 2358043A DE 2358043 A DE2358043 A DE 2358043A DE 2358043 A1 DE2358043 A1 DE 2358043A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- end rod
- straps
- rod
- strut
- diagonal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/12—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members
- E04C3/16—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of wood, e.g. with reinforcements, with tensioning members with apertured web, e.g. trusses
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G11/00—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
- E04G11/36—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for floors, ceilings, or roofs of plane or curved surfaces end formpanels for floor shutterings
- E04G11/48—Supporting structures for shutterings or frames for floors or roofs
- E04G11/50—Girders, beams, or the like as supporting members for forms
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Architecture (AREA)
- Civil Engineering (AREA)
- Structural Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Wood Science & Technology (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
Description
Anmelderin: . Stuttgart, den 28O September 1973
Peri-Werk P 2763 K/kg
Artur Schwörer1 KG : .
7912 Weißenhorn .
Holzgitterträger für Betonschalungen
Die Erfindung "betrifft einen: Holzgitterträger für Betonschalungen
ododgl., bei dem zwei im Abstand voneinander
angeordnete, parallel verlaufende Gurte durch Schrägstreben
kleineren Querschnitts miteinander verbunden sind und bei dem am Ende des Holzgitterträgers ein rechtwinklig zu den Gurten verlaufender Endstab mit den Gurten
verbunden ist. Die Stellen, an denen ein Ende einer Schrägstrebe
oder eines Endstabes in einen Gurt eingebunden ist, wird wegen seiner statischen Wirkung als Knoten bezeichnete ."'-■■"·. ^ ;'"-.-"
Bei einem bekannten Holzgitterträger dieser Art ist
der Endstab in die einander zugekehrten Innenflächen der Gurten eingeleimt, wobei dieser Endstab ebenfalls
einen kleineren Querschnitt als ein Gurt, in der Ijiegel
etwa den gleichen Querschnitt wie eine Schrägstrebe aufweist. Das Ende der dem Endstab benachbarten Schrägstrebe
ist in den oberen oder unteren Knoten des Endstabes eingebunden. Die Schragstreben verlaufen im
Zickzack zwischen den Gurten und die Knoten sind so bestimmt, daß sie gleichen Abstand haben und daß an
den Trägerenden jeweils ein Knoten vorhanden ist. Derartige bekannte Holzgitterträger sind beispielsweise
im PERI-Schalungshandbuch 72 Seite 5 abgebildet.
Die Auflagerkraft ist dann, wenn am Auflager am unteren
Ende des Endstabes die Schrägstrebe angreift, größer als in dem Falle, in dem am oberen Ende des Endstabes
die benachbarte Schrägstrebe angreift. Schließlich sind sowohl Träger bekannt, bei denen die Gurte etwas über
den letzten Knoten hinaus verlängert sind, also auch Träger, bei denen die Gurte in dem letzten Knoten endigen.
Bei diesen bekannten Trägern ist, da bei ihnen der Endstab sich nur über den Zwischenraum zwischen den Gurten
erstreckt, die Zinkung des letzten Knotens auf der Stirnseite der Gurte sichtbar.
Von einem bestimmten Typ eines Holzgitterträgers wurden bisher nur solche unterschiedlichen Längen hergestellt, die
sich um einen halben Knotenabstand der im Zickzackverlauf zwischen den Gurten angeordneten Schragstreben
oder um ein Vielfaches davon unterscheiden. Muß ein Träger gleicher Höhe hergestellt werden, dessen Länge
509322/0456
235S043
nicht in diese's Raster paßt, so mußte entsprechend der
anderen Länge der Abstand der Knoten anders bestimmt werden, damit entsprechend den bisherigen Erkenntnissen
der Statik an den Trägerenden wiederum jeweils ein Knoten
vorhanden ist. Anschließend muß die Länge der. Schrägstreben neu bestimmt, werden, die zu diesem Khotenabstand paßt.
Sofern die Höhe aller Träger verschiedener Länge gleich sein soll, verlaufen, die Schrägstreben dann nicht mehr
in dem günstigen Winkel von 45° bzw. 135° zur^ Trägerlängsebene.
Die Herstellung nicht in das übliche Raster passender Träger ist daher sehr aufwendig und zeitraubend.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Träger
zu schaffen, der auf einfachere Art in beliebigen, vom üblichen Rastermäß abweichenden Längen hergestellt werden
kann,. Die Erfindung besteht darin, daß der Querschnitt des Endstabes dem Querschnitt eines Gurtes
entspricht und daß der Querstab in die Stirnfläche der Gurte und des freien Schrägstrebenendes eingezinkt
und eingeleimt isto -
Der Vorteil der Erfindung besteht zunächst darin, daß auf sehr einfache Weise ein Holzgitterträger in einer
beliebigen gewünschten Länge hergestellt werden kann, ohne daß das übliche Rastermaß verlassen wirdO Diese
Herstellung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß man einen vorhandenen bekannten Holzgitterträger entsprechend
der gewünschten Länge, abschneidet, die Endflächen der Gurte und der Schrägstrebe sowie die entsprechenden
Stellen am Endstab mit Zinken versieht und
den Endstab einleimt. Der Endstab ist so lang und so breit, daß die gesamte Stirnfläche der Gurten für die
Leimverbindung benutzt werden kanne. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Verbinden des Endstabes '
509822/0456
mit den Gurten sehr viel einfacher ist als bei den bekannten Holzgitterträgern, bei denen für das Einsetzen
des Endstabes in den Innenflächen der Gurte Nuten vorgesehen werden müssen, in die der Querstab
eingeleimt ist« Insbesondere ist dies bei den bekannten Holzgitterträgern "beschwerlich, wenn dieser
Endstab nachträglich eingesetzt werden muß. Ein besonderer Vorteil der Erfindung ist es, daß durch Kürzen des
Trägers und Anbringen des Endstabes auch solche bekannte Träger wieder nutzbar gemacht, werden können, deren Ende
beschädigt ist.
Wenn auch der Endstab gemäß der Erfindung außerhalb
des Knotens mit den Gurten verleimt ist, so kann in Ausnahmefällen der Endstab auch im Bereich eines Knotens
mit den Gurten verleimt sein· Im erstgenannten Fall ist die dem Endstab benachbarte Schrägstrebe kurzer als im
übrigen Teil des Trägers. Dabei liegen die Stirnflächen der Gurte und die Fläche der Schrägstrebe, an denen der
Endstab angeleimt ist, mindestens annähernd in einer Ebene. Dies erleichtert und verbilligt die Herstellung.
Der Endstab bildet mit den Gurtenden und der mit dem Endstab verleimten Schrägstrebe eine Endkonstruktion,
die zur Aufnahme großer Kräfte geeignet ist. Ein ganz besonderer und überraschender Vorteil der Erfindung
liegt nämlich darin, daß ein derart ausgebildetes Trägerende erlaubt, den Träger in gleicher Weise wie die
bekannten Träger zu belasten. Entgegen den Erwartungen überträgt die durch die Verzinkung erreichte großflächige
Leimverbindung eine sehr große Querkraft, so daß es möglich ist} den Träger an dem angeleimten Endstab aufzu
lagern· Seine Auflagerkraft ist entgegen den Erwartungen
509822/0^56
- ■-■.-" ".. -5\ . . " " / . -.. \ - - - . - nicht
wesentlich niedriger als beim., Auf lager in "einem Knoten, sondern in einigen Fällen .sogar höher als "bei
Auflagerung unter einem Knoten, "bei dem nur die Endstrebe mit dem Gurt verbunden ist, die Schrägstrebe
jedoch in dem "darüberliegenden: Knoten am oberen Ende
des Endstabes in den Obergurt eingebunden ist. Den Endstab zusammen mit der kurzen Schrägstrebe und dem
benachbarten Gurtabschnitt kann man als ein starres "L" betrachten, das bei Auflagerung im Endstab in die
benachbarten Knoten und Gurtabschnitte Zug- bzw* Druckkräfte einleitet, anders ausgedrückt: Die beiden Trägerecken
sind als sogenannte "Rahmenecken11 starr verleimt, wodurch
die Endkonstruktion eine Mischung zwischen Fachwerk- und Rahmenkonstruktion darstellt. Die erfindungsgemäße Endkonstruktion
des Trägers kann so ausgebildet sein, daß die Schrägstrebe schräg von oben oder aber schräg von
unten auf den Endstab zuläuft. \ -..,^.
Die Zinken können zapfenförmig mit zueinander parallelen
Seitenflächen vorgesehen sein. Bei einer Ausführungsfotia
der Erfindung sind jedoch Keilzinken vorgesehene Dies . ^ bietet den Vorteil einer einfacheren Herstellung der
Zinken und es ergeben sich beim Zusammenfügen der gezinkten Flächen keine Schwierigkeiten, da sich die
Zinken gegenseitig selbst führen. Bei einer bevorzugten
Weiterbildung der Erfindung sind Zinken vorgesehen, deren Stirnflächen mit einer Minikeilverzinkung
versehen sind. Dies bietet den Vorteil einer besonders
großflächigen und daher besonders festen Leimverbindung·
Bei einer Minikeilverzinkung beträgt die Breite der Zinken jeweils nur wenige Millimeter, beispielsweise
3 mm, wogegen die Länge der Zinken sehr viel größer
sein kann als die Breite, beispielsweise 10 mm.
509822/0456
Die Längsrichtung der Zinken verläuft üblicherweise in Längsrichtung des Endstabes. Da die Fasern des
Holzes im Endstab längs verlaufen, so verlaufen auch die Flächen der Zinken weitgehend in Faserrichtung des ■
.Holzes, wodurch sich eine besonders feste Verbindung der miteinander verleimten. Teile ergibt.
Bei -einer Ausführungsform der Erfindung besteht der Endstab
aus gesperrtem Holz, wobei die Fasern der einzelnen Schichten in einem beliebigen Winkel, z.B. 90°, zueinander
verlaufen können, z.B. parallel und 90 oder 45° und
135 zur Trägerlängsrichtung.
Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zur Herstellung
eines erfindungsgemäßen Holzgitterträgers. Bei diesem Verfahren wird ein bereits vorhandener Holzgitterträger
in der gewünschten Länge zwischen, zwei Knoten durchgesägt und hierauf werden die durch den
Schnitt entstandenen. Stirnflächen der Gurte und die
in der Schnittebene liegende Fläche des freien Endes der Schrägstrebe und außerdem der Endstab mindestens
in seinem zur Anlage an den Gurten und des Schrägstrebenendes bestimmten Flächen mit ineinanderpassenden Minikeilzinken versehen und dann der Endstab aufgeleimt.
Zum Zinken kann ein sogen. Doppelendprofiler verwendet werden; dies ist ein Fräswerkzeug, das es gestattet, an
radial einander gegenüberliegenden Seiten des Werkzeuges gleichzeitig die Enden der Gurte und der Schrägstrebe
einerseits und - gegenüber der Werkzeugachse etwas verschoben - den Endstab andererseits zu bearbeiten. Der
Vorteil der Verwendung dieses Werkzeuges besteht darin, daß die Zinken gut ineinander passen. Dabei wird die
Schrägstrebe während des Einfräsens der Keilzinken und auch bei dem Verleimen so abgestützt, daß das freie
Ende der Schrägatrebe dem Werkzeugdruck und dem beim Leimen verwendeten Anpreßdruck nicht nachgeben kann·
§09822/0456
V/eitere Merkmale der Erfindung ergeben sich, aus der
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung und der Zeichnung. Die einzelnen Merkmale
können je für sieh oder zu mehreren bei einer Ausführungsform der Erfindung verwirklicht sein.
Fig. 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Holzgitterträger
in Ansicht, : :
Fig. 2 einen Schnitt entsprechendder Linie II-II
""in Pig. ".1 in vergrößerter Darstellung und
Fig. 3 einen Schnitt entsprechend der Linie III-III
in Fig. 1, ebenfalls vergrößert.
Die in der Zeichnung dargestellte Ausfuhrungsform eines
Holzgitterträgers weist zwei im Abstand voneinander parallel verlaufende Gurte 1 und 2 auf, die über-im Winkel
von 4-5°bezw. 135° zur Trägerlängsrichtung zickzackförmig
verlaufende Schrägstreben 3' miteinander verbunden sind. Die Schrägstreben' sind mit ihren nicht
sichtbaren Enden in Nuten der Gurte 1 und 2 eingelassen
und dort sowohl mit den Gurten als auch untereinander verleimt. Das in Fig. 1 linke Ende des Trägers weist
-eine an sich bekannte Endkonstruktion auf. Bei" dieser
ist ein Endstab 4- in gleicher Weise wie die Schrägstreben
3 in die 'einander zugekehrten Innenflächen der
Gurte 1 und 2 eingebunden. Der Querschnitt des Endstabes
entspricht etwa dem Querschnitt der Schrägstrebe 3· Diese
Querschnitte sind kleiner als der Querschnitt des Gurtes 1 oder 2. Die Schrägstreben 3 können auch als Doppe1-streben,
also als zwei nebeneinander verlaufende Streben
509822/0456
ausgebildet sein. Der Endstab 4- kann in diesem Falle
ebenfalls aus zwei nebeneinander verlaufenden Stäben gebildet sein oder aber aus nur einem Endstab, dessen
Querschnitt dann dem Gesamtquerschnitt der beiden parallel zueinander verlaufenden Schrägstreben 3 entspricht.
Die Länge eines bekannten Holzgitterträgers beträgt beispielsweise 2,4-5 m, seine Höhe 36 cm, die
Breite der Gurte (senkrecht zur Zeichenebene gemessen) 10 cm und die Höhe der Gurte 7 cm. Der Abstand der
Knoten auf einer Gurt beträgt.62 cm. Der erfindungsgemäße Holzgitterträger weist jedoch an seinem einen
Ende oder aber an beiden Enden eine Endkonstruktion auf, bei der die dem Ende benachbarte Schrägstrebe 6
etwa auf ihre Hälfte verkürzt ist und die Stirnflächen 7 und 8 des oberen Gurtes bzw. des unteren Gurtes mit
einer Stirnfläche 9 der Schrägstrebe 6 in einer Ebene liegen, die senkrecht zur Längsrichtung der Gurte 1
und 2 verläuft. Diese Stirnflächen können dadurch hergestellt werden, daß ein an sich bekannter Träger an
einer Stelle zwischen den Knoten durchgesägt wird.
Die Stirnflächen 7 und 8 der Gurte und der Schrägstrebe
weisen Keilzinken auf, die beispielsweise nach dem Abschneiden eines Trägers eingefräst werden. Die gezinkten
Flächen werden dann in Nuten längs der Innenfläche eines EndstabesH verleimt, die ein den Zinken entsprechendes
Profil aufweisen. Die Zinken verlaufen in Längsrichtung des Endstabes 11. Anstelle einer einzigen Schrägstrebe
können auch, wie Fig. 3 zeigt, zwei zueinander parallele Schrägstreben 61 und 6" vorgesehen sein. Die Zinken
509822/0456
* - δ 2358G43
weisen eine so geringe Breite auf, daß auf die Breite jeder
Schräga-GreTaa 6' und 6" mehrere Zinken entfallen. Beinpieleweise
weisen die Zinken eine Breite von 3 mm und eine Länge von IO mm auf. Der Endstab 11 aus Holz weist den gleicher
Querschnitt wie die Gurte 1 und 2 auf, er .kann auch einen
quadratischen Querschnitt aufweisen. Die Zinken in den Fig.' 2 und 3 sind nicht maßgeblich gezeichnet.
Der Endstab kann aus Vollmaterial oder auch aus Sperroder Schichtholz bestehen, wodurch eine höhere Querkraftaufnahme erreicht werden kann. Die Fasern der einzelnen
Schichten 15 und 16 verlaufen in einem Winkel zueinander,
"der von dem üblichen Winkel von 90° abweichen kann und- so
gewählt werden kann, daß Zug- und Druckkräfte zumindest
teilweise in Längsrichtung der Fasern angreifen, z.B. können die Fasern der Schichten 15 in Längsrichtung des auf Druck
beanspruchten Endstabes .11 und die Fasern der Schichten 16 im Winkel von nur 45° hierzu in Längsrichtung der in den
Endstab eingeleimten Schrägstrebe 6. Bei der in Fig. 3 dargestellten
Ausführungsform verlaufen die Fasern der einzelnen
Schichten in .einem Winkel von 45 und 135 zur Trägerlängsrichtung,
also die Fasern der Schichten 15 in Richtung der
Achse der Streben 6' und 6", die bei gegebener Abstützung A
auf Zug beansprucht ist. Die Fasern der einzelnen Schichten
15 und 16 können aber auch; parallel und senkrecht zur Trägerlängsrichtung verlaufen.
Während dem Einfrasen der Zinken in die Stirnfläche der
Schrägstrebe 6 und während dem Verleimen dieser Fläche mit
dem Endstab 11 wird dieses freie Ende der Schrägstrebe 6
so unterstützt, daß es nicht infolge der einwirkenden Kräfte
ausweichen kann. Diese Unterstützung ist in Fig. 1 durch einen mit dem Buchstaben S versehenen Pfeil, der die Stützkraft
kennzeichnen soll, angedeutet. Zur einfacheren Herstellung können die Zinken auf der ganzen Länge des Endstabes
eingefräst sein. .
509822/0456
Der erfindungegemäße Holzgitterträger kann am Endetab 11
aufgelagert werden, was durch einen mit dem Buchstaben A bezeichneten Pfeil in der Zeichnung angedeutet ist. Es
ist aber auch möglich, den Holzgitterträger zwischen dem Endstab 11 und den dem Endstab am nächsten liegenden
Knoten 13 des Gurtes 2 oder dem Knoten 14- des Gurtes 1 aufzulagern.
Der in Fig. 1 dargestellte Holzgitterträger weist an seinem Ende ein Fachwerkviereck auf, das durch die Schrägstrebe 6,
die unmittelbar daran anschließende Schrägstrebe 3i durch
einen Abschnitt des oberen Gurtes 1 und einen Abschnitt des Endstabes 11 gebildet ist. Außerdem weist diese Endkonstruktion
ein durch die Schrägstrebe 6 und Abschnitte des unteren Gurtes 2 und des Endstabes 11 gebildetes Fachwerkdreieck
auf. Die Verleimungsflache an der Verbindung
des Endstabes 11 mit der Stirnfläche 7 des Obergurtes 1 ist so groß, daß diese Ecke große Kräfte übertragen kann. Insgesamt
gesehen tritt bei dieser Endkonstruktion keine Verminderung der Belastbarkeit des Holzgitterträgers durch das
Fachvierdreieck am Trägerende ein. Dies liegt auch daran, daß der durch die Schrägstrebe 6 und den Endstab 11 gebildete
Knoten 17 des Fachviereckes biegesteif ist, weil er durch die Verlängerung einer· Seite eines Fachdreieckes gebildet
ist, so daß das Fachviereck nicht mehr als statisch unbestimmt vorausgesetzt werden muß.
Bei der Ausführung nach Fig. 1 sind die Gurte 1 und 2 und die Schrägstrebe 6 so abgeschnitten, daß die Schrägstrebe
etwa in der Mitte des Endstabes 11, also etwa auf seiner halben Länge mit diesem verleimt ist. Es ist jedoch auch
möglich, andere Längen des in Fig. 1 gezeichneten Holzgitterträgers dadurch herzustellen, daß die Flächen 7, 8 und 9
in der in Fig. 1 gezeigten Darstellung weiter links oder weiter rechts vorgesehen werden, also ein an sich bekannter
S09822/0456 ./.
Holzgitterträger weiter links oder weiter rechts durchschnitten wird. Auch ist es möglich, den Endstab so mit
den Gurten 1 und 2 zu verleimen, daß eine der Flächen
oder 8 im Bereich eines Knotens oder sogar mitten durch
einen Knoten verläuft. Es lassen sich daher unabhängig
von der Lage der Knoten ein Holzgitterträger beliebiger Länge herstellen.
In Abänderung der Ausführungsform"nach Fig. 1 ist es
möglich, auch am linken Ende des Trägers eine Endkonstruktion
zu verwirkliehen, wie diese am rechten Ende des Trägers vorgesehen ist. Dabei muß der Abstand des
Endstabes von dem ihm am nächsten gelegenen Knoten des
Untergurtes 2 nicht genau so groß sein wie der Abstand des Endstabes 11 vom Knoten 13 bei der Endkonstruktion
am rechten Trägerende. '
Die Gurte bestehen in der Regel aus Vollmaterial, können
aber auch aus zusammengeleimten Leisten bestehen.
Bei der erfindungsgemäßen Endkonstrukbion ist es möglich,
die verkürzte Schrägstrebe 6 in gleicher Weise wie die
anderen Schrägstreben im Winkel von 45 bzw. 135 zur
Trägerlängsrichtung anzuordnen. Der Träger mit der erfindungsgemäßen,
Endkonstruktion läßt sich nicht nur dadurch herstellen, daß man einen längeren Träger abschneidet und den Endstab in die dadurch entstehenden
Stirnflächen einzinkt und einleimt, sondern die Gurte 1 und 2 und die dem Endstab 11 benachbarte Schrägstrebe
können von vornherein so bemessen sein, daß beim Zusammensetzen der Teile ein Träger mit der erfindungsgemäßen
Endkonstruktion entsteht. Dies hat den großen Vorteil, daß bei vorgeschriebener Höhe des Trägers seine
Länge beliebig gewählt werden kann, und trotzdem die Schrägstreben in dem günstigen Winkel von 45° bzw.
zur Trägerlängsrichtung angeordnet werden können.
509822/0456-
Claims (4)
1.J'Holzgitterträger für Betonschalungen od. dgl.,
bei dem zwei im Abstand voneinander angeordnete • parallel verlaufende Gurte durch Schrägstreben
miteinander verbunden sind und am Ende des Holzgitterträgers ein rechtwinklig zu den Gurten verlaufender
Endstab mit den Gurten verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des
Endstabes (11) dem Querschnitt eines Gurtes (1,2) entspricht und daß der Endstab in der Stirnfläche
(7, 8) der Gurte (1, 2) und der Stirnfläche des freien Endes einer gegenüber den im mittleren
Teil des Trägers verwendeten Schrägstreben (3) verkürzten Schrägstrebe (6) eingezinkt und eingeleimt
ist.
2. Holzgitterträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einzinken des Endstabes Keilzinken
vorzugsweise Minikeilzinken vorgesehen sind.
3. Holzgitterträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Endstab
(11) aus Schichtholz besteht.
4. Holzgitterträger nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fasern des Schichtholzes in einem Winkel von 4-5° bzw. 135° zur Trägerlängsrichtung
verlaufen.
$09822/0456
Verfahren zur Herstellung eines Holzgitterträgers nach einem der'vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Träger größerer Länge
außerhalb eines Knotens durchgeschnitten wird, daß die Schnittflächen der Gurte (1, 2) und das
freie Ende (9) der angeschnittenen Schrägstrebe
(6) mit Zinken (12) versehen werden, daß auch ein"
Endstab (11) an seiner Längsseite (1O) mindestens
im Bereich der Schnittflächen der Gurte unu uer
Schrägstrebe mit Zinken versehen wird, die in Längsrichtung des Endstabes (11) verlaufen und
daß dann der Endstab mit den Gurten und der
Schrägstrebe verleimt wird, wobei die Schrägstrebe
gegen den Anpreßdruck beim Herstellen der Zinken und beim Leimen abgestützt wird. '
5 Q 9 β 2'27 0-4.5.6
Leerseite
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2358043A DE2358043A1 (de) | 1973-11-21 | 1973-11-21 | Holzgittertraeger fuer betonschalungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2358043A DE2358043A1 (de) | 1973-11-21 | 1973-11-21 | Holzgittertraeger fuer betonschalungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2358043A1 true DE2358043A1 (de) | 1975-05-28 |
Family
ID=5898692
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2358043A Pending DE2358043A1 (de) | 1973-11-21 | 1973-11-21 | Holzgittertraeger fuer betonschalungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2358043A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3412841A1 (de) * | 2017-06-08 | 2018-12-12 | Knapp GmbH | Bauelement zum aufbau von geschossen |
-
1973
- 1973-11-21 DE DE2358043A patent/DE2358043A1/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP3412841A1 (de) * | 2017-06-08 | 2018-12-12 | Knapp GmbH | Bauelement zum aufbau von geschossen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3048360A1 (de) | Transportable raumzelle zum aufbau von haeusern in massivholzbauweise | |
| DE857139C (de) | Gittertraeger aus Holzgurten und Metallstreben sowie Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2206973B2 (de) | Räumliches Bauelement zur Bildung von Trag- und Stützwerken | |
| AT316833B (de) | Verfahren zum biegefesten Verbinden der Montagestoßenden zweier oder mehrerer Tragglieder einer Holzleimbaukonstruktion sowie Stahllamelle zur Durchführung des Verfahren | |
| DE2924442C2 (de) | Zarge für Fenster oder Türen | |
| DE2900065A1 (de) | Holztraeger | |
| EP3105389A1 (de) | Holzträger | |
| DE3432654A1 (de) | Schalungstraeger aus holz | |
| DE2358043A1 (de) | Holzgittertraeger fuer betonschalungen | |
| DE3006404A1 (de) | Geleimter holzfachwerk-schalungstraeger | |
| DE2140077C3 (de) | Holzgitterträger und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| DE2543085A1 (de) | Verfahren zum biegefesten verbinden der montagestossenden zweier oder mehrerer tragglieder einer holzleimkonstruktion sowie buegel zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE1609898B1 (de) | Stossausbildung fuer hoelzerne Hallentraeger od.dgl.aus verleimten Lamellen | |
| DE2919772C2 (de) | Spitzdachkonstruktion | |
| DE1966440C3 (de) | Kastenträger. Ausscheidung aus: 1933264 | |
| DE4417839C1 (de) | Fachwerkbinder | |
| DE2263729A1 (de) | Rautenfachwerk | |
| DE1484128B1 (de) | Verfahren zur Herstellung von fachwerksartigen oder massiven Gitterträgern, Bogenträgern oder Schalendächern aus Holz | |
| AT259838B (de) | Großbauelement für schwere Holzkonstruktionen | |
| AT2297U1 (de) | Träger aus holz und verfahren zur herstellung eines stegrohlings | |
| DE3210928A1 (de) | I-foermiger leichtbautraeger | |
| DE202022104305U1 (de) | Holzträger mit Lagenaufbau für einen Schalbelag | |
| AT251256B (de) | Fachwerkartiges Bauelement mit hölzernen Gurten und Verbindungsgliedern zwischen diesen | |
| CH510231A (de) | Knotenpunktverbindung für nichtmetallische Konstruktion | |
| DE2006886C3 (de) | Geleimter Holzgitterträger für Bauzwecke |